DE222183C - - Google Patents

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DE222183C
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01KELECTRIC INCANDESCENT LAMPS
    • H01K3/00Apparatus or processes adapted to the manufacture, installing, removal, or maintenance of incandescent lamps or parts thereof
    • H01K3/02Manufacture of incandescent bodies

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Wire Processing (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
M 222183 KLASSE 21/. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 8. Juli 1908 ab.
Vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zur Behandlung von elektrischen Glühfaden, die sich während der Behandlung verkürzen und die zickzickförmig auf einem Traggestell hin und her geführt sind. Werden solche Glühfaden — was an und für sich das Nächstliegende ist — in stehender Anordnung behandelt, so daß die einzelnen Fadenabschnitte annähernd senkrecht stehen, so tritt bei der
ίο Behandlung leicht ein Reißen des Fadens ein, weil der mit einem gewissen Durchhang über den unteren Traghaken geführte Bügel mit seinem einen oder anderen Schenkel über den unteren Traghaken rutscht und hierbei unter Umständen durch Festklemmen an den Haken oder durch andere Umstände an seiner weiteren freien Bewegung einseitig gehemmt wird. Wird dagegen gemäß vorliegender Erfindung die Anordnung so getroffen, daß bei annähernd paralleler Führung der einzelnen Fadenabschnitte die Achse des Traggestells und der Fäden annähernd horizontal liegt, so hängen sämtliche einzelnen Fadenabschnitte in dem gleichen Sinne durch, und es liegt zwischen je zwei Haken überall ein gleich langes Stück des Fadens. Der Faden rutscht nicht mehr beim Sintern über den Haken, und man erhält bei richtiger Bemessung der Fadenlänge bzw. des Abstandes der Traghaken stets gleichmäßige und gute Fäden, bei denen am Schluß des Behandlungsverfahrens die Fäden gerade die richtige Lage erhalten.
Wenn allerdings die Fadenlänge im Verhältnis zu dem Abstand der einzelnen Traghaken etwas zu groß gewählt war, was mit Vorteil geschieht, um ein vorzeitiges Reißen der Fäden mit Sicherheit auszuschließen, so hängen bei diesem Verfahren die sämtlichen Fadenabschnitte nach einer und derselben Seite durch, was unter Umständen wegen des üblen Aussehens und aus anderen Gründen nicht erwünscht ist. Um diesem Übelstand vorzubeugen, genügt es, während der Behandlung einmal oder auch mehrere Male oder dauernd das Gestell um seine Achse zu drehen, so daß alle Fäden ihre horizontale Lage während der Drehung beibehalten. Hierdurch läßt sich der einseitige Durchhang leicht vollständig beseitigen.
Das Verfahren ist sowohl anwendbar, wenn es sich um die Herstellung von Glühfaden handelt, die zunächst in Form einer plastischen Masse auf das Traggestell gebracht werden, die dann auf dem Traggestell in den endgültigen Glühfaden verwandelt wird, wie auch, wenn der Glühfaden aus einer ziehbaren Legierung hergestellt wird, deren eine Komponente nachträglich durch den elektrischen Strom aus dem Glühfaden wieder ausgetrieben wird.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    ΐ. Verfahren zur Behandlung von zickzackförmig auf einem Gestell angeordneten Glühfaden, die während der Behandlung sich verkürzen, dadurch gekennzeichnet, daß die einzelnen Fadenabschnitte während der Behandlung parallel zueinander und annähernd horizontal liegen.
  2. 2. Ausführungsform des Verfahrens nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Gestell während der Behandlung um eine annähernd zu den einzelnen Fadenabschnitten parallele Achse gedreht wird.
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