DE102490C - - Google Patents
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- DE102490C DE102490C DENDAT102490D DE102490DA DE102490C DE 102490 C DE102490 C DE 102490C DE NDAT102490 D DENDAT102490 D DE NDAT102490D DE 102490D A DE102490D A DE 102490DA DE 102490 C DE102490 C DE 102490C
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- card
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- cards
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Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D03—WEAVING
- D03C—SHEDDING MECHANISMS; PATTERN CARDS OR CHAINS; PUNCHING OF CARDS; DESIGNING PATTERNS
- D03C17/00—Card-punching apparatus
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
- Credit Cards Or The Like (AREA)
Description
Bei den bisher bekannten elektrischen Levirvorrichtungen, insbesondere bei der in der
Patentschrift Nr. 72463 beschriebenen, werden metallische karrirte Karten verwendet, auf welchen
bestimmte Quadrate mit isolirender Farbe bestrichen sind. Bewegt man den mit isolirten
Zähnen versehenen Kamm über die Karte und lä'fst den Strom hindurchgehen, welcher die Nadeln der Kartenschlagmaschine
bethätigt, so wird man auf einer Karte den ganzen vom Kamme berührten Theil des
Musters durchlochen. Mit einer solchen Karte kann man also nur einen einzigen aus einem
Schufs und einem Grund bestehenden Effect erhalten, indem der Schufs dem metallischen
und der Grund dem isolirten Theile der Karte (oder umgekehrt) entspricht. Man kann also
damit beispielsweise Muster erhalten, die aus einer schwarzen Kette und einem weifsen
Schufs oder umgekehrt bestehen.
Die meisten gebräuchlichen Muster aber bestehen aus verschiedenen Effecten: doppelten
und dreifachen Schüssen, verschiedenen Farben und Bindungen u. s. w. und benöthigen demzufolge
in einer einzigen Stellung des Kammes besondere Karten der Kartenschlagmaschine für jede verschiedene Farbe oder Bindung.
Mit dem Verfahren nach, dem oben erwähnten Patent kann man aber diese verschiedenen
Karten nicht mittelst einer einzigen Metallkarte der Levirvorrichtung erhalten.
Man könnte diesen Zweck schliefslich erreichen durch auf einander folgende Anwendung
so vieler Metallkarten, als verschiedene Erfecte im Muster enthalten sind, es würde
aber die Herstellung dieser Karten, damit sie mit einander völlig übereinstimmten, eine so
langwierige und genaue Arbeit erfordern, dafs dadurch alle Vortheile des elektrischen Levirens
verloren gingen.
Der Zweck der vorliegenden Erfindung ist es nun, diese verschiedenen Erfecte auf einer
einzigen Metallkarte zu vereinigen und sie dennoch getrennt von einander auf die Kartenschlagmaschine
zu übertragen, so dafs man nach einander die verschiedenen Karten diesen
verschiedenen Effecten entsprechend durchlocht.
Die beiliegende Zeichnung soll dies veranschaulichen. Das Muster besteht aus einem
Blatte aus drei verschiedenen Farben, z. B. a
roth, b blau und c gelb. Die Umrisse desselben werden in bedeutend vergröfsertem
Mafsstabe auf die Metallkarte A gezeichnet, und dann hebt man längs dieser Contouren mit
einem Stichel einen schmalen Streifen des Metalles aus, so dafs die den verschiedenen Farben
entsprechenden Zonen durch die nicht leitende Unterlagplatte von einander isolirt werden.
Die Zonen von gleicher Farbe werden dann durch Drähte oder dergl. al b1, welche
unterhalb der Karte laufen, mit einander verbunden und dann mit je einem Contact des
Umschalters d in Verbindung gebracht.
Andererseits sind die von einander isolirten Zähne des Kammes e mit den Elektromagneten
f der Kartenschlagmaschine verbunden, und diese wieder durch eine gemeinsame Leitung
mit der Batterie g, deren anderer Pol mit dem erwähnten Umschalter d in Verbindung
steht.
Steht nun der Umschalter beispielsweise auf dem der Zone α entsprechenden Contacte, so
wird der Strom natürlich nur durch diejenigen Zähne des Kammes gehen, welche auf der
Zone α aufliegen. Die Elektromagnete also, welche der rothen Farbe entsprechen, werden
bethätigt und wirken in bekannter Weise auf die Nadeln der Kartenschlagmaschine ein.
Dementsprechend verfährt man beim Herstellen der Karten folgendermafsen:
Nachdem man in die Kartenschlagmaschine eine Karte eingelegt hat, welche für den rothen
Schufs bestimmt ist, stellt man den Umschalter auf den Contact der Zone a, um diese Karte
zu durchlochen. Dann legt man, ohne die Stellung des Kammes zu verändern, die für
den blauen Schufs bestimmte Karte in die Kartenschlagmaschine und stellt den Umschalter
auf den Contact b, um diese Karten zu durchlochen. Endlich legt man, immer noch ohne
die Stellung des Kammes zu verändern, die für die gelbe Farbe bestimmte Karte in die
Maschine und durchlocht dieselbe, indem man den Umschalter auf den Contact c stellt.
Für den folgenden Schlag verschiebt man den Kamm e auf der Metallkarte A (oder umgekehrt)
um so viel, als die Entfernung zweier Schüsse beträgt, und wiederholt dann denselben
Vorgang.
Das Wesen der Erfindung besteht also darin, dafs man die Metallkarte in Zonen gleicher
Farbe oder gleicher Bindung theilt, welche von einander isolirt sind, so dafs es möglich
wird, die einzelnen Effecte, welche getrennte Karten erfordern, getrennt auf die Kartenschlagmaschine
zu übertragen, trotzdem sie auf einer und derselben Metall- oder Musterkarte vereinigt
sind.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Elektrische Levirvorrichtung für Kartenschlagmaschinen, gekennzeichnet durch eine die Musterzeichnung tragende und mit einem Metallbelag versehene Karte (AJ, welche in gleiche Farbe oder gleiche Bindung aufweisende Zonen (a b cj getheilt ist, die von einander isolirt sind, und die mittelst eines Umschalters (d) nach einander in den den Kamm fe), die Elektromagnete (f) und die Batterie (g) enthaltenden Stromkreis eingeschaltet werden können, um die verschiedenen Effecte getrennt auf die Kartenschlagmaschine und die Karte übertragen zu können.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE102490C true DE102490C (de) |
Family
ID=373084
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT102490D Active DE102490C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE102490C (de) |
-
0
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