DE261111C - - Google Patents

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DE261111C
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    • GPHYSICS
    • G05CONTROLLING; REGULATING
    • G05DSYSTEMS FOR CONTROLLING OR REGULATING NON-ELECTRIC VARIABLES
    • G05D23/00Control of temperature
    • G05D23/01Control of temperature without auxiliary power
    • G05D23/02Control of temperature without auxiliary power with sensing element expanding and contracting in response to changes of temperature

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Automation & Control Theory (AREA)
  • Mechanically-Actuated Valves (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 36 c. GRUPPE
©ipl.'3ng. ARTHUR KUHN in BERLIN.
Vorrichtung an Zentralheizungen. Patentiert im Deutschen Reiche vom 24. Dezember 1911 ab.
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung an Zentralheizungen. Der Erfindung gemäß werden mit dem Absperrglied der Heizkörper ein oder mehrere Anschläge oder Sperrglieder verbunden, die durch Öffnen des Heizkörperabsperrgliedes verstellt werden und dadurch ein Öffnen der Fensterflügel verhindern oder nach dem öffnen der Fensterflügel ein Öffnen des' Absperrgliedes unmöglich machen.
ίο Auf der Zeichnung sind Ausführungsformen der Erfindung dargestellt. Die Fig. ι und 2 zeigen eine Ausführungsform in Vorderansicht und Querschnitt, die Fig. 3 und 4 eine zweite Ausführungsform in Vorderansicht und Querschnitt, Fig. 5 eine dritte Ausführungsform im Querschnitt. Die Fig. 6 und 7 stellen eine Ausführungsform in der Draufsicht und im Querschnitt dar, die Fig. 8 und 9 eine solche in Vorderansicht und Querschnitt.
ao Bei den Fig. 1 und 2 ist mit dem Absperrventil α der Anschlag δ in Höhenrichtung verschiebbar verbunden. Durch einen im Fensterbrett geführten Vierkant c · wird verhindert, daß der Anschlag sich mit dem Hahn dreht.
Beim Herausschrauben des Absperrventils a wird der Anschlag δ nach oben verschoben, so daß er vor den Fensterrahmen tritt und so das öffnen des Fensters verhindert.
Bei der Ausführungsform nach den Fig. 3 und 4 ist mit dem Ventil α durch die Stangen d, β der Winkelhebel f verbunden, der beim Herausschrauben des Ventils den Anschlag δ1 verschiebt.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 5 ist mit dem Hahn g ein Zahnrad h verbunden. Dieses treibt die fest miteinander verbunde45
nen und im Lager i geführten Zahnräder k, I an. Das Zahnrad I greift in eine mit dem Anschlag δ2 verbundene Zahnstange m ein. Beim Drehen des Hahnes wird demgemäß der Anschlag δ2 verschoben, so daß bei geöffnetem Hahn das Fenster gesperrt ist.
Bei der Ausführungsform nach den Fig. 6 und 7 ist der Anschlag δ3 im wesentlichen nach Art der in den Fig. 3 und 4 dargestellten Ausführungsform mit dem Ventil des Heizkörpers verbunden; der Anschlag ist hier aber mit einem Viertelkreisbügel η versehen und in der Ecke des Fensters angebracht.
Während bei den Ausführungsformen nach den Fig. 1 bis 5 zwar das Fenster bei geöffnetem Ventil gesperrt ist, nach dem öffnen des Fensters aber das Ventil wieder geöffnet werden kann, ist dieses nachträgliche öffnen des Ventils bei der Ausführungsform nach den Fig. 6 und 7 nicht möglich, da der geöffnete Fensterflügel in jeder Lage über dem Viertelkreisbügel steht und daher eine Verstellung des Ventils verhindert.
Bei der Ausführungsform nach den Fig. 8 und 9 ist mit dem Fensterflügel ein durch das Fensterbrett gehender Bolzen 0 derart verbunden, daß er sich beim Öffnen des Fensterflügels dreht. Mit dem Bolzen 0 ist starr die Stange p und mit dieser gelenkig die mit einem Schlitz q1 versehene Stange q verbunden. In dem Schlitz q1 ist die mit einem Vierkant versehene Spindel r des Hahnes oder Ventils geführt. An der rechten Seite ist der Schlitz kreisförmig erweitert. In dieser kreisförmigen Erweiterung des Schlitzes kann, soj lange das Fenster geschlossen ist, die Hahn-
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oder Ventilspindel r frei gedreht werden. Sobald jedoch das Fenster geöffnet wird, wird durch die Stange p die mit dem Schlitz versehene Stange q verschoben, so daß der Vierkant in den rechteckigen Schlitz q1 tritt. Die Verschiebung und damit das öffnen des Fensters kann solange nicht stattfinden, als der Vierkant beispielsweise bei Anwendung eines Hahnes nicht die gezeichnete, dem Hahnschluß entsprechende Stellung einnimmt, oder solange beispielsweise bei Anwendung eines Ventils der an den Vierkant r anschließende zylindrische Teil der Spindel in die kreisförmige Aussparung der Stange q eingreift.
Mit der Stange fi könnte auch gelenkig ein an dem Hahn befestigter Hebel verbunden werden, so daß durch das Öffnen des Fensters der Hahn ohne weiteres geschlossen wird. Vorteilhaft wäre es, in diesem Fall durch Einschaltung einer entsprechenden Übersetzung und eines toten Ganges die Bewegung des Hahnes derart zu gestalten, daß das Schließen des Hahnes schon bei einer geringen Bewegung des Fensterflügels erfolgt, während der tote Gang sodann das weitere Öffnen des Fensterflügels ohne weitere Verstellung des Hahnes zuläßt. Bei Anwendung dieser zuletzt ■ beschriebenen nicht dargestellten Ausführungsform wäre es vorteilhaft, außer dem mit dem Fensterflügel verbundenen Hahn ein weiteres Absperrorgan anzubringen, das ein Schließen der Zuleitung unabhängig vom Fensterflügel auch bei geschlossenem Fensterflügel gestattet.
Am Fensterflügel könnte auch ein Kontakt angebracht werden, der beim öffnen desselben den Strom eines das Schließen des Ventils oder Hahnes bewirkenden Elektromagneten schließt, oder aber durch das öffnen des Absperrgliedes kann der Strom eines Elektromagneten geschlossen werden, der ein das Öffnen der Fenster verhinderndes Sperrglied bewegt.
An Stelle des Elektromagneten kann auch Druckluft treten.
Bei Anwendung des Elektromagneten ist die Verbindung zwischen der Bewegung der Fensterflügel und der Absperrglieder zu oben

Claims (3)

Patent-Ansprüche: beschriebenem Zweck auch dann ohne weiteres möglich, wenn die Heizkörper nicht unter dem Fenster, sondern an anderen Stellen des Raumes angebracht sind. Bei den übrigen beschriebenen Vorrichtungen könnte in diesem Fall das Zuleitungsrohr zum Heizkörper mit dem Absperrglied unter dem Fenster hindurch geführt werden, oder die am Fenster angebrachten Teile könnten durch Seil-, Hebel-, Zahnrad-, Druckluftübertragung o. dgl. mit dem entfernt vom Fenster angeordneten Absperrglied verbunden werden. Um bei längerem Offenhalten der Fenster die Gefahr des Einfrierens der Heizkörper etwa bei Warmwasserheizungen zu vermeiden, können Umleitungen angebracht werden, durch die auch bei Abschluß des Absperrgliedes eine geringe Wasserzirkulation durch den Heizkörper stattfindet, oder aber die Vorrichtung kann auch so eingestellt werden, daß das Absperrglied nicht vollkommen abschließt. Bei Dampfheizungen kann in ähnlicher Weise verfahren werden.
1. Vorrichtung an Zentralheizungen, dadurch gekennzeichnet; daß mit dem Absperrglied des Heizkörpers ein oder mehrere Anschläge oder Sperrglieder verbunden sind, die durch öffnen des Heizkörperabsperrgliedes verstellt werden und dadurch ein Öffnen der Fensterflügel verhindern oder nach dem öffnen des Fensterflügels ein Öffnen des Absperrgliedes unmöglich machen.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen am oberen Ende des Anschlages angeordneten viertelkreisförmigen Bügel (nj, über dem der geöffnete Fensterflügel gleitet, so daß der Bügel in jeder Stellung des geöffneten Fensterflügels das öffnen des Heizventiles verhindert.
3. Vorrichtung an Zentralheizungen, gekennzeichnet durch eine Vorrichtung, die beim öffnen des Fensters das Heizventil schließt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2534829A1 (de) * 1974-08-06 1976-02-19 Sven Hedly Vorrichtung zur verminderung des energieverbrauchs in beheizten oder klimatisierten raeumen

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
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