DE264603C - - Google Patents

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DE264603C
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ring
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B24GRINDING; POLISHING
    • B24BMACHINES, DEVICES, OR PROCESSES FOR GRINDING OR POLISHING; DRESSING OR CONDITIONING OF ABRADING SURFACES; FEEDING OF GRINDING, POLISHING, OR LAPPING AGENTS
    • B24B7/00Machines or devices designed for grinding plane surfaces on work, including polishing plane glass surfaces; Accessories therefor
    • B24B7/10Single-purpose machines or devices
    • B24B7/16Single-purpose machines or devices for grinding end-faces, e.g. of gauges, rollers, nuts, piston rings
    • B24B7/17Single-purpose machines or devices for grinding end-faces, e.g. of gauges, rollers, nuts, piston rings for simultaneously grinding opposite and parallel end faces, e.g. double disc grinders

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Grinding Of Cylindrical And Plane Surfaces (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
— JVr 264603 KLASSE 67a. GRUPPE
ERNST STÖCKEMANN in BERLIN.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 25. November 1911 ab.
Das Schleifen zwischen zwei mit ihren ebenen Flächen parallel gegeneinander angeordneten Scheiben ist schon für die verschiedensten Zwecke angewendet worden. Doch war es bis jetzt nicht möglich, auf diese Weise dünnwandige, leicht zerbrechliche Ringe gleichzeitig und gleichmäßig ohne großen Bruch auf beiden Seiten abzuschleifen, weil bei dem gleichzeitigen Angriff beider Scheiben auf die
ίο ganzen Ringflächen auf den Ring zu starke (Reibungs-) Kräfte einwirkten. Es mußten deshalb auch zum gleichmäßigen Abschleifen dünnwandiger, leicht zerbrechlicher Ringe fast ausschließlich Maschinen verwendet werden, bei welchen die Ringe mittels Spannfutter oder Magnetfutter festgespannt und erst die eine und dann die andere Seite abgeschliffen wurde. Diese Maschinen mit dem zugehörigen Spannfutter sind außerordentlich teuer und das Schleifen auf solchen Maschinen sehr zeitraubend und kostspielig. Besonders unangenehm bei dieser Art des Schleifens ist auch das fortwährende Stillsetzen und Wiederanlassen der Maschine zwecks Aufspannens der Werkstücke und das Sauberhalten der Klemmoder Magnetfutter vom Eisenstaub.
Durch die vorliegende Erfindung werden alle diese Ubelstände beseitigt. Sie besteht in einem Verfahren, bei dessen Anwendung der Ring von den beiderseitigen Schleifscheiben nur an zwei sich gegenüberliegenden kurzen Segmentflächen, also nur teilweise angegriffen wird, und wobei die beim Schleifen auftretende Reibungskraft in an sich bekannter Weise benutzt wird, um den abzuschleifenden Ring in stetige Drehung zu versetzen, und aus einer auf der beiliegenden Zeichnung dargestellten Vorrichtung zur Ausübung des Verfahrens. Bei dieser Vorrichtung sind die Schleifscheiben α und a1 in ganz geringem Grade konvergierend angeordnet. Der weitere Abstand liegt bei b, der geringere bei δ1. Der zu schleifende Ring c wird mittels des Ringhalters if zwischen die beiden Schleifscheiben α und a1 gebracht; infolge der Konvergenz der Scheiben wird der Ring c nur etwa an den schwarz markierten Stellen von den Schleifscheiben angegriffen. In der Stellung I erhält der Ring c aber nicht die zum gleichmäßigen Abschleifen notwendige Drehung, weil in dieser Lage die Reibungskraft die Auflagestelle des Ringes c im Ringhalter d lotrecht schneidet. Diese wird vielmehr erst durch eine geringe Abweichung von der Stellung I nach der einen oder anderen Richtung hin erreicht, weil hierdurch ein einseitiger Angriff der Reibungskraft in bezug auf die Auflagestelle des Ringes c im Ringhalter' d eintritt, und wodurch der Ring alsdann eine dauernde Drehung in der einen oder anderen Richtung erhält. Die Geschwindigkeit der Drehung des Ringes im Ringhalter ist, wie leicht ersichtlich, abhängig von der Entfernung der Schleifstelle von der Stellung I. Beim Schleifen zwischen zwei in entgegengesetzterRichtung umlaufenden Schleifscheiben ist es, um die Drehung zu erreichen,
notwendig, die Schleifscheiben mit verschiedenen Tourenzahlen laufen zu lassen.
Ein Zerbrechen der Ringe wird dadurch vermieden, daß das Abschleifen unmittelbar an und neben der Auflagestelle des Ringes im Ringhalter stattfindet.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Verfahren zum Schleifen leicht zerbrechlicher Ringe gleichzeitig an den beiden Flachseiten zwischen zwei mit den flachen Seitenflächen wirkenden Schleifscheiben in einem Ringhalter, dadurch gekennzeichnet, daß der Ring von den beiderseitigen, einsinnig mit gleicher oder gegensinnig mit ungleicher Geschwindigkeit umlaufenden Schleifscheiben (a, a1) an zwei sich gegenüberliegenden, nur kurzen Segmentflächen der seitlichen Ringflächen, also nur teilweise angegriffen wird, was durch ganz geringe Konvergenz der Schleifscheibenflächen erreicht wird, und daß der Ring (c) in seinem Halter (d) an solchen Stellen zwischen den Scheiben gehalten wird, wo die Reibungskraft die Auflegestelle zwischen Ring und Ringhalter nicht lotrecht schneidet (also nicht im wagerechten Durchmesser), so daß der Ring eine stetige Drehung um die Auflegestelle als Drehzentrum erfährt, deren Geschwindigkeit durch Verlegen der Berührungsstelle mit den Schleifscheiben in einen größeren oder kleineren Abstand von dem wagerechten Durchmesser (Nullstellung der Drehung) geregelt werden kann.
  2. 2. Vorrichtung zur Ausübung des Verfahrens nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Schleifscheiben mit zwei völlig ebenen Schleifflächen versehen und auf gegeneinander geneigten Achsen angeordnet sind.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT264603D Active DE264603C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3619849A1 (de) * 1986-06-12 1987-12-17 Alfred Schmitter Bandschleifmaschine

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE3619849A1 (de) * 1986-06-12 1987-12-17 Alfred Schmitter Bandschleifmaschine

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