DE259762C - - Google Patents

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DE259762C
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05CBOLTS OR FASTENING DEVICES FOR WINGS, SPECIALLY FOR DOORS OR WINDOWS
    • E05C9/00Arrangements of simultaneously actuated bolts or other securing devices at well-separated positions on the same wing
    • E05C9/04Arrangements of simultaneously actuated bolts or other securing devices at well-separated positions on the same wing with two sliding bars moved in opposite directions when fastening or unfastening
    • E05C9/046Arrangements of simultaneously actuated bolts or other securing devices at well-separated positions on the same wing with two sliding bars moved in opposite directions when fastening or unfastening with two interconnected mechanisms each driving one rod

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Lock And Its Accessories (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
-M 259762 -'· KLASSE 6Sa. GRUPPE
in HAMBURG.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 24. Oktober 1911 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf ein Schloß für Türen, insbesondere Nottüren, bei dem eine schießende Falle sowie mit dieser verbundene Baskülriegel vorgesehen sind, welche beim Einziehen der Falle gleichfalls schließen. Gegenüber bekannten Schlössern unterscheidet sich der Gegenstand vorliegender Erfindung durch einen mit der Drückernuß gekuppelten, im Schloßgehäuse drehbar gelagerten Hebel,
ίο welcher die Zuhaltung der Falle hebt und die Falle selbst vorschiebt, wenn der Drücker angehoben wird, oder die Falle zurückschiebt, wenn der Drücker niedergedrückt wird. Diese Anordnung gewährleistet eine einfache und sichere Handhabung des Türschlosses im Falle einer Panik.
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt, und zwar ist Fig. 1 eine Ansicht des Schloßgehäuses bei offnem, Fig. 2 bei geschlossenem Baskülverschluß, Fig. 3 eine Sonderdarstellung der Falle.
Das Schloßgehäuse ist mit a - bezeichnet. In ihm führen sich die beiden Baskülriegel b, welche durch Winkelhebel c mit der schießenden Falle d verbünden sind. Die an der Falle angreifenden Enden der Winkelhebel c sind miteinander gekuppelt, und zwar in der Weise, daß einer der Hebel ein geschlitztes Auge hat, in welches der andere mittels eines Stiftes e eingreift. Dieser Stift legt sich beider gezeichneten Stellung der Falle gegen die Innenkante eines Ausschnitts f der Falle (Fig. 2). Der Ausschnitt gestattet, die Falle aus der gezeichnet en Stellung so weit zurückzuziehen, daß die Tür geöffnet werden kann, ohne dabei die beiden Hebel c und den Baskülverschluß zu beeinflussen. Die Falle hat weiter einen Ausschnitt g, der zu ihrer Führung an einem Klotz h (Fig. ι punktiert) und zur Hubbegrenzung dient. Oben trägt die Falle zwei Einschnitte i und k, in welche ein Zahn Z der bei m drehbar gelagerten Zuhaltung η eingreifen kann.. Unten hat die Falle einen weiteren Einschnitt 0. In diesen greift ein bei p gelagerter, mit der Drückernuß χ gekuppelter Hebel q mit abgerundetem Kopf r ein, der außerdem zum Anheben der Zuhaltung η dient. Die Falle, die Zuhaltung und die Drückernuß haben die üblichen Rückstellfedern s, t und u.
Der Verschluß wirkt in folgender Weise: Bei der in Fig. 1 gezeichneten Stellung der Teile ist der Baskülverschluß offen. Der die Hebel c, c kuppelnde Stift e liegt an der Innenkante des Ausschnitts f an, und die Riegel b, b befinden sich in ihrer inneren Endstellung. Der Zahn I der Zuhaltung η steht mit der linken Kante des Ausschnitts k in Eingriff und begrenzt dadurch die Bewegung der Falle nach rechts. Will man die Tür öffnen, so drückt man den Drücker ν nach unten. Hierbei greift Hebel q mit seinem Kopf r an die linke Kante des Einschnitts 0 und zieht die Falle d nach links, bis das rechte Ende des Ausschnitts g an den Klotz A anschlägt. Die Falle wird zurückgezogen, und die Tür kann geöffnet werden,
Der Ausschnitt f bietet so viel Spielraum, daß der Stift e hierbei in seiner Lage bleibt.
Um die Tür zu verriegeln, hebt man den Drücker v. an. Dadurch wird zunächst der Hebel q nach rechts gedreht (Fig. 2), so daß sein Ende r sich nach der rechten Kante des Einschnitts 0 bewegt. Gleichzeitig hebt das Ende r die Zuhaltung η aus, welche jetzt die Falle d freigibt. Wenn der Kopf r des Hebels q die rechte Kante des Einschnitts 0 erreicht hat, so schiebt er die Falle nach rechts, bis das linke Ende des Einschnitts g an Klotz h anliegt. Gleichzeitig dreht die linke Kante des Ausschnitts f . mittels des Stiftes e die Winkelhebel c derart, daß die Baskülriegel b auseinandergetrieben werden und in den Türrahmen eingreifen. Die Zuhaltung η fällt in den Einschnitt i ein und sperrt die Falle in ihrer Schließlage (Fig. 2). Jetzt ist die Tür durch die Falle und die Baskülriegel verriegelt.
Um den Verschluß zu öffnen, drückt man den Drücker ν nieder.
Hierdurch wird Hebel q nach links ausgeschwungen, hebt zunächst die Zuhaltung aus dem Einschnitt i aus und schiebt dann, nachdem er mit der linken Kante des Einschnitts 0 in Eingriff gekommen ist, die Falle d zurück. Wenn die Falle die Länge des Ausschnitts f durchlaufen hat, nimmt dessen rechte Kante die Baskülhebel c, c mit und zieht die Riegel b, b zurück. Die Falle wird so weit zurückgeschoben, daß die rechte Kante des Ausschnitts g sich an den Klotz k legt. Schon bevor diese Stellung erreicht wird, hat Hebel q die Zuhaltung η freigegeben, welche darauf wieder in den Einschnitt k einfällt. Hört der Druck auf den Drücker auf, so schiebt Feder s die Falle d wieder nach rechts, bis der Zahn I der Zuhaltung η mit der linken Kante des Einschnitts k in Eingriff steht. Die Teile sind jetzt wieder in der Stellung nach Fig. 1.
Der Drücker ν befindet sich auf der Innenseite der Tür. Wenn sie auch von außen (durch das Personal) geöffnet werden soll, so führt man den Drückervierkant durch die Nuß nach außen und bildet sein Ende so aus, daß es mit einem besonderen Schlüssel gefaßt werden kann.
Ih einer etwas abgeänderten Ausbildung kann der Verschluß auch bei Türen Anwendung finden, deren einer Flügel zeitweilig geöffnet werden soll, z. B. bei Logentüren. Die Falle des den Baskülverschluß trägenden Flügels wird dann so ausgebildet, daß sie zurückgezogen und der andere Flügel geöffnet werden kann, ohne die Verriegelung des Balkülflügels in seiner Verschlußstellung zu beeinflussen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Schloß für Türen, insbesondere Nottüren, mit einer schießenden Falle und mit dieser verbundenen, beim Einziehen der Falle gleichfalls geöffneten Baskülriegeln, gekennzeichnet durch einen mit der Drückernuß (x) gekuppelten, im Schloßgehäuse drehbar gelagerten Hebel (q), welcher die Zuhaltung der Falle hebt und die Falle selbst vorschiebt, wenn der Drücker angehoben wird, oder die Falle zurückschiebt, wenn der Drücker niedergedrückt wird. .
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4741563A (en) * 1986-04-07 1988-05-03 Von Duprin, Inc. Center case assembly, and a universal, center case sub-assembly
EP1826345A2 (de) 2006-02-24 2007-08-29 Aug. Winkhaus GmbH & Co. KG Schloss

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4741563A (en) * 1986-04-07 1988-05-03 Von Duprin, Inc. Center case assembly, and a universal, center case sub-assembly
EP1826345A2 (de) 2006-02-24 2007-08-29 Aug. Winkhaus GmbH & Co. KG Schloss
EP1826345A3 (de) * 2006-02-24 2011-08-10 Aug. Winkhaus GmbH & Co. KG Schloss

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