DE269979C - - Google Patents

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DE269979C
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D03WEAVING
    • D03DWOVEN FABRICS; METHODS OF WEAVING; LOOMS
    • D03D51/00Driving, starting, or stopping arrangements; Automatic stop motions
    • D03D51/18Automatic stop motions
    • D03D51/20Warp stop motions
    • D03D51/28Warp stop motions electrical

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Package Frames And Binding Bands (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 269979 KLASSE 86 c. GRUPPE
CARL RIEBECK in MÄHRISCH-SCHÖNBERG.
hängenden Lamellen.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 24. November 1911 ab.
Es sind elektrische Kettenfadenwächter bekannt, bei denen auf den Kettenfäden mit je einem lotrechten Längsschlitz versehene metallene Lamellen hängen, die in dem Längsschlitz von dem blanken elektrischen Leitungsdraht durchsetzt werden. Beim Reißen eines Kettenfadens fällt die daran hängende Lamelle auf eine Kontaktschiene herab, wobei sie sich an dem Leitungsdraht führt. Durch
ίο ihren Kontakt einerseits mit dem an den einen Pol einer elektrischen Stromquelle angeschlossenen Draht und anderseits mit der an den anderen Pol angeschlossenen Schiene schließt die herabgefallene Lamelle den Stromkreis, wodurch ein Elektromagnet eingeschaltet und der Stuhl ausgerückt wird.
Die Erfindung vergrößert die Sicherheit des Kontaktschließens dadurch, daß eine Verwindung der Lamelle beim Herabfallen auf die Kontaktschiene herbeigeführt wird, so daß die herabgefallene Lamelle nicht nur die Kontaktschiene, sondern auch die Leitungsdrähte mit federnder Klemmung umklammert. Diese Einrichtung ist durch eine besonders zweckmäßige Ausführung eines an sich bekannten Suchers für das Auffinden der herabgefallenen Lamelle und somit des gerissenen Kettenfadens vervollkommnet.
Auf der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform eines elektrischen Kettenfadenwächters gemäß der Erfindung dargestellt.
Fig. ι zeigt in Ansicht die am Kettenfaden über den Kontaktschienen hängende Lamelle;
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Fig. 2 ist ein Grundriß zu Fig. ι;
Fig. 3 zeigt, vom gleichen Standort gesehen, die Lamelle nach dem Herabfallen und
Fig, 4 den Grundriß hierzu.
Auf dem Kettenfaden ι hängt die geschlitzte, elastische metallene Lamelle 2, die von den blanken, wagerecht ausgespannten elektrischen Leitungsdrähten 3 durchsetzt ist. Unter diesen Drähten sind wagerechte Kontaktschienen 4 angeordnet. Diese Schienen 4 sind der Erfindung gemäß schrägstehend in das Gestell des Kettenfadenwächters eingebaut.
Die Drähte 3 sind in paralleler Schaltung an den einen, die Kontaktschienen 4 an den anderen Pol einer Stromquelle — und zwar in bekannter Weise über einen Elektromagneten — angeschlossen, der die Abstellvorrichtung des Stuhles überwacht.
Die Länge der Lamellenschenkel ist so bemessen, daß, wenn die Lamelle 2 am Kettenfaden ι hängt, die unteren Enden ihrer Schenkel in einem gewissen Abstand über der Kontaktschiene 4 stehen.
Die beiden Schenkel der Lamelle 2 sind unten derart abgeschnitten, daß der Schlitz der Lamelle sich nach unten erweitert.
Reißt der Kettenfaden 1, so fällt die Lamelle 2, sich an den Drähten 3 führend, unter ihrem Gewicht auf die Kontaktschiene 4 herab, wobei infolge der schrägen Lage der . Schienen 4 ihre Schenkel sich kreuzen und gleichzeitig die ganze Lamelle in der aus Fig. 3 und 4 ersichtlichen Weise verwunden wird. Hierbei umklammern die beiden Schenkel die Leiste 4 mit federndem, Druck,
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und gleichzeitig klemmen sie infolge der Einstellung der Lamellenebene schräg zum Querschnitt der Drähte 3 diese Drähte zwischen sich fest. Dadurch wird sowohl an den Drähten 3 als auch an der Schiene 4 ein sicherer Kontakt erzielt.
Auf den Kontaktschienen 4 hängt ein Bügel 7 mit Querstange 8, an welch letzterer eine Schnur 9 0. dgl. angreift.
Ist der Stuhl abgestellt, so zieht man mittels der Schnur 9 den Sucher 7, 8 über die Grundschienen 4, wobei er an die herabgefallene Lamelle trifft. Dadurch wird das Aufsuchen einer herabgefallenen Lamelle erleichtert, ohne daß man dazu den Einbau einer besonderen Vorrichtung in das Gestell des Wächters nötig hätte.
Der Bügel 7, 8 dient auch zur Prüfung des Kettenfadenwächters beim Montieren darauf, ob keine der Lamellen bis an die Kontaktschienen 4 reicht, was sorgfältig zu vermeiden ist.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Elektrischer Kettenfaden wächter mit geschlitzten, auf den Kettenfäden hängenden Lamellen, welche bei Kettenfadenbruch auf Kontaktschienen herabfallend einen Kontakt zwischen letzteren und durch die Schlitze der Lamellen gehenden Drähten herstellen, dadurch gekennzeichnet, daß die unteren Kontaktschienen schräg stehen, wodurch die herabfallende Lamelle verwunden und gespreizt wird.
2. Elektrischer Kettenfadenwächter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Auffinden der herabgefallenen Lamelle durch einen auf den unteren schräggestellten Kontaktschienen geführten Bügel erleichtert wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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