DE243785C - - Google Patents
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- DE243785C DE243785C DENDAT243785D DE243785DA DE243785C DE 243785 C DE243785 C DE 243785C DE NDAT243785 D DENDAT243785 D DE NDAT243785D DE 243785D A DE243785D A DE 243785DA DE 243785 C DE243785 C DE 243785C
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- G—PHYSICS
- G04—HOROLOGY
- G04B—MECHANICALLY-DRIVEN CLOCKS OR WATCHES; MECHANICAL PARTS OF CLOCKS OR WATCHES IN GENERAL; TIME PIECES USING THE POSITION OF THE SUN, MOON OR STARS
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- G04B23/02—Alarm clocks
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Description
21ften=(Exemplar
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVl 243785 -KLASSE 83 a. GRUPPE
HENRI DALCHER in LE LOCLE, Schweiz. Auslösevorrichtung an Taschenweckeruhren.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 9. Juli 1911 ab.
Weckeruhren, bei welchen die Auslösung bzw. die Sperrung des Weckerwerkes durch
die achsiale Verschiebung des sogenannten Weckerrades bewirkt wird, sind allgemein bekannt.
Dieses Rad, das durch das Uhrwerk angetrieben wird und in 12 Stunden eine Umdrehung
ausführt, betätigt einen schwingend gelagerten Auslösehebel, dessen eines Ende ein
Glied des Weckerlaufwerkes sperren bzw. freigeben kann.
Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist nun eine Auslösevorrichtung, bei welcher der
Auslösehebel nicht schwingend gelagert ist, sondern als Schieber ausgebildet eine lineare
Hin- und Herbewegung ausführt. Hierdurch wird der erforderliche Raum für die Bewegung
des Auslösehebels verringert.
In der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes
dargestellt, und zwar zeigt:
Fig. ι die Vorrichtung im Grundriß,
Fig. 2 einen Schnitt in größerem Maßstabe nach der Linie A-B-C-D der Fig. 1 und
Fig. 3 einen Schnitt, ebenfalls in größerem Maßstabe, nach der Linie -F-G der Fig. 1.
In der Zeichnung bezeichnet α das Viertelrohr,
b das Wechselrad mit Trieb c, d das Stundenrad des Uhrwerkes. Das Wechselrad δ kämmt mit dem Viertelrohr α und das
Trieb c einerseits mit dem Stundenrad d, andererseits mit dem Weckerrad e, das frei drehbar
auf einem in der Werkplatte i festsitzenden Zapfen f aufgeschoben ist.
Das Weckerrad e ist in achsialer Richtung auf dem Zapfen f verschiebbar und unter der
Wirkung einer Feder g stets bestrebt, Fühlung mit einem in der gleichen geometrischen
Achse gelagerten Rade h zu nehmen. Dieses Rad h ist auf einer Brücke i drehbar gelagert
und kämmt mit einem Trieb k, welches vermittels Übersetzungsräder (in der Zeichnung
nicht dargestellt) von der Aufziehwelle aus bewegt werden kann.
Das Rad e weist auf der dem Rad h zugekehrten
Seite zwei sich diametral gegenüberliegende vorspringende Teile I, V auf. Diesen
Teilen I, V entsprechen zwei am Rad h vorgesehene konische Senkungen m, m', in
welche jene vorspringenden Teile zu liegen kommen, wenn sie mit den konischer Senkungen
zusammentreffen. Damit erfolgt auch die achsiale Verschiebung des Rades β.
Das Rad e weist eine kegelige Fläche 0 auf,
die zentrisch zur Drehachse des Rades e verläuft. Gegen diese Fläche wird durch eine
Feder t ein Schieber p vorgestoßen, welcher auf einer Anrichtplatte q durch Schrauben r
festgehalten wird. Der Schieber p weist längliche Schlitze s auf, in welchen die Schrauben
r den Schieber p durchsetzen, so daß letzterer in linearer Richtung sich bewegen
kann. Das dem konischen Ansatz 0 entgegengesetzt liegende Ende u des Schiebers φ dringt
in die Schwingungsbahn des in w drehbar gelagerten Ankers v, kann aber, je nach der
Stellung des Rades e bzw. des Schiebers p, diese Bahn freigeben. Der Anker υ wird auf
bekannte Weise durch ein Steigrad χ in Schwingung versetzt und trägt, auf der Drehachse
w festsitzend, den Hammer y. Das
Steigrad χ wird durch die Triebfeder des kleinen Laufwerkes (in der Zeichnung nicht dargestellt)
in Drehung versetzt.
Die Wirkungsweise der Auslösevorrichtung ist die folgende:
Befinden sich die Werkteile in den in Fig. ι der Zeichnung dargestellten Lagen, so ist das
Weckerwerk gesperrt. Dadurch, daß die Senkungen m, m' in eine gegebene relative Lage
ίο in bezug auf die Ansätze Z, V gebracht werden, erfolgt die Einstellung des Weckerwerkes.
Das Rad h kann vermittels eines Zwischenräderwerkes mit der Aufzieh welle gekuppelt
werden, wobei ein auf dem Zifferblatt vorhandener Zeiger die genaue Relativstellung
der Senkungen m, m' erkennen läßt.
Das Rad e wird nun durch das Zeigerwerk in Drehung versetzt.
In dem Augenblick, wo die vorspringenden Teile I, V mit den entsprechenden Senkungen
m, m' zusammentreffen, findet durch die Wirkung
der Feder t die achsiale Verschiebung des Rades β statt (Stellung c', Fig. 3), dessen
kegelige Fläche 0 den Schieber p zurückstößt, so daß das Ende u des letzteren aus der
Schwingungsbahn des Ankers ν heraustritt, das Weckerwerk also ausgelöst ist.
Da das Rad e seine Bahn weiter verfolgt, werden die Vorsprünge /, V nach einiger Zeit
wieder aus den konischen Senkungen m, m' herausgedrängt, das Rad β in entgegengesetzter
Richtung von vorhin auf dem Zapfen f verschoben, und der Schieber p durch die Wirkung der Feder t wieder vorgeschoben. Damit
ist das Weckerwerk von neuem gesperrt, bis eine neue Auslösung erfolgt.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Auslösevorrichtung an Taschenweckeruhren, dadurch gekennzeichnet, daß das auf seiner Achse verschiebbare Weckerrad (e) eine kegelige Fläche (0) aufweist, gegen welche sich das eine Ende des durch eine Feder (t) beeinflußten Auslösehebels (f) anlegt, so daß letzterem, wenn sich das Weckerrad (e) achsial verschiebt, eine geradlinige Bewegung erteilt wird, durch » welche die Auslösung des Weckerhammers erfolgt.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE243785C true DE243785C (de) |
Family
ID=502884
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT243785D Active DE243785C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE243785C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2467936A (en) * | 1946-12-14 | 1949-04-19 | United States Time Corp | Mechanical movement |
| DE932420C (de) * | 1948-01-27 | 1955-09-01 | Ditisheim & Cie Fabriques Vulc | Anker-Steigrad-Antrieb fuer den Weckerhammer in Weckerarmbanduhren |
-
0
- DE DENDAT243785D patent/DE243785C/de active Active
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2467936A (en) * | 1946-12-14 | 1949-04-19 | United States Time Corp | Mechanical movement |
| DE932420C (de) * | 1948-01-27 | 1955-09-01 | Ditisheim & Cie Fabriques Vulc | Anker-Steigrad-Antrieb fuer den Weckerhammer in Weckerarmbanduhren |
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