AT92825B - Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Ringgeflecht. - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Ringgeflecht.

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AT92825B
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  • Braiding, Manufacturing Of Bobbin-Net Or Lace, And Manufacturing Of Nets By Knotting (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 
 EMI1.1 
 



   Es sind bereits Maschinen zur Herstellung von Ringgeflecht bekannt, bei welchen das fertige
Geflecht wechselseitig von zwei Gruppen einander versetzt gegenüberliegender Festhalteorgane hängend gehalten wird. Die bekannten Maschinen dieser Art arbeiten in der Weise, dass das Geflecht in seiner letzten Ringreihe in den Haltern einer Geflechtsgruppe hängt und jeder neu eingefügte Ring von dem einzeln hochgehenden Halter der gegenüberliegenden Haltergruppe erfasst wird. Dabei gehen gleichzeitig bei der einen der bekannten Maschinen die zugehörigen Halter der ersten Haltergruppe einzeln nacheinander zurück, die Arbeitsweise ähnelt also dem Strickverfahren, indem die Ringe einzeln nacheinander aufgereiht und nacheinander von den Haltern einer Haltergruppe an die Halter der gegenüberstehenden Haltergruppe abgegeben werden.

   Bei der anderen Maschine dagegen gehen erst nach Bildung der neuen Ringreihe sämtliche Halter der ersteren Haltergruppe auf einmal zurück. Der Umstand, dass bei den bekannten Maschinen die Festhalteorgane aus einzelnen schwachen Haltern'bestehen, die einzeln angetrieben werden, ist die Ursache, dass diese Halter leicht Beschädigungen erleiden, wodurch Störungen in der Geflechtsbildung herbeigeführt werden. 



     Dared   das Verfahren gemäss der Erfindung wird dieser Nachteil dadurch vermieden, dass die Zähne der kammartigen Festhalteorgane während der Gliedbildung mit der vorletzten Ringreihe des fertigen Geflechtes in Eingriff stehen und dabei die Ringe der letzten Reihe in aufgerichteter, das Einführen des   U-förmig   vorgebogenen Drahtstückes für die neue Reihe gestattende Lage halten. Bei der Maschine nach diesem Verfahren ist dann die Ausbildung der Zähne und der kammartigen Festhalteorgane derart, dass beim Eintreten der Zähne in die Geflechtsebene, d. h. in die Ebene des hängenden Geflechtes, die Ringe der letzten Ringreihe zwangläufig senkrecht hochgestellt werden. Auf diese Weise und weil die Ringe der letzten Ringreihe vollständig frei von Halteorganen sind, wird ein sicheres Einfügen der neuen Ringglieder ermöglicht.

   Von besonders günstigem Einfluss auf die sichere Einfügung der einzelnen Glieder ist ferner, dass das Geflecht bis zur Fertigstellung einer ganzen Ringreihe vollständig in R he ist. da die   Geflechtskämme   während der Gliedbildung stillstehen. 



   In der Zeichnung ist der   Geflechtsträger   gemäss der   Elfindung   und seine Arbeitsweise in vier Figuren dargestellt, u. zw. in Fig. 1 im Aufriss und in Fig. 2 in   Aufsicht, während. Fig. 3   und 4 Einzelheiten der Werkzeugstellung nach reihenweiser Gliedbildung zeigen. a und   b sind   die beiden kammartigen   Geflechtsträger,   c und cl ihre nach vorne etwas abgebogenen Zähne, die in Abständen eines Ringdurchmessers voneinander entfernt und um einen halben Ringdurchmesser gegeneinander versetzt stehen.

   Nach Fig. 3 hängt das fertige Geflecht in den Gliedern e seiner vorletzten Ringreihe an den Zähnen d des Geflechtsträgers b, während die Ringe f der letzten Ringreihe in senkrechter Lage sich befinden, an dem Rücken der Zähne anliegend und auf eine Schulter des Kammes sich stützend. Die Ringgliedbildung und Einfügung der Einzelglieder g zu einer neuen Ringreihe ist die bekannte : das U-förmig vorgebogene Drahtstück wird jeweils von einem Werkzeug (Zange) k durch zwei benachbarte Glieder der freien, letzten Ringreihe t hindurchbewegt und von einem Gegenwerkzeug (Fuger) i in Ringform geschlossen (Fig. 2 und 3) usw.

   Ist auf diese Weise eine ganze Ringreihe eingehängt, so geht der freie Geflechtsträger in schräger Richtung hoch, wobei seine Zähne c mit den Ringen   f der   bisher letzten Ringreihe in Eingriff kommen und die soeben eingefügten Ringe g hochgestellt werden. Dadurch werden die Zähne d des Gefleehtsträgers   b   frei und der   Geflechtsträger   b tritt aus der Geflechtsebene zurück (Fig. 4).

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Verfahren zur Herstellung von Ringgeflecht unter Verwendung zweier das fertige Geflecht während der Gliedbildung wechselseitig haltender, als Kämme ausgebildeter. versetzt gegeneinander liegender Festhalteorgane, dadurch gekennzeichnet, dass die Kammzähne während der Glicdbildu g mit der vorletzten Ringreihe des fertigen Geflechtes in Eingriff stehen und dabei die Ringe der letzten Reihe in aufgerichteter, das Einführen des U-förmig vorgebogenen Drahtstückcs für die neue Reihe gestattender Lage halten.
    . 2. Vorrichtung zur Ausübung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadt reh gekcnnzeiehnet, dass die Zähne der als Kämme ausgebildeten Festhalteorgane nach vorn abgebogen und ihr Rücken und die obere Kante des Kammes so ausgebildet sind, dass bei Eintreten der Zähne in die vorletzte Ringreihe ein zwangläufiges Aufrichten der Glieder der letzten Ringreihe stattfindet. EMI2.1
AT92825D 1921-05-14 1921-05-14 Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Ringgeflecht. AT92825B (de)

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