DE261245C - - Google Patents

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DE261245C
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D21PAPER-MAKING; PRODUCTION OF CELLULOSE
    • D21BFIBROUS RAW MATERIALS OR THEIR MECHANICAL TREATMENT
    • D21B1/00Fibrous raw materials or their mechanical treatment
    • D21B1/04Fibrous raw materials or their mechanical treatment by dividing raw materials into small particles, e.g. fibres
    • D21B1/12Fibrous raw materials or their mechanical treatment by dividing raw materials into small particles, e.g. fibres by wet methods, by the use of steam

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Paper (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT,
PATENTSCHRIFT
- M 261245 KLASSE 55c. GRUPPE
von Papierbrei.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 24. September 1912 ab.
Den Gegenstand der Erfindung bildet eine neue Vorrichtung zum Aufteilen und Trennen von breiiger Fasermasse für die Herstellung von Papierbrei und bezweckt, die in Klumpen oder Bündeln zusammengehäuften Fasern zu zerteilen und zu trennen, ohne sie zu zerbrechen oder zu zerschneiden, wodurch ein Material gewonnen wird, das sich bei der Herstellung von Papier gut verfilzt.
ίο Dies wird dadurch erreicht, daß die Fasermasse mittels einer Pumpe durch eine Düse gegen eine geriffelte oder gezahnte Platte geschleudert wird. Düse und Platte sind in einem Behälter, der mit der Pumpe durch eine Rohrleitung in Verbindung steht, so gegeneinander einstellbar angeordnet, daß die Masse schräg gegen die Platte trifft. Die Vorrichtung, die zur Aufteilung und Trennung von jeglicher in der Papierfabrikation zur Verwendung kommenden Fasermasse anwendbar ist, besitzt gegenüber den bekannten und gebräuchlichen Zerkleinerungsvorrichtungen für Papiermasse (Stoffmühlen, Holländern usw.) sowohl in technischer wie in wirtschaftlicher Hinsicht einen größeren Wirkungsgrad, der durch den geringeren Kraftbedarf und gesteigerte Lieferung bedingt wird.
In den Zeichnungen ist eine Ausführungsform der Erfindung in
Fig. ι schematisch dargestellt.
Fig. 2 stellt die Vorrichtung im Grundriß dar.
Die Fig. 3, 4, 5, 6, 7, 8 und 9 stellen Ansichten von verschiedenen Platten oder Scheiben dar, wie sie verwendet werden können.
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Fig. ίο und ii sind Ansichten von anderen Ausführungsformen der Vorrichtung.
Der Behälter ι dient zur Aufnahme der Papiermasse, welche vorher mit. Wasser gemischt wurde, um sie in einen Zustand zu bringen, in welchem sie leicht gepumpt und durch Röhren fortgeführt werden kann. In den Behälter ι ist eine Platte 2 eingebaut, die mit einer gerauhten oder geriffelten Oberfläche versehen ist. Diese Platte ist Vorzugsweise aus Metall hergestellt. Sie kann auch aus Sandstein oder anderem Material bestehen. Während die Platte 2 vorzugsweise aus einem einzigen Stück, wie in Fig. 1 und 2 veranschaulicht, hergestellt ist, kann sie auch aus mehreren Teilen, wie in Fig. 4 dargestellt, bestehen. Anstatt die Riffelungen einfach parallel in Längsrichtung der Platte anzuordnen, können sie einander auch im rechten oder anderen Winkeln kreuzen, wie in Fig. 3 abgebildet, wodurch eine Oberfläche mit verhältnismäßig scharfen Spitzen oder Vorsprüngen gebildet wird. Auch kann die Platte stumpfe Vorsprünge haben, wie in Fig. 5 gezeigt ist. Wiederum können diese gleichmäßigen Vor-Sprünge in der Ausbildung des Sägezahnes verschieden gemacht sein wie in Fig. 6, abgestumpft wie in Fig. 7, hakenförmig gebildet wie in Fig. 8 oder V-förmig wie in Fig. 9. Anstatt die Platte massiv zu machen, kann sie auch schlitzförmige Zwischenräume zwischen den Zähnen haben, wie in Fig. 9 dargestellt ist.
Die Platte 2 ist vorzugsweise verstellbar angeordnet, so daß der Winkel ihrer gezähnten
Fläche zur Düse 9 verändert werden kann. Bei dem in Fig. 2 dargestellten Ausführungsbeispiel ist die Platte in Lagern 3 drehbar angeordnet und an ihrem äußeren Ende zwisehen geschlitzten Armen 4 geführt, an denen sie mit einer Stellschraube 5 so fest gestellt werden kann, daß sie dem Anstoß des Strahles widerstehen kann, welche Lage innerhalb ihrer Bewegungsstrecke sie auch einnehmen mag.
Vom Boden des Behälters 1 führt ein Rohr 7 zur Pumpe 6, deren Ausflußrohr 8 innerhalb des Behälters 1 in eine Düse 9 endigt, deren Ausflußquerschnitt nach Belieben kreisförmig oder länglich sein kann.
Die Düse 9 ist so gegen die Platte 2 gerichtet, daß die Masse die gezähnte Oberfläche in einem Winkel trifft, der nach Bedarf geändert werden kann, indem man entweder die Platte 2 verstellt oder die Düse 9 mittels
ao Schraube 10 und Handrad 11.
Die Platte 2 kann auch an beiden Flächen gezähnt sein, und es kann auf jeder Seite eine Ausfluß düse angebracht sein, wie in Fig. 10 veranschaulicht. An Stelle der gezahnten Platte kann auch ein zylindrischer Körper 2 (Fig. 11) treten, der an seinem Umfang gezahnt usw. ist. In diesem Falle ist dieser Körper vorzugsweise auf einer Welle 12 angeordnet; er kann durch den gegen ihn gerichteten Stoß des Strahles gedreht werden oder die Welle 12 kann mit einem Getriebe 13 versehen sein, das von einem Motor angetrieben wird, so daß der Körper in Richtung des Strahles oder in entgegengesetzter Richtung gedreht werden kann. Wenn ein solcher Drehkörper verwendet wird, kann eine Rührvorrichtung 14 angebracht werden, um den Brei innerhalb des Behälters in Bewegung zu halten.
Mit der dargestellten Vorrichtung wird die Masse in einer umlaufenden Bewegung durch die Pumpe und Röhren getrieben und im starken Strahl gegen die Zähne der Platte 2 oder des Drehkörpers (Fig. 11) geschleudert; dann fällt die Masse in den Behälter zurück, worauf sich der Vorgang wiederholt, bis die Masse die gewünschte Beschaffenheit hat. Diese Berührung der Masse mit den 'Riffelungen oder Zähnen der Platte oder des Drehkörpers führt den Stoff in fasrige Form über, ohne die Festigkeit oder Länge der Fasern zu beeinträchtigen.
An Stelle des wiederholten Umlaufes der Masse durch die Pumpe, den Behälter und gegen die Platte, bis sie die gewünschte Beschaffenheit hat, kann sie, nachdem sie gegen die Platte geschleudert wurde, auch gleich in eine Zerkleinerungsmaschine geleitet werden, wie solche in der Papierfabrikation üblich sind.
Die Wirkung der geriffelten oder gezahnten Flächen auf die Masse besteht in der Teilung oder Trennung der Fasern, ohne sie zu zerbrechen oder zu zerschneiden, und es haben Versuche ergeben, daß die Masse in der neuen Vorrichtung für die Papiermaschinen vorbereitet werden kann, ohne einer weiteren Behandlung, wie in einem Holländer o. dgl., zu bedürfen.
Die neue Vorrichtung kann auch zu einer gründlichen Mischung von Farben verwendet werden, welche in die zu behandelnde oder zu färbende Papiermasse eingeführt werden können.

Claims (6)

Patent-Ansprüche:
1. Vorrichtung zum Aufteilen und Trennen von breiiger Fasermasse zur Herstellung von Papierbrei, dadurch gekennzeichnet, daß die Fasermasse mittels einer Pumpe (6) durch eine Düse (9) gegen eine geriffelte oder gezahnte Platte (2) geschleudert wird.
2. Vorrichtung nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Düse (9) so zu · der Platte (2) angeordnet ist, daß die Masse schräg gegen die Platte (2) trifft.
3. Vorrichtung nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Platte (2) und die Düse (9) in einem Behäter (1) angeordnet sind, der mit der Pumpe (6) durch eine Rohrleitung (7) in Verbindung steht.
4. Vorrichtung nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß Düse (9) und Platte (2) in verschiedenem Winkel zueinander einstellbar sind.
5. Vorrichtung nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die geriffelte oder gezahnte Platte durch einen zylindrisch geformten und drehbar angeordneten, auf seiner Außenfläche geriffelten oder gezahnten Körper (2, Fig. 11) ersetzt ist.
6. Vorrichtung nach Patentanspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß unterhalb des geriffelten oder gezahnten Zylinders (2) eine Rührvorrichtung (14) innerhalb des Behälters (1) angeordnet ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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