DE2708421C2 - Verfahren zum Mischen von Signalen bei der Druckformherstellung - Google Patents

Verfahren zum Mischen von Signalen bei der Druckformherstellung

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DE2708421C2 DE19772708421 DE2708421A DE2708421C2 DE 2708421 C2 DE2708421 C2 DE 2708421C2 DE 19772708421 DE19772708421 DE 19772708421 DE 2708421 A DE2708421 A DE 2708421A DE 2708421 C2 DE2708421 C2 DE 2708421C2
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Description

X= 0,50Ye + 0,50Cy - Mg
Y = 0,87 Cy - 0,87 Ye
65
erfolgt.
8. Verfahren zum Ineinanderkopieren von Vorlagen nach einem der Ansprüche 1,3,4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß die zu mischenden Signale die durch optoelektronische Abtastung von zwei ineinander zu kopierenden Vorlagen gewonnenen Bildsignale sind, und daß das Steuersignal durch unscharfe Abtastung der Steuermaske gewonnen wird.
9. Verfahren zur Teilbildkorrektur nach den Ansprüchen 1, 3, 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet daß das durch Abtastung der Vorlage gewonnene Bildsignal gleichzeitig zwei unterschiedlichen Korrekturen unterzogen wird, wobei die unterschiedlich korrigierten Bildsignale die zu mischenden Signale sind, und daß das Steuersignal durch unscharfe Abtastung der Steuermaske erzeugt wird.
10. Verfahren nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß das Bildsignal einer Färb- und/oder Tonwertkorrektur unterzogen wird.
11. Verfahren zur Tonwertkorrektur nach den Ansprüchen 2,5,6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß die durch Vorlagenabtastung gewonnenen Bildsignale gleichzeitig zwei unterschiedlichen Tonwertkorrekturen unterzogen werden, wobei die unterschiedlich korrigierten Bildsignale die zu mischenden Signale sind, und daß als Steuersignal ein aus den Bildsignalen abgeleitetes Signal verwendet wird, welches eine Aussage über die Bunt-Unbunt-Eigenschaft der Vorlage liefert.
12. Verfahren zur Tonwertkorrektur nach den Ansprüchen 9,10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Tonwertkorrekturen nach der Beeinflussung der zu mischenden Signale durch das Steuersignal bzw. durch das amplitudeninvertierte Steuersignal vorgenommen werden.
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Mischen von Signalen bei der Druckformherstellung, bei dem eine Vorlage zur Erzeugung von Bildsignalen optoelektronisch abgetastet und als Druckform wieder aufgezeichnet wird.
Die Erfindung findet bei Färb- und Schwarz/Weiß-Scannern, bei Graviermaschinen und auch bei Farbsichtgeräten Anwendung. Die zu mischenden Signale sollen Bildsignale, Farbmeßwertsignale, Farbauszugssignale und jede Form von Korrektursignalen sein.
Die zu lösende Aufgabe wird am Beispiel eines Farbscanners erläutert.
Ein Farbscanner dient zur Herstellung von korrigierten Farbauszügen für den Mehrfarbendruck. Zur Gewinnung von Farbsignalen wird die zu reproduzierende farbige Bildvorlage, die auf einer rotierenden Abtasttrommel aufgespannt ist, von einem optoelektronischen Abtastorgan punkt- und zeilenweise abgetastet. Die Farbsignale, welche die Farbanteile der abgetasteten Bildpunkte repräsentieren, gelangen an eine Farbkorrekturschaltung, an deren Ausgang die nach den Gesetzmäßigkeiten der subtraktiven Farbmischung errechneten Farbauszugssignale und gegebenenfalls ein Schwarzauszugs- und Farbrücknahmesignal zur Aufzeichnung der Farbauszüge »Magenta«, »Cyan«, »Gelb« und »Schwarz« zur Verfügung stehen. Die Farbauszugssignale werden verstärkt und je einer Schreiblampe als Aufzeichnungsorgan zugeführt, deren Helligkeit durch das zugeordnete Farbauszugssignal moduliert ist.
Auf einer ebenfalls rotierenden Aufzeichnungstrom-
mel sind Filme aufgespannt, die durch die Schreiblampen punkt- und zeilenweise belichtet werden.
Die belichteten und entwickelten Filme sind die gewünschten Farbauszüge zur Herstellung der Druckformen für den Mehrfarbendruck.
Selbstverständlich können auch Flachbett-Geräte verwendet werden.
Eine reprotechnische Aufgabe bei der Schwarz/ Weiß- oder Farbreproduktion ist das Ineinanderkopieren von zwei oder mehreren Bildvorlagen, auch Bildmontage genannt Beispielsweise kann die eine Bildvorlage ein Hintergrundmotiv und die andere ein Vordergrundmotiv oder eine Schrift enthalten. Allgemein geht es beim Ineinanderkopieren darum, gewisse Bildbestandteile oder örtlich begrenzte Bereiche auf verschiedenen Bildvorlagen gleichzeitig und räumlich nebeneinander in der Reproduktion erscheinen zu lassen.
Aus der DE-PS 11 72 540 ist bereits ein Verfahren bekannt, bei dem die zu kombinierenden Bildvorlagen nebeneinander auf eine Abtasttrommel aufgespannt und gleichzeitig von je einem Abtastorgan zur Erzeugung von Bildsignalen abgetastet werden. Die Bildsignale werden wechselweise über einen von einem Steuersignal beeinflußten elektronischen Schalter auf die Schreiblampe gegeben, welche die Aufzeichnung der gewünschten Bildkombination mit an sich scharfen Konturen an den Bereichsgrenzen vornimmt
Da aber die Helligkeitsänderung der Schreiblampe nicht trägheitslos dem durch das Umschalten bedingten Bildsignalsprung folgen kann, entstehen in der Reproduktion häufig helle oder dunkle Säume, die sich äußerst störend bemerkbar machen.
Zur Steuerung des Schalters dient bei dem bekannten Verfahren eine Maske, welche die Flächenbereiche der beizubehaltenden, lückenlos aneinandergrenzenden oder die auszublendenden Bildbestandteile enthält. Diese Maske wird zur Gewinnung des Steuersignals für den Schalter mittels eines Abtasters synchron und registerhaltig zu den Bildvorlagen abgetastet.
Um auch hier störende Säume in der Reproduktion zu vermeiden, muß die Maskenform sehr genau den Konturen der Bildbestandteile angepaßt werden, wodurch die Maskenherstellung aufwendig und zeitraubend ist
Unerwünschte Säume entstehen auch bei nicht zeilgengenauem Abtasten und Aufzeichnen.
Diese Fehler werden nach dem Erfindungsgedanken dann vermieden, wenn innerhalb einer schmalen Zone an den Bereichsgrenzen ein stetiger Bildsignalwechsel erfolgt.
Verlaufende Übergänge sind oft auch aus redaktionellen Gründen erwünscht.
Andere reprotechnische Aufgaben bestehen darin, Färb- und/oder Tonwertkorrekturen innerhalb örtlich begrenzter Bereiche der Bildvorlage zu ändern.
Beispielsweise soll eine Selektivkorrektur nur in einem bestimmten Bereich wirksam oder ein Bereich von der Selektivkorrektur ausgeschlossen werden. Oft ist auch eine Tonwertkorrektur bei einem Übergang in der Bildvorlage von Bunt zu Unbunt erforderlich. Diese Bereiche können durch entsprechend geformte Steuermasken festgelegt sein oder durch Farbauswahl-Schaltung ermittelt werden.
Es ist auch bekannt, die Bereichsgrenzen als es Positionsdaten in einem X-Y-Koordinatensystem zu speichern. Während der Reproduktion werden dann die aktuellen Positionsdaten des Abtastorgans mit den gespeicherten Positionsdaten verglichen.
Bei allen bekannten Verfahren werden die Korrektursignale sprungartig an den Bereichsgrenzen mittels eines Schalters umgeschaltet Häufig ist aber ein sanfter Übergang des Korrektureinflusses an den Bereicbsgrcnzen erwünscht
Ebenso möchte man bei der Schwarz/Weiß- und Farb-Reproduktion die verschiedenen Regler im Signalweg der Bild- bzw. Farbsignale durch Steuersignale betätigen, wobei das Wirksamwerden der Regler während der Reproduktion, durch die Steuersignale beeinflußt, nicht sprungartig, sondern innerhalb gewisser Übergangszonen stetig erfolgt
Der im Anspruch 1 angegebenen Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren zum taschen von Signalen bei der Druckformherstellung anzugeben, mit dem verlaufende Übergänge an Konturen der Bildvorlage und verlaufende Übergänge in der Wirkung von Korrektursignalen erreicht werden.
Vorteilhafte Ausführungsformen der Erfindung sind in den Unteransprüchen angegeben.
Die Erfindung wird anhand der Fig. 1—6 näher erläutert. Es zeigt
Fig. 1 ein Ausführungsbeispiel für eine Mischschaltung,
F i g. 2 eine graphische Darstellung von Signalverläufen,
Fig.3 ein erstes Anwendungsbeispiel der Mischschaltung,
Fig.4 ein zweites Anwendungsbeispiel der Mischschaltung,
Fig.5 ein drittes Anwendungsbeispiel der Mischschaltung,
Fig.6 ein viertes Anwendungsbeispiel der Mischschaltung.
F i g. 1 zeigt ein Ausführungsbeispiel für eine Schaltungsanordnung zum Mischen zweier Bildsignale.
Ein erstes Signal A wird über den Eingang 1 einem Modulator 2 in einer Mischschaltung 3 und ein zweites Signal Silber den Eingang 4 einem weiteren Modulator 5 zugeführt. Der Modulator 2 ist außerdem mit einem über den Eingang 6 zugeleiteten Steuersignal 5 und der Modulator 5 mit dem mittels eines Inverters 7 amplitudeninvertierten Steuersignal (1—S^ beaufschlagt. Das Steuersignal legt den Einsatzpunkt und die Charakteristik der Mischung fest.
Vorzugsweise sind die Modulatoren 2 und 5 lineare Multiplizierstufen.
Der Inverter 7 besteht aus einem gegengekoppelten Operationsverstärker, dessen invertierender Eingang mit dem Steuersignal S beaufschlagt ist. Das amplitudeninvertierte Steuersignal 5 wird mit einer Konstantspannung addiert, die so gewählt ist, daß das Ausgangssignal des Inverters 7 beim maximalen Steuersignal Sgleich Null ist.
Die Ausgänge der Modulatoren 2 und 5 stehen gegebenenfalls über Korrekturstufen 8 und 9, die in der F i g. 1 nur gestrichelt angedeutet sind, mit einer Addierstufe 10 in Verbindung. An dem Ausgang 11 der Mischstufe 3 erscheint das Mischsignal C= S χ B + {i-S) χ A.
Allgemein werden die Korrekturstufen für eine Tonwert- und/oder Farbkorrektur in den Signalwegen der Signale A, floder Cangeordnet.
In einer bevorzugten Variante der Mischstufe 3 sind die Korrekturstufen 8 und 9 direkt den Modulatoren 2 und 5 nachgeschaltet und die Addierstufe 10 als Potentiometer mit Mittelabgriff ausgeführt. Dadurch
kann eine von dem Steuersignal S unabhängige Balanceeinstellung für die Ausgangssignale der Modulatoren 2 und 5 durchgeführt werden.
In vorteilhafter Weise wird als Steuersignal S ein Maskensignal, ein Farbsignal oder ein aus den Farbsignalen abgeleitetes Signal verwendet.
F i g. 2 zeigi den Verlauf der in der Mischstufe 3 beeinflußten Signale A und Bund das Mischsignal Cin einer Übergangszone 12, die durch die Werte S=O und 5 = 1 des Steuersignals 5 begrenzt ist und deren Breite durch den Verlauf des Steuersignals S geändert werden kann.
Steigt das Steuersignal Sinnerhalb der Übergangszone 12 stetig an, sind auch die Einzelverläufe der Signale A und B stetig, und es ergibt sich entsprechend dem Verlauf des Mischsignals C innerhalb der Übergangszone 12 ein weicher Wechsel vom Signal A zum Signal B.
Bei gleich großen Signalen A und B ist das Mischsignal C unabhängig vom Steuersignal S und direkt dem Signal A bzw. B proportional.
In Fig.2 ist das Steuersignal S innerhalb der Übergangszone 12 linear ansteigend dargestellt. Selbstverständlich ist jeder beliebige Verlauf denkbar.
F i g. 3 zeigt ein Anwendungsbeispiel der Mischschaltung beim Ineinanderkopieren von Bildvorlagen mit einem Schwarz/Weiß-Scanner.
Auf einer rotierenden Abtasttrommel 14 sind zwei Bildvorlagen 15 und 16 aufgespannt, deren Bildbestandteile 17 und 18 in der Reproduktion kombiniert erscheinen sollen.
Zur Erzeugung der Bildsignale A und B werden die Bildvorlagen 15 und 16 von optoelektronischen Abtastorganen 19 und 20, die sich parallel an der Abtasttrommel 14 entiangbewegen, punkt- und zeilenweise abgetastet. Die Bildsignale A und B gelangen an die Eingänge 1 und 4 der Mischschaltung 3. Das Bildsignal C, das am Ausgang 11 der Mischschaltung 3 zur Verfügung steht, wird einer Gradationsstufe 21 zugeführt, in der eine von der Druckart, dem Druckverfahren und dem Druckträger abhängige Gradation vorgewählt ist
Das in der Gradationsstufe 21 modifizierte und in einem Endverstärker 22 verstärkte Bildsignal C moduliert die Helligkeit eines Aufzeichnungsorgans 23 in Form einer Schreiblampe, die sich parallel an einer ebenfalls rotierenden Aufzeichnungstrommel 24 mit einem Film 25 als Aufzeichnungsträger entlangbewegt.
Das Aufzeichnungsorgan 23 belichtet die zu kombinierenden Bildbestandteile 17 und 18 aus den beiden Bildvorlagen 15 und 16 punkt- und zeilenweise auf den FUm 25.
Eine Steuerrnaske 26, weiche die zu incinandcrkopic renden Bereiche der Bildvorlagen 15 und 16 als Schwarz/Weiß-Information enthält, ist auf die Abtasttrommel 14 aufgespannt Die Steuermaske 26, die auch auf einer separaten Maskentrommel angeordnet sein kann, wird zur Gewinnung des Steuersignals S synchron mit den Bildvorlagen 15 und 16 von einem weiteren Abtaster 27 punkt- und zeilenweise abgetastet
Der Abtaster 27, der mit dem Eingang 6 der Mischschaltung 3 verbunden ist, liefert entsprechend der Schwarz/Weiß-Information der Steuermaske 26 ein binäres Steuersignal (S=O; S= 1), mit dem entweder Bildsignal A oder Bildsignal B über die Mischschaltung 3 zum Aufzeichnungsorgan 23 durchgeschaltet wird.
Nach dem Erfindungsgedanken erfolgt die Maskenabtastung unter gleichzeitiger Umfeldanswertung der abgetasteten Bildpunkte. Die Umfeldauswertung kann einerseits durch Berechnung von Umfeldinformationen aus abgespeicherten Bildpunkt-Daten und andererseits durch eine unscharfe Abtastung der Maske mit einer Blende erfolgen, die einen größeren Durchmesser als die Bildpunktblende der Abtastorgane 19 und 20 aufweist (Umfeldblende). Beispielsweise entsteht bei der Unscharfabtastung der Steuermaske 26 das an sich binäre Steuersignal S mit einem stetigen Wechsel innerhalb einer Übergangszone an den Konturen der
ίο Steuermaske, wodurch weiche Übergänge an den Konturen der Bildbestandteile erzielt werden. Die Breite der Übergangszone wird in vorteilhafter Weise durch den Durchmesser der Blende vorgegeben.
F i g. 4 zeigt ein zweites Anwendungsbeispiel der Mischschaltung bei einem Farbscanner.
Beispielsweise geht es bei der sogenannten Teilbildkorrektur darum, bestimmte, durch die Lage oder Eigenschaft gekennzeichnete Bereiche einer Bildvorlage einer geänderten Korrektur zu unterziehen. Die Korrektur kann sich dabei auf die Farbe oder den Tonwert (Gradation) beziehen. Oft möchte man eine geänderte Korrektur nicht sprungartig an den Bereichsgrenzen einsetzen lassen, sondern vielmehr einen verlaufenden Korrektureinfluß erzielen, was durch entsprechende Mischung unterschiedlich korrigierter Farbsignale erfolgt.
Auf einer rotierenden Abtasttrommel 30 ist eine farbige Bildvorlage 31 aufgespannt, die von einem parallel an der Abtasttrommel 30 entlanggeführten
Abtastorgan 32 punkt- und zeilenweise abgetastet wird. In dem Abtastorgan 32 wird das Abtastlicht in drei Teilstrahlen zerlegt, um sie je einem Farbkanal
zuzuführen. Den Farbkanälen sind Farbfilter zur
Farbtrennung und optoelektronische Wandler zur
Gewinnung von drei Farbsignalen R, G und B zugeordnet, welche die Farbanteile der abgetasteten Bildpunkte repräsentieren. Die Farbsignale gelangen gleichzeitig an zwei Korrekturstufen 33 und 34, von denen die eine zur Korrektur des Gesamtbildes 31 und die andere zur Korrektur des Teilbildes 3Γ voreingestellt ist
An den Ausgängen der Korrekturstufen 33 und 34 stehen zwei unterschiedlich korrigierte Farbauszug-Signaltripel A und B zur Aufzeichnung der Farbauszüge zur Verfügung.
Die Korrekturstufen 33 und 34 sind mit den Eingängen 1 und 4 einer Mischschaltung 3' verbunden, die gegenüber der in F i g. 1 dargestellten Mischschaltung 3 wegen der größeren Anzahl von Eingangssigna- len entsprechend erweitert ist
Die drei Farbauszugssignale C(Mg, Cy, Ye) werden über den Ausgang 6 der Mischstufe 3' und über einen Endverstärker 35 jeweils einer Schreiblampe 36 als Aufzeichnungsorgan zugeführt Auf einer ebenfalls rotierenden Aufzeichnungstrommel 37 sind Filme 38 als Aufzeichnungsträger aufgespannt Die Schreiblampen 36, deren Helligkeiten durch die jeweils zugeordneten Farbauszugssignale moduliert sind, bewegen sich gemeinsam axial an der Aufzeichnungstrommel 37
eo entlang und nehmen die punkt- und zeilenweise Belichtung der Filme 38 vor.
Die belichteten und entwickelten Filme 38 sind die gewünschten Farbauszüge »Magenta«, »Gelb« und »Cyan«.
Auf einer synchron mit der Abtasttrommel 30 rotierenden Maskentrommel 39 befindet sich eine Maske 40, welche den Bereich 40' unterschiedlicher Korrektur als Steuerinformation enthält Bn Abtaster
4t mit einer Umfeldblende tastet die Maske 40 ab und erzeugt das Steuersignal 5, das dem Eingang 6 der Mischschaltung 3' zugeführt wird.
In Fig.5 ist ein drittes Anwendungsbeispiel der Mischschaltung dargestellt.
Bei der Reproduktion einer farbigen Bildvorlage besteht gelegentlich die Aufgabe, die Gradation abhängig von der Bunt/Unbunt-Eigenschaft der Bildvorlage zu ändern.
Die Farbsignale werden dann entweder nach einer Farbgradation oder nach einer Graugradation modifiziert. In diesem Falle soll keine sprungartige, sondern vielmehr eine stetige Gradationsänderung in Abhängigkeit des von Unbunt zu Bunt oder umgekehrt verlaufenden Überganges in der Bildvorlage erfolgen.
Die durch optoelektronisches Abtasten der Bildvorlage 31 mittels des Abtastorgans 32 gewonnenen Farbsignale R, G und B werden zunächst einer Farbkorrekturstufe 43 zur Bildung der Farbauszugssignale »Magenta« (Mg), »Cyan« (Cy) und »Gelb« (Ye) zugeführt.
Diese Farbauszugssignale gelangen gleichzeitig auf eine Farb-Gradationsstufe 44 und eine Grau-Gradationsstufe 45. Die Gradationsstufen 44 und 45 sind mit den Eingängen 1 und 4 der Mischstufe 3' verbunden.
Die Ausgangssignale C der Mischschaltung 3' sind über die Endverstärker 35 an die Schreiblampen 36 geführt, welche die Filme 38 belichten. Nach dem Erfindungsgedanken wird das Steuersignal 5 für die Mischschaltung 3' mittels einer Erkennungsschaltung 46 aus den Farbauszugssignalen gewonnen.
Die Erkennungsschaltung 46 besteht aus einer ersten Transformationsstufe 47, in der aus den Farbauszugssignalen Mg, Cy, Ye gemäß der Transformationsgleichung X = 0,5 Ye + 0,5 Cy — Mg ein Signal X gebildet wird. In einem nachgeschalteten Betragsbildner 48 entsteht das Signal IXI. In einer zweiten Transformationsstufe 49 wird aus den Farbsignalen Cy und Ye entsprechend der Transformationsgleichung
Y = 0,87 Cy — 0,87 Ye ein Signal Y gewonnen. Ein nachgeschalteter zweiter Betragsbildner 50 erzeugt das Signa! IYI. Die Signale IXI und IYI werden in einer Addierstufe 51 zum Steuersignal 5 summiert, das dem Eingang 6 der Mischschaltung 3' zugeführt wird.
Wenn in der Bildvorlage 31 »Farbe« abgetastet wird, hat das Steuersignal 5 einen maximalen Wert. Wenn dagegen »Grau« ermittelt wird, ist das Steuersignal 5—0. Bei einem stetigen Übergang von »Farbe« zu »Grau« verläuft auch das Steuersignal S stetig. Vorteilhafterweise kann als Steuersignal S auch das Schwarzauszugssignal, das Farbrücknahmesignal (UCR-Signal) oder ein aus dem maximalen und minimalen Farbsignal gebildetes Differenzsignal Verwendung finden.
In einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung können die Gradationsstufen 44 und 45, wie in F i g. 1 erläutert, auch hinter den Modulatoren 2 und 5 in der Mischschaltung 3' angeordnet werden.
Eine Weiterbildung des Erfindungsgedankens besteht darin, die Mischschaltung in der Funktion eines Balancereglers zu verwenden, wobei die Balance der Eingangssignale A und B von dem Steuersignal S beeinflußt wird.
2(i Fig. 6 zeigt die Anwendung der Mischschaltung als Balanceregler zwischen einem Färb- und dem Schwarzauszugssignal.
Die durch Abtasten einer Bildvorlage gewonnenen Farbsignale R, G und B werden einem ersten Farbrechner 52 für die Farbauszüge Magenta, Cyan und Gelb und einem zweiten Farbrechner 53 für den Schwarzauszug zugeführt. Über einen Farbauswahlschalter 54 gelangt eines der Farbsignale (A) auf den Eingang 1 der Mischschaltung 3', deren Eingang 4 mit
3ü dem Schwarzauszugssignal (B) beaufschlagt ist.
Das Steuersignal S kann wiederum ein Farbauszugssignal oder das Farbrücknahmesignal sein, es kann aber auch von einer Steuermaske, einer Farbe oder einem Farbton in der Bildvorlage abgeleitet sein.
Die Eingangssignale A und B der Mischschaltung 3 können auch zwei Farbsignale sein. In diesem Falle dient die Mischschaltung 3 zur Einstellung der Weißoder Schwarzfarbenbalance.
Die Mischschaltung 3 kann aber auch mit dem Weißfarben- und dem Schwarzfarben-Korrektursignal beaufschlagt werden, um die Stärke der Korrektursignale einzustellen. Das Ausgangssignal Cder Mischstufe 3 wird dann einem Hauptkanal als Korrektursignal zuaddiert.
Hierzu 4 Blatt Zeichnungen

Claims (7)

Patentansprüche:
1. Verfahren zum Mischen von Signalen bei der Druckformherstellung, bei dem eine Vorlage zur s Erzeugung von Bildsignalen optoelektronisch abgetastet und als Druckform wieder aufgezeichnet wird, dadurch gekennzeichnet,
daß durch Abtasten einer Steuermaske und durch gleichzeitige Umfeldauswertung ein an sich zweipegliges Steuersignal (S) für den Mischvorgang mit einem allmählichen Signalwechsel zwischen den Pegeln an den Konturen der Steuermaske erzeugt wird, wobei die Dauer des Signalswechsels die Mischdauer bzw. den Mischbereich festlegt, daß ein erstes zu mischendes Signal (A) von dem Steuersignal (S) und ein zweites zu mischendes Signal (B) von dem in der Amplitude invertierten Steuersignal /SJ beeinflußt werden, und
daß die beeinflußten Signale addiert werden, um das Mischsignal (C) zu erhalten, wobei der Verlauf des Mischsignals (CJ innerhalb des Mischbereiches durch den Verlauf des Steuersignals (S) bestimmt wird.
2. Verfahren zum Mischen von Signalen bei der Druckformherstellung, bei dem eine Vorlage zur Erzeugung von Bildsignalen optoelektronisch abgetastet und als Druckform wieder aufgezeichnet wird, dadurch gekennzeichnet, daß ein allmählicher Farbwechsel in der Bildvorlage oder ein daraus abgeleitetes Signal als Steuersignal (S) für den Mischvorgang verwendet wird, indem ein erstes zu mischendes Signal (A) von dem Steuersignal (S) und ein zweites zu mischendes Signal (B) von dem in der Amplitude invertierten Steuersignal (S) beeinflußt werden und indem die beeinflußten Signale addiert werden, um das Mischsignal (C) zu erhalten, wobei der Verlauf des Mischsignals (C) innerhalb des Mischbereiches durch den Verlauf des Steuersignals (S) bestimmt wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Steuersignal (S) durch eine unscharfe Abtastung der Steuermaske mittels einer Blende erzeugt wird, deren Durchmesser größer als der der Bildpunktblende ist.
4. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Mischbereich durch den Durchmesser der Blende festgelegt wird.
5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Steuersignal (S) die zu mischenden Signale (A, B) multiplikativ beeinflussen.
6. Verfahren nach Anspruch 2 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß durch unterschiedliche Koordinaten-Transformation der Bildsignale (Mg; Cy; Ye) zwei Signale (X; Y) erzeugt werden, und daß das Steuersignal (S) durch Addition der Beträge dieser Signale (X; Y) gebildet wird, wodurch der Signalwechsel bei einem Bunt-Unbunt-Übergang in der Vorlage stattfindet.
7. Verfahren nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die: Koordinaten-Transformation nach den Gleichungen:
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