DE263161C - - Google Patents

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DE263161C
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    • H—ELECTRICITY
    • H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02G—INSTALLATION OF ELECTRIC CABLES OR LINES, OR OF COMBINED OPTICAL AND ELECTRIC CABLES OR LINES
    • H02G15/00—Cable fittings
    • H02G15/08—Cable junctions
    • H02G15/10—Cable junctions protected by boxes, e.g. by distribution, connection or junction boxes

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  • Thermal Insulation (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
Die Erfindung bezieht sich auf Anschlußgehäuse für elektrische Leitungen, bei welchen in bekannter Weise, z. B. durch ein Lüftungsrohr der Zutritt von Luft in das Innere des Kabelkastens und das Entweichen von Dämpfen unter Vermeidung des Eintritts von Feuchtigkeit ermöglicht ist, um das Entstehen eines schädlichen Vakuums oder eines übermäßigen Druckes im Innern des Kabelkastens zu verhindern, wenn die eingehüllte Isoliermasse sich zusammenzieht.
Bei Vorrichtungen dieser Art hat sich besonders der Übelstand gezeigt, daß beim Erkalten der Isolationsmasse Wasser in den Kasten eingesaugt wird. Um dies zu vermeiden, wird nach der Erfindung das Lüftungsrohr in eine Kammer eingeschlossen oder mit einem Luftaufspeicherungsraum versehen, dessen Fassungsvermögen beträchtlieh größer als der beim Zusammenziehen der Masse im Kasten entstehende Leerraiim ist. Dadurch wird ein Luftpuffer geschaffen, welcher den Eintritt von Flüssigkeit in das Innere des Kastens verhindert.
In den Zeichnungen ist der Erfindungsgegenstancl in mehreren Ausführungsformen gezeigt.
Fig. ι zeigt einen zweiteiligen, mit vier Stopfbüchsen ausgestatteten Kabelkasten in Ansicht und Schnitt nach der Linie A-B der Oberansicht nach Fig. 3 und
Fig. 2 einen Querschnitt nach Linie C-D der Fig. 3,
Fig. 3 eine Oberansicht von Fig. 1.
Fig. 4 veranschaulicht einen Kabelkasten mit einem abnehmbaren Deckel und zwei Stopfbüchsen, wobei das Luftrohr am Boden des Gehäuses mündet und die Luftkammer innerhalb des Behälters angebracht ist.
Fig. 5 ist eine Öberansicht von Fig. 4.
Fig. 6, 7 und 8 zeigen weitere Ausführungsformen von Kabelkasten.
Fig. 9 zeigt einen Längsschnitt durch eine Kabelmuffe für ein dreiadriges Kabel und
Fig. 10 einen Querschnitt.
Fig. 11 zeigt ein durch eine Kappe mit Luftloch abgedecktes Lüftungsrohr und
Fig. 12 eine weitere Ausführungsform.
α ist der Kabelkasten mit einer Anzahl von Stopfbüchsen b, durch welche die Kabel c eingeführt werden. Der Kasten besitzt einen abnehmbaren Deckel e. Der Raum m des Kastens α wird entweder ganz oder teilweise mit einer heißen Isoliermasse ausgegossen, nachdem die Verbindung der Kabel hergestellt ist. η sind durch Schraubstopfen 0 zu verschließende Eingußöffnungen in den Stopfbüchsenmuffen b.
Nach der Erfindung wird auf den oberen Teil des Deckels β beispielsweise mittels Augen p und Bolzen q eine Kammer r aufgesetzt; sie kann jedoch auch in einem Stück mit dem Deckel gegossen sein. Der Inhalt der Kammer r ist größer zu bemessen als der durch das Schwinden der Isoliermasse entstehende Hohlraum des Kastens. Die in der Kammer r enthaltene Luft wird nämlich durch die heiße Isoliermasse erhitzt und dehnt sich aus.
wobei ein Teil der Luft durch die Schlitze u der Kammer r entweicht. Es ist daher nötig, einen möglichst großen Luftraum vorzusehen, wobei gleichzeitig das in der Kammer gebildete Luftkissen das in der Umgebung des Kastens oder Gehäuses α befindliche Wasser verhindert, in den Behälter α durch das Rohr ν einzutreten.
In der Kammer r, welche eine vergrößerte
ίο Abdeckung für das Rohr ν auf dem Deckel des Gehäuses α bildet, sind Luftlöcher oder Schlitze u für den Abzug der sich bildenden Gase und den freien Zutritt der atmosphärischen Luft in das Innere der Kammer r vorgesehen. · An Stelle eines Rohres υ können mehrere parallel zueinander oder in Windungen sich erstreckende Rohre ν von entsprechender Länge, Durchmesser und Querschnittsgestalt angebracht werden. Das Rohr υ steht mit seinem unteren Ende mit dem Innenraum m das Kastens a in Verbindung, während das obere Ende sich bis zu einer geringen Entfernung unterhalb der Decke f der Kammer r erstreckt, so daß ein Zwischenraum y zwischen ihm und der Unterseite des Deckels verbleibt.
Wenn das Rohr υ eine verhältnismäßig große Durchgangsweite besitzt, so kann es durch eine Kappe oder einen Stopfen w abgeschlossen werden, die man entweder außen (Fig. 11) oder innen (Fig. 12) am oberen Ende des Rohres ν anschraubt. Diese erhalten ein kleines Loch χ für den Austritt der Dämpfe aus dem Gehäuse a, die sich während des Kühlens der Isolinrmasse bilden und für den Zutritt der Luft in das Innere des Gehäuses zur Verhinderung eines Vakuums. Die Größe des Loches χ ist ganz gering, so daß es sich bald von selbst, etwa durch Einrosten, verschließt, nachdem die isolierende Verbundmasse innerhalb des Gehäuses α sich abgekühlt und gesetzt hat.
Bei der aus den Fig. 4 und 5 ersichtlichen Ausführungsform ist die Kammer r durch eine Ausbauchung oder Kammer v' an dem Rohr υ ersetzt, welche den erforderlichen Rauminhalt besitzt. Diese kann innen oder an der Außenseite des Gehäuses angeordnet werden. Das Rohr υ mündet alsdann entweder am Boden d oder an der Seite (Fig. 6) des Kastens, und sein oberes Ende steht mit dem Innern des Raumes g an der Unterseite des Deckels in Verbindung. Das Rohr υ kann auch an einer Seite in das Gehäuse einge- i
führt und im Innern desselben aufwärts ge- ' führt werden (Fig. 7); in diesem Fall ist die Luftkammer nicht gezeichnet. Dieselbe Wirkung wird erzielt, wenn an Stelle der Kammer r das Rohr υ über das Gehäuse α herausgeführt und der erforderliche Luftraum durch eine Anzahl von Biegungen oder Windungen ζ in einem Teil des Rohres υ gebildet wird (Fig. 8). In diesem Fall wird das Rohr ν an eine Nabe 1 am Deckel e angeschlossen und sein anderes Ende 2 unter die Ebene der Windungen herabgeführt, so daß noch eine Abschlußkappe mit enger Durchbohrung an das untere Ende angeschraubt werden kann. Anstatt einer solchen engen Durchbohrung könnten bei sämtlichen Ausführungsformen auch schmale Schlitze an dem äußeren abgeschlossenen Ende des Rohres ν vorhanden sein.
Bei der aus Fig. 9 und 10 ersichtlichen Kabelmuffe α stehen ein oder auch mehrere Luftkammern r und Rohre ν mit dem Raum m im Gehäuse α und mit dem Raum I in dem Innern der Bleikammer k in Verbindung, oder das Rohr υ könnte durch die Stopfen 0 hindurchgeführt werden.

Claims (3)

Patent-Ansprüche:
1. Kabelverbindungskasten, dadurch gekennzeichnet, daß zwisehen seinem Innenraum und einem besonderen Luftraum (r) eine Verbindung (v) hergestellt ist, welche an der höchsten Stelle des Luftraums mündet, der an seiner tiefsten Stelle mit nach außen hin mündenden Luftlöchern (u) versehen ist, wobei der Inhalt des Luftraumes größer bemessen ist als der durch das Schwinden der Ausgußmasse sich bildende Leerraum, zum Zweck, bei. vollkommenem Druckausgleich ein Eindringen von Flüssigkeit in den Kasten zu verhindern.
2. Ausführungsform des Kabelkastens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Luftraum (r) durch eine Anzahl von Windungen (z) des Rohres (v) gebildet wird, deren nach außen mündende Öffnung (2) tiefer als die Windungen (ζ) liegt.
3. Ausführungsform des Kabelkastens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Rohr (ν) an seinem äußeren Ende eine Öffnung (x) von so geringem Querschnitt bezitzt, daß sie sich nach dem Erhärten der Isolationsmasse von selbst,
z. B. durch Einrosten, verschließt.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
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