DE26971C - Neuerungen an Taschenweckeruhren - Google Patents

Neuerungen an Taschenweckeruhren

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DE26971C
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Germany
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DENDAT26971D
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English (en)
Original Assignee
CH. MASMEJAN in Genf
Publication of DE26971C publication Critical patent/DE26971C/de
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Classifications

    • GPHYSICS
    • G04HOROLOGY
    • G04BMECHANICALLY-DRIVEN CLOCKS OR WATCHES; MECHANICAL PARTS OF CLOCKS OR WATCHES IN GENERAL; TIME PIECES USING THE POSITION OF THE SUN, MOON OR STARS
    • G04B23/00Arrangements producing acoustic signals at preselected times
    • G04B23/02Alarm clocks
    • G04B23/12Alarm watches to be worn in pockets or on the wrist

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Acoustics & Sound (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromechanical Clocks (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 83: Uhren.
CHARLES MASMEJAN in GENF. Neuerungen an Taschenweckeruhren.
Fatentirt im Deutschen Reiche vom 11. November 1883 ab.
In der beiliegenden Zeichnung sind nur diejenigen Theile des Uhrwerkes aufgezeichnet, welche die Erfindung ausmachen. Fig. 1 ist eine Ansicht des unteren Theiles des Werkes, auf welchem das Zifferblatt zu liegen kommt; Fig. 2 der Obertheil des Werkes und Fig. 3 zeigt separat den Schwingsteg α und den Hebel b.
Die Disposition des Schwingsteges α ist gegenüber ähnlichen gebräuchlichen Vorrichtungen dadurch verschieden, dafs α ein einziges Rad u trägt, welches sowohl in das Rad ν als auch in t eingreift. Der Drehpunkt des Steges befindet sich in der Mitte der Uhr. Mittelst des Hebels b kann das Rad u ausgeschaltet werden.
Die Feder c hält den Steg α in der gezeichneten Lage und somit das Rad u mit t in Eingriff. Eine Deckplatte dd hält das Ganze an Ort und Stelle. Der Schlaghammer e ist nicht mit einem gewöhnlichen Anker versehen, sondern er trägt zwei Stifte r r, deren halbrunde Köpfe die Anschlagfiächen der zurückspringenden Hemmung bilden, welche den Hammer bewegt.
Diese sehr einfache Disposition gestattet es, das Spiel der Hemmung leicht zu reguliren, indem die Stifte r r . mehr oder weniger gedreht werden.
Das Stellen der Zeiger sowohl als des Werkes geschieht mittelst des Schwingsteges//, welcher drei Räder trägt. Das Rad u bleibt stets mit t in Eingriff. Das Rad g dient zum Stellen des Weckers und greift, wenn der Drücker k angedrückt wird, in das Hülsenrad q ein, welches einerseits ein kleines Weckerzifferblatt χ und andererseits eine mit einem Ausschnitt versehene Scheibe y trägt. Die Hülse des Hülsenrades q ist mit sanfter Reibung auf derjenigen des Stundenzeigers befestigt.
Um die Zeiger zu stellen, wird der Drücker / eingedrückt. Das Rad i, welches stets in h eingreift, trägt auf seiner Nabe ein kleineres Rad j, welches in das Minutenwechselgetriebe eingreift, sobald der Drücker / eingedrückt wird. Eine Feder ζ bringt den Schwingsteg / immer wieder in die Mittellage zurück, in welcher sowohl g als i aufser Eingriff stehen.
Das verhältnifsmäfsig grofse- Federgehäuse B kann eine Feder enthalten, welche lang genug ist, um beim Aufziehen 6 '/2 Umdrehungen zu gestatten, wovon höchstens drei für den Wecker dienen. Da das Federgehäuse mit 90 Zähnen versehen ist, so kann dasselbe die Uhr aufser der für den Wecker abgegebenen Kraft noch mehr als 30 Stunden lang treiben.
Der Schalthebel S wirkt seitlich, statt wie gewöhnlich das Hülsenrad zu heben..
Um den Wecker zu richten, mufs die entsprechende Zahl des kleinen Zifferblattes unter dem Stundenzeiger gestellt werden. Diese Bewegung mufs im Drehungssinne der Zeiger geschehen, d. h. durch Linksdrehung der Krone; diese Bewegung kann ohne die Benutzung des Hebels b geschehen, da die Feder dabei nicht aufgezogen wird.
Wenn aber die Zeiger gestellt werden sollen, wobei die Krone auch rechts umgedreht wird, so mufs das Rad u mittelst des Hebels b ausgeschaltet werden, indem derselbe vom Gehänge hinweggedrückt wird. Dasselbe mufs
auch geschehen, wenn der Wecker gebraucht werden soll, indem die Federachse und mit ihr das Rad / und die Krone beim Schlagen des Weckers zurückdrehen, wobei die Krone leicht die Uhrkette etc. einklemmen könnte.
Um das Schlagen des Weckers in der Tasche zu verhindern, kann eine Feder angebracht werden, welche den Hammer aufhält, wenn das Uhrgehäuse geschlossen ist, so dafs der Wecker nur dann schlagen kann, wenn das Uhrgehäuse offen steht, oder es wird mittelst einer gewöhnlichen Hebelvorrichtung das Aufoder Absperren des Sperrrades von Hand angeordnet.

Claims (1)

  1. Patent-Ansprüche:
    Bei Taschenweckeruhren ein Schwingsteg f mit zwei Drückern k und / zum Stellen des Weckers einerseits und der Zeiger andererseits, und einem Schwingsteg a, welcher das Aufziehgetriebe in der Weise trägt, dafs der Eingriff von t und u mittelst des Hebels b aufgehoben werden kann, während die Zeiger gestellt werden oder während des Schiagens des Weckers.
    Bei Taschenweckeruhren ein mit zwei halbrunden Stiften r versehener Schlaghammer e zum Zwecke der leichten Regulirung der Schlaghemmung.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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