DE263269C - - Google Patents

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DE263269C
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DE1912263269D
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05CEMBROIDERING; TUFTING
    • D05C7/00Special-purpose or automatic embroidering machines
    • D05C7/08Special-purpose or automatic embroidering machines for attaching cords, tapes, bands, or the like

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Sewing Machines And Sewing (AREA)

Description

KAISERLICHES Λ
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 263269 KLASSE 52ö. GRUPPE
KARL FENKART in GOLDACH, Schweiz.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 8. Februar 1912 ab.
Vorrichtungen für Stickmaschinen zum Aufsticken von Zierfäden, bei denen der Zierfaden mittels mustergemäß bewegter Zierfadenführer geführt wird, sind mehrfach bekannt. Gemäß vorliegender Erfindung ist die Zierfadenvorrichtung so eingerichtet, daß sie mit einer Festonvorrichtung zusammen arbeiten kann, um den Zierfaden in eine freiliegende Festonschlaufe einlegen zu können.
ίο Bekanntlich ist der Festonsaum auf dem Stickgrunde fest aufgestickt, so daß er beim Ausschneiden der Ware von Hand oder Maschine leicht verletzt werden kann. Hierdurch wird nun ein Nachsticken der Ware erforderlich, und dieselbe verliert an Wert.
Da nun gemäß der Erfindung die Schnürchen durch den Nadelfaden mittels einer Schlaufe umfaßt und diese mittels des Schiffchenfadens seitlich im Festonzackensaum festgestickt wird, steht der so gebildete Festonsaum vom Stoff frei ab, und es ist ein leichtes Ausschneiden der Ware sowohl von Hand wie von Maschine möglich, ohne das Muster zu verletzen.
Die Zeichnung veranschaulicht eine beispielsweise Ausführungsfprm des Erfindungsgegenstandes. Es zeigen
Fig. ι eine teilweise Ansicht der Ziersticheinrichtung,
Fig. 2 eine Seitenansicht von Fig. 1,
Fig. 3, 4 und 5 verschiedene Stellungen der Faden- und Schnürchenführungen im Verlaufe des Arbeitsvorganges,
Fig. 6 eine Ansicht des zum Teil gebildeten Festons in vergrößertem Maßstabe und
Fig. 7 eine Seitenansicht von Fig. 6.
Die Zierfadenspulen 4 ruhen mittels der Stifte 3 auf der von den Trägern 5 gehaltenen Platte i. 6 ist die Bremswalze, 7 die Fadenleiterwelle und 8 die Fadenleiterstange; die beiden letzteren sind durch die Hebel 9 verbunden.
An dem Träger 5 ist der Träger 10 befestigt, auf welchem die U-förmigen Führungsstücke 11 verschiebbar liegen. Zur seitlichen Verschiebung der Führungsstücke 11 sind in diesen die Schlitze 12 vorgesehen. Durch die Schlitze greifen die mit einem Widerlagerkopf
15 versehenen und im Träger 10 befestigten Bolzen 13. Um diese ist eine Feder 14 gelegt, so daß die Führungsstücke 11 infolge des Druckes der Feder 14 immer fest auf dem Träger 10 aufliegen. Die in die Zierfadenführer 17 auslaufende Schiene 16 ist an den Führungsstücken 11 befestigt. Die abgekröpften Füße 18 je eines Führers 17 besitzen je einen Führungshaken 19 und eine Schnürchenöse 20. Die bekannten Festonhäkchen 21 sind unter sich durch die Schiene 22 verbunden.
Die Zierfäden oder Zierschnürchen 23 sind in bekannter Weise über die Bremswalze 6 und Fadenleiterstange 8 gelegt und führen von hier aus durch die Fadenführungen 19 und 20 zum Stickgrund 24. 25 ist der Stickfaden, der von der Festonvorrichtung in Schlaufen gelegt wird.
Die Arbeitsweise der beschriebenen Ziersticheinrichtung und die Herstellung des neuen Festons mit Zierfaden ist folgende:
Mittels Exzenter und Hebel wird die Schiene
16 mit den an ihr angeordneten Werkzeugen von oben her und die Schiene 22 mit dem
Festonhäkchen 21 von unten her in Arbeitsstellung gebracht (Fig. 1), wobei das Festonhäkchen 21 das Zierschnürchen 23 aufnimmt. Hierauf wird die Schiene 16 und der damit verbundene Schnürchenführer 17 nach links bewegt (Fig. 3), so daß die Sticknadel 2 bei a (Fig. 6 und 7) im Stickgrund 24 einstechen kann. Bei der nunmehr eintretenden Rückwärtsbewegung der Nadel 2 bewegt sich der Führer 17 nach rechts, wobei sich gleichzeitig der Stickfaden 25 über das vom Festonhäkchen 21 gehaltene Schnürchen 23 legt, so daß durch die so erfolgende Kreuzung beider Fäden 23 und 25 und rechtsseitige Bewegung des Festonhäkchens 21 die Schlaufe 26 gebildet wird, die das Schnürchen 23 . umfaßt. Nunmehr führt die Nadel 2 die' zweite Bewegung gegen den Stickgrund 24 aus und sticht links von der Schlaufe 26 bei b ein. Hierbei bewegt sich gleichzeitig das Festonhäkchen 21 nach links und nach unten, wodurch die Schlaufe 26 durch die Nadel 2 vom Häkchen 21 abgezogen und das Schnürchen 23 vom Stickfaden 25 auf dem Stickgrunde 24 angezogen wird. Bei diesem Vorgang wird in bekannter Weise der Stickfaden 25 vom Schiffchenfaden 27 gebunden (Fig. 7). Hierauf wiederholen sich die beschriebenen Vorgänge, und es erfolgt der nächste Einstich in den Stickgrund 24 bei c. In Fig. 7 ist zu sehen, daß die Schlaufe mit dem Zierfaden frei vom Stoff absteht, also nicht angeheftet ist.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Vorrichtung für Stickmaschinen zum Aufsticken von Zierschnuren, dadurch gekennzeichnet, daß die Zierfadenführer (17) unter Federwirkung (14) seitlich verschiebbar auf dem Maschinengestell (5) angeordnet sind und mit einer Festonvorrichtung (22, 21) derart zusammen arbeiten, daß der Zierfaden (23) in eine freiliegende Schlaufe des Stickfadens (25) zu liegen kommt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DE1912263269D 1912-02-07 1912-02-07 Expired - Lifetime DE263269C (de)

Applications Claiming Priority (1)

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DE263269T 1912-02-07

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FR (1) FR453583A (de)

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FR453583A (fr) 1913-06-11

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