DE2609039B2 - Verfahren zum Herstellen von beständigem Natriumpercarbonat - Google Patents

Verfahren zum Herstellen von beständigem Natriumpercarbonat

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Description

Oxin,
Salicylaldoxin,
Λ-Benzoinoxim,
Kupferon,
Aluminon,
Anthranilsäure,
«-Nitroso-jJ-naphthol,
fl-Nitroso-ix-naDhthol.
2-Methyloxin,
5-MethyIoxin,
6-Methyloxin,
7-Methyloxin,
e-Hydroxy^-phenylchinon, 1-Hydroxyacyzin,
7-Allyl-8-chinolinol,
7-AUyl-5-nitroso-8-chino!inol,
5,7-Dichloroxin,
5,7-Dibromoxin, Chinaldinsäure,
Chinilon -8-carbonsäure,
Benzoylphenylhydroxylamin,
Salicylsäure,
0-Resorcinolsäure, p-Aminosalicylsäure,
5-NitrosaIicylsäure,
a-Brosnsalicylsäure,
5-Brom-l -Resorcinolsäure,
1 -Hydroxy-2-naphtoesäure, l-Hydroxy^-brom^-naphthoesäure,
1 -Nitroso^-hydroxy-S-naphthoesäure und
2- Hydroxy-1 -naphthoaldehyd.
Im allgemeinen werden die metallchelatbildenden Mittel in zwei der folgenden Typen eingeteilt: die chelatbildenden Mittel, die wasserlösliche Chelatverbindungen mit Metallionen bilden, und solche, die wasserunlösliche oder wenig wasserlösliche Chelatverbindungen mit Metallionen bilden, um auf diese Weise jo Niederschläge vom Wasser zu trennen.
Die erste Art der chelatbildenden Mittel wird gewöhnlich als Inhibitoren oder Absonderungsmittel bezeichnet; zu ihnen gehören Polyaminocarbonsäuren wie Nitrilotriacetat und Äthylendiamintetraacetat. Diese Inhibitoren sind gewöhnlich als Zersetzungsverzögerer für Peroxyde verwende* worden, und das obenerwähnte Verfahren (2) nach dem Stande der Technik nutzt diese Eigenschaft aus. Indessen sind diese Mittel hinsichtlich ihrer Wirkung der Zersetzungsverzögerung von Natriumpercarbonat nicht ausreichend, und besonders wenn Natriumpercarbonat in eine Reinigungsmittelmischung eingemengt wird, ist ihre zersetzungshindernde Wirkung noch weiter vermindert.
Die letztgenannte Art von chelatbildenden Mitteln, die nach dem Verfahren der vorliegenden Erfindung verwendet werden, sind jedoch offenbar in der Lage, eine ausgezeichnete zersetzungsverhütende Wirkung auszuüben, die niemals nach dem üblichen Verfahren e:rzielbar ist, indessen sollen solche chelatbildenden w Mittel gleichzeitig mit den Ausgangsmaterialien bei der Herstellung des Natriumpercarbonats vorhanden sein. Die chelatbildenden Mittel sind jedoch meist in Wasser unlöslich oder nur wenig löslich, so daß es außerordentlich schwierig ist, sie gleichmäßig in der wäßrigen y, Lösung des Natriumcarbonats oder des Wasserstoffperoxyds bei der Herstellung von Natriumpercarbonat anwesend sein zu lassen. Daher vermögen solche chelatbildenden Mittel, wenn sie allein zugesetzt werden, keine genügende Wirkung hinsichtlich der e>o Verhütung der Zersetzung zu erzielen.
Gemäß vorliegender Erfindung wird nun ein oberflächenaktives Mittel zugesetzt, um solche wasserunlöslichen oder wenig löslichen chelatbildenden Mittel in Wasser zu dispergieren, so daß das chelatbildende bj Mittel nun gleichmäßig in der wäßrigen Natriumcarbonatlösung oder Wasserstoffperoxydlösung vorhanden ist. Ein solches oberflächenaktives Mittel wird auch vom hergestellten Natriumpercarbonat absorbiert oder darauf niedergeschlagen, wobei die Wirkung des chelatbildenden Mittels erhöht und sein Stabilisiemngseff ekt verbessert wird.
Die gemäß vorliegender Erfindung verwendeten oberflächenaktiven Mittel können anionische oder nicht-ionische oberflächenaktive Mittel sein. Beispiele für anionische oberflächenaktive Mittel, die gemäß der Erfindung verwendet werden, sind: Höhere Fettsäuresalze, höhere Alkoholsulfate, Alkylsulfonate, Alkyldisulfonate, sulfonierte öle und sulfonierte Fettsäuresalze, Sulfate von Polyoxyäthylenalkyläthern, Sulfate von Alkylolamiden höherer Fettsäuren, Salze von Sulfoalkylverbindungen höherer Fettsäuren, Alkylbenzolsulfonate, Alkylphenolsulfonate, Alkylnaphthalinsulfonate und Alkyldiphenylsulfonate. Bei den obengenannten Verbindungen beträgt die Zahl der Kohlenstoffmolekü-Ie in den Aikylen, den höheren Fettsäuren und den höheren Fettalkoholen 8 bis 18, und als Kationen dienen für gewöhnlich Natrium oder Ammonium.
Die gemäß vorliegender Erfindung zu verwendenden nicht-ionischen oberflächenaktiven Mittel sind folgende: Äthylenoxydadditionsprodukte höherer Fettsäuren, Äthylenoxydadditionsprodukte höherer Alkohole, Äthylenoxydadditionsprodukte höherer Alkylamine, Äthylenoxydadditionsprodukte höherer Alkylmercaptane, Äthylenoxydadditionsprodukte von Alkylphenolen, Glyzerinester höherer Fettsäuren, Glycolester höherer Fettsäuren, Pentaerythritolester höherer Fettsäuren, Sorbitanester höherer Fettsäuren, oder Äthylenoxydadditionsprodukte von Sorbitanestern höherer Fettsäuren. Auch bei diesen Verbindungen beträgt die Zahl der Kohlenstoffatome in den Alkylradikalen, den höheren Fettsäuren und den höheren Alkoholen 8 bis 18.
Beim Verfahren der vorliegenden Erfindung können das chelatbildende Mittel und das oberflächenaktive Mittel entweder der wäßrigen Lösung von Natriumcarbonat oder der Wasserstoffperoxydlösung zugesetzt werden, und auch die Reihenfolge des Mischens kann nach Belieben gewählt werden. Es ist auf diese Weise möglich, ein ähnlich stabiles Natriumpercarbonat entweder durch Zusatz einer Natriumcarbonatlösung, zu welcher zuvor ein chelatbildendes Mittel und ein oberflächenaktives Mittel zugesetzt ist, zu einer Wasserstoffperoxydlösung zu erhalten, oder durch Zusatz einer Wasserstoffperoxydlösung zu der, wie angegeben, zusammengesetzten Natriumcarbonatlösung oder durch Zusatz einer Wasserstoffperoxydlösung, die vorher mit einem chelatbildenden Mittel und einem oberflächenaktiven Mittel versetzt ist, zu einer wäßrigen Lösung von Natriumcarbonat, oder durch Zusatz einer Natriumcarbonatlösung zu der, wie oben angegeben, zusammengesetzten Wasserstoffperoxydlösung. Auch festes Natriumcarbonat kann einer Wasserstoffperoxydlösung zugesetzt werden, die zuvor mit einem chelatbildenden Mittel und mit einem oberflächenaktiven Mittel versetzt ist.
Falls ein anionisches oberflächenaktives Mittel verwendet wird, bildet das gemäß dem Verfahren der vorliegenden Erfindung hergestellte Natriumpercarbonat keine Klumpen oder Kuchen, wenn das so hergestellte Natriumpercarbonat von der Mutterlauge getrennt und getrocknet wird; und selbst wenn sich einige Klumpen bilden sollten, so sind diese doch außerordentlich brüchig und lassen sich leicht zu Pulver vermählen. Auch wenn das Material lange Zeit gelagert ist, backt es im wesentlichen nicht zusammen und behält sein ausgezeichnetes Fließvermögen.
Beim Verfahren zur Herstellung von Natriumpercarbonat gemäß der vorliegenden Erfindung wird das chelatbildende Mittel im allgemeinen in Mengen von 0,001 bis 10 Gew.-%, vorzugsweise iii Mengen von 0,005 bis 1,0 Gew.-% berechnet auf die Gesamtmenge der wäßrigen Lösungen, zugesetzt, welche Natriumcarbonat und eine äquivalente Menge an Wassestoffperoxyd enthalten. Andererseits kann das oberflächenaktive Mittel in jeder beliebigen Menge verwendet werden, sobald sich eine genügende Konzentration ergibt um das chelatbildende Mitte, in der wäßrigen Lösung löslich oder dispergierbar zu machen. Eine zu hohe Konzentration ist jedoch im Hinblick auf die Löslichkeit des Mittels in Wasser unerwünscht Daher wird das oberflächenaktive Mittel für gewöhnlich in einer Konzentration von weniger als 5 Gew.-% angewendet, vorzugsweise in einer Menge von 0,001 bis 0,5 Gew.-% berechnet auf die Gesamtmenge der wäßrigen Lösungen, die Natriumcarbonat und eine äquivalente Menge an Wasserstoffperoxyd enthalten.
Im folgenden wird die Erfindung im einzelnen unter Bezugnahme auf bevorzugte Ausführungsformen beschrieben, um die ausgezeichnete Wirkung der Erfindung darzustellen.
Beispiel 1
Herstellung von Natriumpercart onat
0,1 Gramm Oxin und 1 g Natriumdodecylbenzolsulfonat werden in 5 ecm Äthanol aufgelöst; die Mischung wird in 500 ecm Wasser gegossen und gut gerührt; dann werden 210 g Natriumcarbonat zugesetzt und in der Mischung gelöst, worauf ein weiterer Zusatz von 340 g einer 30%igen wäßrigen Wasserstoffperoxydlösung erfolgt, die mit der Mischung reagiert Die Lösung wird dann auf 0 bis 5° C gekühlt und die hergestellten Natriumpercarbonatkristalle werden abfiltriert. Diese Kristalle werden dann entweder unter vermindertem Druck von 20 mm Hg bei etwa 300C oder in natürlicher Weise an der Luft getrocknet wobei man ein pulverförmiges Natriumpercarbonat erhält Es wurden auch weitere Natriumpercarbonatpulvererzeugnisse in der gleichen Weise, wie oben beschrieben, hergestellt, mit dem Unterschied, daß andere Arten von cheiatbildenden Mitteln und oberflächenaktiven Mitteln verwendet wurden, wie dies Tabelle 1 zeigt
Lagerbeständigkeitstest
Die so hergestellten Proben von Natriumpercarbonat wurden in einer Atmosphäre von 40°C und 80% relativer Feuchtigkeit 20 Tage lang lagern gelassen; dann wurde die noch vorhandene Sauerstoffkonzentration jeder Probe gemessen. Das Verhältnis der noch vorhandenen verfügbaren Sauerstoffkonzentration zu der ursprünglich verfügbaren Sauerstoffkonzentration wurde in Prozentzahlen der noch vorhandenen Aktivität ausgedrückt Um einen sicheren Vergleich zu ermöglichen, wurde die noch vorhandene Aktivität im Hinblick auf ein Natriumpercarbonatprodukt bestimmt, das in der gleichen Weise ohne Zusatz eines chelatbildenden Mittels hergestellt war, und im Vergleich zu einem Natriumpercarbonatprodukt, das in gleicher Weise aber ohne Verwendung eines oberflächenaktiven Mittels hergestellt war. Die Ergebnisse sind in Tabelle 1 gezeigt.
Tabelle 1
Probe Oberflächenaktives Mittel
Nr.
Konzentration
Chelatbildendes Mittel
Konzentration
Noch Vorhand. Aktiv.
Chelatbildend
Mittel
zugesetzt
kein chel.
bildend.
Mittel
zugesetzt
1 keins 0 Oxin 0,01
2 Nairiumdodecylbenzolsulfonat 0,1 Oxin 0,01
3 desgl. 0,2 Oxin 0,2
4 Natriumdodecalsulfat 0,1 Oxin 0,01
5 Natriumoleat 0,2 Oxin 0,2
6 Polyoxyäthylendodecyläther 0,05 Oxin 0,01
7 desgl. 0,05 a-Nitrose-OJ-^f-naphthol 0,1
8 Polyäthylenglycolmonolaurat 0,05 Oxin 0,01
9 Natriumdodecylbenzolsulfonat 0,1 u-Benzoinoxim 0,1
10 desgl. 0,1 Salicylaldoxim 0,05
11 Natriumdodecylsulfat 0,1 Kupferon 0,1
12 desgl. 0,1 «-Benzoinoxim 0,1
32
78
85
80
65
60
56
52
40
75
42
48
18
14
13
15
12
18
18
20
14
14
13
13
Wie sich aus den in Tabelle 1 dargestellten Resultaten ergibt besitzt Natriumpercarbonat das durch Zusatz eines chelatbildenden Mittels, welches eine wasserunlösliche oder wenig in Wasser lösliche Chelatverbindung bildet, und eines oberflächenaktiven Mittels, im Verfahren der vorliegenden Erfindung hergestellt ist, eine bessere Lagerbeständigkeit als ein Produkt, das ohne Zusatz eines solchen chelatbildenden Mittels und/oder eines oberflächenaktiven Mittels hergestellt ist.
Beispiel 2
Natriumpercarbonat, das durch Zusatz eines chelatbildenden Mittels und eines oberflächenaktiven Mittels nach dem Verfahren des Beispiels 1 hergestellt ist, wird einer Reinigungsmittelmischung der unten angegebenen Zusammensetzung in einem Verhältnis von 15 Gewichtsteilen Natriumpercarbonat auf 85 Gewichts teile der Reinigungsmittelmischung zugesetzt, um au diese Weise ein pulvriges bleichendes Reinigungsmitte herzustellen. Man ließ die Mischung in einer Atmosphä re von 400C und 80% relativer Feuchtigkeit 6 Tage lanj stehen; dann wurde die noch vorhandene, verfügbar Sauerstoffkonzentration des Natriumpercarbonats nacl üblichen Verfahren gemessen.
Zusammensetzung des Reinigungsmittels üew.-%
Natriumalkylbenzolsulfonat 20.0
Natrium tripolyphosphat 20,0
Natriumsilicat 5.0
Natriumcarbonat 1,0
Carboxymethylcellulose 1,0
Fluoreszenzfarbstoff und Riechstoff 0,7
Natriumsulfat 42,3
Wasser 10,0
Die Ergebnisse sind aus Tabelle 2 ersichtlich. Die noch gemessen wurde, zu der noch vorhandenen verfügbarei
vorhandene Aktivität des Natriumpercarbonats wurde 25 Sauerstoffkonzentration nach 6 Tagen in Prozente!
durch das Verhältnis der verfügbaren Sauerstoffkon- ausgedrückt zentration, die unmittelbar nach dem Vermischen
Tabelle 2 Konzen Chelatbildendes Mittel Konzen Noch vorhand. Akt. % Kein che-
Probe Oberflächenaktives Mittel tration tration iat bild.
Chelat Mittel zu
bildend. gesetzt
Mittel zu 2
% % gesetzt 1
Nr. 0 Oxin U,01 15 1
1 kein Zusatz 0,1 desgl. 0,01 82 2
2 Natriumdodecylbenzolsulfonat 0,2 desgl. 0,2 85 2
3 desgl. 0,1 desgi. 0,01 79 5
4 Nalriumdodecylsulfat 0,2 desgl. 0,2 75 5
5 Natriumoleat 0,05 desgl. 0,01 33 4
6 Polyoxyäthylendodecyläther 0,05 u-Nitroso-jS-naphthol 0,1 28 1
7 desgl. 0,05 Oxin 0,01 24 1
8 Polyäthylenglycolmonolaurat 0,1 «-Benzoinoxim 0,1 28 2
9 Natriumdodecylbenzolsulfonat 0,1 Salicylaldoxim 0,05 77 2
10 desgl. 0,1 Kupferon 0,1 52
11 Natriumdodecylsulfat 0,1 (i-Benzoinoxim 0,1 36
12 desgl.
Aus den oben angegebenen Resultaten ist ersichtlich, daß eine bleichende Reinigungsmittelmischung, die ein Natriumpercarbonat enthält, das mit einem chelatbildenden Mittel hergestellt ist, welches eine wasserunlösliche oder wenig wasserlösliche Chelatverbmdung und ein oberflächenaktives Mittel aufweist, eine bessere Lagerbeständigkeit besitzt als eine Reinigungsmittelmischung, die kein chelatbildendes Mittel enthält Selbst wenn das gleiche chelatbildende Mittel verwendet wird, zeigt ein nach dem Verfahren der vorliegenden Erfindung hergestelltes Natriumpercarbonat eine bessere Lagerbeständigkeit als ein solches, dem kein oberflächenaktives Mittel zugesetzt ist Die erfindungsgemäß zusammengesetzte bleichende Reinigungsmittelmischung ist in ihrer Lagerbeständigkeit gut vergleichbar mit Natriumperborat, das ein stabiles Bleichmittel darstellt

Claims (4)

20 Patentansprüche:
1. Verfahren zur Herstellung von stabilem Natriumpercarbonat durch Vermischen und Reagierenlassen von Natriumcarbonat oder einer wässerigen Lösung dieser Verbindung mit einer wässerigen Wasserstoffperoxidlösung, wobei die Kristalle des durch die Umsetzung hergestellten Natriumpercarbonats in Gegenwart eines chelatbiidenden Mittels ausgefällt werden, dadurch gekennzeichnet, daß zum chelatbiidenden Mittel ein oberflächenaktives Mittel der wässerigen Natriumcarbonatlösung oder der wässerigen Wasserstoffperoxidlösung zugesetzt wird, wobei als chelatbildendes Mittel eines der folgenden verwendet wird:
Oxin,
Salicyla'idoxim,
Λ-Benzoinoxim,
Kupferon,
Aluminon,
Anthranilsäure,
Λ-Nitroso-jS-naphthol,
J?-Nitroso-a-naphthol,
2-Methyloxin,
5-Metfiyloxin,
6-Methyloxin,
7-Methyloxin,
8-Hydroxy-2-phenylchinon,
1 -Hydroxyacyzin,
7-AllyI-8-chinolinol,
/-Allyl-S-nitroso-e-chinolinol,
5,7-Dichloroxin,
5,7-Dibromoxin,
Chinaldinsäure,
Chinilon-e-carbon-säure,
Benzoylphenylhydroxylamin,
Salicylsäure,
/J-Resorcinolsäure,
p-Aminosalicylsäure,
5-Nitrosalicylsäure,
3-Bromsalicylsäure,
5-Brom-1 -resorcinolsäure,
1 -Hydroxy-2-naphthoesäure,
l-Hydroxy-4-brom-2-napthoesäure,
1 -Nitroso-2-hydroxy-3-naphthoesäure, und
2-Hydroxy-l-naphthoaldehyd.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als oberflächenaktives Mittel ein r,n anionisches oder nicht-inonisches Mittel verwendet wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das chelatbildende Mittel in Mengen von 0,001 bis 10 Gew.-%, berechnet auf die y, Gesamtmenge der wässerigen Lösung, zugesetzt wird, die Natriumcarbonat und eine äquivalente Menge an Wasserstoffperoxid enthält.
4. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das oberflächenaktive Mittel in <,o Mengen von 0,001 bis 0,5 Gew.-%, berechnet auf die Gesamtmenge der wässerigen Lösung, zugesetzt wird, die Natriumcarbonat und eine äquivalente Menge an Wasserstoffperoxid enthält.
b5
Vi Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Herstellung von Natriumpercarbonat in Form von Kristallen oder Pulver, die eine hervorragende Lagerbeständigkek aufweisen.
Folgende Verfahren sind bereits zur Stabilisierung von Natriumpercarbonat vorgeschlagen worden:
(1) ein Verfahren, bei dem ein anorganisches Salz, das als Peroxidstabilisator bekannt ist, wie beispielsweise Natriumsilicat, Magnesiumsilicat, Magnesiumoxid, Natriumchlorid oder Natriumsulfat, dem Natriumpercarbonat zugesetzt wird.
(2) Ein Verfahren, bei dem ein organisches cheiatbildendes Mittel von der Art einer wasserlöslichen Polyaminocarbonsäure, wie beispielsweise Äthylendiamintetraacetat, Nitrilotriacetat oder Diäthylentriaminpentacetat dem Natriumpercarbonat zugesetzt wird.
(3) Ein Verfahren, bei dem Natriumpercarbonat mit einer wasserlöslichen oder wasserunlöslichen oder schwach wasserlöslichen Verbindung, wie Paraffinwachs, Polyäthylenglycol oder Alkanolamid granuliert oder überzogen wird.
(4) Aus der britischen Patentschrift 13 59 587 ist es bekannt, Natriumpercarbonat in Gegenwart von chelatbiidenden Verbindungen auszufällen.
Diese bekannten Verfahren sind jedoch nicht zufriedenstellend, da einige der Verfahren hinsichtlich der stabilisierenden Wirkung von Natriumpercarbonat ungenügend sind, und eine beträchtliche Zersetzung des Natriumpercarbonats während der Lagerung erfolgt, während andere Verfahren für den praktischen Gebrauch zu kompliziert sind, oder schließlich die Wasserlöslichkeit des Natriumpercarbonats bei dem Verfahren, bei dem es überzogen wird, sehr vermindert ist.
Die vorliegende Erfindung hat die Aufgabe, ein Verfahren für die Herstellung von Natriumpercarbonat zu schaffen, das eine bessere Lagerbeständigkeit besitzt als die, welche durch die obenerwähnten üblichen Stabilisierungsverfahren erzielbar ist. Das nach dem Verfahren der vorliegenden Erfindung gewonnene Natriumpercarbonat ist sowohl beständig, wenn es allein gelagert wird, als auch wenn es in Form einer Mischung mit Reinigungsmitteln oder Mitteln, welche die Zersetzung begünstigen, gelagert wird.
Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung wird durch ein Verfahren zur Herstellung von beständigem Natriumpercarbonat gelöst, wobei man Natriumcarbonat oder eine wässerige Lösung desselben und eine Wasserstoffperoxidlösung mischt, wobei die Kristalle des durch die Umsetzung hergestellten Natriumpercarbonats in Gegenwart eines chelatbiidenden Mittels ausgefällt werden. K ennzeichnend für die Erfindung ist, daß zum chelatbiidenden Mittel ein oberflächenaktives Mittel der wässerigen Natriumcarbonatlösung oder der wässerigen Wasserstoffsuperoxidlösung zugesetzt wird, wobei als chelatbildende Mittel folgende verwendet werden:
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