DE267633C - - Google Patents
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- 238000004140 cleaning Methods 0.000 claims description 40
- 239000000843 powder Substances 0.000 claims description 21
- 230000035939 shock Effects 0.000 claims 1
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A47—FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
- A47L—DOMESTIC WASHING OR CLEANING; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
- A47L21/00—Polishing of table-ware, e.g. knives, forks, spoons
- A47L21/02—Machines
Landscapes
- Cleaning In General (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Gegenstand der Erfindung ist eine Vorrichtung zur Zuführung des Putzpulyers (Schmirgel)
bei Messerputzmaschinen mit im wesentlichen horizontalen Putzwellen und nebeneinander
laufenden Putzscheiben, bei denen die Nabe zur Aufnahme des Putzpulvers dient. Das Wesen
der Erfindung besteht darin, daß in die sich drehende Nabe mindestens der einen Putz-'
scheibe eine mit Auslauföffnungen versehene ίο Büchse zur Aufnahme des Putzpulvers eingesetzt
ist, das von dort aus allmählich austretend zwischen die beiden Putzscheiben gelangt, ohne
daß es von besonderen Vorschubeinrichtungen befördert wird.
Die Erfindung ist in den Zeichnungen dargestellt, und zwar in einer Ausführungsform in
Fig. ι in Ansicht von vorn, in
Fig. 2. in Seitenansicht und in
Fig. 3 im Schnitt nach A-B in Fig. 2; in Fig. 3 ist die Vorrichtung mit auseinanderge-. . zogenen Putzscheiben dargestellt.
Fig. ι in Ansicht von vorn, in
Fig. 2. in Seitenansicht und in
Fig. 3 im Schnitt nach A-B in Fig. 2; in Fig. 3 ist die Vorrichtung mit auseinanderge-. . zogenen Putzscheiben dargestellt.
Fig. 4 zeigt eine abgeänderte Ausführungs-:
form der Büchse für das Putzpulver. :
Fig. 5, 6 und 7 zeigen eine weitere Ausfüh-' rungsfoim, und zwar Fig. 5 die Anordnung der
Putzscheibe mit dem Putzpulverbehälter im Schnitt, Fig. 6 und 7 Ansichten der Nabe der
Putzpulverscheibe von beiden Enden her.
Fig. 8 und 9 zeigen eine weitere Abänderung. In einem Gehäuse a, das in bekannter Weise
mittels einer Schraubzwinge b o. dgl. am Tisch befestigt werden kann, ist die Antriebswelle c
gelagert, auf die bei d eine Kurbel, eine Riemenscheibe oder ein sonstiges Antriebsmittel
aufgesetzt wird. Auf der Welle sitzen zwei Zahnräder e, welche in Zahnkränze f zweier Scheiben
g und h eingreifen, die die beiden vorzugsweise ringförmig gestalteten, z.B. aus Walroßleder
., oder Filz hergestellten Putzscheiben i tragen, die darauf in irgendeiner geeigneten
Weise, z. B. durch Aufkitten, mit Mitnehmerstiften o. dgl. befestigt sind. Die eine Scheibe g
sitzt auf einer Achse k, auf der sie beispielsweise
durch einen Splint I festgehalten wird. Die Achse k kann mittels der durch die Stellschraube
m nachstellbaren Feder η derart .
verschoben werden, daß die zugehörige ringförmige Putzscheibe i mit dem gewünschten
Druck gegen die andere Putzscheibe i gepreßt wird. In der in Fig. 3 gezeichneten offenen
Stellung ist es beispielsweise möglich, die Putzringe von den Mitnehmerstiften abzuziehen und
auszuwechseln.
Als Achse der zweiten Scheibe h dient ein . innerer Stutzen 0 des Gehäuses. Die Nabe -p
dieser Scheibe ist mit einer weiten Bohrung versehen, in welche eine Büchse q, die das Putzmittel
aufnimmt, mit leichter Reibung oder mit einem Mitnehmer versehen eingesetzt werden
kann, so daß sie die Drehung der Scheibe mitmachen muß. Die Büchse ist an ihrer nach innen
gerichteten Endfläche mit einer oder mehreren gegebenenfalls verstellbaren Öffnungen r versehen,
duröh welche das Putzmittel austreten und zwischen die Scheiben gelangen kann.
Zweckmäßig ist die Innen wan dung der Büchse mit schraubenförmigen Rippen s versehen, die
z. B. eingepreßt sein können und die das Putz-
pulver gegen die Austrittsöffnung hin leiten. Eventuell kann auch die Büchse kegelig gestaltet
sein, derart, daß die Kegelspitze nach außen gerichtet ist und das Putzpulver infolge
der Neigung der Seitenwandung nach innen geführt wird (Fig. 4). Um zu verhindern, daß
die Büchse- zu weit in die Nabe eingeführt wird, kann ihr Deckel t vorspringend angeordnet sein;
gegen Herausfallen wird die Büchse durch einen geeigneten Riegel u geschützt.
Natürlich könnte man, anstatt einen besonderen Behälter für das Putzmittel zu verwenden, auch den Hohlraum der Nabe selbst in
ähnlicher Weise wie die Putzpulverbüchse als Schmirgelbehälter ausbilden. Gewünschtenfalls
könnten auch beide hohle Putzscheibennaben mit Aufnahme- und Zuführungsvorrichtungen
für das Putzpulver versehen werden.
Von der Antriebswelle aus kann erforde'rlichenfalls mittels einer geeigneten Übersetzung eine Gabelputzscheibe ν derart angetrieben werden, daß sie erheblich mehr Umdrehungen macht als die Putzscheiben i, i.
Von der Antriebswelle aus kann erforde'rlichenfalls mittels einer geeigneten Übersetzung eine Gabelputzscheibe ν derart angetrieben werden, daß sie erheblich mehr Umdrehungen macht als die Putzscheiben i, i.
Die Maschine kann. mit. einem abnehmbaren Deckel w verschlossen werden, durch den eine
Schublade χ zur Aufnahme des herausfallenden Putzpulvers eingeführt werden kann. Als Auflager
für die einzuführenden Messer sind an der Innenwandung des Gehäuses bei y und gegebenenfalls
auch an dem abnehmbaren Deckel bei ζ Vorsprünge vorgesehen.
Man kann die Anordnung auch so treffen, daß die Büchse nicht fest in der Nabe liegt, sondern
ihr inneres Ende in der sich nach innen erwei-
.35 ternden Bohrung der Nabe etwas Spiel hat. Hierdurch wird dieses Ende bei der Umdrehung
der Vorrichtung erschüttert, so daß das Putzpulver, auch wenn es etwas feucht geworden sein
sollte, herausfallen muß.
Eine solche Anordnung ist in Fig. 5, 6 und 7 dargestellt. Die Bohrung der Nabe an dem
äußeren Ende zeigt eine kreisförmige Öffnung 2 (Fig. 6) annähernd in der Größe des Durchmessers
der Putzpulverbüchse, an dem inneren Ende dagegen ist sie derart gestaltet, daß die
öffnung in einer Richtung etwa dieselbe Weite wie die erwähnte runde Öffnung, in der dazu
senkrechten Richtung dagegen eine größere Weite hat, so daß eine annähernd elliptische
öffnung 3 (Fig. 7) entsteht. Die Büchse q ist
mit Zapfen 4 versehen, so daß sie nicht in die Nabe hineingleiten kann, während ein Herausfallen
auch hier durch den Riegel u (Fig. 1) verhindert wird. Bei der Umdrehung der Vorrichtung
wird das innere Ende der Büchse abwechselnd von einem Ende der Öffnung 3 zum anderen fallen, so daß eine Erschütterung des
Inhalts der Büchse stattfindet, wodurch sein Austreten erleichtert wird. .
Bei der Ausführungsform nach Fig. 8 und 9 ist die Büchse q mittels Zapfen 5 am Gehäuse a
schwingbar gelagert. Ihr inneres Ende liegt in einer Öffnung 6 der Nabe, deren Rand, wie aus
Fig. 9 ersichtlich, abwechselnd Erhöhungen und Vertiefungen aufweist. Bei der Umdrehung der
Putzscheiben wird also die Büchse durch die abwechselnden Erhöhungen und Vertiefungen
fortwährend erschüttert werden, wodurch der Austritt des Schmirgels erleichtert wird.
Claims (4)
1. Vorrichtung zur Zuführung des Putzpulvers
bei Messerputzmaschinen mit im wesentlichen wagerechten Putzscheibenwellen
und nebeneinander laufenden tellerförmigen Putzflächen, bei denen die Nabe zur Aufnahme des Putzpulvers dient, dadurch
'gekennzeichnet, daß in die hohle sich drehende Nabe mindestens einer Putzscheibe
eine mit Auslauföffnungen versehene Büchse zur Aufnahme des Putzpulvers eingesetzt ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Putzpulverbehälter
gegen die Putzscheiben zu sich erweitert, um beim Drehen das Putzpulver gegen die Putzscheiben
zu gleiten zu lassen.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Putzpulverbehälter
in eine Bohrung der Nabe eingesetzt ist, deren Querschnitt am äußeren Ende kleiner
ist als am inneren, so daß das innere Ende der Putzpulverbüchse bei der Umdrehung
der Vorrichtung sich frei bewegen kann und infolge dessen erschüttert wird.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die am Gehäuse der
Vorrichtung schwingbar gelagerte Putzpulverbüchse mit ihrem inneren Ende auf
dem mit abwechselnden Erhöhungen und Vertiefungen versehenen Rand einer Öffnung
der Putzscheibennabe aufliegt, so daß sie bei der Umdrehung der letzteren in Erschütterungen
versetzt wird. '
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE267633T | 1912-12-03 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE267633C true DE267633C (de) |
Family
ID=8901538
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1912267633D Expired - Lifetime DE267633C (de) | 1912-12-03 | 1912-12-03 |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE267633C (de) |
| FR (1) | FR458867A (de) |
-
1912
- 1912-12-03 DE DE1912267633D patent/DE267633C/de not_active Expired - Lifetime
-
1913
- 1913-06-05 FR FR458867D patent/FR458867A/fr not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| FR458867A (fr) | 1913-10-21 |
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