AT167541B - Wasserringpumpe für gasförmiges Fördermittel - Google Patents
Wasserringpumpe für gasförmiges FördermittelInfo
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Wasserringpumpe für gasförmiges Fördermittel Die Erfindung bezieht sich auf eine Wasserringpumpe für gasförmiges Fördermittel mit wassergeschmierten Lagern für die Drehkolbenwelle, bei der für die Schmierung dieser Lager und für den Flüssigkeitsring die gleiche Flüssigkeit verwendet wird. Solche Pumpen erheischen eine sorgfältige und zuverlässig funktionierende Ausbildung der Lagerschmierung, weil die Schmiereigenschaften von Wasser nicht so gut sind wie diejenigen von Schmieröl. Bei einer bekannten Wasserringpumpenbauart ist zu diesem Zweck das ganze Pumpengehäuse in einem besonderen, feststehenden Gehäuse gelagert, wobei die Wellenlager durch das an den Gehäusewänden heruntertriefende Spritzwasser geschmiert werden. Bei dieser Lösung nimmt aber das ganze Aggregat einen verhältnismässig grossen Raum ein und kommt dementsprechend teuer zu stehen. Anderseits benötigen solche Pumpen zur Deckung von unvermeidlichen Leckwasserverlusten eine dauernde oder zeitweilige Zufuhr einer gewissen Wassermenge in das Innere des Pumpenkörpers. Bei einer bekannten Pumpenbauart wird das von der Leckwasserpumpe geförderte Wasser durch die hohle Welle hindurch nach dem Pumpeninnern geführt. Die Erfindung besteht nun darin, dass wenigstens ein Teil dieser zur Speisung des Flüssigkeitsringes benötigten Wassermenge als Schmierund Kühlflüssigkeit zuerst durch das Lager der Drehkolbenwelle geführt wird, bevor es in den Wasserringraum gelangt. Um aber nicht nur auf die Zufuhr von Frischwasser angewiesen zu sein, kann zweckmässigerweise auch eine zweite Schmiermöglichkeit vorgesehen werden, die darin besteht, kleinere Mengen Ringwasser vom Ringwasserraum abzuzapfen und dem Lager zuzuführen. Da das Ringwasser unter dem Druck der Fliehkraft steht, tritt ein entsprechendes Druckgefälle in einer solchen zum Lager führenden Schm'er- leitung auf. Grundsätzlich ist zwar die Methode der Ringwasserentnahme bekannt, aber bei den bisher bekanntgewordenen Ringwasserpumpen ist diese Methode lediglich dazu verwendet worden, den Rotor im Gehäuse seitlich abzudichten, also nicht zu eigentlichen Schmierzwecken. In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellte von dem im Axialschnitt die eine Hälfte gezeigt ist. Der mit Flügeln 1 versehene Drehkolben 2 der Pumpe ist mit der Welle 3 fest verbunden und durch dieselbe in je einer Lagerschale 4 des betreffenden Gehäusedeckels 5 drehbar gelagert. Am Deckel und am Drehkolben befestigte Distanzringe 6 verhindern das Anlaufen des Drehkolbens 2 am Gehäusedeckel 5. Jede Stirnfläche des Arbeitsraumes der Pumpe kann statt durch den Gehäusedeckel 5 selbst durch eine von diesem getrennte Steuerscheibe gebildet werden, die an ihrem äusseren Umfange mittels des Deckels gegen das Gehäuse gepresst wird. Diese Bauart ist in der Zeichnung nicht dargestellt. Ein an jedem der beiden Gehäusedeckel 5 befestigtes, die Welle 3 umgebendes und den Dichtungsring 8 tragendes Wellrohr 7 verhindert den Austritt von Flüssigkeit längs der Welle 3, indem es den stillstehenden Ring 8 dichtend gegen die Schulter 9 der Welle 3 presst. Eine Bohrung 10 im Deckel 5 verbindet eine das Wellrohr 7 und den Dichtungsring 8 enthaltende Kammer 11 und den Ringraum 13 der Pumpe miteinander. Durch diese Bohrung 10 kann Flüssigkeit von dem im Raum 13 enthaltenen Flüssigkeitsring über die Kammer 11 dem bzw. den Lagern 4 zwecks Schmierung der Gleitflächen zufliessen. Es ist auch ein Anschluss 12 vorhanden, um über die Kammer 11 sowohl dem Lager 4 als auch durch den Kanal 10 dem Flüssigkeitsring 13 von aussen Flüssigkeit zuzuführen. Die dabei zwischen den Gleitflächen 4 jedes Lagers 4 und der Welle 3 hindurchströmende Flüssigkeit gelangt zwischen den Distanzringen 6 hindurch bzw. durch gegebenenfalls darin besonders eingearbeitete Nuten ebenfalls in den Flüssigkeitsring 13. Die jedem Lager 4 aus der Kammer 11 zufliessende Flüssigkeit kühlt und schmiert vor ihrem Eintritt in das Lager 4 den Sitz des Dichtungsringes 8 an der Schulter 9 der Welle 3. Aus der vorstehenden Erläuterung ergibt sich, dass vorgesehen ist, mindestens einen Teil der von aussen der Pumpe zugeführten Flüssigkeitsmenge über die Wellenlager 4 dem in der Pumpe für den Flüssigkeitsring vorgesehenen Raum zufliessen <Desc/Clms Page number 2> zu lassen, und mindestens einen Teil dieser Flüssigkeitsmenge zwischen den Distanzringen 6 hindurchzuleiten. PATENTANSPRÜCHE : 1. Wasserringpumpe für gasförmiges Fördermittel mit wassergeschmierten Lagern für die Drehkolbenwelle, bei der für die Schmierung dieser Lager und für den Flüssigkeitsring die gleiche Flüssigkeit verwendet wird, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens ein Teil der zur Speisung des Flüssigkeitsringes dienenden Wasser- EMI2.1
Claims (1)
- 2. Wasserringpumpe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Wasser zur Lagerschmierung und Lagerkühlung aus dem Flüssigkeitsring selber entnommen wird.3. Wasserringpumpe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens ein Teil der zur Lagerschmierung und Lagerkühlung benötigten Flüssigkeitsmenge, welche dem Flüssigkeitsring zufliesst, die Distanzringe (6), die das Anlaufen des Drehkolbens an die Gehäusedeckel verhindert, schmiert und kühlt.4. Wasserringpumpe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Schmierflüssigkeit, ehe sie dem Lager (4) zufliesst, die zur Abdichtung der Welle dienenden Stopfbüchsen (8, 9) schmiert und kühlt.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH167541X | 1942-11-07 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| AT167541B true AT167541B (de) | 1951-01-25 |
Family
ID=4419921
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| AT167541D AT167541B (de) | 1942-11-07 | 1947-05-02 | Wasserringpumpe für gasförmiges Fördermittel |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT167541B (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1054652B (de) * | 1956-05-02 | 1959-04-09 | Johannes Hinsch | Mehrstufige Fluessigkeitsring-Vakuumpumpe |
| DE19812976A1 (de) * | 1998-03-24 | 1999-09-30 | Siemens Ag | Flüssigkeitsringverdichter |
-
1947
- 1947-05-02 AT AT167541D patent/AT167541B/de active
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1054652B (de) * | 1956-05-02 | 1959-04-09 | Johannes Hinsch | Mehrstufige Fluessigkeitsring-Vakuumpumpe |
| DE19812976A1 (de) * | 1998-03-24 | 1999-09-30 | Siemens Ag | Flüssigkeitsringverdichter |
| DE19812976C2 (de) * | 1998-03-24 | 2000-05-04 | Siemens Ag | Flüssigkeitsringverdichter |
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