DE110259C - - Google Patents

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DE110259C
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wheel
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60LPROPULSION OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; SUPPLYING ELECTRIC POWER FOR AUXILIARY EQUIPMENT OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; ELECTRODYNAMIC BRAKE SYSTEMS FOR VEHICLES IN GENERAL; MAGNETIC SUSPENSION OR LEVITATION FOR VEHICLES; MONITORING OPERATING VARIABLES OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; ELECTRIC SAFETY DEVICES FOR ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES
    • B60L5/00Current collectors for power supply lines of electrically-propelled vehicles
    • B60L5/38Current collectors for power supply lines of electrically-propelled vehicles for collecting current from conductor rails

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Current-Collector Devices For Electrically Propelled Vehicles (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 20: Eisenbahnbetrieb.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 18. April 189g ab.
Um die zwischen den Schienen elektrischer Bahnen liegende Stromleitung einerseits möglichst nahe an der Erdoberfläche verlegen zu können, und andererseits, um diese Leitung vor Regen und Unreinigkeiten zu schützen, hat man die in einem Kanal liegende Leitungsschiene durch Deckstreifen geschützt, welche beim Darüberfahren der elektrischen Eisenbahn durch den Stromabnehmer geöffnet werden.
Vorliegende Erfindung betrifft nun einen Stromabnehmer, welcher mit Vorrichtungen versehen ist,- durch die eine besondere Art solcher Deckstreifen, nämlich aus elastischem Stoffe bestehende zweitheilige, winklig zusammenstofsende und durch ihre Federkraft in dieser Stellung gehaltene Deckstreifen geöffnet werden kann, gleichviel ob der Wagen vorwärts oder rückwärts läuft.
Fig. ι ist ein senkrechter Querschnitt durch den elektrischen Leiter und die Deckstreifen;
Fig. 2 ist eine Seitenansicht des Stromabnehmers in Verbindung mit dem elektrischen Leiter und einem der Deckstreifen;
Fig. 3 zeigt den Stromabnehmer von unten gesehen;
Fig. 4 ist ein Schnitt (in kleinerem Mafsstabe) durch eine Ausführungsform mit nur einem Deckstreifen;
Fig. 5 zeigt im Grundrifs eine Art vori Deckblättern , bei welcher das rechte Blatt aus elastischem Material, das linke aus nicht elastischen Leisten besteht;
Fig. 6 veranschaulicht das Stromabnehmerrad im Querschnitt;
Fig. 7 zeigt im Schnitt eine Ausführungsform, bei welcher das Stromabnehmerrad die Form eines Reifens oder Ringes hat, welcher durch Rollenlager getragen wird;
Fig. 8 ist ein Schnitt durch eine Ausführungsform mit einem starren und einem selbsttätig bewegten Deckstreifen.
α bezeichnet die elektrische Stromleitung, welche zweckmäfsig in bestimmten Längen und mit dachförmigen bezw. abfallenden Seitentheilen hergestellt wird. Die Leiterstücke sind elektrisch verbunden und werden von einem isolirten Unterzuge b getragen. C (Fig. 1 und 2) sind selbstthätig wirkende Deckstreifen für deri elektrischen Leiter, die aus einem Material bestehen, welches das Bestreben hat, die Blätter wieder in ihre regelrechte Stellung zurückzuführen, wenn sie aus dieser Lage herausgedrückt worden sind. Gummi oder eine Gummimischung entspricht diesem Zwecke. Diese Deckstreifen werden von Trägern d und Winkeleisen e getragen; sie sind schräg gegen einander gerichtet, so dafs sie Regen und dergl. abführen. Die Blätter stolsen zweckmäfsig über der Mittelaxe der Schiene α zusammen.
Der Strom wird von dem Leiter durch ein Rad oder eine Scheibe F abgenommen. Von der Scheibe tritt der Strom durch einen Leiter in den Elektromotor des Wagens, g ist ein stabförmiger, an der Muffe h angebrachter Halter für das Rad F. Mit i sind die beiden Vorrichtungen bezeichnet, welche als Blattöffner dienen; sie sind vor bezw. hinter dem Rade angebracht und haben die Aufgabe, die Deck-
streifen vor dem Rade oder der Scheibe zu öffnen. Die Blattöffner werden von Stangen k, die ebenfalls an der Muffe h angebracht sind, getragen. Letztere kann sich auf dem Balken / verschieben.
Der Balken / ist an dem Träger m fest gelagert und dieser mit dem Wagenunterbau durch die Säulen verbunden. Um letztere ist eine Feder ο gelegt, die bestrebt ist, das Rad F nach unten an die Leitung zu drücken, ohne seine Bewegung nach oben zu verhindern, wenn ein Hindernifs auf der Strecke zu überwinden ist.
Die Blattöffner sind Räder oder Scheiben von am Umfange keilförmiger Gestalt. Am Rande angebrachte Zähne nehmen alle Ablagerungen von Fremdstoffen von dem Leiter ab. P sind Bürsten, welche die Blattöffner bei deren Drehung reinigen.
Beide Blattöffner sind mit einander durch den Lenker r verbunden, und da die Stangen k mit der Muffe h in Gelenkverbindung stehen, so wird bei Bewegung des einen Blattöffners nach unten der andere nach oben bewegt. Die Blattöffner drehen sich, wenn sie in ihrer • unteren Stellung mit der V-förmigen Umfangsnuth des Stromabnehmerrades F in Berührung kommen (Fig. 3, 6 und 7). Die Blattöffner können in jeder Einstellungslage durch die Klinke u gehalten werden, welche mit dem Stift rl des Rahmens r zusammenwirkt.
Der Rand des Stromabnehmerrades F besteht aus Stücken von Kupfer / oder dergl., welche durch Isolirmasse/1 getrennt sind. Der Mitteltheil /3 des Rades besteht aus Isolirstoff, z. B. Holz. Von den Randtheilen/ führen Leiter/4 nach der Axe. Aus dieser Einrichtung geht hervor, dafs im Allgemeinen jedesmal nur ein Randstück /, niemals jedoch mehr als zwei solcher Randstücke im Stromkreise sind.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Ein Stromabnehmer für elektrische Bahnen mit Vorrichtung zum Oeffnen elastischer Deckstreifen für die Stromleitung, gekennzeichnet durch je ein vor und hinter dem Stromabnehmer (FJ angeordnetes Rad (i) zum Oeffnen der Deckstreifen (C), wobei die Räder (i) und der Stromabnehmer (F) schwingbar mit einer auf dem Balken (I) verschiebbaren Muffe (h) verbunden sind und die beiden Tragstangen (k) für die Räder (i) durch eine Stange (r) in Verbindung stehen, so dafs nur immer das in der Fahrrichtung liegende Rad (i) mit seinem gezahnten Rande in das Stromabnehmerrad (F) eingreift und unter die Deckstreifen (C) fafst.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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