DE27243C - Stromleitung für elektrische Eisenbahnen - Google Patents

Stromleitung für elektrische Eisenbahnen

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DE27243C
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DE
Germany
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channel
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electric railways
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DENDAT27243D
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English (en)
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M. THIER in Offenbach, Main, Bernardstrafse 7 I
Publication of DE27243C publication Critical patent/DE27243C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60MPOWER SUPPLY LINES, AND DEVICES ALONG RAILS, FOR ELECTRICALLY- PROPELLED VEHICLES
    • B60M1/00Power supply lines for contact with collector on vehicle
    • B60M1/02Details
    • B60M1/08Arrangements for energising and de-energising power line sections using mechanical actuation by the passing vehicle

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Current-Collector Devices For Electrically Propelled Vehicles (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 20: Eisenbahnbetrieb.
Fatentirt im Deutschen Reiche vom 21. November 1883 ab.
Innerhalb des (allseitig luftdicht geschlossenen) gufseisernen Rohres a, welches in der ganzen Länge des Geleises zwischen die Schienen auf hölzerne Schwellen bezw. in sonst geeigneter Weise oder seitwärts der Schienen in ungefährer Höhe des Schienenniveaus gelagert wird, befindet sich, durch Kautschukstreifen h von demselben isolirt, eine Rinne c aus Eisenblech, auf welche der Messing- (oder Kupfer-) Körper d aufgenietet ist, dessen beide aufrechtstehende Theile elastisch sind. Zur Beförderung dieser Elasticität werden dieselben in Entfernungen von 2 bis 3 cm quer zur Längsachse durchschlitzt, wodurch eine fortlaufende Reihe aufrechtstehender Metallfedern gebildet ist.
Statt der eingelegten Gummistreifen h kann man die Blechrinne c, welche natürlich auch jede andere Form annehmen kann und überhaupt nur dazu dient, den Strom zu leiten, in irgend welcher anderen Art in dem Rohr a isolirt anbringen.
Durch die Theile c und d, die Haupt- oder Unterleitung, wird der Strom isolirt durch die ganze Länge der Bahnstrecke geführt.
Unter Umständen wird es angezeigt sein, die Schiene selbst an Stelle des besonderen Rohres α b treten zu lassen und die übrigen Theile im Schienenkörper selbst unterzubringen.
Ueber d und aufser metallischer Berührung mit demselben befindet sich, eine Reihe keilförmiger Metallklötze (Messing) e von etwa 10 cm Länge, welche sich gegenseitig nicht berühren, während über denselben eine zweite Reihe gleich langer Stahlklötze / gelagert ist.
Die Klötze e und/werden von einer zwischen ihnen befindlichen elastischen Gummimembran i von 3 bis 4 mm Dicke getragen und sind durch sie hindurch mittelst Schrauben g fest verbunden, wodurch gleichzeitig zwischen Klotz e und Gummiplatte i ein durchgehender Ebonitstreifen »2 mit festgeklemmt ist. Dieser dient dazu, den je vier auf einen Klotz wirkenden Stahlfedern /, welche auf der Rinne c festgenietet sind und den Gummi gegen den Deckel b drücken, das Widerlager zu bilden.
Die Gummimembran i wird mittelst des Deckels b und Schrauben ζ auf die Gummibänder h bezw. den Untertheil α gedrückt und somit der hermetische Abschlufs des Rohrinnern bewirkt.
Zur Schonung sowohl des Ebonitstreifens als der Gummimembran wird zwischen je zwei Klötzen e mittelst in diesen angebrachter Vertiefungen eine Glaskugel η oder sonstiger nichtleitender Körper von passender Form, wodurch die ganze Klotzreihe zu einer biegsamen Kette verbunden wird, ohne die gegenseitige Isolirung zwischen den einzelnen Klötzen aufzuheben, eingefügt. . · _
Die Construction functionirt nun derart, dafs an der Stelle, an welcher sich augenblicklich der Wagen befindet, eine Anzahl (etwa vier) mit Rollen, event, auch mit Metallbürsten versehener, am Boden desselben angebrachter Arme auf den Klotz / drücken. Dieser giebt dem Druck nach unten nach, wodurch der Klotz e zwischen die federnden Backen von d gedrängt wird. Hierdurch ist dem elektrischen Strom Gelegenheit gegeben, von d aus über e, durch die Verbindungsschrauben g nach f, von hier durch die Contactrollen und deren Arme in den Umschalter des Wagens, zur Maschine,
weiter zu den Achsen und in die Räder zu gehen, um von diesen auf die als Riickleitung dienenden Schienen überzutreten.
Dadurch, dafs sich sowohl die Klötze e unter einander (wie auch/) gegenseitig nicht berühren, ist der Strom nur an dem und für den augenblicklich unter dem Wagen befindlichen Punkt der Oberleitung geschlossen, und da gleichzeitig die Klötze / sich beim Niederdrücken von dem Deckel b, von dem sie übrigens durch Einfügung einer isolirenden Schicht an den Berührungsstellen noch besonders getrennt werden können, abheben, so bleibt ihm nur noch der vorgeschriebene Weg durch die Maschine.
. Um bei heftigem Regen einen Nebenschlufs durch das sich in der Rinne zwischen dem Deckel b ansammelnde Wasser zu vermeiden und gleichzeitig den Zwischenraum zwischen/ b und i bei herabgedrücktem Klotz / von vorhandenem Sand, Schmutz, Wasser etc. zu reinigen bezw. das Nachfallen und Festklemmen fremder Körper zu verhindern, befinden sich in der Gummimembran i zu beiden Seiten der Klötze je eine fortlaufende Reihe von Löchern k, welche, sobald der Klotz / herabgeht, von der Unterseite von b abgedrückt werden und dabei einen Strom geprefster Luft zwischen dem Klotz / und dem Deckel b austreten lassen, der einerseits den Zutritt von Wasser zu dem augenblicklich in der Stromleitung befindlichen Klotz und damit einen unerwünschten Nebenschlufs verhindert, andererseits alle etwa vorher eingedrungenen (kleinen) Körper heraustreibt.
Gleichzeitig dient aber diese fortwährend in der Röhre befindliche comprimirte Luft, welche durch einen auf der Maschinenstation befindlichen Compressor stets auf gleicher Spannung erhalten bleibt, sehr wirksam dazu, die Gummimembran mit den Klötzen fest gegen den Deckel b anzupressen und dadurch auch dem unbefugten Niederdrücken derselben entgegenzutreten.
Um ein unnöthiges Austreten von comprimirter Luft bei stillstehendem Wagen zu vermeiden, ist die Einrichtung zu treffen, dafs der vom Wagenführer bediente Stromumschalter in seiner Ruhestellung gleichzeitig die Contactrollen aufhebt und somit die Klötze gegen den Deckel b antreten läfst, wodurch der Luftaustritt abgesperrt ist.
Die Röhre α werden nebst Inhalt in Baulängen von etwa 3 m fertig montirt und auf der Baustelle an den passend hergerichteten Stirnflächen einfach mittelst Flantschen a' und Mutterschrauben χ verbunden, um betriebsfähig zu sein.
Die Rippen α dienen zur Versteifung des Rohrkörpers.
Der Stahlklotz / kann je, nach Umständen geformt, auch seine Stellung zu dem Deckel b eine verschiedene sein, wie es die jeweiligen Verhältnisse nöthig machen.
In Fig. ι a ist eine solche andere Art der Anordnung skizzirt.

Claims (1)

  1. Patent-AnSpruch:
    Die Combination eines in einem verschlossenen Kanal α oder in dem zu einem solchen Kanal ausgebildeten Schienenkörper isolirt gelagerten Hauptleiters c d mit den mittelst isolirender Membran i beweglich gelagerten, aus einzelnen Stücken bestehenden Nebenleitern e und / derart, dafs e und d beim Passiren der Contactrolle in leitende Berührung kommen und die in dem Kanal befindliche comprimirte Luft das Eindringen von fremden Körpern und Feuchtigkeit verhindert und die Membran i gegen den Deckel anprefst und den Kanal verschliefst.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT27243D Stromleitung für elektrische Eisenbahnen Active DE27243C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
JPS61116156A (ja) * 1984-11-12 1986-06-03 Daido Kogyo Co Ltd スチ−ルベルト

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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JPS61116156A (ja) * 1984-11-12 1986-06-03 Daido Kogyo Co Ltd スチ−ルベルト

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