DE261799C - - Google Patents

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DE261799C
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C22METALLURGY; FERROUS OR NON-FERROUS ALLOYS; TREATMENT OF ALLOYS OR NON-FERROUS METALS
    • C22BPRODUCTION AND REFINING OF METALS; PRETREATMENT OF RAW MATERIALS
    • C22B15/00Obtaining copper
    • C22B15/0063Hydrometallurgy
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02PCLIMATE CHANGE MITIGATION TECHNOLOGIES IN THE PRODUCTION OR PROCESSING OF GOODS
    • Y02P10/00Technologies related to metal processing
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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Das nachstehend beschriebene Verfahren ist für sulfidische Kupfererze jeder Art geeignet, besonders aber von Bedeutung für die Verarbeitung von geringwertigen Erzen mit mehr 5 oder weniger Gehalt an Erdalkalicarbonaten, die nach den gewöhnlichen Verfahren mit Vorteil weder aufbereitet noch direkt verhüttet werden können.
Nach diesem Verfahren werden die Erze
ίο einer Calcinierung unterworfen, die den Zweck hat, den leichter entfernbaren Schwefel auszutreiben, und die deshalb bei niedriger Temperatur und bei beschränktem Luftzutritt ausgeführt werden kann. Das Kupfer bleibt dabei noch an Schwefel gebunden, und die Carbonate werden nicht zersetzt bzw. nur teilweise durch den ausgetriebenen Schwefel in Sulfite bzw. Sulfate verwandelt. Das Röstprodukt wird nunmehr bzw. nach weitergehen-
der Zerkleinerung mit einer Persulfatlösung gelaugt, die am besten auf elektrolytischem Wege aus einer Ammoniumsulfatlösung erzeugt wird und mit Ammoniak oder Ammoniumcarbonat für die Dauer des Laugungsprozesses genügend ammoniakalisch gemacht ist. Hierbei braucht auf möglichst vollständige Umwandlung des Sulfates in Persulfat kein Gewicht gelegt zu werden.
Durch diese Behandlung werden die vorhandenen Sulfide, insbesondere das unter solchen Verhältnissen leicht oxydierbare Kupfersulfid, in lösliche komplexe Kupfersalze über-
geführt, ohne daß die Gangart wesentlich gelöst oder sonst verändert wird. Nach erfolgter Erschöpfung der Laugen an Persulfat werden dieselben von den Laugungsrückständen getrennt und der Elektrolyse unterworfen in der Weise, daß einerseits das gelöste Kupfer kathodisch niedergeschlagen, andererseits die zurückbleibende ammonsulfathaltige Lösung wieder mit Persulfat angereichert wird.
Das Erz braucht nur bei niedrigen Temperaturen und kurze Zeit erhitzt zu werden, da man weder eine vollständige Abröstung noch eine sulfatisierende Röstung beabsichtigt, sondern lediglich die Überführung der Sulfide in andere Schwefelungsstufen bzw. Oxysulfide bezweckt, welche der Oxydation durch Persulfat leichter zugänglich sind und demnach weniger Sauerstoff, also auch weniger Persulfat verbrauchen als die ursprünglichen Schwefelverbindungen.
Sulfidische Erze im feinzerkleinerten Zustand zur Austreibung von Schwefel zu erhitzen, sie dann auszulaugen und die erhaltene Lauge zu elektrolysieren, ist an sich bekannt.

Claims (1)

  1. Pate nt-Anspruch:
    Verfahren zur Gewinnung von Kupfer aus sulfidischen Erzen, insbesondere solchen, die wenig Schwefelkupfer neben viel Carbonaten enthalten, durch Erhitzen der feinzerkleinerten Erze zwecks Entfernung
    von Schwefel, Auslaugen der Erze und Elektrolyse der erhaltenen Lauge, dadurch gekennzeichnet,, daß man die Erze mit einer ammoniakalischen, d. h. durch Ammoniak oder Ammoncarbonat alkalisch gemachten wäßrigen Lösung von Alkali-Persulfat (vorzugsweise Ammonium-Persulfat) behandelt und das durch die Oxydationswirkung des letzteren in Lösung gebrachte Kupfer elektrolytisch ausfällt unter gleichzeitiger oder nachträglicher Wiederanreicherung der ammonsulfathaltigen rückständigen Lauge an Persalz auf elektrolytischem Wege.
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