DE261983C - - Google Patents

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DE261983C
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sleeve
working piston
piston
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air mixture
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02BINTERNAL-COMBUSTION PISTON ENGINES; COMBUSTION ENGINES IN GENERAL
    • F02B33/00Engines characterised by provision of pumps for charging or scavenging
    • F02B33/02Engines with reciprocating-piston pumps; Engines with crankcase pumps
    • F02B33/06Engines with reciprocating-piston pumps; Engines with crankcase pumps with reciprocating-piston pumps other than simple crankcase pumps
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01LCYCLICALLY OPERATING VALVES FOR MACHINES OR ENGINES
    • F01L5/00Slide valve-gear or valve-arrangements
    • F01L5/04Slide valve-gear or valve-arrangements with cylindrical, sleeve, or part-annularly shaped valves
    • F01L5/06Slide valve-gear or valve-arrangements with cylindrical, sleeve, or part-annularly shaped valves surrounding working cylinder or piston
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02BINTERNAL-COMBUSTION PISTON ENGINES; COMBUSTION ENGINES IN GENERAL
    • F02B75/00Other engines
    • F02B75/02Engines characterised by their cycles, e.g. six-stroke
    • F02B2075/022Engines characterised by their cycles, e.g. six-stroke having less than six strokes per cycle
    • F02B2075/025Engines characterised by their cycles, e.g. six-stroke having less than six strokes per cycle two

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Combustion Methods Of Internal-Combustion Engines (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Erfindung bezieht sich auf eine Zweitaktverbrennungskraftmaschme, bei welcher der Arbeitskolben in einer an einem Ende geschlossenen und mit Kanälen versehenen zylindrischen Hülse arbeitet, die in einem feststehenden äußeren Zylinder achsial verschiebbar ist und entweder allein oder mit Hilfe einer Steuerungshülse o. dgl. den Einlaß der Ladung, die Zündung und den Auslaß
ίο der verbrannten Gase steuert. Gemäß der Erfindung wird die Steuerung derart eingerichtet, daß der innere Arbeitszylinder mit dem Ladungsraum, dem Zündraum und der Auspuffleitung in aufeinander folgenden, voneinander getrennten Perioden verbunden wird, so daß die verbrannten Gase von dem frischen Gasluftgemisch vollständig getrennt werden.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Maschine nach der Erfindung in einem zur Kurbelwelle senkrechten Achsialschnitt dargestellt.
Zwischen dem Zylinder 1 und dem Kolben 2 ist eine oben geschlossene Hülse 3 angebracht, die mittels einer auf der Kurbelwelle 4 befestigten Nutenscheibe 5 in einem bestimmten Verhältnis zu der Kolbenbewegung im Zylinder auf und ab bewegt_wird. Die Hülse 3 ist zu diesem Zwecke z. B. mit einem an- einem Fortsatz 6 derselben angebrachten Zapfen (oder einer Rolle) 7 versehen, der in eine Nut der Scheibe 5 eingreift. Der Deckel der Hülse 3 ist zweckmäßig abnehmbar angeordnet, damit man bei der Demontage zu dem Kolben 2 leicht gelangen kann. Der Zylinder ist mit der Einlaßöffnung 8 und der Auslaßöffnung 16 versehen. Oberhalb der Auslaßöffnung 16 ist eine Zündkammer 18 angebracht, die mit dem Zylinderinneren durch eine Öffnung 17 verbunden ist. An der anderen Seite des Zylinders ist ein Uberströmrohr 12 angeordnet, das mit dem Zylinder unterhalb des Kolbens durch eine Öffnung 11 und oberhalb des Kolbens durch eine Öffnung 13 in Verbindung steht.
Zu allen den in der Zylinderwand befindlichen Öffnungen sind in der Hülse 3 entsprechende Gegenöffnungen 9, 10, 14 und 15 vorgesehen, vermittels welcher die Hülse bei ihrer Bewegung das öffnen und Schließen der Öffnungen des Zylinders 1 bewirkt.
Der Kurbelraum der Maschine ist in bekannter Weise durch einen Deckel 19 abgeschlossen und bildet im Vereine mit dem Kolben eine Pumpe für das Gasluftgemisch.
Die Arbeitsweise der Maschine ist folgende:
In der Zeichnung ist der Kolben 2 in der dem Ende des Auspuffes, entsprechenden Lage dargestellt. Die Hülse 3 befindet sich in ihrer tiefsten Stellung, in welcher die Auslaßöffnung 16 und die Einlaßöffnung 8 den . Öffnungen 15 und 9 gegenüberstehen. Das Uberströmrohr 12 und der Raum über der Hülse 3 sind mit verdichtetem Gasluftgemisch angefüllt. Beim Weiterdrehen der Kurbelwelle 4 in der Pfeilrichtung hebt die Scheibe 5
die Hülse 3 rasch bis nahe zum Deckel des Zylinders 1, wodurch die öffnungen 8 und 16 geschlossen und der Raum zwischen Hülse und Kolben (Verbrennungsraum) mit dem Uberströmrohr 12 durch die öffnungen 13 und 14 in Verbindung gesetzt und mit Gasluftgemisch angefüllt wird. Die Hülse 3 steigt dabei rascher als der Kolben 2, so daß in dem Verbrennungsraum eine Luftverdünnung erzeugt wird, die das Anfüllen desselben mit Gasluftgemisch unterstützt. Nach dem Anfüllen dieses Raumes wird die Hülse 3 durch die Scheibe 5 so weit nach abwärts gezogen, daß die öffnung 14 durch die Zylinderwand geschlossen wird und der Verbrennungsraum durch die öffnungen 15 und 17 mit der Zündung 18 verbunden ist. Dabei steht das Uberströmrohr 12 durch die Öffnungen 11 und 10 mit dem Kurbel raum in Verbindung. Die öffnungen 8 und 16 sind geschlossen. Der Kolben bewegt sich noch weiter bis zum oberen Totpunkt und komprimiert das Gasluftgemisch im Verbrennungsraum.
Durch das darauffolgende Zünden des Gasluftgemisches beginnt der erste Takt der Maschine, in dessen Verlaufe die Hülse 3 stehen bleibt und der nach abwärts getriebene Kolben das im Kurbelraum befindliche Gasluftgemisch in das Überströmrohr 12 drückt. Gegen Ende des Arbeitshubes wird auch die Hülse 3 weiter nach unten gezogen, bis die öffnung 11 des Überströmrohres 12 geschlossen wird, dagegen die Auslaßöffnung 16 und die Einlaßöffnung 8 geöffnet werden. Dann beginnt der zweite Takt der Maschine, indem sich der Kolben nach aufwärts bewegt. Hierbei wird Gasluftgemisch in den Kurbelraum gesaugt, und die verbrannten Gase werden durch den Kanal 16 ausgestoßen. Die Hülse 3 kann eventuell mit einer zweiten Steuerungshülse bzw. mit einem Steuerungsschieber zusammenwirken. Zufolge der Trennung der gebrannten Gase und des frischen Gasluftgemisches wird nicht nur die Leistung der Zweitaktverbrennungskraftmaschine wesentlich erhöht, sondern es wird dadurch auch der Brennstoffverbrauch verringert.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Zweitaktverbrennungskraftmaschine, bei welcher der Arbeitskolben in einer an einem Ende geschlossenen zylindrischen Hülse arbeitet, die in dem feststehenden Maschinenzylinder sich verschiebt und entweder allein oder mit Hilfe einer Steuerungshülse 0. dgl. Einlaß, Zündung und Auslaß steuert, dadurch gekennzeichnet, daß die in den Kurbelraum gesaugte Ladung beim Niedergang des Arbeitskolbens in das Überströmrohr (12) und in den Raum über der Hülse (3) gefördert wird, während beim Hochgang der Hülse (3) eine weitere Verdichtung der Ladung erfolgt und die Ladung in den Verbrennungsraum zwischen Arbeitskolben und Hülse (3) gedrückt und kurz darauf entzündet wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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DE (1) DE261983C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2623851A1 (fr) * 1987-11-30 1989-06-02 Bourrel Daniel Moteur a explosion a double piston

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2623851A1 (fr) * 1987-11-30 1989-06-02 Bourrel Daniel Moteur a explosion a double piston

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