DE259552C - - Google Patents

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DE259552C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B44DECORATIVE ARTS
    • B44CPRODUCING DECORATIVE EFFECTS; MOSAICS; TARSIA WORK; PAPERHANGING
    • B44C1/00Processes, not specifically provided for elsewhere, for producing decorative surface effects
    • B44C1/24Pressing or stamping ornamental designs on surfaces

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  • Credit Cards Or The Like (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVe 259552-KLASSE 75 b. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 6. August 1912 ab.
Es ist bekannt, in Metall geprägte Hochdrucke mit Beizen zu färben, um denselben eine künstliche Patina zu geben. Bei diesen Verfahren werden die Reliefs mit Beizen eingefärbt, die meist aus in Säuren gelöstem Hammerschlag, Schwefelleber, Antimon usw. bestehen. Nach dem Einfärben werden die erhabenen Stellen des Bildes mit feinem Bimssteinpulver o. dgl. wieder blank gerieben, so . ίο daß die Metallfarbe nur in den Tiefen des Reliefs stehen bleibt.
Das Verfahren nach vorliegender Erfindung umgeht das Abschleifen mit Bimsstein und kann auch auf Aluminium angewandt wer-
Man verfährt in folgender Weise: Die Reliefprägeform wird, ähnlich wie das für Papierprägungen bekannt ist, mittels einer weichen, elastischen Farbwalze ganz mager mit Lack, Firnis oder einer geeigneten Farbe eingewalzt, der man etwas fein pulverisierten Graphit zusetzen kann. Es ist dabei zu berücksichtigen, daß die tiefen Stellen der Hochdruckgravur nicht mit eingewalzt werden, so daß beim geprägten Bild noch genügend hohe Stellen ohne Farbe bleiben. Mit dieser eingewalzten Prägeplatte wird nun der Prägedruck auf das vorher gereinigte Blech gemacht. Je nachdem die Platte eingewalzt wurde, hat nun das Reliefbild auch gleichzeitig mit dem Prägen eine ganz dünne Schicht Lack, Firnis oder Farbe erhalten. Dieselbe ist am besten, wenn sie so mager aufgedruckt wurde, daß sie auf der Prägung nur wenig zu sehen ist.
Ist diese schwache Farbschicht etwas angetrocknet, so wird sie durch Aufbürsten von trockenen Färb- oder Bronzepulvern verstärkt, denen man, um ein metallisches Aussehen zu erzielen, etwas Graphitpulver zusetzt. Je mehr Graphit zugesetzt wird, desto dunkler wird das Bild. Man kann auch zuerst die Farbe und dann erst den Graphit aufbürsten. Mit letzterem hat man es ganz in der Hand, den Grund hell oder dunkel zu färben. Als Farbe verwendet man fein pulverisierte und gut deckende Mineral- und Bronzefarben.
Das mit trockener Farbe fertig gefärbte Relief wird dann in bekannter Weise mit Zaponlack überzogen,
Metalle, die den Aufdruck in Farbe, Lack oder Firnis schlecht annehmen, überzieht man vor dem Prägen ganz dünn mit Zaponlack.
Man kann auch den Prägedruck vorher allein ausführen und dann den mageren Lackoder Farbendruck in einem zweiten Arbeitsgang aufbringen. Die umgekehrte Reihenfolge der Drucke hat nicht den günstigen Erfolg.
Dieses Verfahren ist bei allen prägefähigen Metallblechen, Bronze- oder Metallfolien anwendbar. Ist der zu verzierende Gegenstand ebenfalls prägefähig, so kann die Prägung zugleich mit diesem Material gemacht werden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Verfahren zur Herstellung eingefärbter Hochdruckprägungen auf Metallblechen und -folien, dadurch gekennzeichnet, daß die Prägeform an ihren hochliegenden Stellen mittels einer elastischen Walze mit Lack, Farbe oder einem Bindemittel eingewalzt und das damit geprägte Stück mit färbenden Pulvern behandelt wird.
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