DE263102C - - Google Patents

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DE263102C
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E02HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
    • E02BHYDRAULIC ENGINEERING
    • E02B7/00Barrages or weirs; Layout, construction, methods of, or devices for, making same
    • E02B7/20Movable barrages; Lock or dry-dock gates

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Barrages (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- Λ* 263102^- KLASSE 84«. GRUPPE
es geschlossen wird.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 10. August 1911 ab.
Die vorliegende Erfindung betrifft die bekannten zweiflügeligen Tore für Schiffahrtzwecke, die beiderseits mit je einem Schwimmer verbunden sind und die durch dessen Niederdrücken geöffnet, durch dessen Auftrieb aber geschlossen werden.
Bei den bekannten Toren dieser Art vermittelt dies ein Rädervorgelege zwischen den Schwimmern und Torflügeln sowie ein unteres,
ίο heb- und senkbares Hilfstaublech; hierbei drängt das durchfahrende Schiff die nur wenig geöffneten Torflügel selbst zurück.
Gemäß der neuen Erfindung fällt das Rädervorgelege fort; dafür sind Hebel, Seile und
!5 Seilscheiben verwendet, die über dem Wasserspiegel liegen und bei Niederdrücken der Schwimmer das Tor bis zu ziemlich weiter Öffnung unter dem Wasserdruck freigeben. Außerdem bietet das neue Tor den Vorteil, daß es bei Hochwasser ohne Schwierigkeit selbsttätig geöffnet wird.
In der Zeichnung ist die Einrichtung an einem Ausführungsbeispiel in Fig. ι im Längsschnitt und in Fig. 2 im Grundriß, beides in schematischerDarstellungveranschaulicht. Fig. 3 und 4 zeigen Einzelheiten in größerem Maßstabe. Das aus der oberen Haltung in die untere fahrende Schiff, an dessen Wänden bei ungünstiger Bugform ein in Fig. 1 rechts angedeuteter abnehmbarer Sporn S aus Winkeleisen in Führunglaschen befestigt wird, fährt auf den röhrenförmigen, um seine Längsachse rollenden Schwimmer α auf und drückt ihn beim Vorwärtsfahren unter den Schiffsboden. Die Schwimmer sind mit den beiden freien Ecken je eines Gelenkvierecks bb, cc verbunden, dessen oberes Knickgelenk über dem unteren festliegenden senkrechte Zwangsführung hat und mit einem Seil verbunden ist, das um eine wagerechte Scheibe der zugehörigen Tordrehsäule geschlungen ist und infolge Niederganges des oberen Knickgelenks den zugehörigen Torflügel zur Öffnung unter dem Wasserdruck freigibt.
Zwischen zwei in das Mauerwerk gesetzten C-Eisen d (Fig. 3) ist das obere Knickgelenk zwangsweise geführt, es ist ferner mit einem Seil e verbunden, das zunächst innerhalb der Führung d senkrecht hinunter über eine kleine senkrechte Seilscheibe 0 läuft und dann wagerecht durch ein Loch in dem einen Eisen d zur wage recht en Scheibe f der Tordrehsäule läuft.
Werden nun die Schwimmer durch Auffahren eines Schiffes auf einen von ihnen niedergedrückt, so werden die Seile e nachgelassen und der Staudruck kann die Torflügel ziemlich weit öffnen, so daß das einfahrende Schiff die Torflügel völlig auseinanderpreßt. Ist das Schiff in die Schleusenkammer eingefahren und sind die Schwimmer α freigegeben, so strecken sie aufsteigend die Gelenkvierecke wieder, wodurch die Seile e gespannt werden, die nun die Torflügel wieder schließen.
Mit der Seilscheibe f ist eine zweite (i) verbunden, von der ein Seil η über eine senkrechte Rolle k zu dem an sich bekannten Hilfstaublech I läuft. Dieses wird infolge der Drehung der Scheibe i bei Öffnung des Tores in einen Schlitz des Grundmauerwerks m gesenkt, das als Toranschlag dient. Ein besonderes Staublech I soll den Wasserverlust beim Durchfahren der Schiffe verringern. Die
ίο Höhenlage seiner oberen Kante richtet sich nach dem Tiefgang der Schiffe. Beim Schließen des Tores wird das Staublech / wieder gehoben. Ist das Schiff in der Tordurchfahrt, so ziehen die Seile e infolge des völligen Aufklappens der Torflügel die Schwimmer α völlig herunter.
In Fig. 3 ist die aus Fig. 2 ersichtliche Aufsicht auf die Drehsäule des Tores in größerem Maßstabe wiedergegeben, wobei auch die Befestigung der Scheiben f und i am Tor g, ferner die zweckmäßig aus Rollen bestehende Führung q der Arme c zwischen den Eisen d angedeutet ist.
Die Torflügel können auch aus zwei oder mehr Teilen mittels einer Scharnierverbindung h 0. dgl. zusammengesetzt werden.

Claims (2)

Patent-An Sprüche:
1. Zweiflügeliges Tor für Schiffahrtzwecke, das beiderseits mit je einem Schwimmer verbunden ist, durch dessen Niederdrücken es geöffnet und durch dessen Auftrieb es geschlossen wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwimmer (a) mit den beiden freien Ecken je eines Gelenkvierecks (b b, c c) verbunden sind, dessen oberes Knickgelenk über dem unteren festliegenden senkrechte Zwangsführung hat und mit einem Seil (e) verbunden ist, das um eine wagerechte Scheibe (f) der zugehörigen Tordrehsäule geschlungen ist und infolge Niederganges des oberen Knickgelenks den zugehörigen Torflügel (g) zur Öffnung unter dem Wasserdruck freigibt.
2. Tor nach Anspruch 1 mit einem unteren, beim öffnen des Tores gesenkten und beim Schließen des Tores gehobenen Staublech, dadurch gekennzeichnet, daß die Halteseile (11) des Staubleches (I) sich bei den Bewegungen der Torflügel von Scheiben (i) auf deren Drehsäulen ab- und aufwickeln.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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