DE26682C - Ventil mit Absperrvorrichtung - Google Patents
Ventil mit AbsperrvorrichtungInfo
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- DE26682C DE26682C DENDAT26682D DE26682DA DE26682C DE 26682 C DE26682 C DE 26682C DE NDAT26682 D DENDAT26682 D DE NDAT26682D DE 26682D A DE26682D A DE 26682DA DE 26682 C DE26682 C DE 26682C
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16K—VALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
- F16K31/00—Actuating devices; Operating means; Releasing devices
- F16K31/12—Actuating devices; Operating means; Releasing devices actuated by fluid
- F16K31/14—Actuating devices; Operating means; Releasing devices actuated by fluid for mounting on, or in combination with, hand-actuated valves
- F16K31/143—Actuating devices; Operating means; Releasing devices actuated by fluid for mounting on, or in combination with, hand-actuated valves the fluid acting on a piston
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- Mechanically-Actuated Valves (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 47: Maschinenelemente.
Mit dem Ventil ist ein Kolben verbunden, welcher von beiden Seiten Dampfdruck hat, so
lange das Ventil offen ist. Wird durch elektrische oder durch Schnurleitung ein Gewicht
ausgelöst und dadurch die eine Seite des Kolbens vom Dampfdruck entlastet, so schliefst sich
das Ventil durch den Dampfdruck auf der anderen Seite des Kolbens.
Bei dem in Fig. 1 und 2 dargestellten Ventil
kommt der Druck von unten in der Richtung des Pfeiles und sucht das Ventil zu öffnen.
Fig. 4 zeigt dieselbe Construction vereinfacht, wobei der Druck in dem abzuschliefsenden
Rohrsystem auf die obere Fläche des Ventils wirkt.
Auf dem eigentlichen Ventilgehäuse A sitzt der Cylinder B, dessen unterer Boden durch
den Deckel D gebildet ist, welcher mit seinem Flantsch in den unteren Flantsch des Cylinders
B eingelassen ist. In diesem Cylinder spielt der an der Ventilstange F befestigte
KpIb en E.
Die Ventilstange ist unten mit dem Ventil V verbunden und geht oben mit ihrem dünnen
Ende durch die aufsen mit Schraubengewinde versehene Hülse G hindurch, welche sich auf
einen Bund der Stange aufsetzt. Die Schraube G wird von einem Ringe umschlossen, dessen
innere Fläche mit einem Keil versehen ist, welcher in eine Längsnuth der Schraube G
pafst. Aufsen am Ringe ist das innere Ende einer Spiralfeder J befestigt, deren äufseres Ende
.an der Büchse K eingehängt ist.
So lange das Ventil geschlossen ist, ist die Hülse G heruntergeschraubt und die Spiralfeder
J nicht aufgewunden. Um das Ventil zu öffnen, schraubt man die obere Mutter L auf
dem oberen Ende der Spindel F herab, bis sie auf der Nabe des Handrades G1 aufsitzt, worauf
letzteres gedreht wird. Die Drehung bewirkt das Aufsteigen der Hülse G. Indem dieselbe
emporgeschraubt wird, zieht sie die Ventilstange F mit und öffnet das Ventil, wobei die
Feder J in der Büchse K aufgewunden wird. Ist das Ventil geöffnet, so wird Dampfdruck
auf beiden Seiten des Kolbens E zugelassen und die Mutter L wieder in ihre anfängliche
Stellung, Fig. 2, emporgeschraübt.
Nach dem oberen Theil des Cylinders strömt Dampf durch den Kanal C1, Fig. 2 und 5,
während auf der unteren Seite der Dampf durch den Spielraum rings um die Ventilstange im
Boden D des Cylinders eindringt. Durch den Reibungswiderstand der Metalldichtung M wird
die Ventilstange F mit dem Ventil V in gehobener Stellung gehalten.
Der Elektromagnet N kann irgendwo angebracht und durch Leitungsdrähte mit irgend
einem Platz in der Fabrik, zu welcher die Dampfmaschine gehört, verbunden werden. Um
die Maschine abzustellen, schliefst man den Strom; dann wird der Anker P angezogen und
hebt sich aus der Einkerbung des Gewichtes R, ■welches nach der Richtung des Pfeiles schwingt-
und durch einen auf seiner Nabe sitzenden Knaggen auf den Stift S der Spindel wirkt.
Diese Spindel öffnet bei ihrer Drehung einen Hahn T des Rohres U, welches zum Condensator
der Maschine oder ins Freie führt. Hierdurch wird der unter dem Kolben E liegende
Theil des Cylinders vom Druck entlastet und der Kolben mit der Ventilstange abwärts ge-
drückt, da die obere Seite des Kolbens durch den Kanal C1 noch unter Druck steht. Die
Ventilstange F überwindet die Reibung in der Packung M und senkt sich mit dem Kolben E.
Hierdurch hört der aufwärts gerichtete Druck der Spindel gegen die Schraubenhülse G auf,
die letztere wird durch die sich aufwickelnde Feder J in Drehung versetzt, schraubt sich mit
der Spindel F abwärts und trägt hierdurch zu dem dichten Schlufs des Ventils V bei, indem
sie sich auf den Bund der Spindel F aufsetzt. Es wird mithin beim Oeffnen des Ventils die
Feder J gespannt und diese Spannkraft beim Schliefsen des Ventils gegen den auf die untere
Seite desselben wirkenden aufwärts gerichteten Druck nutzbar verwendet.
Statt eines Elektromagnetes N' kann auch eine Schnur Ρλ an dem Anker befestigt sein,
welche nach einem beliebigen Ort in der Umgebung der Maschine geführt ist. Wird dieselbe
gezogen, so hebt sich der Anker P und löst das Gewicht R aus, welches herabfällt und
auf den Hahn des Rohres U wirkt, wie beschrieben.
Wenn der Druck nicht von unten, sondern von oben auf das Ventil V drückt, also z. B.
durch das Rohr O, Fig. 4, so kann die Feder _/
mit ihrem Gehäuse entbehrt werden. Im übrigen ist die Construction des Cylinders C und Kolbens
E und die Art und Weise der Verbindung des letzteren mit dem Ventil V die nämliche,
nur dafs die Einströmung des Dampfes auf die untere Kolbenseite nicht durch den Boden
D des Cylinders rings um die Ventilstange stattfindet. Von dem unterhalb des Ventilsitzes
gelegenen Rohr wird durch ein kleines, in den Kanal C' einmündendes Rohr H der Dampfdruck
über den Kolben E gebracht.
Das in Fig. 4 dargestellte Ventil wird auf die schon beschriebene Weise durch Herabschrauben
der Mutter L und Drehen der Schraubenhülse G gehandhabt. Soll dasselbe
geschlossen werden, so geschieht dies entweder durch Schliefsen des elektrischen Stromes oder
durch das Anziehen einer Schnur; es wird auf beide Arten, wie beschrieben, ein Gewicht ausgelöst
und die untere Kolbenfläche entlastet. Die Folge davon ist das Herabsinken des Ventils
auf seinen Sitz und der dichte Schlufs desselben mittelst Dampfdruckes.
Werden die Leitungsdrähte des Elektromagnetes N mit der auf- und abgehenden Regulatorhülse
oder mit einem mit dieser Hülse in Verbindung stehenden Hebel in einen solchen Zusammenhang
gebracht, dafs beim höchsten oder •tiefsten Stande der Regulatorhülse der Strom
geschlossen wird, so stellt sich bei aufsergewöhnlich
schnellem oder langsamem Gang die Maschine selbstthätig ab, weil das Absperrventil
auf die beschriebene Weise geschlossen wird.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Die Verbindung eines Absperrventils V mit dem Cylinder C, dessen Kolben E unmittelbar auf das. Ventil wirkt, sobald der Dampfdruck auf die untere Seite dieses Kolbens durch einen mittelst des Elektromagnetes jV oder der Schnur/31 gedrehten Hahn T aufgehoben wird.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE26682C true DE26682C (de) |
Family
ID=303045
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT26682D Active DE26682C (de) | Ventil mit Absperrvorrichtung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE26682C (de) |
-
0
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