DE264267C - - Google Patents

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DE264267C
DE264267C DENDAT264267D DE264267DA DE264267C DE 264267 C DE264267 C DE 264267C DE NDAT264267 D DENDAT264267 D DE NDAT264267D DE 264267D A DE264267D A DE 264267DA DE 264267 C DE264267 C DE 264267C
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07FACYCLIC, CARBOCYCLIC OR HETEROCYCLIC COMPOUNDS CONTAINING ELEMENTS OTHER THAN CARBON, HYDROGEN, HALOGEN, OXYGEN, NITROGEN, SULFUR, SELENIUM OR TELLURIUM
    • C07F3/00Compounds containing elements of Groups 2 or 12 of the Periodic Table
    • C07F3/10Mercury compounds
    • C07F3/12Aromatic substances containing mercury

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)
  • Medicines Containing Plant Substances (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVe 264267 KLASSE \2q. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 26. März 1912 ab.
Durch Patent 261229' ist ein Verfahren zur Darstellung von Oxyquecksilberaryloxyfett-. säuren und deren Salzen geschützt.
Es wurde nun gefunden, daß man den Alkali- und Ammoniumsalzen der erwähnten mercurierten Säuren eine erhöhte Haltbarkeit und dementsprechend eine vereinfachte Anwendungsmöglichkeit in der Therapie dadurch verschaffen kann, daß man sie mit Aminosäuren bzw. solchen stickstoffhaltigen Körpern, die bei neutraler Reaktion gegen Lackmus gleichzeitig basischen und sauren Charakter besitzen, oder mit Iminoverbindungen von Säurecharakter z. B. nach den Verfahren der Patentschriften 224435, 229781, 229574 und 231092 Kl. 12 q, zur Reaktion bringt.
Man kann diese Doppelverbindungen auch so erhalten, daß man die freien Oxyquecksilberaryloxyfettsäuren mit den Alkalisalzen ao obiger Derivate zusammenbringt, oder aber daß man auf die Gemische der Quecksilberverbindungen und der oben angeführten Derivate Ammoniak, organische Basen, Ätzalkalien oder Alkalikarbonate einwirken läßt.
Beispiel 1.
390 Teile oxymercuriphenoxyessigsäure Natrium werden in 1200 Teilen Wasser heiß gelöst und 89 Teile Alanin zugegeben. Nach kurzem Umschütteln wird filtriert und die Lösung im luft verdünnten Raum zur Trockne gebracht. Die so erhaltene Doppel verbindung ist in Wasser sehr leicht löslich, unlöslich in Alkohol, Äther, Benzol. Die wäßrigen Lösungen sind unbegrenzt haltbar; sie zeigen gegen Phenolphtalein neutrale Reaktion. Durch starke Säuren tritt Zersetzung ein.
Die Oxymercuriphenoxyessigsäure ist ein weißer kristallinischer Körper, in Wasser und organischen Lösungsmitteln unlöslich, dagegen in Alkalien leicht löslich. Sie zersetzt sich bei hohem Erhitzen und wird durch Kochen mit konzentrierter Salzsäure in Quecksilberchlorid und Phenoxyessigsäure gespalten.
45 Beispiel 2.
206 Teile diäthylbarbitursaures Natrium werden in 1200 Teilen Wasser gelöst und 410 Teile Oxymercuri-o-chlorphenoxyessigsäure zugegeben. Beim Erwärmen tritt Lösung ein. Nach dem Abfiltriren von etwas ungelöster Quecksilberverbindung wird die Lösung in luftverdünntem Raum bis zur Sirupdicke eingedampft und mit Alkohol gefällt. Das Doppelsalz ist leicht löslich in Wasser, dagegen unlöslich in Alkohol, Aceton, Chloroform usw. Seine Lösungen sind gegen Lackmus und Phenolphtalein neutral. Durch Säuren tritt Zersetzung ein. Kochen mit Salzsäure spaltet das Produkt in Quecksilberchlorid, -o-Chlorphenoxyessigsäure und Diäthylbarbitursäure.
Die Oxymercuri-o-chlorphenoxyessigsäure ist ein weißer kristallinischer Körper, in Wasser und organischen Lösungsmitteln unlöslich, in Alkalien dagegen leicht löslich, welcher bei hohem Erhitzen siclTzersetzt und durch Kochen
mit konzentrierter Salzsäure in Quecksilberchlorid und o-Chlorphenoxyessigsäure gespalten wird.
An Stelle der mercurierten o-Chlorphenoxylessigsaure können auch andere quecksilbersubstituierte Aryloxyfettsäuren, wie Oxymercuribrenzcatechinglykolsäure, -p-kresoxylvaleriansäure, -xylenoylbuttersäure verwendet werden. Das Alanin oder die Diäthylbarbitursäure können durch Harnstoff, Albumosen, Säureamide, Säureimide,
werden.
Coffein oder Polypeptide ersetzt

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Verfahren zur Darstellung von leicht löslichen Verbindungen der im Kern mercurierten Aryloxyfettsäuren, dadurch gekennzeichnet, daß man entweder die Alkali- und Ammoniumsalze der Oxyquecksilberaryloxyfettsäuren mit Aminosäuren bzw. solchen stickstoffhaltigen Körpern, die bei neutraler Reaktion gegen Lackmus gleichzeitig basischen und sauren Charakter besitzen, oder mit Iminoverbindungen von Säurecharakter oder die freien Oxyquecksilberaryloxyfettsäuren mit den Alkalisalzen der erwähnten stickstoffhaltigen Verbindungen oder Gemische der mercurierten Säuren und der erwähnten stickstoffhaltigen Verbindungen mit Ammoniak, organischen Basen, Ätzalkalien oder Alkalikarbonaten behandelt. \
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