DE265300C - - Google Patents
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- Publication number
- DE265300C DE265300C DE1912265300D DE265300DA DE265300C DE 265300 C DE265300 C DE 265300C DE 1912265300 D DE1912265300 D DE 1912265300D DE 265300D A DE265300D A DE 265300DA DE 265300 C DE265300 C DE 265300C
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- DE
- Germany
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- oil
- piston
- brake
- shaft
- pressure pump
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- Expired
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F01—MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
- F01D—NON-POSITIVE DISPLACEMENT MACHINES OR ENGINES, e.g. STEAM TURBINES
- F01D21/00—Shutting-down of machines or engines, e.g. in emergency; Regulating, controlling, or safety means not otherwise provided for
- F01D21/04—Shutting-down of machines or engines, e.g. in emergency; Regulating, controlling, or safety means not otherwise provided for responsive to undesired position of rotor relative to stator or to breaking-off of a part of the rotor, e.g. indicating such position
- F01D21/08—Restoring position
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Braking Arrangements (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 265300 KLASSE 14 c. GRUPPE
AKTIEBOLAGET LJUNGSTRÖMS ANGTURBIN in LILJEHOLMEN, Schweden.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 31. Juli 1912 ab.
Bei Dampf- oder Gasturbinen, besonders solchen, die mit selbsttätig wirkenden Entlastungsvorrichtungen
zur Aufhebung des achsialen Druckes versehen sind, hat es sich gezeigt, daß leicht Schwingungen der Achse
in der Längsrichtung entstehen. Um diese zu vermeiden, wendet man Ölbremsen oder ölkatarakte
an, welche durch den Strömungswiderstand des Öles wirken.
ίο Die Erfindung bezieht sich auf eine derartige
Vorrichtung und bezweckt, den Zutritt von Luft zum öl zu vermeiden, wodurch die Wirkung
desselben beeinträchtigt wird, und zwar wird gemäß der Erfindung die Vorrichtung
als eine Ölsaugpumpe ohne Druckventile aus-< geführt.
Eine Ausführungsform der Erfindung ist auf der Zeichnung in einem Längsschnitt dargestellt.
Es bezeichnet α die Turbinenwelle oder einen
anderen mit der Turbine verbundenen rotierenden Teil, b einen im Zylinder d angebrachten
Kolben, der mittels der federnden Welle c mit α verbunden ist.
Im Ölzylinder d befinden sich zu beiden Seiten des Kolbens δ die Saug- und Druckräume
e, β1, die von den Zapfen f, f1 des
Kolbens durchsetzt werden. Diese Zapfen sind mit einem kleinen Spielraum im Zylinderdeckel
g und Zylinderboden h gelagert.
Die Räume e, e1 sind mittels der Saugventile
i, i1 mit dem öleinlaßrohr / verbunden,
welches zweckmäßig mit der Schmierpumpe der Turbine oder einer anderen Druckvorrichtung
verbunden ist. Das Rohr / kann aber auch von einem beliebigen Behälter ausgehen.
Im Falle einer Längsschwingung der Turbinenwelle wird diese durch α und c zum
Kolben b fortgepflanzt, und bei jeder Bewegung des Kolbens b in der Richtung I wird
Öl durch i1 in β1 eingesaugt bzw. eingepreßt,
bei jeder Bewegung des Kolbens in der anderen Richtung k hingegen wird öl durch i
in e eingesaugt bzw. eingepreßt. Es kann somit rings um die Zapfen f, f1 niemals Luft
eingesaugt werden, und können in e oder el
keine die Bremswirkung beeinträchtigenden oder unterdrückenden Luftkissen gebildet werden.
Die Oszillationen können nur so lange dauern, als die dieselben erzeugenden Kräfte groß genug
sind, um die eingesaugten ölmengen wieder durch die Spielräume rings um b, f und Z"1
auspressen zu können; der größte Teil des Öles wird aus dem Raum e in jenen e1 oder
umgekehrt gepreßt.
Diejenige Luft- oder Gasmenge, die etwa mit dem Öl in β und e1 einströmt, bzw. die
Gase, die in β und e1 durch Reibung und
Erwärmung entstehen, werden infolge der Zentrifugalwirkung in e und e1 nach innen
gepreßt und sammeln sich rings um f und f1; bei jedem Druckhub des Kolbens b
wird also die etwa vorhandene Luft zuerst ausgedrückt, und diese kann somit die Wirkung
der Bremsvorrichtung nicht beeinflussen.
Der Zylinder d kann zweckmäßig im Gehäuse ο enthalten und dieses mit dem Turbinengehäuse
verbunden sein. Die Schrauben m, :
verschließen die Löcher
ι1, die beim erstmaligen Füllen der Vorrichtung als Luftauslaß
dienen.
Es ist klar, daß man die Vorrichtung auch derart ausführen kann, daß nur der eine
Raum e vorhanden ist und der Kolben b dann
ίο gleich vom Ende der Welle α gebildet wird,
die in den Zylinder d ragt.
Die Welle c ist derartig federnd ausgeführt, daß ihre Enden gewissermaßen gelenkig ihit a
und f1 bzw. b verbunden sind. Aus diesem Grunde kommt es auch z. B. nicht in Betracht,
wenn etwa f,b,fx und α nicht ganz genau
konachsial liegen; denn da der Kolben b zentrisch in d geführt ist, und die Welle c auch
bei exzentrischer Lage der Querschnittskreisflächen von b und α nach Art eines Universalgelenkes
eine Kraftübertragung in der Drehrichtung zwischen beiden bewirkt, so findet die Verschiebung von b bzw. die Beeinflussung
der ölwiderstände sowohl bei zentrischer wie bei exzentrischer Gegenlage der genannten
Teile statt.
Anstatt öl kann auch eine andere Flüssigkeit verwendet werden.
Claims (4)
1. Zum Ausgleich achsialer Schwingungen dienende Ölbremsen-Anordnung bei Gasoder
Dampfturbinen, dadurch gekennzeichnet, daß die Druckräume (e, e1) der Kolbenbremse
durch Saugventile (i, i1) mit einer ölzufuhr verbunden sind.
2. Ausführungsform der Vorrichtung nach
Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Kolben der Ölbremse eine Drehung
um seine Mitte ausführt und mit zwei Zapfen versehen ist, die mit derartigen Spielräumen in ihren Lagern laufen, daß
die Luft um die Zapfen herum entweichen kann.
3. Ölbremse nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die ölzufuhr
mit einer Druckpumpe, vorzugsweise der Schmierdruckpumpe, verbunden ist.
4. Ölbremse nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Kolben
der Bremse durch eine federnde Welle mit der Kraftmaschinenwelle verbunden ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE265300T | 1912-07-31 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE265300C true DE265300C (de) | 1913-10-07 |
Family
ID=89454060
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1912265300D Expired DE265300C (de) | 1912-07-31 | 1912-07-31 |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE265300C (de) |
| NL (1) | NL1442C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3822081A (en) * | 1973-03-08 | 1974-07-02 | Morgan Construction Co | Axial roll adjustment means |
-
1912
- 1912-07-31 DE DE1912265300D patent/DE265300C/de not_active Expired
-
1913
- 1913-07-28 NL NL3048A patent/NL1442C/nl active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3822081A (en) * | 1973-03-08 | 1974-07-02 | Morgan Construction Co | Axial roll adjustment means |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| NL1442C (nl) | 1916-09-15 |
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