DE815229C - Anordnung und Verbindung der Sprungfedern bei rahmenlosen Federeinlagen fuer Matratzen o. dgl. - Google Patents

Anordnung und Verbindung der Sprungfedern bei rahmenlosen Federeinlagen fuer Matratzen o. dgl.

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DE815229C
DE815229C DEB4028A DEB0004028A DE815229C DE 815229 C DE815229 C DE 815229C DE B4028 A DEB4028 A DE B4028A DE B0004028 A DEB0004028 A DE B0004028A DE 815229 C DE815229 C DE 815229C
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springs
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spring
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DEB4028A
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DE1619343U (de
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Hugo Buettner
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47CCHAIRS; SOFAS; BEDS
    • A47C23/00Spring mattresses with rigid frame or forming part of the bedstead, e.g. box springs; Divan bases; Slatted bed bases
    • A47C23/04Spring mattresses with rigid frame or forming part of the bedstead, e.g. box springs; Divan bases; Slatted bed bases using springs in compression, e.g. coiled
    • A47C23/043Spring mattresses with rigid frame or forming part of the bedstead, e.g. box springs; Divan bases; Slatted bed bases using springs in compression, e.g. coiled using wound springs
    • A47C23/0436Spring mattresses with rigid frame or forming part of the bedstead, e.g. box springs; Divan bases; Slatted bed bases using springs in compression, e.g. coiled using wound springs made from a single wire

Landscapes

  • Springs (AREA)
  • Mattresses And Other Support Structures For Chairs And Beds (AREA)

Description

  • Anordnung und Verbindung der Sprungfedern bei rahmenlosen Federeinlagen für Matratzen o. dgl. Zwecks Herstellung von kanten- oder rahmenlosen Federeinlagen für Matratzen, Sofas, Sitzkissen u. dgl. ist es bekannt, die Sprungfedern in Reihen dicht nebeneinander anzuordnen und ihre Windungsgänge, insbesondere auch die mittleren, untereinander zu verbinden. Man hat bei dieser Ausführungsform auch schon vorgeschlagen, Sprungfedern mit abwechselnd in entgegengesetztemSinne gewundenenFedergängen zu verwenden, damit die Verbindungsstelle zwischen benachbarten Federn an in gleicher Ebene steigenden Drahtwindungen angeordnet werden kann. Diese Bauform und die ihr zugeschriebenen Vorteile lassen sich nur bei der Verwendung von einzelnen Sprungfedern erzielen, so daß die Herstellung dieser Federeinlagen mit ihrer Verbindung erheblichen Material- und Zeitaufwand erfordert und daher teuer ist.
  • Die Erfindung bezweckt die Verwendung von fortlaufend gewickelten Sprungfedern, d. h. solche, die an ihrem oberen und unteren Windungsende durch Übergangsstücke des laufenden Federdrahtes miteinander verbunden sind und so eine Reihe bilden, in welcher die Sprungfedern parallelachsig und in gleichmäßigem Abstand voneinander gehalten werden. Die Federn dieser an sich bekannten Sprungfederreihen besitzen gleichen Drall und gleiche Steigung. Die benachbarten, zur Verbindung untereinander nutzbaren Windungsstellen der Federgänge überkreuzen sich daher. Eine feste nicht zwängende, geräuschlose Verbindung läßt sich hierbei mit den bekannten Mitteln, z. B. Verbindungshülsen, Laschen, Verdrillung o. dgl., nicht herstellen.
  • Gemäß der Erfindung wird nun eine Anordnung und Verbindung der schraubenförmig gewundenen Sprungfedern bei rahmenlosen Federeinlagen für Matratzen angegeben, durch die unter Vermeidung der erwähnten Mängel eine einfache Herstellung des selbsttragenden Federkissens und eine leicht durchführbare maschinelle Anbringung der Verbindungsmittel ermöglicht wird. Dieses wird erfindungsgemäß dadurch erzielt, daß in der Mitte einer aus vier im Viereck zueinander angeordneten Federn bestehende Sprun'gfedergruppe eine Feder gleicher Steigung, jedoch entgegengesetzten Dralles angeordnet und mit sämtlichen Nachbarfedern verbunden ist.
  • Eine Vereinfachung des Zusammenbaues ergibt sich bei Verwendung von in fortlaufender Reihe gewickelten Federn. Hierbei werden die Federn so gestaffelt, daß jeweils zwischen zwei Reihen von Federn gleichen Dralles und gleicher Steigung eine Reihe von Federn gleicher Steigung aber entgegengesetzten Dralles auf Lucke gesetzt ist. Es ergibt sich hierbei der Vorteil, daß das Zuordnen der Federn vermieden wird, da bei fortlaufend gewickelten Federn die Stellung der Windungsgänge zwangsläufig festliegt.
  • Um trotz der größeren Abstände der Federmitten und daraus in der Stützebene des Federkissens sich ergebende Dellen eine glatte Polsterfläche zu erzielen, ist gemäß der Erfindung der Übergang zwischen den oberen und gegebenenfalls auch den unteren Windungen zweier benachbarter, zu einer Reihe gehörender Federn wellenförmig gestaltet. Da diese Stützwellenbogen in gleicher Höhe liegen, wird eine Polstermaterial sparende, glatte, ebene Federkissenfläche erzielt.
  • Die Erfindung erstreckt sich ferner auf eine Vorrichtung zur Durchführung der erfindungsgemäßen Anordnung und Verbindung von Federgruppen oder -reihen, um die Fertigung der Verbindungsstellen zu erleichtern. Es ist daher vorgesehen, die zu verbindenden Federn auf das spätere Heranbringen eines Werkzeuges ermöglichenden Drahtbügeln festzuhalten, wobei auch die Windungsgänge festgehalten werden und die gegenseitige Achsenentfernung der Federn bestimmt wird. Zu diesem Zweck sind erfindungsgemäß mehrere, mit im Abstand der Federn angeordneten Drahtbügeln versehene, gegeneinanderzusetzende Leisten vorgesehen. Die U-förmigen Drahtbügel sind außerdem mit Rasten für die Windungen der aufgesteckten Federn versehen.
  • Hiermit können durch fortgesetztes Aneinanderlegen der Leisten in schneller und übersichtlicher Vl'eise Federkissen jeder Größe zusammengebaut werden, indem jeweils die letzte aufgesteckteFederreihe mit der vorhergehenden durch Verklammern ihrer Windungsgänge verbunden wird, und zwar durch Heranführen der Klammerwerkzeuge nur von der Längsseite der Leiste bzw.der Federreihe aus.
  • Auf der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform der Erfindung dargestellt. Abb. i zeigt einen Teilabschnitt einer Federeinlage im Grundriß, Abb. 2 eine Seitenansicht zur Abb. i, Abb.3 stellt eine wellenförmige Übergangswindung der Federreihen dar, Abb.4 zeigt eine Vorrichtung zum Herstellen der Federgruppen in Seitenansicht und Abb. 5 dieselbe in Draufsicht.
  • Die Federn i sind zylindrische, mit gleichmäßigen schraubenförmigen Windungen z. B. im Rechtsdrall gefertigte Drahtfedern. Sie schließen in fortlaufender Reihe durch die Übergänge 2 aneinander an. Die Mitten der durch je vier Federn gebildeten Gruppen sind gleich weit voneinander entfernt und in solchem Abstande gehalten, daß in dem von ihnen umgrenzten Inneraum eine Feder 3 Platz finden kann (s. Abb. i).
  • Die Feder 3 ist ebenfalls zylindrisch und mit gleichmäßigen schraubenförmigen Windungen gefertigt, aber bei obiger Voraussetzung des Rechtsdralles für die Federn i mit Linksdrall gewickelt, Auch bei diesen Federn ist die laufende Reihe durch Übergänge 4 hergestellt.
  • In Abb.2 ist der besseren Deutlichkeit wegen nur die erste und zweite Reihe der Federn dargestellt. Wie aus dieser Abbildung ersichtlich, liegen die benachbarten Federgänge in gleicher Steigungsebene und gleicher Höhe. Die Verbindung der sich berührenden Drahtwindungen der Federn i und 3 erfolgt mittels Hülsen 5.
  • Wie aus Abb. 3 ersichtlich, kann der Übergang zwischen zwei benachbarten Federn, und zwar sowohl nur einseitig als auch an beiden Seiten, durch eine wellenförmige Ausbiegung 6 erweitert werden. Man erreicht hierdurch eine glatte, ebene Abschlußfläche des Federkissens, so daß die Polsterung erleichtert und verbessert wird.
  • Zur Durchführung des Zusammenbaues der Federkissen nach der Erfindung ist es vorteilhaft, eine Vorrichtung anzuwenden, wie sie in Abb.4 und 5 gezeigt .ist. Diese Vorrichtung besteht aus parallelkantigen Leisten 7, deren Breite dem Mittenabstand der Federreihen entspricht. Diese Leisten tragen im erforderlichen Längsabstand U-förmige, aus Draht bestehende Bügel 8, auf denen die Federn aufgeschoben werden. Damit die Federwindungen hierbei gehalten werden, tragen die Bügel 8 Rastkerben 9, in die die Windungen sich einlegen. Die Leisten 7 werden in Längsrichtung um den halben Bügelabstand versetzt aneinandergefügt (s. Abb.5) und in dieser Stellung zweckmäßig durch Zapfen io festgehalten.
  • Der Zusammenbau wird vorteilhafterweise wie folgt vorgenommen: Auf eine Tragleiste 7 wird eine der erforderlichen Breite oder Länge des gewünschten Federkissens entsprechende Reihe von Federn i aufgesteckt. Dann wird eine zweite Tragleiste mit den Federn 3 besetzt und an die erste Reihe so angesetzt, daß die Federn 3 gegenüber der Reihe der Federn i auf Lucke stehen. Nunmehr wird die Verbindung der Federn vorgenommen, indem z. B. mittels einer Vorrichtung i i Verbindungshülsen 5 angebracht werden. _. Die Vorrichtung i i arbeitet durch die Bügel hindurch an den rückwärtig liegenden Federhälften in zur Reihe winkligem Angriff. Die auf jedem Federgang erforderlichen zwei Verbindungshülsen 5 werden zweckmäßig nacheinander durch Schwenken der Vorrichtung i i in einen rechten Winkel (vgl. Abb.5 die Richtungspfeile) angebracht. Die Arbeitsstelle kann hierbei ordnungsgemäß übersehen werden, und es braucht nur von einer Seite aus gearbeitet zu werden.
  • Der weitere Zusammenbau erfolgt in gleichem Sinne wie vorstehend beschrieben. Es werden dabei jeweils weitere Tragleisten? nach dem Besetzen mit 1, edern, diese auf Lucke bringend, aneinandergelegt, bis die gewünschte Größe der Federeinlage erreicht ist.
  • Anstatt die Verbindung durch Hülsen zu bewerkstelligen, kann auch eine Verdrillung der Drähte oder ein Verschlingen einer vorbereiteten zungenartigen Ausbiegung der Federgänge mit der glatten Nachbarfeder vorgenommen werden.
  • Damit die Verbindungen auf den Windungsgängen nicht wandern, kann auch der Federdraht an der Verbindung abgewinkelt werden, so daß von seinen Knickstellen Anlaufschultern gebildet werden.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Anordnung und Verbindung der Sprungfedern bei rahmenlosen Federeinlagen für Matratzen o. dgl., dadurch gekennzeichnet, daß in der Mitte einer aus vier im Viereck zueinander angeordneten Federn (i) bestehenden Federgruppe eine Feder (3) gleicher Steigung, jedoch entgegengesetzten Dralles angeordnet und mit sämtlichen Nachbarfedern verbunden ist.
  2. 2. Anordnung und Verbindung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß jeweils zwischen zwei Reihen von Federn (i) gleichen Dralles und gleicher Steigung eine Reihe vori Federn (3) gleicher Steigung aber entgegengesetzten Dralles auf Lucke sitzt.
  3. 3. Anordnung und Vorrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Übergang (6) zwischen den oberen und/ oder unteren Windungen zweier benachbarter zu einer Reihe gehörender Federn wellenförmig gestaltet ist.
  4. 4. Vorrichtung zur Durchführung der Anordnung und der Verbindung nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch mehrere mit im Abstand der Federn angeordneten U-förmigen Drahtbügeln (8) versehene, gegeneinanderzusetzende Leisten (7).
  5. 5. Vorrichtung zur Durchführung der Anordnung und der Verbindung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Drahtbügel (8) mit Rasten (9) für die Windungen der aufgesteckten Federn versehen sind.
DEB4028A 1950-05-31 1950-05-31 Anordnung und Verbindung der Sprungfedern bei rahmenlosen Federeinlagen fuer Matratzen o. dgl. Expired DE815229C (de)

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DE (1) DE815229C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1004127B (de) * 1952-03-01 1957-03-14 Hugo Buettner Verfahren zur Herstellung von Federboeden aus Einzelfedern und Verbindungsdraht zur Durchfuehrung des Verfahrens
EP0001055A1 (de) * 1977-09-12 1979-03-21 Leggett & Platt, Incorporated Verfahren und Vorrichtung zum Formen einer Reihe von Sprungfedern aus einem durchlaufenden Draht

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1004127B (de) * 1952-03-01 1957-03-14 Hugo Buettner Verfahren zur Herstellung von Federboeden aus Einzelfedern und Verbindungsdraht zur Durchfuehrung des Verfahrens
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