DE809276C - Vorrichtung zum Zerteilen von faserstoffhaltigem Material, insbesondere auf chemischem oder mechanischem Weg gewonnenem Holzfaserstoff - Google Patents

Vorrichtung zum Zerteilen von faserstoffhaltigem Material, insbesondere auf chemischem oder mechanischem Weg gewonnenem Holzfaserstoff

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DE809276C
DE809276C DEI721A DEI0000721A DE809276C DE 809276 C DE809276 C DE 809276C DE I721 A DEI721 A DE I721A DE I0000721 A DEI0000721 A DE I0000721A DE 809276 C DE809276 C DE 809276C
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DE
Germany
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blades
housing
container
bulge
rotating body
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Expired
Application number
DEI721A
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English (en)
Inventor
Otto Imset
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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D21PAPER-MAKING; PRODUCTION OF CELLULOSE
    • D21DTREATMENT OF THE MATERIALS BEFORE PASSING TO THE PAPER-MAKING MACHINE
    • D21D1/00Methods of beating or refining; Beaters of the Hollander type
    • D21D1/20Methods of refining
    • D21D1/32Hammer mills

Landscapes

  • Paper (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Zerteilen von faserstoffhaltigem Material, insbesondere auf chemischem oder mechanischem Weg gewonnenem Holzfaserstoff Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Zerteilen von Fasermaterial, wie z. B. Cellulose, Holzschliff u. dgl. Geräte dieser Art sind bereits bekannt. Sie bestehen aus einem kanalförmigen, zur Aufnahme der Faserstoffaufschwemmung bestimmten Behälter und einem Drehkörper, welcher einerseits eine mechanische Bearbeitung der Faserbündel und anderseits einen Kreislauf derAufschwemmung in dem Behälter vorzunehmen hat.
  • Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Einrichtung zu schaffen, welche es ermöglicht, den Behälter mit balliger, knolliger Cellulose, Holzfaserstoff oder Altpapier zu füllen.
  • Zu diesem Zweck ist der Drehkörper in 'solcher Weise angeordnet, daß er Klumpen und Fasterstoffstücke ohne die Gefahr einer Klemmung oder Hemmung verarbeiten kann. Gemäß der Erfindung befindet sich der Drehkörper außerhalb einer öffnung einer vertikalen Begrenzungswand des Behälters, die durch ihn getragenen Schaufeln sind dem Behälter zugekehrt und sind auf einer im wesentlichen zur Behälterwand senkrecht gerichteten Welle angeordnet. Die Schaufeln sind durch ein in Richtung des Behälters offenes Gehäuse umfaßt. Dabei ist Vorsorge dafür getroffen, daß die Vorrichtung sowohl in einzelnen Arbeitsgängen als auch in kontinuierlicher Arbeit das Faserstoffmaterial behandeln kann.
  • Die Zeichnung zeigt eine Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung, und zwar Fig. i in Draufsicht, Fig. 2 im Schnitt nach Linie 2-2 der Fig. i, Fig. 3 im Schnitt nach Linie 3-3 der Fig. i, Fig. 4 eine Einzelheit im Aufriß, Fig. 5 eine Einzelheit in Draufsicht.
  • Der kanalförmige Behälter i stellt den bei Holländern üblicher Art verwendeten Verarbeitungsbehälter dar. Die in der Zeichnung rechts zur Zeichenebene senkrecht stehende Begrenzungswand ist mit einer Öffnung versehen, und außerhalb dieser Öffnung ist ein Gehäuse 2 vorgesehen, dessen offene Seite dem Behälter i zugekehrt ist. Im Gehäuse 2 ist ein Drehkörper 3 angeordnet, der mit den Schaufeln 4 versehen ist. Die Schaufeln 4 sind der Öffnung der Wandung des Behälters i zugekehrt. Der Drehkörper 3 ist fest angeordnet auf dem in der Zeichnung linken Ende einer Welle 5, welche auf Lagern 6 außerhalb des Gehäuses 2 horizontal gelagert ist. Die Welle 5 ist senkrecht gerichtet auf die seitliche Begrenzungswand des Behälters i. An ihrem nach der Zeichnung rechten Ende trägt die Welle 5 ein Triebrad 7, über welches die Welle 5 und damit auch der Drehkörper 3 in Drehung versetzt werden. Die Umfangswandung 8 des Gehäuses 2 liegt in unmittelbarer Nähe der freien Enden der Schaufeln 4 des Drehkörpers 3. Auf ihrer Innenseite ist die Umfangswandung 8 mit einer Reihe von gegenseitig beabstandeten Stegen oder Rippen 9 versehen.
  • Die Rippen oder Stege 9 verlaufen geradlinig und parallel zur Achse 5. Sie können auch einen kurvenförmigen oder schrägen Verlauf aufweisen, so daß sie eine Förderwirkung in axialer Richtung gegen den Behälter i ausüben. Fig. 5 zeigt in Draufsicht einen Teil der mit Stegen 9 versehenen Innenwandung B.
  • Im oberen Bereich ist das Gehäuse 2 mit einer Ausbuchtung io versehen, und zwar derart, daß die Faserstoffau#schwemmung durch den Drehkörper 3 und seine Schaufeln in radialer Richtung in die Ausbuchtung gefördert wird. Die Umfangswand 8 des Behälters verhindert eine Förderung des Stoffes in einer anderen radialen Richtung als derjenigen, die gewünscht wird. Die Ausbuchtung io besitzt eine geringere Tiefe als die Schaufeln 4, und diese Tiefe nimmt sogar im Verlaufe einer Schraubenkurve im Sinne der Drehrichtung ab. Die Ausdehnung der Ausbuchtung umfaßt in der Drehrichtung etwa '/., des inneren Gehäuseumfanges. Die Trennlinie i i der Fig. i zwischen der Innenseite der Wandung 8 und der Wandung 13, die in einer senkrecht zur Achse 5 stehenden Ebene liegt, verläuft in einer schraubenförmigen Kurve, derart, daß irgendwelche Materialklumpen, welche bestrebt sind, außerhalb des Bereiches des Drehkörpers 3 sich in radialer Richtung zu bewegen, keine Klemmung und damit Störung verursachen. Zufolge der Anordnung der Ausbuchung io wird durch die Schaufeln 4 nach außen geschleudertes Material in den Kanal 14 des Behälters i gefördert, wie in Fig. i dargestellt. Dieser Kanal 14 kommuniziert in der linken Behälterseite. in einem Kanal 15, an dessen rechtem Ende sich der Drehkörper 3 mit seinen Schaufeln befindet.
  • Auf dem Drehkörper 3 ist außer den Schaufeln oder Schneiden 4 eine Anzahl weiterer Schneiden oder Schaufeln 16 angeordnet, und zwar auf dem Umfang des Drehkörpers verteilt. Die Anzahl der Schaufeln 16 ist vorzugsweise sogar größer als die Anzahl der Schaufeln 4. Zweckmäßig ist die Anzahl der Schaufeln 16 um eins größer oder niedriger als die Anzahl der Rippen oder Stege 9. Die Schaufeln 16 wirken auch als Fördermittel, mit dem Ziel, noch vorhandene Materialklumpen für eine weitere Behandlung nochmals in den Kanal 14 zurückzufördern. Die Schaufeln 16 besitzen einen radialen Verlauf, und zwar am Rücken des Drehkörpers 3. Die Außenkanten der Schaufeln 4 und 16 liegen auf einem Kegelmantel, derart, daß die Schaufeln ihren größten Durchmesser an der dem Behälter i abgekehrten Seite besitzen. Die Welle 5 ist zweckmäßig axial verschiebbar angeordnet, derart, daß durch die axiale Verschiebung der Abstand zwischen den Außenkanten der Schaufeln 4 und 16 und den Rippen oder Stegen 9 verändert werden kann. Die Umfangs-,vandung 8 des Gehäuses 2 stellt ebenfalls, von der Ausbuchtung io abgesehen, den Mantel eines Kegelabschnittes dar.
  • In axialer Richtung hinter dem Drehkörper 3 ist ein Zwischenraum 17 freigelassen, der also zwischen dem Drehkörper 3 und der Stirnwandung des Gehäuses 2 liegt. Radial in diesen Zwischenraum 17 mündet ein Abflußkanal i8. Durch die Einmündung des Kanals 18 in diesen Zwischenraum ist erreicht, daß nur solches Material in den Abfluß gelangen kann, welches zwischen den Umfangskanten der Schaufel 16 und den Rippen oder Stegen 9 hindurchgetreten ist. Das durch den Abfluß 18 geförderte Material kann gegebenenfalls einem weiteren Behälter zur Weiterbehandlung zugeführt werden. Vor der Mündung des Kanals 18 ist zweckmäßig eine Siebplatte i9 vorgesehen, welcher die Aufgabe zukommt, Materialklumpen oder sonstige Verunreinigungen an dem Austritt in den Abfluß zu verhindern. In dem Abfluß 18 befindet sich ein Regelorgan 20. Der Boden des Behälters i ist mit einer Ablaßöffnung 21 versehen.
  • Gemäß einer veränderten Ausführungsform der Fig. 4 ist eine Rücklaufleitung 22 vorgesehen, welche vom Abfluß 18 in den Behälter i zurückführt. Mit 23 ist ein Stoffdichteregler bezeichnet, in den ein Wasserzuführungsrohr 24 einmündet. Regelbare Abschlußorgane 25 und 26 sind vorgesehen.
  • Die Wirkungsweise ist wie folgt: In den Behälter i wird eine geeignete :Menge von Wasser gegeben, und eine gewisse Menge des zu behandelnden Materials wird dem Wasser zugesetzt. Dieses Material kann bestehen aus größeren Celluloseballen, Holzfaserstoff oder Altpapier. Der Drehkörper 3 wird in Drehung versetzt und wirkt als Pumpe, indem er das Wasser-Faserstoff-Gemisch aus dem Kanal 15 ansaugt und über die Ausbuchtung io in den Kanal 14 zurückfördert. Klumpen des Faserstoffmaterials, welche in den Bereich der Schaufeln4 gelangen, werden radial gegen die Stege oder Rippen 9 des Gehäuses gefördert. Die Materialklumpen werden zerrissen, und ihre Größe wird vermindert. Die größeren Klumpen werden in den Kanal 15 zurückgefördert und somit einer erneuten Behandlung unterworfen. So werden zunehmend die Klumpen mehr und mehr zerrissen und über die Ausbuchtung io in den Kanal 14 gebracht. Genügend zerrissene Bestandteile können in das Gehäuse 2 eintreten und werden einer besonders intensiven mechanischen Behandlung zwischen den Schaufeln 16 und den Rippen 9 unterworfen. So erfolgt eine äußert wirksame Zerteilung des Faserstoffniaterials. Der Stoa, welcher in den Zwischenraum 17 gelangt, wird durch den Abfluß 18 gefördert. Dieser allgeförderte Stoa kann in ein zweites Gerät, z. 13. ein Reinigungsgerät, zum Zwecke der weiteren Behandlung geleitet werden.
  • Gemäß der Ausführungsform der Fig. 4 kann der in den Abfluß 18 gelangte Stoff über die Zweigleitung 22 in den Kanal 14 gefördert werden, um so eine «eitere Behandlung vorzunehmen. Je nachdem (las Regelorgan 25 oder das Regelorgan 26 geschlossen sind, kann die Behandlung in Stufen oder fortlaufend erfolgen.
  • Durch Verschiebung der Welle 5 in axialer Richtung wird der Abstand zwischen den Stegen oder :Messern 9 und den Schaufeln 16 verändert. Gleichzeitig wird damit der Abstand zwischen den dem Behälter i zugekehrten Kanten der Schaufeln 4 und der Wandung 13 der Ausnelimung io verändert.
  • Dieser Abstand bestimmt die Materialmenge, welche durch die Schaufeln vom Kanal 15 zum Kanal i4 geleitet wird. Ist dieser Abstand klein, so wird die Förderung ebenfalls klein sein, und umgekehrt.
  • Das Gehäuse 2 bestellt aus zwei Teilen, so daß der Drehkörper 3 durch das Gehäuse vollkommen eingeschlossen ist. Nach Abnahme des Gehäuses 2 liegt der Drehkörper vollkommen frei.

Claims (12)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zum Zerteilen von faserstoffhaltigeni Material, insbesondere auf chemischem oder meclianiscliem Weg gewonnenem Holzfaserstoff, bestehend aus einem zur Aufnahme (ler Faserstoffaufschwemmung bestimmten kanalförmigen Behälter und einem einen Kreislauf der Aufschweinmung bewirkenden scheibenförmigen Drehkörper mit radial verlaufenden Scliatifeln, dadurch gekennzeichnet, daß sich der Drehkörper (3) außerhalb einer Öffnung einer vertikalen Behälterbegrenzungswand befindet, mit den Schaufeln (4) dem Behälter (i) zugekehrt, auf einer im wesentlichen senkrecht zur Behälterwand gerichteten Welle angeordnet und durch ein in Richtung des Behälters (i) offenes Gehäuse (2) umfaßt ist.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Innenwandung des Gehäuses (2) Stege oder Rippen (9) trägt.
  3. 3. Vorrichtung nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Drehkörper (3) einen zweiten Satz von Schaufeln (16) besitzt.
  4. 4. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1, 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß eine Abflußleitung (18) für das zerteilte Material in bezug auf die Strömungsrichtung hinter den Schaufeln (4, 16) in das Gehäuse (2) einmündet.
  5. 5. Vorrichtung nach den Ansprüchen i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß vor der Einmündung der Abflußleitung (18) in das Gehäuse (2) ein Sieb (i9) angeordnet ist.
  6. 6. Vorrichtung nach den Ansprüchen i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse (2) mit einer Ausbuchtung (to) versehen ist. .
  7. Vorrichtung nach den Ansprüchen i bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß sich die Ausbuchtung (io) im oberen Bereich des Gehäuses (2) befindet. B.
  8. Vorrichtung nach den Ansprüchen i bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausbuchtung (io) eine geringere Tiefe besitzt als die Schaufeln (4).
  9. 9. Vorrichtung nach den Ansprüchen i bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Tiefe der Ausbuchtung (io) im Zuge einer Schraubenlinie in der Drehrichtung abnimmt. io.
  10. Vorrichtung nach den Ansprüchen i bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Anzahl der Stege und der Rippen (9) am inneren Umfang des Gehäuses (2) um mindestens einen Steg kleiner oder größer ist als die Anzahl der Schaufeln (16). i i.
  11. Vorrichtung nach den Ansprüchen i bis i o, dadurch gekennzeichnet, daß die Umfangskanten der Schaufeln (4, 16) auf der Oberfläche eines Kegels liegen, wobei der kleinere Radius des Kegels dem Behälter (i) zugekehrt ist.
  12. 12. Vorrichtung nach denAnsprüchen i bis i i, dadurch gekennzeichnet, daß die die Schaufeln tragende Welle (5) axial verschiebbar und feststellbar ist.
DEI721A 1946-05-27 1950-04-07 Vorrichtung zum Zerteilen von faserstoffhaltigem Material, insbesondere auf chemischem oder mechanischem Weg gewonnenem Holzfaserstoff Expired DE809276C (de)

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DEI721A Expired DE809276C (de) 1946-05-27 1950-04-07 Vorrichtung zum Zerteilen von faserstoffhaltigem Material, insbesondere auf chemischem oder mechanischem Weg gewonnenem Holzfaserstoff

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