DE26708C - Einrichtung zum selbstthätigen Umsteuern der Wagen und der Nadelzangen an HEIL-MANN'schen Stickmaschinen - Google Patents

Einrichtung zum selbstthätigen Umsteuern der Wagen und der Nadelzangen an HEIL-MANN'schen Stickmaschinen

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DE26708C
DE26708C DENDAT26708D DE26708DA DE26708C DE 26708 C DE26708 C DE 26708C DE NDAT26708 D DENDAT26708 D DE NDAT26708D DE 26708D A DE26708D A DE 26708DA DE 26708 C DE26708 C DE 26708C
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DENDAT26708D
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J. JONSON in New-York
Publication of DE26708C publication Critical patent/DE26708C/de
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05CEMBROIDERING; TUFTING
    • D05C3/00General types of embroidering machines
    • D05C3/04General types of embroidering machines with horizontal needles

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 52: Nähmaschinen.
JULIUS JONSON in NEW-YORK.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 9. Mai 1883 ab.
Die Wagen C, welche die Klüppel der oberen und der unteren Nadelreihen tragen, werden von der beständig nach einer Richtung rotirenden, von der Riemscheibe Z>\ aus getriebenen Welle bewegt, und zwar in der folgenden durch die Fig. 5, 6 und 7 erläuterten Weise.
Jeder Wagen besteht aus zwei mit den Rollen cc auf Strafsen geführten Endenstücken C, ■welche durch das Rohr C1, Fig. 2, 3, 4, 6 und 7, mit einander verbunden sind. Durch dieses Rohr hindurch läuft die Welle C2, an deren einem Ende das Kegelrad Ci sitzt. Dieses Kegelrad greift in die lose auf der Welle D sitzenden Kegelräder C5 und C6, Fig. 5 und 7, ein und wird von dem einen oder dem anderen derselben nur dann in Umdrehung gesetzt, wenn eines dieser Räder durch die Kupplungsmuffe i?3 mit der rotirenden Welle D verbunden wird. Diese Kupplungsmuffe c% ist mit der Welle D durch Nuth und Feder derart verbunden, dafs sie sich mit derselben dreht, gleichzeitig aber frei auf derselben hin- und hergleiten kann. Ein Hebel Z>2, welcher die Muffe c3 gabelförmig umfafst, rückt diese mit den Rädern Cb Cs in und aufser Verbindung. Die Umdrehung der Welle C2 theilt sich den Zahnrädern C3 mit, deren letztes in die längs des Gestelles A hinlaufende Zahnstange eingreift und auf diese Weise den Wagen vorwärts- oder zurückbewegt, je nachdem die Muffe f3 das Kegelrad C5 oder das Kegelrad C6 mit der Welle D in drehende Verbindung bringt.
Der Hebel D2 ist an seinem Ende durch einen Riemen oder eine Kette d', Fig. 5 und 5 c, mit dem ■ Federhaus d, Fig. 5, 5 b, 5 c und 6, verbunden. In letzterem befindet sich eine Spiralfeder, welche mit ihrem einen Ende mit dem Dorn ds und mit dem anderen an der Innenseite des Federhauses befestigt ist und das Federhaus in der Richtung des Pfeiles in Fig. 5 c zu drehen sucht. Infolge dessen wird das mit dem Federhaus verbundene Ende des Hebels D2 von rechts nach links gezogen, was zur Folge hat, dafs die Muffe cs gegen das Kegelrad C6 geprefst wird. Dies hat wiederum zur Folge, dafs sich der an seiner entferntesten Stelle von dem Stoffrahmen B befindliche Wagen wieder nach' dem Stoffrahmen B zurückbewegt. Um den Schlitten von dem Stoffrahmen B weg zu bewegen, mufs der Hebel Z?2 in die in Fig. 5 gezeichnete Stellung gebracht werden, so dafs alsdann die Kupplung c% die Welle D mit dem Kegelrad C5 in drehende Verbindung bringt. Dies geschieht durch die Stange H, Fig. 1, 9 und 11, welche im geeigneten Moment gegen den Hebel Z?2 hinbewegt wird und diesen hinter den federnden Sperrriegel c4, Fig. 1, 9, 5, 6 a, 8 a und 8 c schiebt. Von diesem wird alsdann der Hebel Z>2 so lange zurückgehalten, bis der Riegel, nachdem der Wagen am äufsersten Ende der Maschine angekommen ist, zurückgezogen wird, worauf das Federhaus d den Hebel wieder anzieht und auf diese Weise die Umschaltung der Kupplung c* bewirkt. Die Mechanismen, welche die Stange H und den Sperrriegel c4 in Thätigkeit setzen, werden weiter unten beschrieben werden.
An dem Federhaus d, Fig. 5, 5 b und 5 c,
sitzt der Arm d2, und wenn der Wagen nach seinem Hin- und Hergange' wieder an dem Stoffrahmen B angekommen ist, stöfst dieser Arm gegen den an dem Gestell festsitzenden Anschlag dz, Fig. ι und 9, und wird von diesem zurückgedreht. Hierdurch wird die von dem Federhaus d auf den Hebel D2 ausgeübte Spannung aufgehoben, die Kupplung wird weder gegen C5 noch gegen Ce geprefst und der Wagen C bleibt infolge dessen stehen, und zwar so lange, bis die Stange H ihn hinter den Riegel c* schiebt. Letzterer ist, wie aus den Fig. 8 a und 8 c ersichtlich, auf seiner vorderen Seite abgeschrägt und weicht daher dem zuriick-• geschobenen Hebel D3 aus, um jedoch, sobald dieser vorüber ist, durch die Feder cb, Fig. 6 a, 8a und 8 c, wieder vorgeschnellt zu werden.
Unter und neben der Welle D befindet sich die Nebenwelle E, Fig. 1 bis 3 und 9 bis 16, welche von ersterer durch das Vorgelege E' E2 gedreht wird. Auf dieser Welle sitzen die beiden Mitnehmerscheiben ee, Fig. 1 und 2, fest. Zwischen beiden sitzt auf der Welle E die Kupplungsmuffe e2 lose auf dieser Muffe, wird von dem Hebel es entweder in der Mitte zwischen beiden Scheiben e e gehalten, in welcher Stellung sie die Bewegung der Welle E nicht mitmacht, oder aber sie wird von demselben Hebel gegen die rechte oder die linke Mitnehmerscheibe angedrückt und alsdann mit dieser gedreht. In den Fig. 1 und 2 sind Zahnverkupplungen gezeichnet, während die in den Fig. 11 und 12 dargestellten Kupplungen Frictionskupplungen sind. Auf beiden Seiten des Hebels c3 befinden sich Federn, welche diesen Hebel und mit ihm die Muffe e2 in der Mitte zwischen beiden Scheiben e e, also in der Ruhelage halten.
Auf der Muffe e2 sitzt die unrunde Scheibe e4 und um diese herum liegt der Rahmen oder Halsring F, Fig. 3, 10, 11, 12 und 13, welcher bei jeder halben Umdrehung der Muffe e2 entweder gehoben oder gesenkt wird. Dieser Rahmen steht nach unten durch eine Stange und ein Gelenk mit dem Arm F1 der Welle F2 in Verbindung, Fig. 11, und auf dieser Welle sitzen die Arme F3 F3, Fig. 4, welche bei jeder Aufwärts- oder Abwärtsbewegung des Rahmens F schwingen, so zwar, dafs der eine Arm F3 aufwärts und der andere Arm gleichzeitig abwärts bewegt wird. Diese Arme F3 sind nach oben gebogen und haben dort Schlitze /, in welche die horizontalen Rollen/1, Fig. 17 und 18, der Stangen b2 sich einlegen, sobald die Wagen der beiden Seiten an den Stoffrahmen B angelangt sind. Wenn die Arme F3 durch den Impuls der Scheibe ei und der Stange F um die Welle F2 schwingen, so wird die Stange b" des Wagens der einen Seite nach unten gezogen und die Stange b2 des Wagens der anderen Seite in die Höhe gehoben. Diese Stangen P stehen oben und unten mit den Wellen P, Fig. 5 und 6, in Verbindung, "welche durch die auf denselben sitzenden Excenter die Hämmerchen b P auf die Klüppeluntertheile drücken und von denselben abheben und auf diese Weise die Klüppel schliefsen und öffnen, wie dies in derselben Weise auch bei den bisherigen Maschinen geschieht. Durch die Schwingung der Arme Fs werden mithin die Klüppel der einen Seite geöffnet, so dafs diese die Nadeln freilassen, während die Klüppel auf der anderen Seite sich schliefsen und dabei die von der anderen Seite in den Stoff gesteckten Nadeln fassen.
Auf der Muffe e2 sitzt ferner das Excenter^, Fig. 10, 1.1 und 15. Dieses dreht sich zwischen den beiden Arm en g1 g2, Fig. 15, der Stange G, welche mit dem zweiarmigen, im rechten Winkel gebogenen Hebel G1 in Verbindung steht, Fig. 9 und 11. Das gabelförmige obere Ende des Hebels G' umfafst die Stange JT und schiebt diese, je nachdem die Stange G gehoben oder gesenkt wird, entweder nach rechts oder nach links und bringt auf diese Weise den Hebel D2 der Kupplung c3 hinter den Sperrriegel cl, wodurch der entsprechende Wagen durch die Kupplung c3 und das Kegelrad C6 , von dem Stoffrahmen B fortbewegt wird. Wie ersichtlich, wird bei der Bewegung der Stange H nach rechts der Wagen zur rechten Hand, bei der Bewegung der Stange H aber nach links der Wagen zur linken Hand von dem Stoffrahmen B fortbewegt. Die Muffe e2 wird, wie bereits bemerkt, durch die Mitnehmerscheiben e e in Umdrehung gesetzt, indem sie von dem Hebel e3 entweder mit der rechten oder linken Kupplung verbunden wird. Der Hebel e3 erhält aber zu" diesem Zweck seine Bewegung nach rechts oder nach links von der in Fig. 9 dargestellten Schubstange 1. Diese Schubstange ist in horizontalen, an dem Gestell A sitzenden Führungen verschiebbar, wird aber durch eine Feder stets .von dem Hebel e3 entfernt gehalten. Letzterer wird bewegt, indem der Wagen C der rechten Seite gegen die Stange 1 anstöfst und diese gegen den Hebel e3 andrückt, was eine drehende Verbindung der Muffe e2 und. deren Excenter mit einer der Mitnehmerscheiben zur Folge hat. Die Stange hl liegt vorn in einer gabelförmigen Führung und umfafst hinten mit einem langen Schlitz einen Zapfen, um welchen sie sich drehen kann. Man kann die Stange A1 auch durch den in derselben. Fig. 9 links gezeichneten Hebel h ersetzen. Dieser sitzt an dem Schlitten C fest und bewegt sich mit diesem vor- und rückwärts. Dieser Hebel läfst sich ebenfalls um. einen an seinem hinteren Ende befindlichen ' Zapfen drehen.
Um den Hebel ez wieder von dem Druck des Hebels h' bezw. h zu befreien und dadurch die Muffe, nachdem sie eine halbe Umdrehung gemacht hat, wieder zu arretiren, ist die folgende
Vorrichtung angebracht. Auf der Muffe £2 sitzt noch eine Scheibe, auf deren Umfang die beiden Excenter/2, Fig. io und 16, angebracht sind. Im Wege dieser Excenter befindet sich der horizontale Arm einer in Führungen /4.gleitenden verticalen Stange G3, welche mit ihrem gegabelten oberen Ende/3, Fig. ii und 12, den Hebel
umfafst. Wenn alsdann die
Stange G3 von den Excentern /2 gehoben wird, schiebt sie die gegen den Hebel e3 ruhende Stange h1 bezw. h von diesem Hebel weg und dreht sie nach oben, so dafs der Hebel unter der Stange weg seine MitteÜage wieder einnehmen 'Und die Muffe e2 ausschalten, d. h. arre-,tiren kann. Damit die Muffe e2, nachdem sie ausgeschaltet ist, sich nicht infolge des Beharrungsvermögens noch weiter drehe, ist die in den Fig. 11, 13, 14 und 16 dargestellte Arretirung angeordnet.
Dieselbe besteht aus dem an dem Maschinengestell A drehbar befestigten Hebel /. Mit diesem Hebel ist der Arm P verbunden, der oben lose in einer an der Stange G3 befestigten Gabel oder Schleife /2 steckt und durch eine an seinem oberen Ende angebrachte Mutter von dieser Schleife gehoben werden kann. In derselben senkrechten Ebene mit diesem Hebel befindet sich auf der Muffe e2 eine Scheibe, auf welcher die beiden Vorsprünge k sitzen, Fig. 16. Wenn nun die Stange Gs von einem der beiden Excenter /2 gehoben wird, so hebt die Schleife P durch die Stange P auch den Hebel /, legt diesen vor einen der Vorsprünge k und verhindert auf diese Weise die Muffe e6 an einer weiteren Drehung.
Damit der Hebel / nicht bei dem Niedergang der Stange Ga ebenfalls niederfalle und die Muffe e2 vor dem , gegebenen Augenblicke freilasse, ist die in den Fig. 11 und 14 dargestellte Arretirungsvorrichtung angebracht. An der Stange /' sitzt die Nase P und dieser gegenüber an der federnden Stange m die Nase m1. Wenn nun die Stange P, an welcher der Hebel / sitzt, von der Schleife P in die Höhe gehoben wird, so schiebt sich die Nase P derselben an der federnden Nase ot1 vorbei, sobald P aber an m1 vorüber ist, kehrt die Nase w1 wieder in ihre ursprüngliche Lage zurück und legt sich unter die Nase;«', Fig. 14. Auf diese Weise wird alsdann, die Stange P mit dem Hebel / so lange in der Höhe gehalten, bis die Stange m in der Richtung des Pfeiles, Fig. 14, bewegt und hierdurch die Nase ml unter der Nase P. fortgeschoben wird. Dies geschieht mit Hülfe der in Fig. 11 dargestellten Vorrichtung.
An dem Gestell A sind die Führungen m2 angebracht, in welchen die Gleitstange I2 lagert. Diese Stange P wird durch die rechts und links angebrachten, einerseits an dem Gestell A, andererseits an der Stange P befestigten Spiralfedern m3 in ihrer Stellung festgehalten.
An der unteren Seite der Stange P sind zwei mit dieser parallel" laufende Stangen n1 und n3 verbunden. An der Stange nl sitzt die Nase η2 und an der Stange n3 die Nase τζ4. Wenn nun der rechtsseitige Wagen C auf seinem Rückwege wieder an dem Stoffrahmen B ankommt, stöfst er gegen das rechte Ende der Stange P, diese schiebt sich von rechts nach links und die mit ihr verbundene Stange «' stöfst mit ihrer Nase η2 gegen das obere Ende des doppelarmigen Hebels /', dessen unterer Arm mit seinem Ende gegen die Innenseite der Stange m ruht. Wenn der Hebel /] mit seinem oberen Arm von der Stange nl von rechts. nach links gedreht wird, bewegt sich der untere Arm desselben von links nach rechts und verschiebt die federnde Stange m in derselben Richtung, so dafs die Nase ml derselben sich unter der Nase P der Stange /' wegschiebt, worauf der Hebel / niederfällt und die Muffe e2 freigiebt. Wenn der linksseitige Wagen auf seinem Rückwege wieder in die Nähe des Stoffrahmens B kommt, so stöfst er die Stange P von links nach rechts. Die mit diesem verbundene Stange n3 stöfst mit ihrer Nase «4 direct gegen die Stange m und verschiebt diese ebenfalls wieder von links nach rechts, wodurch alsdann wiederum der Hebel / frei wird und niederfällt.
Der Mechanismus, welcher, wenn der Wagen C am äufsersten Ende seiner. Auswärtsbewegung angelangt ist, den Riegel i4 zurückschiebt und hierdurch dem Federhaus d gestattet, den Hebel D2 an sich zu ziehen und die Muffe P von dem Kegelrad C5 gegen das Kegelrad C6 zu schieben, was alsdann eine Umkehr des Wagens gegen den Stoffrahmen B hin zur zur Folge hat, ist in den Fig. 5, 5 a, 6, 6 a und 8, 8 a und 8 b dargestellt. Der Riegel c'1, Fig. 6 a, 8 a und 8 c, steckt mit seinem freien Ende in einer Oeffnung in dem Wagen C. 'Eine Feder c5 hat das Bestreben, ihn aus dieser Oeffnung heraus und in den Weg des Hebels D'' zu drücken. Ein doppelarmiger Hebel c°, der auf einer am Wagen C sitzenden Stange seinen Drehpunkt hat, ist mit einem Ende -mit dem inneren Ende des Riegels cl verbunden, während in der Nähe des anderen Endes des Hebels c6 die Feder c"1 befestigt ist, welche, wenn sie frei ist, den Riegel <r4, der Wirkung der Feder cb entgegen, nach innen zieht. Der Hebel i6 ist an seinem freien Ende zweimal gebogen und umfafst mit seinem äufserst^n gegabelten Ende die Welle z1, Fig. 6 a. Die Feder c1 zieht, wie bereits erwähnt, den Riegel f4 nach innen, und der Hebel i6 nimmt alsdann die in Fig. 8 dargestellte Stellung ein. Wenn aber der Wagen auf seiner Rückwärtsbewegung in der Nähe des Stoffrahmens B ankommt, so
stöfst das gegabelte Ende des Hebels cG gegen die an dem Gestell A angebrachte schiefe Ebene k1, Fig. 8, und wird von dieser nach innen geschoben. Alsdann legt sich der an dem Wagen C drehbar befestigte Haken ca, Fig. 6 und 8 c, in diesen Hebel ein und hält diesen in dieser Stellung fest. Hierdurch wird aber auch der Riegel <:4 in seiner vorspringenden Lage festgehalten. Auf der Welle z1 sitzt die Nase cs, Fig. 5 a und 6 a. Wenn nun die Welle z'1 nach einer Seite hin gedreht wird, so schiebt sich diese Nase unter den Haken c8 und hebt diesen aus dem Hebel c6 heraus, so dafs dieser nunmehr nur noch von der Nase c9 in seiner gespannten Stellung gehalten wird. Die Nase f9 und der Haken ce sind derart geformt und angeordnet, dafs, sobald der Haken c8 gehoben wird, der Hebel c6 ein wenig vor und aufserhalb des Bereiches des Hakens cs springt, so dafs, wenn sich die Welle z'1 und mit ihr die Nase cs rückwärts dreht, der Hebel ce nicht mehr von dem Haken gefafst werden kann und alsdann, dem Zuge der Feder c7 folgend, vorspringt und den Riegel c4 zurückzieht.
Die Welle i1 steht mit dem Fadenspanner in Verbindung und wird von diesem hin- und hergedreht. Dieser Fadenspanner besteht aus der quer längs des ganzen Wagens laufenden Leisten./J welche durch die gebogenen Arme z'2 an den Wellen i (oben) bezw. z'1 (unten) sitzen. Jede Nadelreihe hat eine solche Leiste I, wie aus Fig. 5 ersichtlich ist. Diese Leisten liegen vor den Klüppeln b und ruhen somit lose auf den von diesen gezogenen Fäden j, Fig. 5, eine Einrichtung, welche auch bei den bisherigen Stickmaschinen vorhanden war. An der Welle z des oberen Fadenspanners oder an der Welle z'1 des unteren Fadenspanners sitzt ein Hebel zä, auf welchem das verschiebbare Gewicht z'G angebracht ist. Durch Verschieben des Gewichtes werden die auf den Fäden ruhenden Leisten der Stärke und Anzahl der Fäden entsprechend ausbalancirt, so dafs sie leichter oder schwerer von den Fäden, sobald diese sich spannen, gehoben werden. Durch die Stange il steht die obere Welle i mit der unteren z'1 derart in Verbindung, dafs, sowie die eine Welle sich dreht, die andere mitgedreht werden mufs.
Wenn nun der Wagen auf seinem Rückweg dem Stoffrahmen sich nähert und der Riegel cl und Hebel cs sich in der in Fig. 8 dargestellten Lage befinden, so wird (wie bereits erwähnt) der Hebel <r9 von der schiefen Ebene kl in den Bereich des Hakens cä geschoben und von diesem festgehalten, so dafs der Riegel cl mit dem Verschieben des Hebels c6 unter der Einwirkung der Feder ch vorspringt und in dieser Stellung gehalten wird. Vorher sind die Leisten / durch eine Vorrichtung, welche von den bisherigen für diesen Zweck angebrächten nicht .verschieden und deshalb in der Zeichnung auch nicht dargestellt ist, gehoben worden, damit die Klüppel nahe an den Stoffrahmen" heranrücken und die durch den Stoff gesteckten Nadeln fassen bezw. abgeben können. Nachdem die Nadeln gefafst sind, bewegt sich der Wagen von dem Stoffrahmen weg und die Leisten / fallen wieder vor die Klüppel. Hierdurch wird aber die Welle z'1 gedreht, fafst mit der Nase unter den Haken cs und hält nunmehr den Hebel cß während des ganzen Rückganges des Wagens fest. Sobald aber der Wagen sich so weit nach aufsen bewegt hat, dafs die von den Nadeln gezogenen Fäden sich spannen, werden die Leisten / von den Fäden gehoben und die Welle ζ' hierdurch in entgegengesetzter Richtung gedreht. Die Nase läfst dabei den Hebel cß los, dieser schnellt vor und zieht den Riegel ci, der bis jetzt den Hebel _Z?2 gehalten hat, zurück, worauf der Wagen umkehrt. · So lange der Riegel c4 zurückgezogen ist, hat die Bewegung der Welle z'1 bezw. der auf dieser sitzenden Nase c9 keinen Einfiufs auf die Bewegung des Hebels ic bezw. des Riegels c*. In den Fig. 17 bis 20 ist eine Modification der zuletzt beschriebenen Vorrichtung zur Bewegung des Riegels i4 dargestellt. Letzterer wird durch eine Feder 0, Fig. 20, vorgedrängt. Auf demselben, durch Nuth und Feder mit ihm verbunden , sitzt die Muffe ο' mit abgeschrägtem Vorderende, welche gegen das entsprechend abgeschrägte Ende -der Hülse o* ruht und sich mit Hülfe des Armes o"1 drehen läfst, worauf sie sich auf der Hülse verschiebt und den Riegel cl nach innen, den Hebel Z>2 aus dem Wege drängt. Sobald aber die Kraft, welche den Hebel ö2 dreht, zu wirken aufhört, wird der Riegel ci wieder vorgedrängt und die Muffe <?' wieder in die in Fig. 20 dargestellte Stellung zurückgedrängt. Die Drehung des Hebels ö2 ■ wird auch hier durch die Welle z1 bewirkt. Am Ende dieser Welle sitzt der Arm/5, Fig. 18, welcher gegen einen seitlichen Stift des lose auf der kleinen Welle J sitzenden Armes pi ruht. Dieser Arm ruht seinerseits wieder lose gegen einen seitlichen Stift /2 des fest mit der Welle J verbundenen Armes p. An dem anderen Ende der Welle J sitzt der Arm p1 fest, welcher durch ein Gelenk pz mit dem oben erwähnten Arm oder Hebel o3 der Muffe ox verbunden ist. Wenn nun der Fadenspanner / von den gespannten Fäden in die Höhe gehoben wird, so dreht sich die Welle i', der Arm p5 drückt durch den Arm pl auf den Arm / der Welle J und dreht diese, die alsdann ihrerseits durch den Arm ρλ den Arm o2 und die Muffe ox dreht und auf diese Weise den Riegel i4 nach innen dreht, so dafs der Hebel Z>2 frei wird und von dem Federhaus auf die andere Seite gezogen wird.
Wenn der Fadenspanner / wieder sinkt, dreht sich -die Welle i1 wieder zurück und der Arm/5 derselben läfst den Arm pi frei, dieser hört auf, gegen den Arm p zu drücken, so dafs die Feder ο wieder frei wird
wieder vorschnellen kann.
und den Riegel

Claims (2)

Patent-AnSprüche: Die Gesammtanordnung, der Umsteuerungs-Einrichtung, charakterisirt durch die nachfolgenden Mechanismen:
1. Der Hebel JD2 zum Um- bezw. Ausschalten der Kupplung c3 in Verbindung mit dem Federhaus d, welches den Hebel stets nach einer Richtung hin zu ziehen und dadurch die Muffe in Eingriff mit einem der Kegelräder C5 C6 zu halten bestrebt ist.
2. Die Stange H in Verbindung mit dem Hebel Gi und der Stange G, durch deren Auf- oder Abwärtsbewegung die Stange H von dem Hebel G1 entweder nach der einen oder anderen Seite getrieben wird und hier-' durch unter Vermittelung des Hebels D2 die Auswärtsbewegung des Wagens der einen oder des Wagens der anderen Seite bewirkt.
Die auf der Neben welle E sitzende Muffe' es. und die auf dieser sitzende unrunde Scheibe «4 in Verbindung mit der Stängel, der Stängel1, der Welle F"* und den auf dieser sitzenden Armen F3, welche die Stangen P zum Oeffnen und Schliefsen der Nadelzangen oder Klüppel b 61 auf- und niederbewegen.
Die auf der Muffe e' sitzenden Anschläge k k, der Hebel C und die Stange m mit · Zubehör in ■ Verbindung mit der Stange /, der Nase η bezw. dem Doppelhebel 71 zum Arretiren bezw. Auslösen der Muffe e\
Der zur Arretirung des Hebels Z>2 dienende federnde Riegel ci in Verbindung mit seiner aus der schiefen Ebene k1 und dem Haken c8 bestehenden Einrückvorrichtung und der aus dem Hebel c6, der Feder c7 und der auf der Fadenspannrolle sitzenden Nase c9 bestehenden Auslösevorrichtung.
An Stelle dieser Vorrichtung die in den Fig. 17 bis 20 dargestellte Modification, bestehend aus dem Riegel c4, der auf diesem sitzenden abgeschrägten Muffe 0', dem Hebel o\ der Welle /4, den Hebeln ρplp"1 und der Hülse oz.
Hierzu 4 Blatt Zeichnungen.
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