DE263124C - - Google Patents

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DE263124C
DE263124C DENDAT263124D DE263124DA DE263124C DE 263124 C DE263124 C DE 263124C DE NDAT263124 D DENDAT263124 D DE NDAT263124D DE 263124D A DE263124D A DE 263124DA DE 263124 C DE263124 C DE 263124C
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C14SKINS; HIDES; PELTS; LEATHER
    • C14BMECHANICAL TREATMENT OR PROCESSING OF SKINS, HIDES OR LEATHER IN GENERAL; PELT-SHEARING MACHINES; INTESTINE-SPLITTING MACHINES
    • C14B1/00Manufacture of leather; Machines or devices therefor
    • C14B1/02Fleshing, unhairing, samming, stretching-out, setting-out, shaving, splitting, or skiving skins, hides, or leather
    • C14B1/04Fleshing, unhairing, samming, stretching-out, setting-out, shaving, splitting, or skiving skins, hides, or leather using slicking, scraping, or smoothing-out cylinders or blades fixed on supports, e.g. cylinders, in a plane substantially at right angles to the working surface
    • C14B1/10Fleshing, unhairing, samming, stretching-out, setting-out, shaving, splitting, or skiving skins, hides, or leather using slicking, scraping, or smoothing-out cylinders or blades fixed on supports, e.g. cylinders, in a plane substantially at right angles to the working surface in machines with drums with cylindrical, conical, or similar surfaces for supporting the whole working piece
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C14SKINS; HIDES; PELTS; LEATHER
    • C14BMECHANICAL TREATMENT OR PROCESSING OF SKINS, HIDES OR LEATHER IN GENERAL; PELT-SHEARING MACHINES; INTESTINE-SPLITTING MACHINES
    • C14B2700/00Mechanical treatment or processing of skins, hides or leather in general; Pelt-shearing machines; Making driving belts; Machines for splitting intestines
    • C14B2700/02Machines or devices for treating skins, hides and leather using cylinders with helical blades and a tensioning cylinder, cylindrical or conical working table

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
■■- M 263124 KLASSE 28 b. GRUPPE
MASCHINENFABRIK MOENUS A.-G. in FRANKFURTa. M.-BOCKENHEIM.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 23. Mai 1912 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf Maschinen zum Walken und Ausrecken von Häuten und Fellen mit als Walze ausgebildetem, von und zur Werkzeugwalze bewegbarem Werkstückträger, wobei das Werkstück kurz vor seiner Berührung mit der Werkzeugwalze von dem Werkstückträger abgehoben und über die das Abheben ausführende Leiste gezogen wird. Bei dieser Maschinen art drückt die Abhebeleiste das Werkstück gegen die Werkzeugwalze und erzeugt infolgedessen eine Auflage, die lediglich eine Verdoppelung oder Wiederholung des Auflagers an der Arbeitsstelle darstellt, wo der Werkstückträger mit der Werkzeugwalze zusammentrifft. Diese Einrichtung hat jedoch den Nachteil, daß infolge des an beiden erwähnten Stellen erzeugten Auflagedruckes eine Ausbreitewirkung der Werkzeugwalze auf die Werkstückstrecke zwischen Arbeitsstelle und Abhebeleiste vollständig verhindert ist, wodurch Beschädigungen des Leders vorkommen.
Diesem Ubelstand ist durch die Erfindung abgeholfen, indem die Abhebeleiste gegen die Vorschubrichtung hin gekrümmt ist und während der Bearbeitung des Werkstücks mit der Werkzeugwalze nicht in Berührung tritt. Das Leder wird hierbei vor der eigentlichen Bearbeitungsstelle — dem Scheitel der Auflagewalze — in eine derartige zur Werkzeugwalze tangentiale Lage gebracht, daß diese das Leder bestreicht. Da an dieser Berührungsstelle das Leder keine Unterlage erhält, d. h. weder auf einem festen Gegenstand aufliegt noch gegen die Werkzeugwalze gepreßt wird, so kann die Ausbreitewirkung der Werkzeugwalze vollkommen ausgenutzt werden. Die Abhebeleiste bewirkt dazu ein vorbereitendes Glattstreichen und sorgt somit dafür, daß das Werkstück faltenfrei der Werkzeugwalze dargeboten wird.
Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand dargestellt.
In Fig. ι befindet sich die Abhebeleiste bei einer Lederbearbeitungsmaschine in der Arbeitsstellung, während sie in Fig. 2 mit dem Werkzeugträger in die Bedienungslage geschwungen ist. Fig. 3 zeigt die Leiste in einer Oberansicht.
Die zu bearbeitende Haut oder das Fell a gelangt in nassem Zustande auf den eine Walze darstellenden Werkstückträger b, welcher durch beliebig gewählte Hilfsmittel bewegbar angeordnet ist und zum Heranführen des Werkstücks α an die Werkzeugwalze c dient. Die Werkzeugwalze c und die Tragwalze b werden ständig in den durch Pfeile angegebenen Richtungen angetrieben, und der Durchzug des Werkstücks geschieht mittels einer gleichfalls angetriebenen Walze ei. Der Tragwalze δ ist die Abhebeleiste e in der Durchzugsrichtung vorgelagert. Die Leiste nimmt während der Berarbeitung eines Werkstücks die in Fig. 1 veranschaulichte Lage ein, in der sie mit der Werkzeugwalze nicht in Berührung tritt. Die
Einrichtung zum Halten und Bewegen der Abhebeleiste ist auf der Zeichnung nur in einer beispielsweisen Ausführungsform dargestellt, kann aber in jeder beliebigen Weise ausgestaltet sein. Im vorliegenden Falle wird die Abhebeleiste von zwei auf der Achse der Walze b schwingbar vorgesehenen Hebeln f ■ getragen, die durch Lenker g mit festen Teilen des Maschinengestells verbunden sind, so daß ίο sich beim Ein- oder Ausschwingen der Walze b die Bewegung der Leiste β vollzieht. Die Vorderkante h der Leiste ist in der durch Fig. 3 veranschaulichten Weise gekrümmt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Maschine zum Walken und Ausrecken von Häuten und Fellen mit als Walze ausgebildetem, von und zur Werkzeugwalze bewegbarem Werkstückträger, bei der das Werkstück kurz vor seiner Berührung mit der Werkzeugwalze abgehoben und über eine Abhebeleiste gezogen wird, dadurch gekennzeichnet, daß letztere (e) eine gegen die Vorschubrichtung hin gekrümmte Kante (Ji) hat und mit der Werkzeugwalze (c) beim Berarbeiten des Werkstücks nicht in Berührung kommt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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