DE259708C - - Google Patents
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- DE259708C DE259708C DENDAT259708D DE259708DA DE259708C DE 259708 C DE259708 C DE 259708C DE NDAT259708 D DENDAT259708 D DE NDAT259708D DE 259708D A DE259708D A DE 259708DA DE 259708 C DE259708 C DE 259708C
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E01—CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
- E01B—PERMANENT WAY; PERMANENT-WAY TOOLS; MACHINES FOR MAKING RAILWAYS OF ALL KINDS
- E01B11/00—Rail joints
- E01B11/54—Electrically-insulating rail joints
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
i 259708 KLASSE 20 fs. GRUPPE
Isolierter Schienenstoß. Patentiert im Deutschen Reiche vom 12. Dezember 1911 ab.
Die Erfindung betrifft einen Schienenstoß, insbesondere einen solchen mit Isolierung,
der für die Verbindung von Doppelkopfschienen bestimmt ist, und bei dem in bekannter
Weise eine die Schienen umfassende Lasche zur Verwendung gelangt, auf der die Schienen
mittels besonderer Unterlagsplatten gelagert sind, die durch Isolierschichten von der
Lasche getrennt werden. Hierdurch wird eine
ίο Verringerung der auf der Isolierschicht
ruhenden Last und dadurch eine Schonung der Isolation bewirkt.
Gemäß der Erfindung sind die Unterlagsplatten mit Schienenauflageflächen in der
Mitte und. am Ende des Stoßes versehen,. von denen die letzteren im Ruhezustand an den
Schienen nicht anliegen, während die ersteren nach der Mitte zu abgeschrägt sind, so daß
die Schienen unter Last sich durchbiegen können, bevor sie auf den Endflächen aufliegen,
während hierbei eine Drehung der Unterlagsplatten um ihre inneren Enden durch die
innere Schrägung der Auflageflächen verhindert ist.
In der Zeichnung ist eine Ausführungsform des Erfindungsgedankens dargestellt, und
zwar zeig"t:
Fig. ι eine Seitenansicht des Schienenstoßes mit teilweise weggebrochener Lasche,
Fig. 2 eine Oberansicht des Schienenstoßes, teilweise geschnitten,
Fig. 3 einen Querschnitt längs der Linie 3-3 der Fig. 1,
Fig. 4 einen teilweisen Querschnitt längs der Linie 4-4 der Fig. 2,
Fig. 5 eine Stirnansicht des Stoßes bei geschnittener Schiene,
Fig. 6 eine Ansicht der Innenfläche der Stoßlasche,
Fig. 7 eine schaubildliche Ansicht einer der Unterlagsplatten.
Die Stoßlasche besitzt eine senkrechte Rippe A (Fig. 3), die an den Seiten der
Schiene anliegt und einen Sockel i, der unter
den Schienen liegt. Der Teil A ist mit dem Teil ι durch ein schräges Stück 2 der Lasche
verbunden, das über die obere Fläche des Schienenfußes χ übergreift und den letzteren
so auf der Unterlage B festhält. Der Sockel 1 bildet den auf Spannung beanspruchten Teil
der .Stoßlasche. Der Abstand des Teiles 2 vom Sockel ι ist so groß, daß Unterlagsplatten B
zwischen Sockel und Schienenfuß untergebracht werden können, auf denen der eigentliche.
Schienenfuß aufliegt. Das Druckelement der Stoßlasche wird durch den seitlich an der
Schiene liegenden.Teil 3 gebildet, der in seinem oberen Teil unter die Schienenköpfe
greift und nach oben in einen ebenfalls auf Druck beanspruchten Teil 4 ausläuft, der seitlieh
am Kopf der Schiene anliegt. Die Oberkante des Teiles 4. ist derart nach außen abgeschrägt,
daß ein doppelflanschiges Rad über die Stoßverbindung auch dann noch hinwegrollen
kann, wenn die Köpfe der Schienen so weit abgenutzt sind, daß die Lauffläche des
Rades auf der Oberkante der Verbindungslasche aufliegt. Das Sockelstück 1 der Lasche
ist genügend breit, um ein ausreichendes Lager der ganzen Verbindung auf der Stütz-
schwelle zu bilden. Zwischen die Unterlagsblöcke B und den Sockelteil ι sind Isolationsplatten
eingelegt, und die Basis der Unterlagsplatten B ist genügend breit, um den j
Druck der Last auf die Isolation so weit zu ! verteilen, daß der Einheitsdruck auf die Isolation
gering genug ist, um eine allzu große Beanspruchung derselben zu vermeiden. Die
Auflageflächen der Unterlagsplatten für die
ίο Schienenfüße sind derart gestaltet, daß rückwirkende
Beanspruchungen vermieden werden und die Last derart auf die Stützschwellen verteilt wird, daß die letzteren keinen Drehpunkt
bilden oder sich auf und ab bewegen.
Für jedes Schienenende ist je eine Unterlagsplatte B vorgesehen. Diese Unterlagsplatten
bestehen zweckmäßig aus einem geschmiedeten oder gegossenen Stück, das an seinem inneren, der Stoßstelle zugekehrten
Ende eine rund ausgehöhlte Auflagefläche 5 (Fig. ι und 7) für den Schienenfuß besitzt,
während am anderen Ende eine ähnlich hohle Fläche 6 vorgesehen ist, die etwas niedriger
als . die Fläche 5 ist und demzufolge, wie aus Fig. ι ersichtlich, im Ruhezustand des Stoßes
nicht unmittelbar an der Schiene anliegt, sondern einen gewissen Spielraum läßt. Die
innere Auflagefläche 5 der Unterlagsplatte ist ebenfalls nach der Mitte zu dem Teil 5tt abgeschrägt
(Fig. 1 und 7), um der Schiene eine gewisse Nachgiebigkeit an derjenigen Stelle
zu gewähren, an der sich ihre Kante auf die Unterlagsplatte auflegt. Hierdurch sol! auch
dem Bestreben der Innenkante der Unterlagsplatte vorgebeugt werden, aufwärts zu kippen,
wenn ein Rad über die Schienenenden hinwegrollt. Infolge dieser Gestaltung der Unterlagsplatten
können die Schienenenden an den Stoßstellen sich etwas nach abwärts durchbiegen,
wenn sie belastet werden. Hierbei kommen die Unterflächen der Schienenfüße
nur allmählich zur Auflagerung" auf den Unterlagsplatten
B. Infolgedessen werden Rückbeanspruchungen praktisch ausgeschlossen, und gleichzeitig wird die Last auf die Stützschwellen
derart verteilt, daß dieselben nicht als Drehstelle wirken und sich nicht auf und
ab bewegen können, wie sie es sonst tun würden, wenn ein Drehpunkt an der Stelle vorhanden
wäre.
Ein weiterer Vorteil der soeben beschriebenen Ausbildung der Unterlagsplatten besteht
darin, daß nur die gerade notwendige Stützfläche für die Schienenfüße vorgesehen
ist, da die Auflageflächen 5 der Unterlagsplatten so dimensioniert werden können, daß
die vorhandene Unterlagsfläche sich nicht weiter von der Mitte des Schienenstoßes erstreckt,
als es absolut notwendig ist. Statt die beiden Auflageflächen 5 und 6, wie dargestellt,
durch einen Einschnitt der Unterlagsplatte zu trennen, könnte an dieser Stelle auch
eine entsprechende Abschrägung vorhanden sein.
Auf der dem Seitenteil A gegenüberliegenden Seite des Schienensteges wird zweckmäßig
eine .Verbindungsleiste7 (Fig. 3 und 5) verwendet, die durch Bolzen 8 mit dem Teil A
und dem Schienensteg verbunden wird.
Der Teil 3 der Lasche, der unter die Köpfe der Schienen greift, ist nach den Enden des
Stoßes hin stärker abgeschrägt, wie dies bei 3(i in Fig. 6 angedeutet ist, so daß er nach den
Enden des Stoßes genügend Spielraum zwischen dem Schienenkopf läßt, daß die Schienen
bei Belastung entsprechend nachgeben können, wobei die Schienenfüße auf den Unterlagsflächen
6 zum Aufliegen kommen. An den Enden des Seitenteiles A sind Rippen 9 (Fig. 6) vorgesehen, welche an den Schienen-Stegen
anliegen und ein Verziehen der Schienen beim Anziehen der Endbolzen des Stoßes verhindern. Eine Seitenverschiebung" der Unterlagsplatten
B ist durch das Eingreifen der Schienenfüße in die hohlen Auflageflächen 5 '
und 6 verhindert, während durch vorstehende Ansätze 10 (Fig. 1 undo) am Sockel 1 der
Stoßlasche eine Längsverschiebung" der Unterlagsplatten ausgeschlossen ist.
Die Schienen sind von der Lasche durch geeignete Isolationszwischenlagen isoliert, die
so angebracht sind, daß' sie durch die Belastung" des Stoßes nicht erheblich beansprucht
werden und demzufolge eine lange Lebensdauer besitzen. .
Claims (1)
- Patent-An s PRU ch:Isolierter Schienenstoß mit. einer die Schiene umgreifenden Verbindungslasche und besonderen Unterlagsplatten für die Schienen, die von der Verbindungslasche durch Isolierschichten getrennt sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Unterlagsplatten Schienenauflageflächen in derMitte und am Ende des Stoßes besitzen, deren letztere im Ruhezustand ' an den Schienen nicht anliegen, während die ersten nach der Mitte zu geneigt sind, so daß die Schienen unter Last sich ■ durchbiegen können, bevor sie auf den Endflächen aufliegen, während eine Drehung der Unterlagsplatten um deren Innenkanten, durch die mittlere Abschrägung der Auflageflachen verhindert ist.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE259708C true DE259708C (de) |
Family
ID=517412
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT259708D Active DE259708C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE259708C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US5255896A (en) * | 1991-07-15 | 1993-10-26 | Financiere Inter-Plus, Inc. | Electrified fence for chasing pigeons away |
-
0
- DE DENDAT259708D patent/DE259708C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US5255896A (en) * | 1991-07-15 | 1993-10-26 | Financiere Inter-Plus, Inc. | Electrified fence for chasing pigeons away |
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