DE262145C - - Google Patents

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DE262145C
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DE
Germany
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steam
line
heating
suction
pipe
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DE1911262145D
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61DBODY DETAILS OR KINDS OF RAILWAY VEHICLES
    • B61D27/00Heating, cooling, ventilating, or air-conditioning
    • B61D27/0036Means for heating only

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Steam Or Hot-Water Central Heating Systems (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 262145-KLASSE 20 c. GRUPPE
WILHELM STABY in LUDWIGSHAFEN a. Rh.
Dampfheizung für Eisenbahnwagen. Patentiert im Deutschen Reiche vom 30. Mai 1911 ab.
Bei der Hochdruckdampfheizung der Personenwagen sind die in den Abteilen befindlichen Heizkörper mit der unter dem Wagenboden entlanglaufenden Dampfleitung meist nur durch ein Rohr verbunden, das an der tiefsten Stelle in den Heizkörper einmündet, und in welches die zur Regelung der Heizwirkung erforderlichen Absperrorgane eingebaut sind. Aus dem hierdurch bedingten
ίο Entgegenströmen des dem Heizkörper zuströmenden Dampfes einerseits und des Kondensats sowie der im Heizkörper vor Beginn der Heizwirkung angesammelten Luft andererseits innerhalb der gemeinsamen Verbindungsleitung, ergeben sich Störungen der Heizwirkung, die besonders bei dem gegen das Zugende hin herrschenden schwachen Dampfdruck sehr erheblich sind.
Man hat deshalb vorgeschlagen, für die
ao Dampf zu führung einerseits und die Kondensat- und Luftabführung andererseits getrennte Leitungen an jedem Heizkörper anzuordnen, die jede für sich mit der Hauptdampfleitung verbunden sind und von denen die Leitung für den abströmenden oder kondensierten Dampf bis in die mittlere Querschnittszone der Hauptdampfleitung vorragt, um durch die Saugwirkung des die Hauptleitung durchströmenden Dampfes das Kondensat aus dem Heizkörper zu entfernen und frischen Dampf nachzusaugen.
Diese Anordnung hat den Nachteil, daß die Heizleitung des Wagens für den Anschluß jeden Heizkörpers an zwei Stellen angebracht werden muß, und daß die zur Regelung der Heizwirkung nötigen, in beide Leitungen einzubauenden Absperrorgane durch besondere Vorrichtungen zwangläufig verbunden werden müssen. Diese Nachteile sollen durch die Anordnung gemäß vorliegender Erfindung vermieden werden.
Das Wesen der Erfindung besteht darin, daß die zur Zuführung des Dampfes dienende Druckleitung und die zur Abführung von Luft und Wasser dienende Saugleitung durch einen gemeinsamen Anschlußkörper und eine gemeinsame Anschlußöffnung in die Heizleitung münden.
Fig. ι zeigt einen Rohranschlußkörper für eine derartige Einrichtung in einfacher Form in senkrechtem Schnitt,
Fig. 2 einen ähnlichen Rohranschlußkörper mit eingebauter ■ Absperr- und Reguliervorrichtung in einem der Fig. 1 entsprechenden Schnitt;
Fig. 3 zeigt einen Schnitt durch das Zuführungsrohr und das Abschlußorgan für den Heizdampf und
Fig. 4 einen Schnitt durch das Abführungsrohr und das Abschluß organ.
Bei der Einrichtung nach Fig. 1 sind die mit den einzelnen Heizkörpern verbundenen Anschlußleitungen 3 bzw. 4 durch Vermittlung eines gemeinsamen Anschlußkörpers an die Hauptdampfleitung 2 durch eine gemeinsame Öffnung in der Wandung dieses Rohres angeschlossen. Der engere Anschlußkanal 5 für die Kondenswasserleitung 4 ist hierbei durch den weiteren Dampfzuführungskanal 6, an den sich die Zuleitung 3 anschließt, in Form eines bis gegen die Mitte der Heizdampfleitung 2 vorragenden Rohrstutzens hindurchgeführt,
Auf die Mündung dieses Rohrstutzens 5 übt der vorüberströmende Dampf in bekannter Weise eine Saugwirkung aus, während er die der Rohrwandung naheliegende Mündung des Kanalanschlusses 6 nicht saugend beeinflußt. Da die Mündungen beider Kanäle an der gleichen Stelle der Heizdampfleitung 2 liegen, so tritt ein Spannungsabfall zwischen beiden Einmündungsstellen nicht ein, so daß unabhängig von der Strömungsrichtung des Dampfes in der Rohrleitung 2 die volle Saugwirkung, welche er am Rohrstutzen 5 ausübt, zur Wirkung kommen kann.
Zur Regelung der Heizwirkung der einzelnen Heizkörper dient zweckmäßig ein in den gemeinsamen Rohranschlußkörper eingebautes doppeltes Absperrorgan für beide Rohrleitungen nach Fig. 2 bis 4. Im Zuge des Dampfzuführungskanales 3, welcher von der Anschlußöffnung 6 ausgeht, ist in den Anschlußkörper ein zylindrischer Drehschieber eingebaut, dessen durch einen Hebel verstellbare Achse neben diesem Drehschieber als Hahnküken für einen den Kondensatkanalzug 4, 5 beherrschenden Hahn ausgebildet ist. Dieser Hahn ist, wie aus Fig. 4 ersichtlich, zweckmäßig nach Art eines Dreiweghahnes so ausgebildet, daß er bei Abschluß des Saugkanales 5, in welcher Stellung auch der Schieber des Dampfzuführungskanales geschlossen ist, einen seitlichen, ins Freie führenden Entwässerungskanal öffnet, der das sich im Heizkörper nachträglich noch bildende Kondensat entweichen läßt und so die Zerstörung des Heizkörpers oder. der Rohrleitungen durch Frost verhütet. Solange der Schieber im Dampfzuführungskanal 3 ganz oder teilweise geöffnet ist, ist auch der Saugkanal 5 mit dem Abführungsrohr 4 verbunden und der seitliche Entwässerungskanal geschlossen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Dampfheizung für Eisenbahnwagen, bei der die Heizkörper mit einer Druck- und einer Saugleitung an die durchgehende Hauptdampfleitung anschließen, und bei der zum Durchsaugen des Heizdampfes durch die an die Hauptleitung anschließenden Heizkörper an der Saugleitung ein in die Mitte der Hauptleitung vorragender Saugstutzen vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß die zur Zuführung des Dampfes dienende Druckleitung (3) und die zur Abführung von Luft und Wasser dienende Saugleitung (4) durch einen gemeinsamen Anschlußkörper und eine gemeinsame Anschlußöffnung in die Heizleitung münden.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DE1911262145D 1911-05-29 1911-05-29 Expired - Lifetime DE262145C (de)

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FR441549A (fr) 1912-08-09

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