DE271940C - - Google Patents
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- DE271940C DE271940C DENDAT271940D DE271940DA DE271940C DE 271940 C DE271940 C DE 271940C DE NDAT271940 D DENDAT271940 D DE NDAT271940D DE 271940D A DE271940D A DE 271940DA DE 271940 C DE271940 C DE 271940C
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- Germany
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- folding
- folding knife
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65H—HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
- B65H45/00—Folding thin material
- B65H45/12—Folding articles or webs with application of pressure to define or form crease lines
- B65H45/18—Oscillating or reciprocating blade folders
Landscapes
- Folding Of Thin Sheet-Like Materials, Special Discharging Devices, And Others (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 271940 -. KLASSE 15 e. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 6. August 1913 ab.
Gegenstand der Erfindung ist eine Vorrichtung zum Festhalten und Auslösen des Falzmessers
für Lagen-Falzmaschinen.
Sie soll dazu dienen, das Falzmesser einer S bekannten Lagen-Falzmaschine so lange festzuhalten,
bis die genügende Anzahl Bogen, welche zu einer Lage gefalzt werden soll, unter das Falzmesser gelegt ist. Nachdem
dies geschehen ist, wird das Falzmesser freigegeben, und die Bogenlage wird mittels eines
Falzmessers und Falzwalzen in bekannter Weise gefalzt.
Der Vorteil dieser neuen Vorrichtung besteht darin, daß man sie für die gewünschte
Bogenzahl, welche gefalzt werden soll, schnell und bequem einstellen kann, ohne daß dabei
irgendwelche Rädergetriebe usw. ausgewechselt zu werden brauchen.
Ein Ausführungsbeispiel der neuen Vorrichtung ist in den Fig. 1 und 2 dargestellt; sie
ist hier an einer bekannten Einbruch-Lagen-Falzmaschine angebracht, bei welcher die Bogen
selbsttätig zugeführt werden.
Die Falzmaschine besteht hauptsächlich aus den Falzwalzen 1 und 2, dem Falzmesser 3
und der Kurvenscheibe 4, welche zur Bewegung des Falzmessers dient.
Beim Falzen von je einem Bogen muß das Falzmesser 3 bei jeder Umdrehung der Exzenterwelle
5 einschlagen. Sollen aber mehrere aufeinandergelegte Bogen zusammen gefalzt werden, so muß das Falzmesser 3 so lange
in seiner obersten Stellung stehen bleiben, bis die gewünschte Anzahl Bogen auf den FaIzmaschinentisch
6 gelegt ist. Dieses Festhalten und Loslassen des Falzmessers 3 wird durch die neue Vorrichtung bewirkt. Sie besteht
im wesentlichen aus einem mit einer Anzahl Stifte 16 versehenen Schaltrad 7, dem Sperrrad
8 und dem mit einer Schaltklinke versehenen Förderhebel 9. Die Kulisse 10 und
die Exzenterscheibe 11 dienen zur Bewegung des letzteren. Der das Falzmesser tragende
Arm ist mit einem seitlichen Arm 13 versehen, der sich auf einen drehbar gelagerten
und unter Federwirkung stehenden Arm 12 stützt. Letzterer wird durch das mit den
Stiften 16 versehene Schaltrad 7 in Wirksamkeit gesetzt.
Die Wirkungsweise der neuen Vorrichtung ist nun folgende:
Die Bogen werden einzeln von einem Papierstapel durch die Förderrollen 14 und 15
auf den Falzmaschinentisch 6 geführt. Bei Einführung eines jeden Bogens wird der Klinkenhebel
9 durch die Kulisse 10 und die Exzenterscheibe 11 in Tätigkeit gesetzt, und das
Sperrad 8 wird jedesmal um ein Stück weiter gedreht. Die Stifte 16 sind derart angeordnet,
daß nach dem Auflegen einer bestimmten Anzahl Bogen der Arm 12 durch die Stifte ausgelöst
wird (Fig. 2). Nun kann sich die Rolle des Hebels 13 nicht · mehr auf den Schalthebel
12 auflegen, das Falzmesser. 3 wird freigegeben und kann, seine Bewegung infolge
Einwirkung der Kurvenscheibe 4 nach unten ausführen. Ist das Falzmesser 3 wieder in
seiner obersten Stellung angelangt, dann wird auch der Arm 12 bzw. dessen Verlängerung
durch den Stift 16 des Schaltrades 7 wieder
freigegeben und geht in seine Anfangsstellung zurück. Der Stift 17 dient als Anschlag für
den Schalthebel 12.
Will man nach dem in den Fig. 1 und 2 dargestellten Ausführungsbeispiel der vorliegenden
Erfindung z. B. 20 Bogen zusammen, falzen, so tritt nur einer der Stifte 16 in
Wirksamkeit, und die anderen Stifte müssen entfernt werden.
\ Sollen aber z. B. Bogenlagen zu je 5 Bogen gefalzt werden, so muß das Schaltrad 7 mit
vier Stiften versehen werden, wie beispielsweise in Fig. ι der Zeichnung dargestellt ist;
nach je 5 Bogen tritt dann immer ein Stift in Wirksamkeit.
Claims (2)
1. Vorrichtung zum Festhalten und Auslösen des Falzmessers für Lagen-Falzmaschinen,
dadurch gekennzeichnet, daß das Falzmesser (3) durch ein mit einstellbaren Auslösestiften (16) 0. dgl. versehenes Schaltrad
(7), dessen Bewegung mittels Sperrklinke und Sperrad erfolgt, zur geeigneten Zeit freigegeben wird.
2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zum Festhalten des
Falzmessers (3) ein Arm (12) angeordnet ist, welcher zwecks Freigabe des Falzmessers
zeitweise durch das Schaltrad (7) zu einem Ausschlag veranlaßt wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE271940C true DE271940C (de) |
Family
ID=528552
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT271940D Active DE271940C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE271940C (de) |
-
0
- DE DENDAT271940D patent/DE271940C/de active Active
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