DE2705723C2 - Zieleinrichtung - Google Patents
ZieleinrichtungInfo
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F41—WEAPONS
- F41G—WEAPON SIGHTS; AIMING
- F41G1/00—Sighting devices
- F41G1/32—Night sights, e.g. luminescent
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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- F41G1/00—Sighting devices
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Description
30
Die Erfindung bezieht sich auf eine Zieleinrichtung nach dem Oberbegriff des Anspruches 1.
Aus dem DE-GM 18 75 436 ist eine Zieleinrichtung für militärische Zwecke bekannt, bei der ein Fernrohr
mit einem Kompaß innerhalb eines durchsichtigen Gehäuses angebracht ist.
Das Fernrohr kann auch anstelle des Kompaß mit einem Neigungswinkelmesser oder mit einem Kompaß «ο
und einem Neigungswinkelmesser versehen sein.
Aus der AT-PS 1 95 622 ist ein Kompaß bekannt. Ein den Richtmagneten enthaltender Körper ist innerhalb
eines mit Flüssigkeit gefüllten Gehäuses angeordnet, wobei dieser Körper samt Richtmagnet leichter ist, als «5
das von ihm verdrängte Flüssigkeitsvolumen.
Zur Ausrichtung weist dieser Kompaß am Gehäuse eine Marke in Form einer Lupe und auf dem Umfang
des den Richtmagneten tragenden Körpers eine Windrose bzw. eine Gradeinteilung auf. Mit besagtem so
Kompaß kann jedoch nur die Verdrehung des Gehäuses bzw. eines mit diesem verbundenen Geräts, z. B. einer
Abschußvorrichtung, gegenüber dem Erdmagnetfeld abgelesen werden.
Bei Abschußvorrichtungen ist jedoch davon auszugehen, daß es im Nachtkampf immer wieder notwendig
sein wird, Leuchtmittel o. dgl. in bestimmte Richtung und auf eine gewünschte Entfernung zu schießen.
Werden hierzu Handfeuerwaffen, z. B. eine rückstoßfrei abfeuerbare Panzerbekämpfungswaffe, oder aber mörser-
bzw. werferartige Abschußvorrichtungen benutzt, so hat der Schütze meist keine Möglichkeit, die
unterschiedlichen Entfernungen durch entsprechende Wahl der Treibladung festzulegen. Ihm steht vielmehr in
den meisten Fällen nur eine einzige, feste Treibladungsgröße zur Verfügung. Unterschiedliche Entfernungen
kann er daher nur durch geeignete Wahl der Rohrerhöhung, d. h. des Abschußwinkels erzielen.
Richtung und Erhöhung der Waffe bzw. Abschußvorrichtung kann er aber bei Dunkelheit nur schwer
bestimmen. Vor allem ist bei aus Handfeuerwaffen abzufeuernder Leuchtmuniticn nicht gewährleistet,
jeweils, wie es zur Kampffeldbeieuchtung erwünscht ist,
stets das gleiche bzw. das nächstanschließende Zielgebiet zu erreichen.
Ausgehend von dem DE-GM 18 75 436 ist es die Aufgabe der Erfindung, eine einfache Zieleinrichtung
für eine Abschußvorrichtung für Leuchtmunition o. dgl. zu schaffen, "die bei Nacht, ggf. bei schwacher
Fremdbeleuchtung bzw. durch selbstleuchtende Ausführung von Markierungen ermöglicht, eine Abschußvorrichtung
sowohl in die gewünschte Zielrichtung, als auch — durch entsprechende Rohrerhöhung — auf die
gewünschte Zielentfernung einzustellen bzw. auszurichten.
Die Lösung dieser Aufgabe ist dem kennzeichnenden Teil des Anspruches 1 zu entnehmen.
Als Visiermarke ist nach dem Anspruch 2 in an sich bekannter Weise eine Lupe vorgesehen, welche mit
einem Fadenkreuz versehen ist, das zur Feinablesung bzw. -einstellung gegenüber der Gradeinteilung der
Kugeloberfläche mit einer zusätzlichen Feinunterteilung
versehen ist.
Mit dieser Zieleinrichtung kann bei von magnetischen Werkstoffen weitgehend freien Abschußvorrichtungen,
ζ. B. an Abschußrohren aus glasfaserverstärktem Kunstharz bzw. an entsprechend ausgebildeten Raketenwerfern
die Zielrichtung und die Rohrerhöhung, somit die Zielentfernung, eindeutig bestimmt werden.
Einzelheiten einer erfindungsgemäßen Zieleinrichtung gehen aus der Beschreibung eines in seinem
Prinzipaufbau in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispieles hervor. Es zeigt
Fig. 1 einen Längsschnitt dtreh die Zieleinrichtung
nach der Erfindung von der Seite gesehen,
Fig. 2 eine Draufsicht der Zieleinrichtung nach II in
Fig. 1.
Fig.3 eine Vorderansicht einer als Ableselupe ausgebildeten Visiermarke der Zieleinrichtung, gemäß
III in Fig. 1 und 2.
Die Zieleinrichtung besteht gemäß F i g. 1 und 2 aus einer Kugel 1 aus thermoplastischem Kunststoff o. dgl.,
in deren Innerem ein als Kompaßnadel dienender Stabmagnet 2 angeordnet ist, der bezweckt, daß die
Kugel 1 sich jeweils nach dem Erdmagnetfeld ausrichtet. In der unteren Hälfte der Kugel 1 ist ferner eine
Gewichtseinlage 3 vorgesehen, welche der Kugel 1 einen Schwerpunkt verleiht, der die Kugel 1 jeweils
senkrecht zur Erdoberfläche stellt.
Die Kugel 1 ist innerhalb eines vornehmlich gleichfalls aus einem thermoplastischen Kunststoff
gefertigten bzw. mit einem Glaseinsatz versehenen Gehäuses 4, in einer Flüssigkeit 5 schwimmend, gelagert.
Das Gehäuse 4 ist in geeigneter Weise an einem nur andeutungsweise veranschaulichten Abschußrohr 6
befestigt. Am bzw. im Gehäuse 4 ist noch eine Visiermarke 7 vorgesehen, mittels der eine Gradeinteilung,
nämlich Längengrade 8 (Fig.2) und den
Breitengraden eines Globusses entsprechende Ringmarkierungen 9 (Fig. 1) der Kugel 1 ablesbar sind.
Dabei läßt sich an den Längengraden 8 jeweils die Himmelsrichtung feststellen, in welche das Abschußrohr
6 gerichtet ist, an den Markierungsringen 9 hingegen die Rohrerhöhung, d.h. ein Winkel <x (Fig. 1), den das
Abschußrohr 6 gegenüber der Horizontalen, d. h. der Erdoberfläche einnimmt.
Als Visiermarke kann, wie Fig.3 veranschaulicht,
eine Lupe 10 dienen, welche mit einem Fadenkreuz 11 versehen ist, das seinerseits eine Feinunterteilung 12
zum genauen Ablesen bzw. Einstellen der Richtung des Abschußrohres nach den Längengraden 8 sowie der
Entfernung nach den Ringmarkieruogen 9 der Kugel 1 ermöglicht
Als Lichtquelle zum Ablesen der Gradeinteilungen 8, 9 kann in üblicher Weise eine schwache Fremdbelüftung
dienen. Es können aber auch die Gradlinien 8,9 und Visierlinien 11 oder -punkte 7 ähnlich den Zahlen und
Zeigern einer Uhr mit selbstleuchtenden Stoffen belegt sein.
Wie die Figuren andeutungsweise veranschaulichen, ist das Gradliniennetz auf der Oberfläche der Kugel 1
noch mit Richtungsangaben wie N, O. S. W sowie mit Gradzahlen zum Einstellen bzw. Ablesen der Himmeisrichtung
sowie der Rohrerhöhung (Zielentfernung) versehen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (2)
1. Zieleinrichtung! insbesondere Nachtzieleinrichtung,
mit einem Neigungswinkelmesser und einem Kompaß, der einen sich gegenüber dem Erdmagnetfeld
ausrichtenden Körper aufweist, dessen Abweichung von dem Erdmagnetfeld an einer Skala
ablesbar ist, dadurch gekennzeichnet,
daß der Körper als in einem Gehäuse (4) schwimmend gelagerte Kugel (1) ausgebildet ist, io fü die Kugel (1) mit einem an sich bekannten Stabmagneten (2) und einer Gewichtseinlage (3) versehen ist,
daß der Körper als in einem Gehäuse (4) schwimmend gelagerte Kugel (1) ausgebildet ist, io fü die Kugel (1) mit einem an sich bekannten Stabmagneten (2) und einer Gewichtseinlage (3) versehen ist,
und die Kugel (1) eine in Form von Längengraden angebrachte Gradeinteilung (8) sowie mit den is
Breitengraden eines Globusses entsprechenden Ringmarkierungen (9) versehen ist, anhand derer
mittels einer an dem Gehäuse (4) angeordneten Visiermarke (7) die Horizontalausrichtung gegenüber
dem Erdmagnetfeld und deren Neigung gegenüber dem Schwerefeld ablesbar ist.
2. Zieleinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als Visiermarke in an' sich
bekannter Weise eine Lupe (10) dient, welche mit einem Fadenkreuz (11) versehen ist, das zur
Feinablesung bzw. -einstellung gegenüber der Gradeinteilung der Kugeloberfläche mit einer
zusätzlichen Feinunterteilung (12) versehen ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19772705723 DE2705723C2 (de) | 1977-02-11 | 1977-02-11 | Zieleinrichtung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19772705723 DE2705723C2 (de) | 1977-02-11 | 1977-02-11 | Zieleinrichtung |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2705723A1 DE2705723A1 (de) | 1978-08-17 |
| DE2705723C2 true DE2705723C2 (de) | 1983-12-08 |
Family
ID=6000895
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19772705723 Expired DE2705723C2 (de) | 1977-02-11 | 1977-02-11 | Zieleinrichtung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
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Families Citing this family (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| RU2146036C1 (ru) * | 1999-07-21 | 2000-02-27 | Айриян Юрий Аршакович | Прицельное устройство |
Family Cites Families (2)
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| AT195622B (de) * | 1955-11-29 | 1958-02-25 | Karl Novak | Schiebekipptor |
| DE1875436U (de) * | 1963-04-03 | 1963-07-11 | Friedrich A Woehler Optische F | Visiereinrichtung, insbesondere fuer militaerische zwecke. |
-
1977
- 1977-02-11 DE DE19772705723 patent/DE2705723C2/de not_active Expired
Also Published As
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