DE260643C - Weckerabsteller - Google Patents
WeckerabstellerInfo
- Publication number
- DE260643C DE260643C DE1912260643D DE260643DA DE260643C DE 260643 C DE260643 C DE 260643C DE 1912260643 D DE1912260643 D DE 1912260643D DE 260643D A DE260643D A DE 260643DA DE 260643 C DE260643 C DE 260643C
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- Germany
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- alarm
- shaft
- clock
- alarm clock
- racks
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- Expired
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Classifications
-
- G—PHYSICS
- G04—HOROLOGY
- G04B—MECHANICALLY-DRIVEN CLOCKS OR WATCHES; MECHANICAL PARTS OF CLOCKS OR WATCHES IN GENERAL; TIME PIECES USING THE POSITION OF THE SUN, MOON OR STARS
- G04B23/00—Arrangements producing acoustic signals at preselected times
- G04B23/02—Alarm clocks
- G04B23/03—Alarm signal stop arrangements
Landscapes
- Physics & Mathematics (AREA)
- Acoustics & Sound (AREA)
- General Physics & Mathematics (AREA)
- Electromechanical Clocks (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- Ja 260643 KLASSE 83«. GRUPPE
HAMBURG-AMERIKANISCHE UHRENFABRIK in SCHRAMBERG, Württ.
Weckerabsteller. Patentiert im Deutschen Reiche vom 13. Oktober 1912 ab.
Bei Weckern wird die Unterbrechung der Weckerwerktätigkeit bzw. die Abstellung des
Weckerwerkes bisher durch Drehen oder Niederdrücken von Hebeln, Knöpfen usw. bewirkt,
die ein Bewegen von Sperrteilen in den Bahnbereich des Weckerwerkes zur Folge haben.
Der Nachteil dieser bekannten Weckerabsteller besteht jedoch darin; daß die Abstellerteile
besonders bei Nacht nicht ohne weiteres aufo gefunden und betätigt werden können, und
außerdem treten der Abstelleranordnung hauptsächlich bei kleinen Weckern (Reiseweckern)
beim Einbau Schwierigkeiten entgegen.
Die Erfindung bezweckt die Beseitigung dieses Mißstandes durch die Ausführung der
Weckerabstellvorrichtung in der Weise, daß die Weckerwerkabstellung unter Vermittlung
eines Sperrorganes lediglich durch Kippen oder Umlegen der Uhr erfolgt.
In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einer beispielsweisen Ausführung zur
Darstellung gebracht'.
Fig. ι zeigt die Seitenansicht in der ausgerückten
Lage des Weckerabstellers vor und während der Weckerwerktätigkeit.
Fig. 2 läßt die zugehörige Hinteransicht unter Weglassung der Gehäusehinterwand und
der Hinterplatine erkennen, wogegen
Fig. 3 die Seitenansicht bei eingerücktem Weckerabsteller veranschaulicht.
Auf der Ankerwelle α des Weckerwerkes, an der einerseits der Anker b und Hammer c
und anderseits der Weckerwerksperrarm d an
gebracht ist, ist auch ein Abstellerarm e vorgesehen.
Dieser ragt in den Bahnbereich einer Abstellerrolle f, die auf einer im Werkgestell
g leicht verschiebbar gelagerten Welle h festsitzt. Die Rolle f weist am Umfange
eine Rille auf. Das Ende der Welle h ragt aus einer Bohrung der Hinterwand des Weckergehäuses
i hervor und trägt an diesem Ende einen Griffknopf k zur Ausrückung des Weckerabstellers von Hand. Das Weckerwerk ist
während des Ganges der Uhr durch die gebräuchliche und unter dem Einflüsse der
Weckerschnecke stehende Sperr- und Auslösefeder I (Fig. ι strichpunktiert) am Sperrarm d
in Ruhe gehalten. Dabei nimmt die Ankerwelle α die in vollen Linien gezeichnete Lage
(Fig. ι und 2) ein, in der die Abstellerrolle / außerhalb des Bahnbereiches des Abstellerarmes
e gelegen ist.
Im Augenblicke des Ablaufes der Weckzeit, auf die das Weckerwerk eingestellt ist, fällt
die Weckerschnecke bekanntlich nach vorn. Dies hat aber gleichzeitig eine Bewegung der
sich an dieser Schnecke stützenden Weckerwerksperrfeder I aus der strichpunktierten in
die in vollen Linien gezeichnete Lage (Fig. 1) zur Folge. Das Weckerwerk wird dadurch
am Sperrarm d frei und tritt in Tätigkeit. Zur Abstellung dieses Werkes bzw. zur Unterbrechung
der Weckerwerktätigkeit ist die Weckeruhr lediglich aus der Stellung Fig. 1
in die geneigte Lage Fig. 3 zu bewegen (kippen). Hierbei findet infolge der Schwer-
kraftwirkung der Welle h mit der Abstellerrolle
f und dem Griff knopf k eine Wellenverschiebung derart statt, daß die betreffende
Rolle in den Bahnbereich des Abstellerarmes e tritt. Dieser trifft dadurch während des
Schwingens auf den als Rille ausgebildeten Rollenumfang auf und das Weckerwerk kommt
zur Ruhe. Durch die Antriebskraft des Weckerwerkes, d. h. durch den Zahndruck, ίο mit dem das Weckerwerksteigrad m auf den
Anker b einwirkt, wird der Abstellarm e in der Rollenrille angedrückt, so daß keine unbeabsichtigte
Abstellerausrückung erfolgen kann. Diese wird entweder zwangläufig oder durch Ziehen am Griffknopf k von Hand bewirkt.
Claims (1)
- Patent-Anspruch :Weckerabsteller, dadurch gekennzeichnet, daß die Weckerabstellwelle (h) achsial verschiebbar angeordnet ist und durch Kippen oder Umlegen der Uhr mit einer Scheibe, einem Daumen, Lappen o. dgl. (f) in den Bahnbereich eines an der Ankerwelle (Hammerwelle) (a) befindlichen Sperrarmes (e) gebracht wird.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE260643T | 1912-10-12 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE260643C true DE260643C (de) | 1913-06-05 |
Family
ID=42935481
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1912260643D Expired DE260643C (de) | 1912-10-12 | 1912-10-12 | Weckerabsteller |
Country Status (3)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE260643C (de) |
| FR (1) | FR451944A (de) |
| GB (1) | GB191307948A (de) |
-
1912
- 1912-10-12 DE DE1912260643D patent/DE260643C/de not_active Expired
- 1912-12-16 FR FR451944D patent/FR451944A/fr not_active Expired
-
1913
- 1913-04-04 GB GB191307948D patent/GB191307948A/en not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| FR451944A (fr) | 1913-05-02 |
| GB191307948A (en) | 1913-05-29 |
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