DE222183C - - Google Patents
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-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01K—ELECTRIC INCANDESCENT LAMPS
- H01K3/00—Apparatus or processes adapted to the manufacture, installing, removal, or maintenance of incandescent lamps or parts thereof
- H01K3/02—Manufacture of incandescent bodies
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Manufacturing & Machinery (AREA)
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
— M 222183 KLASSE 21/. GRUPPE
Vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zur Behandlung von elektrischen Glühfaden,
die sich während der Behandlung verkürzen und die zickzickförmig auf einem Traggestell
hin und her geführt sind. Werden solche Glühfaden — was an und für sich das Nächstliegende
ist — in stehender Anordnung behandelt, so daß die einzelnen Fadenabschnitte
annähernd senkrecht stehen, so tritt bei der
ίο Behandlung leicht ein Reißen des Fadens ein,
weil der mit einem gewissen Durchhang über den unteren Traghaken geführte Bügel mit
seinem einen oder anderen Schenkel über den unteren Traghaken rutscht und hierbei unter
Umständen durch Festklemmen an den Haken oder durch andere Umstände an seiner weiteren
freien Bewegung einseitig gehemmt wird. Wird dagegen gemäß vorliegender Erfindung
die Anordnung so getroffen, daß bei annähernd paralleler Führung der einzelnen Fadenabschnitte
die Achse des Traggestells und der Fäden annähernd horizontal liegt, so hängen sämtliche einzelnen Fadenabschnitte in dem
gleichen Sinne durch, und es liegt zwischen je zwei Haken überall ein gleich langes Stück
des Fadens. Der Faden rutscht nicht mehr beim Sintern über den Haken, und man erhält
bei richtiger Bemessung der Fadenlänge bzw. des Abstandes der Traghaken stets gleichmäßige
und gute Fäden, bei denen am Schluß des Behandlungsverfahrens die Fäden gerade
die richtige Lage erhalten.
Wenn allerdings die Fadenlänge im Verhältnis zu dem Abstand der einzelnen Traghaken
etwas zu groß gewählt war, was mit Vorteil geschieht, um ein vorzeitiges Reißen der Fäden mit Sicherheit auszuschließen, so
hängen bei diesem Verfahren die sämtlichen Fadenabschnitte nach einer und derselben
Seite durch, was unter Umständen wegen des üblen Aussehens und aus anderen Gründen
nicht erwünscht ist. Um diesem Übelstand vorzubeugen, genügt es, während der Behandlung
einmal oder auch mehrere Male oder dauernd das Gestell um seine Achse zu drehen,
so daß alle Fäden ihre horizontale Lage während der Drehung beibehalten. Hierdurch läßt
sich der einseitige Durchhang leicht vollständig beseitigen.
Das Verfahren ist sowohl anwendbar, wenn es sich um die Herstellung von Glühfaden
handelt, die zunächst in Form einer plastischen Masse auf das Traggestell gebracht werden,
die dann auf dem Traggestell in den endgültigen Glühfaden verwandelt wird, wie auch,
wenn der Glühfaden aus einer ziehbaren Legierung hergestellt wird, deren eine Komponente
nachträglich durch den elektrischen Strom aus dem Glühfaden wieder ausgetrieben wird.
Claims (2)
- Patent-Ansprüche:ΐ. Verfahren zur Behandlung von zickzackförmig auf einem Gestell angeordneten Glühfaden, die während der Behandlung sich verkürzen, dadurch gekennzeichnet, daß die einzelnen Fadenabschnitte während der Behandlung parallel zueinander und annähernd horizontal liegen.
- 2. Ausführungsform des Verfahrens nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Gestell während der Behandlung um eine annähernd zu den einzelnen Fadenabschnitten parallele Achse gedreht wird.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE222183C true DE222183C (de) |
Family
ID=483097
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT222183D Active DE222183C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE222183C (de) |
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