DE265083C - - Google Patents

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DE265083C
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saw blade
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B27WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
    • B27BSAWS FOR WOOD OR SIMILAR MATERIAL; COMPONENTS OR ACCESSORIES THEREFOR
    • B27B11/00Cross-cut reciprocating saws with power drive; Appurtenances therefor

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Forests & Forestry (AREA)
  • Transmission Devices (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
M 265083 KLASSE 45/. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 4. Oktober 1912 ab.
Es sind bereits Baumfällmaschinen bekannt geworden, bei welchen zum Antrieb des Sägeblattes ein Kurbeltrieb vorgesehen ist, und bei denen der Antrieb und das Sägeblatt versetzt zueinander angeordnet sind.
Von diesen bekannt gewordenen Einrichtungen unterscheidet sich der Erfindungsgegenstand wesentlich dadurch, daß die, ähnlich wie es anderweitig für Schaltvorrichtungen bekannt geworden ist, auf hohlen Wellen gelagerten, das Sägeblatt tragenden Scheiben vermittels einer auf der Gegenseite der Hohlwelle angeordneten Kette durch einen an sich bekannt gewordenen Kurbeltrieb und Geradführung angetrieben werden, wobei als Kraftquelle zweckmäßigerweise ein Elektromotor verwendet wird. Diese Einrichtungen ermöglichen es, den Raumbedarf der Maschine auf das geringste Maß zu beschränken, was bei der Verwendung der Maschine als Baumfäll-. maschine wesentlich ist.
In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand beispielsweise, und zwar in
Fig. ι in einer Ansicht der Maschine, in
Fig. 2 in einer Ansicht und einem teilweisen Schnitt durch die Sägescheiben, in
Fig. 3 in einer Schaltungsanordnung dargestellt.
Die Säge besitzt ein Gestell a, das zur Aufnähme der verschiedenen Mechanismen dient, und das sowohl in senkrechter Stellung, wie gezeichnet, beim Zerschneiden von Baumstämmen wie auch quergerichtet hierzu, also auf dem Boden liegend, beim Fällen von Baumstammen verwendet werden kann.
Der Antrieb erfolgt durch einen Elektromotor b, welcher die elektrische Energie von vorhandenen Kraftwerken aus oder durch eine besondere, von einem Benzinmotor aus angetriebene Dynamomaschine erhält. Diese An-Ordnung ist zweckmäßig, weil bei der Verwendung der Maschine zum Fällen von Bäumen in Wäldern und insbesondere · an schwierigen Abhängen sich wohl die Kraftmaschine an einer günstigen Stelle aufstellen läßt, die jedoch ihres großen Gewichtes und der Umständlichkeit bei der Aufstellung wegen nicht gleich der Sägemaschine bequem aufgestellt werden kann. Die Kraftübertragung erfolgt über Zahnräder c, d, e, f. auf eine Kurbel g. Letztere ist an eine Pleuelstange h angeschlossen, welche in einer Schlittenführung i geführt wird. Mit der Pleuelstange ist ein Glied k einer Kette I verbunden, welche sich auf Kettenrädern m hohler Wellen η befindet. Letztere sind drehbar angeordnet. Die Kette I besitzt noch ein Spannschloß 0 an sich bekannter Art. Auf den Hohlwellen η sind Scheiben p angeordnet, auf denen die Säge q, die für Rechts- und Linksschnitt eingerichtet ist, angeordnet wird. Die Befestigung des Sägeblattes auf den Scheiben p erfolgt in einfachster Weise durch Umlegen der Enden des Sägeblattes in Schlitze der Scheiben. Das ■ Sägeblatt ist versetzt zu der Kette I angeordnet, d. h. Kette und Sägeblatt sitzen auf den gegenüberliegenden Seiten der Wellen n, so daß beim Spannen der Kette stets auch gleichzeitig die Säge gespannt wird und überhaupt Kette und Sägeblatt sich gegenseitig in ihrer Spannung ergänzen. Der Vorschub des Sägeblattes q geschieht durch Schraubenspin-
dein r, von denen die eine Rechts- und die andere Linksgewinde besitzt, und welche durch ein Zahnräderpaar s von der Welle t aus angetrieben werden. Im Inneren der hohlen Wellen η sind die Muttern u der Schraubenspindeln gelagert. Die Wellen η sind ferner lang geschlitzt. Durch diesen Schlitz reicht eine durch die Scheiben p geführte Schraube υ in die Mutter u. Beim Drehen der Schraubenspindeln r erfahren also durch Vermittlung der Schraube ν die Scheiben p einen Vorschub. Die Scheiben sind ferner mittels Feder und Nut auf den Wellen η geführt und nehmen an der Drehung der Wellen η hierdurch zwangsweise teil. Die Kette / erfährt durch den Kurbeltrieb und die vermittelnden Teile h, k eine hin und her gehende Bewegung, welche auf die Wellen η geleitet und auf die Scheiben p übertragen wird. Das Sägeblatt macht also eine hin und her gehende Bewegung. Da an dieser Bewegung die Schraubenmuttern u teilnehmen, würde gleichzeitig ein Heben und Senken des Sägeblattes stattfinden, das durch Anordnung diese Bewegung gegenseitig aufhebender Spindeln r mit Rechts- und Linksgewinde vermieden wird. Das Zurückführen der Vorschubspindeln r kann vermittels eines auf die Welle t einwirkenden Zahnrades w und vermittels Handgriffs χ erfolgen. Der maschinelle Antrieb der Welle t erfolgt durch ein Reibrad y, welches von dem Zahnrad f aus angetrieben wird. Durch den veränderlich zu machenden Abstand der Reibscheibe y vom Mittelpunkt der Scheibe f kann der Vorschub in bekannter Weise geregelt werden. Ebenso kann die Zurückführung der Spindeln bzw. der Rücktransport des Sägeblattes durch Verschiebung der Reibscheibe auf die andere Seite der Scheibe f erfolgen. Die Verschiebung der Scheibe y erfolgt durch einen Handgriff z, welcher auf einer Bahn mit verschiedenen Rasten geführt wird.
Die Anordnung von Reibscheiben für die Schaltung ist indessen bei nassem Wetter unzweckmäßig und wird für solche Sägemaschinen, die im Freien Aufstellung finden sollen, ein Wechselräderantrieb, wie diese für die Schaltung von Automobilen allgemein bekannt sind, vorgesehen.
Die Zahnräderantriebe sowie die Wellen können noch eingekapselt werden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Baumfäll- und Sägemaschine mit Antrieb von einer beliebigen Kraftquelle aus, dadurch gekennzeichnet, daß das hin und her gehende Sägeblatt auf Scheibenkörpern (ρ) angeordnet ist, die auf Hohlwellen sitzen und durch in diesen angeordnete Vorschubspindeln in bei Werkzeugmaschinen an sich bekannter Art vorgeschoben werden, wobei der Antrieb der Hohlwellen durch eine Kette (I) erfolgt, die in an sich bekannter Weise auf der Gegenseite der Scheiben (p), also versetzt zu dem Sägeblatt angeordnet ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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