DE166223C - - Google Patents

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DE166223C
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cable
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insulator
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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02GINSTALLATION OF ELECTRIC CABLES OR LINES, OR OF COMBINED OPTICAL AND ELECTRIC CABLES OR LINES
    • H02G7/00Overhead installations of electric lines or cables
    • H02G7/18Devices affording mechanical protection in the event of breakage of a line or cable, e.g. net for catching broken lines

Landscapes

  • Insulators (AREA)
  • Suspension Of Electric Lines Or Cables (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
- Λ*166223 KLASSE 21 c.
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung, vermittels welcher eine elektrische Leitung von hoher Spannung im Falle eines Drahtbruches durch Erdschluß bezw. Kurzschluß mit einem anderen benachbarten Leiter stromlos gemacht werden soll. Die Vorrichtung tritt dadurch in Tätigkeit, daß das Kabel infolge der beim Bruch nach einer Seite hin wirkenden Zugspannung in seiner Unter-Stützung gleitet.
Es sind bereits viele derartige Einrichtungen bekannt geworden, von denen einige auch bei bestehenden Anlagen ohne Abänderung der letzteren verwendet werden können. Die den Gegenstand vorliegender Erfindung bildende Vorrichtung besteht nun aus einem im Schlitz des Isolators angeordneten rinnenförmigen Teil, welcher das Kabel mit zwei drehbaren, gabelförmigen Armen derart umfaßt, daß beim Bruch des Kabels der eine Arm durch den auftretenden Zug nach dem benachbarten Kabel zu geschwungen und infolgedessen ein Kontakt hergestellt wird. Hierdurch werden die Vorteile erzielt, daß das Kabel sich weder verbiegen noch im Isolator festklemmen kann.
In der Zeichnung ist die Erfindung' in mehreren Ausführungsbeispielen dargestellt. Fig. i, 2 und 3 zeigen eine Ausführungsform der Vorrichtung in Vorderansicht, Seitenansicht und Grundriß. Fig. 4 und 5 stellen eine besondere Ausführungsform des rinnenförmigen Teiles in Seitenansicht und Schnitt dar, während Fig. 6 und 7 eine weitere Ausführungsform dieses Teiles zeigen.
Die Einrichtung besteht im wesentlichen für jedes Kabel aus einem rinnenförmigen metallischen Teil a, der in dem Schlitz des Kopfes des Isolators b sitzt und zwei Verlängerungen c, cl mit Achsen d, d[ besitzt. Das Kabel e liegt in dem rinnenförmigen Teil und kann in diesem gleiten.
Zwei gabelartig das Kabel e umfassende Arme f, fl können um die Achsen d, d1 schwingen. Jeder Arm trägt eine Verlangerung g, welche leicht, aber starr ist, z. B. aus einem Aluminiumrohr besteht und rechtwinklig umgebogen oder in ein röhrenförmiges Stück h, h1, das V-, U- oder kreisförmig sein kann, endigt. Am Kabel e sind Ringe i, i[ festgeklemmt, welche sich beim Bruch des Kabels unter dem Einfluß des Zuges, der durch die nicht gebrochene Leitung ausgeübt wird, gegen eine der Gabeln f,fi legen und diese Gabeln bei diesem Ausführungsbeispiel nach oben schwingen. Infolgedessen kommt die Umbiegung h, h1 des Armes g, gl in Berührung mit dem oberen Leiter, mit dem ein Kontakt hergestellt werden soll. Liegt dieser Leiter unterhalb oder seitlich des Kabels, das beim Bruch stromlos gemacht werden soll, so ist es nur notwendig, entsprechend die Achsen d, dl und die Arme f,/1 anzuordnen. Wenn nur ein einziges Kabel vorhanden ist, so bewirkt man auf dieselbe Weise mittels eines in der Nähe des Kabels gespannten Drahtes einen Erdschluß. An den Ringen i, il sind Gabeln j, ;', welche das Kabel umfassen, angeordnet. Die Gabeln sind dazu bestimmt, die Arme g beim Auftreten eines Leitungsbruches zu halten und dadurch ein Herabfallen der Arme g zu verhüten.
Diese Einrichtung braucht nicht bei jedem Mast zur Anwendung zu kommen. Es genügt, wenn sie bei jedem zweiten oder dritten Mast angebracht wird, wobei dann die Zwischen-Stangen einfach einen rinnenförmigen Teil, der am Kopf des Isolators zum Halten des Kabels befestigt ist, tragen.
Der Teil a, welcher eine Rinne bildet und die Drehachsen d, dl trägt, kann verschiedenartig gebaut sein. Er kann z. B. mit seinen Verlängerungen c, cl und den Armen k, k1, welche zu seiner Befestigung am Isolator b dienen, in einem Stück gegossen werden. In diesem Falle sind ebensoviel verschiedene Modelle notwendig, als Isolatortypen und verschiedene Anordnungen der Kabel zueinander vorhanden sind.
Man kann auch den rinnenartigen Teil a, wie es Fig. 4 und 5 zeigen, ausbilden. Er besteht dann aus einem röhrenförmigen, mittleren Teil α und zwei Befestigungsarmen k, k1. Der röhrenförmige Teil α trägt an seinen Enden Kannelierungen, auf welche man zwecks verschiedener Verstellung Teile m aufziehen kann; letztere besitzen Ausbauchungen, die den Kannelierungen des Teiles α entsprechen. Die Achsen d werden von den Teilen m getragen. Diese Ausführungsform verlangt ebensoviel Modelle, als Isolatortypen vorhanden sind.
Der Teil a, der die Rinne bildet, kann schließlich auch bedeutend länger sein als die Rinne in den Köpfen der bisher verwendeten Isolatoren (Fig. 6). Er trägt dann einfach zwei Verlängerungen c, c1. Die Rinne α kann dann frei in der oben im Isolator befindlichen Rinne sich drehen und alle Stellungen einnehmen, welche man auch für die verschiedenen Kabel wählen mag.
Die Rinne α zeigt im Schnitt die Form eines U und ist am Isolator mittels zweier Kupferklammern η (Fig. 7) befestigt, welche sich auf den oberen Teil der Rinne stützen und eine Drehung über die Lage hinaus,
"45 welche ihr bei der Montage gegeben ist, verhüten. Die Klammern η werden für jede Einstellung besonders zugeschnitten; sie sind aus zwei Teilen ρ und q, welche sich in r einander überlappen und durch einen Niet s verbunden sind, gebildet. Um eine Längsverschiebung der Rinne α zu verhüten, liegen die Klammern in zwei Einschnitten t, t1.

Claims (5)

Pate nt-An Sprüche:
1. Vorrichtung zum Stromlosmachen elektrischer Leitungen bei Drahtbruch, bei welcher infolge der beim Bruch einer Leitung nach einer Richtung wirkenden Zugspannung durch die im Isolator verschiebbar gelagerte Leitung ein Kurz- oder ein Erdschluß mit einer benachbarten Leitung, hergestellt wird, dadurch gekennzeichnet, daß das Kabel in einem rinnenförmigen Teil (a) lose sitzt, welcher in einem Schlitz des Isolators angeordnet und mit zwei das Kabel gabelartig umfassenden drehbaren Armen (f, /1J versehen ist, die in bogen-, U-, V-förmige oder ähnlich gestaltete Erweiterungen (h, hl) endigen, derart, daß beim Bruch des Kabels durch dieses einer der Arme (S· S1J geschwungen wird, wodurch dessen Erweiterung (h, h1) mit der benachbarten Leitung in Berührung tritt.
2. Eine Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß am Kabel auf jeder Seite des rinnenförmigen Teiles (a) Ringe
(i) festsitzen, welche sich beim Bruch des Kabels gegen einen der Arme (f, /1J legen und dessen Schwingen bewirken.
3. Eine Aus.führungsform der Vor-, richtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der rinnen förmige Teil (a) mit seinen die Drehachsen der Arme ff, flj tragenden Verlängerungen (c, c1) und mit den Ansätzen (k, klj zur Befestigung am Isolator aus einem Stück besteht.
4. Eine Ausführungsform . der Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der rinnenförmige Teil (a) an seinen Enden Kannelierungen trägt, auf welchen die Drehachsen der Arme (S' S1J tragende Ringe (m) verstellbar befestigt werden können.
5. Eine Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der rinnenförmige Teil
(a) am Isolator durch Bügel (n) gehalten wird, welche je nach der Neigung, welche dem rinnenförmigen Teil (a) gegeben werden muß, gleich oder verschieden lang gemacht werden.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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