DE265481C - - Google Patents
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- DE265481C DE265481C DENDAT265481D DE265481DA DE265481C DE 265481 C DE265481 C DE 265481C DE NDAT265481 D DENDAT265481 D DE NDAT265481D DE 265481D A DE265481D A DE 265481DA DE 265481 C DE265481 C DE 265481C
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- 238000004080 punching Methods 0.000 description 4
Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D05—SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
- D05C—EMBROIDERING; TUFTING
- D05C9/00—Appliances for holding or feeding the base fabric in embroidering machines
- D05C9/02—Appliances for holding or feeding the base fabric in embroidering machines in machines with vertical needles
- D05C9/04—Work holders, e.g. frames
- D05C9/06—Feeding arrangements therefor, e.g. influenced by patterns, operated by pantographs
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
- Sewing Machines And Sewing (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVi 265481 KLASSE 526. GRUPPE
Kartenschlagvornchtung für Stickmaschinen.
Zusatz zum Patent 262960.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 12. Juli 1911 ab. Längste Dauer: 30. April 1925.
Die Erfindung betrifft eine weitere Ausbildung der im Patent 262960 beschriebenen
Kartenschlagvornchtung für Stickmaschinen.
Nach diesem Patent wird eine Kontrollierung der Richtigkeit der auf der Kartenschlagvornchtung
hergestellten Jacquardkarten für Stickmaschinen dadurch erreicht, daß die Lochwerkzeuge
der Kartenschlagvorrichtung gleichzeitig einen Automaten steuern, welcher die
ίο Stickrahmenbewegung und die sog. Sonderbetätigungen
einer Stickmaschine üblicher Bauart regelt. Dabei wirken z. B. die Schlagstempel
der Kartenschlagvorrichtung auf Deckbleche ein, welche in der Lochreihe des mit dem Jacquardwerk arbeitenden Kartenzylinders
die zugehörigen Löcher freigeben, so daß die Platinen des Jacquardwerkes zur Wirkung
kommen können.
Nach vorliegender Erfindung erfolgt nun die Einwirkung der Schlagstempel auf die
oben erwähnten Deckbleche dadurch, daß sie elektrische Kontakte betätigen, welche den
Strom von Elektromagneten schließen oder unterbrechen, deren Anker mit den aus dem
Hauptpatent bekannten Deckblechen in Verbindung stehen.
Durch diese Anordnung gewinnt zunächst der Kartenschläger bedeutend größere Übersicht,
da die Kartenschlagvorrichtung in beliebiger Entfernung von der die Kontrollstickerei
liefernden Stickmaschine aufgestellt werden kann. Er ist auch in der Lage, die Kartenschlagvorrichtung so aufzustellen, daß
er in kurzen Arbeitspausen sich durch einen Blick auf die Stickerei überzeugen kann, ob
letztere und damit auch die geschlagene Karte richtig ausgefallen ist.
Ein weiterer wesentlicher Vorteil besteht darin, daß die nach der Erfindung eingerichtete
Kartenschlagvorrichtung an jede beliebige Stickmaschine herangefahren werden kann oder
wenigstens mit jeder beliebigen Stickmaschine in Verbindung gebracht werden kann. Man
kann demnach ein und dieselbe Kartenschlagmaschine für Stickmaschinen von jedem beliebigen
Rapport verwenden. Es ist also nicht mehr notwendig, eine besondere Stickmaschine
als Kontrollmaschine beim Kartenschlagen be-reitzuhalten, die in kleineren Betrieben unter
Umständen lange Zeit unbenutzt stehen müßte und so die wirtschaftlichen Vorteile des Automatenbetriebes
aufheben würde und in großen Betrieben den Nachteil mit sich bringen würde, daß sie ein häufiges Umstecken des Garns und
ein Umfädeln sowie alle damit in Zusammenhang stehenden Maßnahmen notwendig machen
würde. Man kann vielmehr die für alle Stickmaschinen verwendbare Kartenschlagmaschine
an diejenige Stickmaschine heranfahren' oder mit derjenigen Stickmaschine in Verbindung
bringen, welche gerade mit dem Garn ausgerüstet ist, in dem man mustern will. Ist dagegen
augenblicklich überhaupt keine Karte zu schlagen, so wird die Kartenschlagmaschine
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einfach beiseite geschoben und die vorher zur Kontrollierung der geschlagenen Karte verwendete
Stickmaschine kann nach Auflegung einer Karte auf den Jacquard ebenso als
Stickautomat laufen wie die andere Maschine auch.
Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes ist in schematischer Weise durch
die Zeichnung veranschaulicht.
ίο Die eine der Trommeln der Kartenschlagmaschine
ist mit ι bezeichnet, 2 ist einer der Schlagstempel, 4 die Karte. Bei einem
von der Trommel 1 veranlaßten Vorwärtsgehen des Stempels 2 in der Pfeilrichtung
wird durch einen am Stempel 2 angebrachten Arm 27 ein elektrischer Kontakt 26 geschlossen
und damit der Kern eines in beliebiger Entfernung angeordneten Elektromagneten 25 magnetisiert, so daß er einen
Anker 28 anzieht, der mittels einer entsprechend geführten Stange mit einem Deckblech
10 verbunden ist. Dadurch wird das dem Stempel 2 entsprechende Loch im Kartenzylinder
12 freigegeben, so daß die zugehörige Platine des Jacquard Werkes in dieses Loch
eintreten kann.
Claims (1)
- Patent-Anspruch :Kartenschlagvorrichtung für Stickmaschinen nach Patent 262960.. dadurch gekennzeichnet, daß die Schlagstempel (2) elektrische Kontakte betätigen, welche den Strom von Elektromagneten (25) schließen oder unterbrechen, deren Anker (28) mit den vor den Lochreihen des Kartenzyliriders (12) angeordneten Deckblechen (10, 11) verbunden sind.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE265481C true DE265481C (de) |
Family
ID=522713
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT265481D Active DE265481C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE265481C (de) |
-
0
- DE DENDAT265481D patent/DE265481C/de active Active
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