DE2705723C2 - Zieleinrichtung - Google Patents

Zieleinrichtung

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DE2705723C2
DE2705723C2 DE19772705723 DE2705723A DE2705723C2 DE 2705723 C2 DE2705723 C2 DE 2705723C2 DE 19772705723 DE19772705723 DE 19772705723 DE 2705723 A DE2705723 A DE 2705723A DE 2705723 C2 DE2705723 C2 DE 2705723C2
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DE19772705723
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Erich Ing.(grad.) 8500 Nürnberg Bock
Max Ing.(grad.) 8505 Röthenbach Rentzsch
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Diehl Verwaltungs Stiftung
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Diehl GmbH and Co
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41GWEAPON SIGHTS; AIMING
    • F41G1/00Sighting devices
    • F41G1/32Night sights, e.g. luminescent
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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Description

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Die Erfindung bezieht sich auf eine Zieleinrichtung nach dem Oberbegriff des Anspruches 1.
Aus dem DE-GM 18 75 436 ist eine Zieleinrichtung für militärische Zwecke bekannt, bei der ein Fernrohr mit einem Kompaß innerhalb eines durchsichtigen Gehäuses angebracht ist.
Das Fernrohr kann auch anstelle des Kompaß mit einem Neigungswinkelmesser oder mit einem Kompaß «ο und einem Neigungswinkelmesser versehen sein.
Aus der AT-PS 1 95 622 ist ein Kompaß bekannt. Ein den Richtmagneten enthaltender Körper ist innerhalb eines mit Flüssigkeit gefüllten Gehäuses angeordnet, wobei dieser Körper samt Richtmagnet leichter ist, als «5 das von ihm verdrängte Flüssigkeitsvolumen.
Zur Ausrichtung weist dieser Kompaß am Gehäuse eine Marke in Form einer Lupe und auf dem Umfang des den Richtmagneten tragenden Körpers eine Windrose bzw. eine Gradeinteilung auf. Mit besagtem so Kompaß kann jedoch nur die Verdrehung des Gehäuses bzw. eines mit diesem verbundenen Geräts, z. B. einer Abschußvorrichtung, gegenüber dem Erdmagnetfeld abgelesen werden.
Bei Abschußvorrichtungen ist jedoch davon auszugehen, daß es im Nachtkampf immer wieder notwendig sein wird, Leuchtmittel o. dgl. in bestimmte Richtung und auf eine gewünschte Entfernung zu schießen. Werden hierzu Handfeuerwaffen, z. B. eine rückstoßfrei abfeuerbare Panzerbekämpfungswaffe, oder aber mörser- bzw. werferartige Abschußvorrichtungen benutzt, so hat der Schütze meist keine Möglichkeit, die unterschiedlichen Entfernungen durch entsprechende Wahl der Treibladung festzulegen. Ihm steht vielmehr in den meisten Fällen nur eine einzige, feste Treibladungsgröße zur Verfügung. Unterschiedliche Entfernungen kann er daher nur durch geeignete Wahl der Rohrerhöhung, d. h. des Abschußwinkels erzielen.
Richtung und Erhöhung der Waffe bzw. Abschußvorrichtung kann er aber bei Dunkelheit nur schwer bestimmen. Vor allem ist bei aus Handfeuerwaffen abzufeuernder Leuchtmuniticn nicht gewährleistet, jeweils, wie es zur Kampffeldbeieuchtung erwünscht ist, stets das gleiche bzw. das nächstanschließende Zielgebiet zu erreichen.
Ausgehend von dem DE-GM 18 75 436 ist es die Aufgabe der Erfindung, eine einfache Zieleinrichtung für eine Abschußvorrichtung für Leuchtmunition o. dgl. zu schaffen, "die bei Nacht, ggf. bei schwacher Fremdbeleuchtung bzw. durch selbstleuchtende Ausführung von Markierungen ermöglicht, eine Abschußvorrichtung sowohl in die gewünschte Zielrichtung, als auch — durch entsprechende Rohrerhöhung — auf die gewünschte Zielentfernung einzustellen bzw. auszurichten.
Die Lösung dieser Aufgabe ist dem kennzeichnenden Teil des Anspruches 1 zu entnehmen.
Als Visiermarke ist nach dem Anspruch 2 in an sich bekannter Weise eine Lupe vorgesehen, welche mit einem Fadenkreuz versehen ist, das zur Feinablesung bzw. -einstellung gegenüber der Gradeinteilung der Kugeloberfläche mit einer zusätzlichen Feinunterteilung versehen ist.
Mit dieser Zieleinrichtung kann bei von magnetischen Werkstoffen weitgehend freien Abschußvorrichtungen, ζ. B. an Abschußrohren aus glasfaserverstärktem Kunstharz bzw. an entsprechend ausgebildeten Raketenwerfern die Zielrichtung und die Rohrerhöhung, somit die Zielentfernung, eindeutig bestimmt werden.
Einzelheiten einer erfindungsgemäßen Zieleinrichtung gehen aus der Beschreibung eines in seinem Prinzipaufbau in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispieles hervor. Es zeigt
Fig. 1 einen Längsschnitt dtreh die Zieleinrichtung nach der Erfindung von der Seite gesehen,
Fig. 2 eine Draufsicht der Zieleinrichtung nach II in Fig. 1.
Fig.3 eine Vorderansicht einer als Ableselupe ausgebildeten Visiermarke der Zieleinrichtung, gemäß III in Fig. 1 und 2.
Die Zieleinrichtung besteht gemäß F i g. 1 und 2 aus einer Kugel 1 aus thermoplastischem Kunststoff o. dgl., in deren Innerem ein als Kompaßnadel dienender Stabmagnet 2 angeordnet ist, der bezweckt, daß die Kugel 1 sich jeweils nach dem Erdmagnetfeld ausrichtet. In der unteren Hälfte der Kugel 1 ist ferner eine Gewichtseinlage 3 vorgesehen, welche der Kugel 1 einen Schwerpunkt verleiht, der die Kugel 1 jeweils senkrecht zur Erdoberfläche stellt.
Die Kugel 1 ist innerhalb eines vornehmlich gleichfalls aus einem thermoplastischen Kunststoff gefertigten bzw. mit einem Glaseinsatz versehenen Gehäuses 4, in einer Flüssigkeit 5 schwimmend, gelagert. Das Gehäuse 4 ist in geeigneter Weise an einem nur andeutungsweise veranschaulichten Abschußrohr 6 befestigt. Am bzw. im Gehäuse 4 ist noch eine Visiermarke 7 vorgesehen, mittels der eine Gradeinteilung, nämlich Längengrade 8 (Fig.2) und den Breitengraden eines Globusses entsprechende Ringmarkierungen 9 (Fig. 1) der Kugel 1 ablesbar sind. Dabei läßt sich an den Längengraden 8 jeweils die Himmelsrichtung feststellen, in welche das Abschußrohr 6 gerichtet ist, an den Markierungsringen 9 hingegen die Rohrerhöhung, d.h. ein Winkel <x (Fig. 1), den das Abschußrohr 6 gegenüber der Horizontalen, d. h. der Erdoberfläche einnimmt.
Als Visiermarke kann, wie Fig.3 veranschaulicht, eine Lupe 10 dienen, welche mit einem Fadenkreuz 11 versehen ist, das seinerseits eine Feinunterteilung 12 zum genauen Ablesen bzw. Einstellen der Richtung des Abschußrohres nach den Längengraden 8 sowie der Entfernung nach den Ringmarkieruogen 9 der Kugel 1 ermöglicht
Als Lichtquelle zum Ablesen der Gradeinteilungen 8, 9 kann in üblicher Weise eine schwache Fremdbelüftung dienen. Es können aber auch die Gradlinien 8,9 und Visierlinien 11 oder -punkte 7 ähnlich den Zahlen und Zeigern einer Uhr mit selbstleuchtenden Stoffen belegt sein.
Wie die Figuren andeutungsweise veranschaulichen, ist das Gradliniennetz auf der Oberfläche der Kugel 1 noch mit Richtungsangaben wie N, O. S. W sowie mit Gradzahlen zum Einstellen bzw. Ablesen der Himmeisrichtung sowie der Rohrerhöhung (Zielentfernung) versehen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (2)

1 Patentansprüche:
1. Zieleinrichtung! insbesondere Nachtzieleinrichtung, mit einem Neigungswinkelmesser und einem Kompaß, der einen sich gegenüber dem Erdmagnetfeld ausrichtenden Körper aufweist, dessen Abweichung von dem Erdmagnetfeld an einer Skala ablesbar ist, dadurch gekennzeichnet,
daß der Körper als in einem Gehäuse (4) schwimmend gelagerte Kugel (1) ausgebildet ist, io fü die Kugel (1) mit einem an sich bekannten Stabmagneten (2) und einer Gewichtseinlage (3) versehen ist,
und die Kugel (1) eine in Form von Längengraden angebrachte Gradeinteilung (8) sowie mit den is Breitengraden eines Globusses entsprechenden Ringmarkierungen (9) versehen ist, anhand derer mittels einer an dem Gehäuse (4) angeordneten Visiermarke (7) die Horizontalausrichtung gegenüber dem Erdmagnetfeld und deren Neigung gegenüber dem Schwerefeld ablesbar ist.
2. Zieleinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als Visiermarke in an' sich bekannter Weise eine Lupe (10) dient, welche mit einem Fadenkreuz (11) versehen ist, das zur Feinablesung bzw. -einstellung gegenüber der Gradeinteilung der Kugeloberfläche mit einer zusätzlichen Feinunterteilung (12) versehen ist.
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