DE136551C - - Google Patents
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- DE136551C DE136551C DENDAT136551D DE136551DA DE136551C DE 136551 C DE136551 C DE 136551C DE NDAT136551 D DENDAT136551 D DE NDAT136551D DE 136551D A DE136551D A DE 136551DA DE 136551 C DE136551 C DE 136551C
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Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D03—WEAVING
- D03C—SHEDDING MECHANISMS; PATTERN CARDS OR CHAINS; PUNCHING OF CARDS; DESIGNING PATTERNS
- D03C19/00—Methods or devices concerned with designing or making patterns, not provided for in other groups of this subclass
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
- Looms (AREA)
Description
KAISERLICHES
Nach dem Haupt-Patente verwendet man Mustertheilpatronen, welche mit den zugehörigen
Bindungspatronen hinter einander geschaltet werden. Diese Verwendung von Mustertheilpatronen hat nun aber einen Nachtheil.
Man erhält, falls man das Muster nicht auscarrirt aui die Patrone bringt, unsaubere
Contouren, wenn man den Uebelstand nicht in der nachbeschriebenen, an Hand der Fig. 1
bis 9 erläuterten Weise behebt.
Die im Gesammtmuster an einander grenzenden Mustertheile stehen in Bezug auf Stromleitung
und Nichtleitung im umgekehrten Verhältnifs zu einander, d. h. der Mustertheil,
welcher auf seiner ihm zugehörigen Patrone blank ist, ist auf der des benachbarten Mustertheiles
isolirt, während derNachbartheil blank ist.
So ist z. B. der eine Theil I (Fig. 1) isolirt und der Theil II blank; hier kommt also letzterer
für die Leitung des elektrischen Stromes in Frage, während auf der anderen Patrone
(Fig. 2) nur der Theil I blank ist und für die Leitung des Stromes in Frage kommt. Schaltet
man nun die Mustertheilpatronen entweder gleichzeitig an getrennte Auslösungsmechanismen
oder nach einander auf dieselben Auslösungsmechanismen in der Kartenschlagmaschine
bezw. im Webstuhle, so wird der Umrifs des Kreissegmentes" einmal durch den blanken Theil II (Fig. 1), das zweite Mal durch
den blanken Theil I (Fig. 2) bestimmt. Da nun der Theil I z. B. eine andere Farbe hat,
wie der Theil II, so würden sich beide Fäden (Schufsfäden vorausgesetzt) über denselben
Kettenfäden legen. Die Contour würde keine Linie, d. h. keine reine Abbindung bilden,
sondern eine gezackte Form annehmen bezw. Mischfarbeneffecte hervorbringen (Fig. 7).
Um nun die Einseitigkeit des Umrisses herbeizuführen, schickt man den Strom nach
einander durch die Theilpatronen, und zwar nicht nur in die Auslöseelektromagnete für die
Platinen bezw. Stempel von Webstühlen bezw. von Kartenschlag- bezw. Patronendruckmaschinen,
sondern auch sofort nach Einstellung der Auslösungsmechanismen in eine zweite Elektromagnetreihe, welche durch ihre Erregung
Unterbrecher auslöst, die den Zuleitungsstrom von den Patronen her unterbrechen. Infolge
dieser Unterbrechung kann der durch den blanken Grund gegebene Umrifs der zweiten
Patrone (Fig. 2) nicht mehr auf die Auslösungsmechanismen wirken, d. h. der Umrifs
wird nur durch die zuerst eingeschaltete Patrone bestimmt (Fig. 3). In den Fig. 5 und 6
ist ein Beispiel der Fädenverschlingung für drei Farben gegeben. Die erstere stellt die
Fädenverschlingung ohne, die letztere dagegen mit Ausscheidung der zweiten bezw. dritten
Umrisse dar. Aus der Fig. 6 ist zu erkennen, dafs die Umrisse scharf werden, wie dies in
Fig. 8 angedeutet ist.
Am gleichmäfsigsten und genauesten erhält man die Umrisse einer Fläche bei Anordnung
von dünnen Contactfühlerreihen, deren Fühler in der Mitte der Schufslinienfelder auf die
Patrone auftreffen, weil hierbei auch die steilen Umrisse der Form entsprechender einseitig bestimmt
werden (s. Fig. 4).
An Hand der schematischen Zeichnung (Fig. 9) soll in Folgendem die die Unsauberkeit der
Umrisse vermeidende Ausübungsweise des Verfahrens beschrieben werden. Das beispielsweise
gewählte Muster besteht aufser dem Grunde aus zwei Theilen. Die Ringfläche soll beispielsweise
blau, der Grund roth und die innere Kreisfläche gelb sein.
Mit Hülfe der Wender G1 und G0 wird der
Strom zuerst durch die blaue Patrone M1 geschickt.
Der fünfte Fühler trifft z. B. die Umrisse theils auf blanker, theils auf isolirter Stelle;
die isolirten Stellen sollen z. B. tiefer geätzt sein, so dafs der blanke Theil von dem Stempel
unter allen Umständen betroffen wird. Der Strom geht also durch a\ durch die Leitung X5
bis zum Kreuzungspunkt J^6, hier theilt sich
der Strom und geht bei der gezeichneten Wenderstellung zunächst, da Rückstromschiene
101 ohne Verbindung mit der Batterie Q ist,
durch die Feder bezw. den Schieber σ nach der Contactreihe σ" in den Contact π und von
da in den zugehörigen Auslöseelektromagneten E eines Webstuhls oder einer Kartenschlagmaschine
und löst hierdurch die Platine bezw. den Lochstempel aus, weil die Schiene 102
mit der Batterie Q. verbunden ist. Nachdem dies geschehen, wird Wender G2 um i8o° gedreht;
hierdurch wird Schiene 102 abgeschaltet und Schiene 101 eingeschaltet; der Elektromagnet
Ep, welcher jetzt Strom erhält, beeinflufst die Auslösung er', der Schieber σ gleitet,
von der Feder 150 getrieben, herunter und Rolle er" verläfst den Contact π, ά. h. der Zuleitungsstrom
von sämmtlichen Patronen M wird, soweit die blanke Fläche auf M1 in
Betracht kommt, unterbrochen. Wird jetzt die zweite Patrone Mn eingeschaltet, so kann durch
den fünften Fühler, trotzdem er auf blanker Fläche aufliegt, kein Strom mehr hindurchgehen,
weil eben die Zuleitung zu E bei π unterbrochen ist. Der Umrifs wird demnach
für die zweite Patrone bereits durch den vierten Fühler σ'\ bestimmt.
Aehnliches gilt für die Bethätigung der Patrone M1n.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:
Eine Ausführungsform des Verfahrens zur Herstellung von Musterkarten bezw. Geweben mittels elektrischer Patronen nach Patent 135364, dadurch gekennzeichnet, dafs zur einseitigen Uebertragung der Grenzmusterpunkte benachbarter Mustertheile nur die Patrone eines derselben benutzt wird, indem der durch die einzelnen Patronen in die Auslösungselektromagnete geschickte Strom sofort darnach in elektromagnetische Stromunterbrecher geleitet wird, welche den Zuleitungsstrom von den Patronen her unterbrechen, so dafs eine mehrmalige Auslösung derselben Stempel bezw. Platinen durch mehr als eine Patrone für ein und denselben Schufs unmöglich ist.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE136551C true DE136551C (de) |
Family
ID=404505
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT136551D Active DE136551C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE136551C (de) |
-
0
- DE DENDAT136551D patent/DE136551C/de active Active
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