DE26086C - Neuerungen an Central- oder Wechselventilen für Leuchtgas-Reiniger - Google Patents

Neuerungen an Central- oder Wechselventilen für Leuchtgas-Reiniger

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DE26086C
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valve
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DENDAT26086D
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CH. C. WALKER in Lilleshall, Grafschaft Salop, England, und W. TH. WALKER in Highgate, Grafschaft Middlesex, England
Publication of DE26086C publication Critical patent/DE26086C/de
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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10KPURIFYING OR MODIFYING THE CHEMICAL COMPOSITION OF COMBUSTIBLE GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE
    • C10K1/00Purifying combustible gases containing carbon monoxide
    • C10K1/20Purifying combustible gases containing carbon monoxide by treating with solids; Regenerating spent purifying masses
    • C10K1/28Controlling the gas flow through the purifiers

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
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  • General Chemical & Material Sciences (AREA)
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  • Organic Chemistry (AREA)
  • Mechanically-Actuated Valves (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die vorliegende Erfindung, welche sich auf die in Gasanstalten gebräuchlichen Reiniger bezieht, betrifft Neuerungen an den unter unserem Namen bereits eingeführten Central - oder Wechselventilen und hat im wesentlichen Einrichtungen zum Gegenstande, durch welche es ermöglicht wird, - entweder die gewöhnliche Anzahl Reiniger (nämlich unter Ausschlufs der in Füllung begriffenen) oder aber alle auf einmal in den Betrieb zu schalten. Von den Figuren der beiliegenden Zeichnungen veranschaulicht:
Fig. ι die Ansicht,
Fig. 2 den Grundrifs und
Fig. 3 den Verticalschnitt eines mit den Neuerungen versehenen »C. & W. Walker'schen Centralventils«.
Fig. 4 ist der Grundrifs des Ventilsitzes.
Fig. 5 und 6 geben bezw. Seitenansicht und Horizontalschnitt des Ventilkörpers E.
Fig. 7 und 8 zeigen in Grundrifs und Horizontalschnitt ein Erweiterungsstück F des Ventils.
Fig. 9 stellt den Antriebmechanismus des Ventilkörpers dar und
Fig. 10 denjenigen des Erweiterungsstückes.
Die übrigen Figuren veranschaulichen einige Modificationen in der Anordnung der Theile.
A, Fig. 3, bezeichnet das Ventilgehäuse, B den Einlafs für die Gase, C den Syphonkasten und c, Fig. 3, die darin befindlichen und von den,Kammern oder Abtheilungen des Ventilsitzes ausgehenden Röhren. Die acht Kammern des Ventilsitzes correspondireh mit denjenigen im Ventilkörper E. Die Gase passiren daher vom Einlafs B nach dem ersten Reiniger und durch diesen zurück durch das Ventil nach dem zweiten Reiniger, vom zweiten Reiniger zurück durch das' Ventil und nach dem dritten Reiniger und von letzterem nach aufserhalb des Ventils sowie dem Ausgang D oder durch das Erweiterungsstück F erst nach dem vierten Reiniger und dann nach D. In den Fig. 4 und 6 sind die Kammern des Ventils, welche mit den Eingängen zu den Reinigern communiciren, mit i, 2, 3 und 4 bezeichnet, während die Kammern, welche mit deren Ausgängen in Verbindung stehen, durch iA, 2A, 3A und 4A markirt sind. In dem oberen Theil des Ventilkörpers E befinden sich drei Oeffnungen, welche mit den Kammern 3A, 4 und 4A correspondiren. Das Erweiterungsstück F, Fig. 7 und 8, hat nun eine solche Gröfse, dafs es im Stande ist, zwei dieser Oeffnungen zu bedecken. Zudem kann dasselbe eine Drehbewegung machen, wodurch entweder die mit 3A oder die mit 4A correspondirende Oeffnung frei und mit dem Auslafs D in Communication gesetzt wird. Dreht man besagtes Stück F derart, dafs es die Oeffnungen zu den Kammern 4 und 4A schliefst, aber die zu 3A gehörige öffnet, so wirkt das Ventil wie gewöhnlich, d. h. die Gase
gelangen nach Passiren von drei Reinigern nach dem Auslafs D. Wird jedoch F so gedreht, dafs es die mit den Kammern 3A und 4 correspondirenden Oeffnungen verdeckt, also die Oeffnung von 4A freiläfst, so gehen die Gase nicht von 3A nach dem Auslafs D, sondern durch das Erweiterungsstück des Ventils nach Kammer 4 und in den vierten Reiniger, ans welchem sie erst nach 4A und schliefslich durch die hierzu gehörige Oeffnung nach D gelangen.
Der Ventilkörper E ist oder kann mit dem gewöhnlichen Drehmechanismus versehen werden, aber dieser Mechanismus wird vortheilhaft innerhalb des Gehäuses angeordnet und besteht in einem mit E aus einem Stück gegossenen Zahnkranz e und einem darin eingreifenden Trieb «2, dessen Welle e% von aufsen gehandhabt werden kann, Fig. 2 und 9. Der Drehmechanismus für das Stück F seinerseits besteht in dem Zahnrad /, Fig. 10, welches lose auf der Ventilspindel el sitzt und in geeigneter Weise, etwa durch Mitnehmerstifte/2, Fig. 7 und 10, mit F verbunden ist. Mit diesem Rad/ steht ein Trieb /3 in Eingriff, dessen Welle fi ebenfalls von aufserhalb in Bewegung gesetzt werden kann. Das Spiel des Stückes F wird durch passend angebrachte Anschläge begrenzt. Dasselbe gilt für den Ventilkörper E, welcher durch die obere Vorrichtung h in seiner Bewegung gehemmt wird, sobald er in der richtigen Position angelangt ist.
Im übrigen wird Nachdruck darauf gelegt, dafs wir uns nicht darauf beschränken, das zusätzliche Stück F auf der oberen Seite des Ventilkörpers anzuordnen, noch auch dem Mechanismus zum Bewegen der einzelnen Theile die gerade auf den Zeichnungen gewählte Einrichtung zu geben. Die Fig. 11, 12 und 13 z. B. zeigen in Ansicht, Verticalschnitt und Grundrifs eine Modification, bei welcher sich das Stück F in derselben Ebene wie der Ventilkörper befindet und sozusagen einen für sich adjustirbaren Theil desselben bildet, während der Antriebsmechanismus der Einfachheit wegen derselbe ist wie in den Fig. 1 bis 10. Bei der Modification, Fig. 14 und 15, jedoch ist auch der Bewegungsmechanismiis geändert und aufserhalb des Ventilgehäuses angeordnet. Die Einrichtung des Ventils ist in beiden Modificationen dieselbe und erklärt sich infolge der Uebereinstimmung der Bezugsbuchstaben mit denjenigen in Fig. ι bis 10 ohne Schwierigkeit von selbst. Bezüglich der Fig. 14 und 15 bleibt jedoch zu bemerken, dafs e und e2 wieder die beiden Zahnräder sind, vermittelst welcher der Ventilkörper E in Bewegung gesetzt wird. Auf der Ventilspindel ei aber sitzt eine drehbare Hülse/5 mit einem Arm /6, welcher mit dem Ventilstück F verbunden ist, so dafs letzteres durch Vermittelung der Welle/4 und der Zahnräder/3 und /, Fig. 14, nach der einen oder anderen Richtung gedreht werden kann.
Natürlich sind die Seitenwandungen des Stückes F nicht perforirt; es bildet dieses Stück vielmehr einen Kasten, welcher in seiner einen Stellung, wenn das Ventil in der gewöhnlichen Weise drei Reiniger in Betrieb und den vierten aufser Thätigkeit hält, die Kammern 4 und 4A bedeckt und in seiner anderen Position die Kammern 3A und 4 schliefst und den Betrieb aller vier Reiniger ermöglicht. Die letztere Position hat in Fig. 15 Darstellung gefunden. In dieser Figur sind auch die undurchbrochenen Wände der Kammern mit χ bezeichnet, während Pfeile den Lauf, welchen die Gase bei Betrieb aller vier Reiniger durch das Ventil verfolgen, andeuten.
Selbstverständlich kann die Erfindung mit gleichem Erfolg angewendet werden, wenn mehr oder weniger als vier Reiniger zu combiniren sind.
Um die Gefahr des Bruches der Gufsstücke, welche mit der Gröfse der Maschine wächst, zu beseitigen, werden sowohl die stationären wie die beweglichen Theile des Ventils in mehreren Theilen gegossen, und zwar vortheilhaft in concentrischen Stücken, welche durch Zwischenräume von einander getrennt, jedoch erforderlichenfalls hier und da mit Gufs verbunden sind. Diese Stücke werden durch Schmiedeisen und Füllstücke oder auf andere Art vereinigt und sind gegen Bruch gesichert. Die Linien y zeigen die Theilung, welche so im Gufs vorgenommen, jedoch sind dieselben nur als Beispiel zu betrachten.
Zur Unterstützung der Röhren oder Verbindungsstutzen w hat. der Syphonkasten C (in welchem sich die Ausscheidungen des Gases ablagern) einen solchen Durchmesser erhalten, dafs jene Stutzen wie in Fig. ι auf seinem oberen Rande durch Ansätze oder Unterlagsstücke w2 ausreichenden Halt finden. Oder aber der besagte Syphonkasten behält seinen gewöhnlichen Durchmesser und wird dagegen mit einem Flantsch wa, Fig. 11, versehen, Welcher den Klötzen w2 Lagerung bietet.
Endlich sind noch aufsergewöhnliche Beanspruchungen des Metalls, wie solche beim Senken des Fundamentes des Ventils, durch Erschütterungen, durch Verschiebungen der Reiniger etc. eintreten, zu verhüten. Zu dem Ende haben wir die zu und von dem Ventil führenden Röhren w4 elastisch befestigt, wie aus Fig. 3, 4, 12 und 13 ersichtlich, nämlich mit Hülfe von Stopfbüchsen w5.

Claims (1)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Bei Central- oder Wechselventilen für Gasreiniger die Anordnung eines Zusatzstückes F,
    welches unabhängig von dem Ventilhauptkörper bewegt werden kann, um entweder die Apparate in der gewöhnlichen Weise zu betreiben oder auch den oder die sonst ausgeschalteten Apparate mit in Wirkung zu ziehen und somit die Gase nach Wunsch durch alle Reiniger gehen zu lassen.
    Das durch Fig. ι bis io veranschaulichte Centralventil für vier Reiniger, bei welchem der zusätzliche Theil F auf dem Ventilhauptkörper und die Bewegungsmechanismen beider innerhalb des Gehäuses angeordnet sind.
    Die durch Fig. ii, 12 und 13 veranschaulichte Modification, bei welcher der Theil F in derselben Ebene liegt wie der Ventilhauptkörper, ν '
    Als Modification an dem unter 3. beanspruchten Ventil die Construction Fig. 14 und 15, bei welcher die Bewegungsmechä'· nismen der Ventilkörper E und F beide aufserhalb angeordnet sind.
    Hierzu 5 Blatt Zeichnungen.
DENDAT26086D Neuerungen an Central- oder Wechselventilen für Leuchtgas-Reiniger Active DE26086C (de)

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