DE264271C - - Google Patents

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DE264271C
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coupling
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61GCOUPLINGS; DRAUGHT AND BUFFING APPLIANCES
    • B61G1/00Couplings comprising interengaging parts of different shape or form and having links, bars, pins, shackles, or hooks as coupling means
    • B61G1/02Couplings comprising interengaging parts of different shape or form and having links, bars, pins, shackles, or hooks as coupling means having links or bars coupling or uncoupling by rotating around a transverse horizontal axis
    • B61G1/04Operating devices therefor

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Transmission Devices (AREA)

Description

KAISERLICHES A
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVl 264271 KLASSE 2Oe. GRUPPE.
Seitlich bedienbare Eisenbahnkupplung. Patentiert im Deutschen Reiche vom 28. Februar 1912 ab.
Gegenstand vorliegender Erfindung ist eine
von den Seiten der Wagen aus bedienbare Eisenbahnkupplung, deren Kuppelglieder zum Kuppeln senkrecht verschwenkt und zum Spannen wagerecht verschoben werden.
Die Neuerung gemäß vorliegender Erfindung besteht darin, daß zum Kuppeln und Spannen zwei mit Vierkantlöchern versehene Schnecken gleichachsig nebeneinander in einem Rahmen ίο drehbar angeordnet sind und eine in der Längsrichtung verschiebbare Bedienungswelle tragen mit einem Vierkant von solcher Länge, daß derselbe entweder in die Kuppelschnecke oder in die Spannschnecke oder in beide gleichzeitig eingreifen und sie antreiben kann. Auf den Zeichnungen ist die Neuerung in einem Ausführungsbeispiel dargestellt. Es veranschaulicht
Fig. ι eine Ansicht von unten,
Fig. 2 einen Schnitt nach Linie A-B der Fig. i,
Fig. 3 einen Schnitt nach Linie C-D der Fig. ι und
Fig. 4 einen Einzelteil im Schnitt nach Linie E-F der Fig. 2.
In einem Träger 1 auf der Unterseite des Wagens sind an jeder Stirnseite zwei Schnecken 2 und 3 gelagert. Die einander zugekehrten Seiten der Schnecken besitzen quadratische Ausbohrungen, in welchen ein auf gemeinsamer Welle 5 sitzender Kupplungsvierkant 21 derart verschoben werden kann., daß je nach Lage der Welle 5 beide Schnecken zugleich oder jede Schnecke einzeln mit der Welle 5 gekuppelt werden und an der Drehung, welche durch die Handräder 4 erzeugt wird, teilnehmen können.
Die Schnecke 2 wirkt auf ein Schneckenrad 6, auf dessen Welle 7 eine Kettentrommel 8 sitzt (Fig. 2). Von dieser führt eine Zugkette 9 über eine Leitrolle 10 und eine Druckrolle 11 zu einem Arm 12 der am Haken 13 drehbar gelagerten Kupplungsöse 14. Diese öse wird durch ein auf einem zweiten Arm 15 sitzendes Gewicht stets in der in Fig. 2 punktiert gezeichneten offenen Lage gehalten. Die Rolle 11 sitzt in ihrem Schlitzlager 19 unter Federdruck, um Stöße und Schwankungen aufnehmen zu können.
Die Schnecke 3 steht mit einem Rade 16 in Eingriff. Dieses wird zwischen Backen 20 des Trägers 1 gehalten (Fig. 4) und sitzt verschiebbar auf der teilweise mit Gewinde versehenen Zugspindel 17, welche an der Drehung des Rades 16 teilnimmt und trotzdem bei Stoßen usw. pufferartig nachgeben kann. Auf dem Gewinde der Zugspindel 17 ist das mutterförmig ausgebildete Ende 18 des Zughakens 13 geführt.
Die Wirkungsweise ist folgende: Nachdem die Wagen zusammengeschoben sind, werden durch Drehen eines der beiden Handräder 4 die Schnecken 2 und 3 gleichzeitig bewegt. Die Schnecke 2 dreht das Rad 6 sowie die Trommel 8, so daß durch Aufwickeln der Kette 9 die Kupplungsöse 14 gesenkt wird und in den gegenüberliegenden Haken einfällt. Gleichzeitig wird aber auch durch die Schnecke 3 bzw. das Rad 16 die Spindel 17 gedreht, welche den Haken 13 etwas zurück-
zieht und auch die Öse 14 mitnimmt, bis diese sich fest in den gegenüberliegenden Haken einzieht und die Kupplung bewirkt. Bei Differenzen in der Stellung der Kupplungsglieder zweier zusammenliegender Wagen kann ein genauer Ausgleich durch weiteres Drehen der einen oder anderen Schnecke vorgenommen werden, so daß die Kupplungsteile in jedem Falle fest ineinandergreifen.
Von zwei zu kuppelnden Wagen kann nur ein Haken mit der an diesem befestigten öse bewegt werden, während die Kupplungsteile des anderen Wagens zur Reserve dienen. Die Wagen werden also durch Drehen nur einer Welle fest zusammengekuppelt. Bei schweren Lasten werden zweckmäßig beide Kupplungen gleichzeitig in Eingriff gebracht.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Seitlich bedienbare Eisenbahnkupplung mit zum Kuppeln senkrecht verschwenkbaren, zum Spannen wagerecht verschiebbaren Kuppelgliedern, dadurch gekennzeichnet, daß zum Kuppeln und Spannen zwei mit Vierkantlöchern versehene Schnecken (2, 3) gleichachsig nebeneinander in einem Rahmen drehbar angeordnet sind und eine in der Längsrichtung verschiebbare Bedienungswelle (5) tragen mit einem Vierkant (21) von solcher Länge, daß dieser Vierkant entweder in die Kuppelschnecke (2) allein oder in die Spannschnecke (3) allein . oder in beide gleichzeitig eingreifen und sie antreiben kann.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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