DE26880C - Wasserstandsregulator - Google Patents

Wasserstandsregulator

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Publication number
DE26880C
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DE
Germany
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pipe
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tube
water
level regulator
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Active
Application number
DENDAT26880D
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English (en)
Original Assignee
GSCHWINDT & Co. in Karlsruhe
Publication of DE26880C publication Critical patent/DE26880C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F22STEAM GENERATION
    • F22DPREHEATING, OR ACCUMULATING PREHEATED, FEED-WATER FOR STEAM GENERATION; FEED-WATER SUPPLY FOR STEAM GENERATION; CONTROLLING WATER LEVEL FOR STEAM GENERATION; AUXILIARY DEVICES FOR PROMOTING WATER CIRCULATION WITHIN STEAM BOILERS
    • F22D5/00Controlling water feed or water level; Automatic water feeding or water-level regulators
    • F22D5/14Controlling water feed or water level; Automatic water feeding or water-level regulators responsive to thermal expansion and contraction, e.g. of solid elements

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Jet Pumps And Other Pumps (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Der durch beiliegende Zeichnung dargestellte Wasserstandsregulator dient in erster Linie dazu, die selbstthätige Kesselspeisepumpe D. R. P. No. 18568 in Betrieb zu setzen und wieder abzustellen, soll aber auch zum Anlassen und Abstellen anderer Kesselspeisevorrichtungen benutzt werden.
Die drei wesentlichsten Bestandteile dieser Vorrichtung sind:
1. Das Rohr 1, welches auf einem Dampfkessel oder dem Wasserstandskörper eines solchen so befestigt ist, dafs das untere Ende bis zum mittleren Wasserstande herabreicht und das Rohr sich nach oben frei ausdehnen kann, geführt durch das. Säulengestell 2.
2. Der döppelarmige Hebel 3, dessen Drehpunkt auf der Endplatte des Gestelles 2 angebracht ist. Der Hebel dient dazu, die durch die Ausdehnung und Zusammenziehung des Rohres 1 hervorgerufene kleine Bewegung zu vergröfsern und auf die Pumpe bezw. auf eine andere Kesselspeisevorrichtung zu übertragen.
3. Das Rohr 4, am oberen Ende mit dem Rohre 1 verbunden,, am unteren syphonartig gekrümmt, so dafs der tiefste Punkt unter dem mittleren Wasserspiegel liegt und bei 5 mit dem Dampfraum des Kessels verbunden ist.
Die Wirkungsweise dieses Apparates ist folgende :
Bei Wassermangel im Kessel ist die untere Oeffnung des Rohres 1 frei, Dampf tritt in dasselbe ein, erwärmt es und dehnt es aus; dadurch wird der Hebel 3 gezwungen, in der Richtung des Pfeiles eine Bewegung zu machen, wodurch die Pumpe oder eine andere Kesselspeisevorrichtung in Thätigkeit gesetzt wird.
Hierdurch steigt das Wasser im Kessel und schliefst die untere Oeffnung des Rohres 1 ab; der in demselben enthaltene Dampf condensirt sich, und das Wasser s'teigt in dem Rohre auf. Durch den Einflufs der äufsereh Luft kühlt sich das Rohr mit der Wassersäule ab, zieht sich zusammen und gestattet dem Hebel 3, in seine frühere Lage zurückzukehren, wodurch die Pumpe oder eine andere Speisevorrichtung abgestellt wird.
Ist eine gröfsere Kraft zum Anlassen und Abstellen der betreffenden Speisevorrichtungen erforderlich, so kann man statt des einfachen Rohres auch zwei in einander gesteckte anwenden, welche nur am oberen Ende mit einander verbunden sind, während das untere Ende des inneren Rohres geschlossen ist.
Der Einfachheit wegen ist die äufsere Luft als Abkühlungsmittel gewählt. Die Abkühlung findet desto rascher statt, je kleiner der . Querschnitt der in dem Rohr stehenden Wassersäule ist. Durch praktische Versuche hat sich jedoch gezeigt, dafs das Wasser aus oben abgeschlossenen Röhren von geringer Weite nicht niederfällt, auch wenn das untere Ende des Rohres frei ist.
Da es sich nun nicht blos darum handelt, dafs die Pumpe selbstthätig arbeitet, sondern auch hauptsächlich das Bestreben bei der Construction selbstthätiger Speisevorrichtungen dahin geht, dieselben so herzustellen, dafs sie auch recht oft in Thätigkeit gesetzt werden, um dem Kessel das Wasser recht häufig, aber jedesmal in geringen Mengen zuzuführen, so wurde, um diesen Zweck zu erreichen, das Rohr 4 angebracht. Durch die Verbindung des-
selben am unteren Ende mit dem Dampfraum, am oberen mit dem Rohre ι wird auf die in dem letzteren stehende Wassersäule der Gegendruck hergestellt, so dafs beim Freiwerden der unteren Oeffnung des Rohres ι das in demselben enthaltene Wasser in den Kessel abfliefsen kann. Von der gröfsten Wichtigkeit für die ganze Wirkungsweise der Vorrichtung ist die bis unter den mittleren Wasserstand geführte syphonartige Krümmung des Rohres 4. Denkt man sich dieselben weggelassen, so wird das Wasser in dem Rohr ι nicht aufsteigen, sondern in demselben nur so hoch steigen, wie es aufsen im Kessel steht. Sobald aber der Syphon angebracht ist, füllt sich derselbe bis zur Höhe des in den Dampfraum mündenden Endes mit Condensationswasser. Hierdurch ist die directe Verbindung des Dampfes mit dem oberen Ende der Röhre 1 unterbrochen, während der durch das Rohr 4 hergestellte Druckausgleich im Rohr 1 fortbesteht.
Aus dem Gesagten geht hervor, dafs nur durch die bis unter den mittleren Wasserstand reichende Krümmung des Rohres 4 die Abkühlung des Rohres 1 ermöglicht wird, und da das Rohr 4 auch dazu dient, das rasche Entleeren zu bewerkstelligen, so ist dieses Rohr der wesentlichste Bestandteil der ganzen Vorrichtung.

Claims (1)

  1. Patent-AnSpruch:
    Der durch beiliegende Zeichnung und Beschreibung erläuterte Wasserstandsregulator, insbesondere die Verbindung des Rohres 1 einerseits mit dem doppelarmigen Hebel 3, andererseits mit dem Rohr 4 in der angegebenen Weise und zu dem durch die Beschreibung angegebenen Zweck.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT26880D Wasserstandsregulator Active DE26880C (de)

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DENDAT26880D Active DE26880C (de) Wasserstandsregulator

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DE (1) DE26880C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4538071A (en) * 1981-10-27 1985-08-27 Commissariat A L'energie Atomique Practical device for the measurement of the absorbed dose versus depth in soft tissues

Cited By (1)

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