DE259031C - - Google Patents
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- DE259031C DE259031C DENDAT259031D DE259031DA DE259031C DE 259031 C DE259031 C DE 259031C DE NDAT259031 D DENDAT259031 D DE NDAT259031D DE 259031D A DE259031D A DE 259031DA DE 259031 C DE259031 C DE 259031C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B41—PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
- B41D—APPARATUS FOR THE MECHANICAL REPRODUCTION OF PRINTING SURFACES FOR STEREOTYPE PRINTING; SHAPING ELASTIC OR DEFORMABLE MATERIAL TO FORM PRINTING SURFACES
- B41D3/00—Casting stereotype plates; Machines, moulds, or devices therefor
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Manufacturing & Machinery (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Molds, Cores, And Manufacturing Methods Thereof (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 15 c. GRUPPE
Vorrichtung zum Gießen halbrunder Stereotypplatten.
Bei den bekannten Vorrichtungen zum Gießen halbrunder Stereotypplatten wird der Mantel
zwecks Schließens und Öffnens der Form geradlinig gegenüber dem Kern verschoben. Hierbei
wird die Stereotypplatte von der Matrize unter anderm mittels drehbar am Formmantel sitzender
Matrizenhalter getrennt, die unmittelbar nach dem öffnen der Form unter der Einwirkung
von Federn ausschwingen, so daß die
ίο Stereotypplatte an der Bewegung des Mantels
nicht teilnimmt, sondern auf dem Kern sitzen bleibt. Bei allen derartigen Einrichtungen ist
außer der Verschiebung des Mantels noch eine Drehung dieses oder des Kernes erforderlich,
um die Stereotypplatte aus der Form zu entfernen. Außerdem sind mehrere Handgriffe des
bedienenden Arbeiters zum öffnen und Schließen der Form sowie zum Zurückschwenken der
Matrizenhalter notwendig. "
Demgegenüber bezweckt die Erfindung, die beiden bisher zum Schließen und öffnen der
Form erforderlichen Bewegungsarten durch eine einzige zu ersetzen und alle zum Bedienen der
Gießvorrichtung notwendigen Bewegungen in ein . bestimmtes Abhängigkeitsverhältnis voneinander
zu bringen, so daß sie durch einen einzigen Handgriff des Arbeiters in vorgeschriebener
Aufeinanderfolge zustande kommen. Zu diesem Zweck wird gemäß der Erfindung der bewegliche Teil der Gießform, nämlich der
Mantel, um seine lotrecht stehende Längskante drehbar angeordnet, an dieser Kante mit dem
den feststehenden Formteil tragenden Schmelzofen verbunden und mit angelenkten Matrizenhaltern
versehen, die durch Zwischenglieder mit einem Kurvenschlitz der Grundplatte derart
in Verbindung stehen, daß zum Öffnen und Schließen der Form nur eine Schwenkung des
Mantels erforderlich ist, die ihrerseits eine Drehung der Matrizenhalter herbeiführt.
Bei Vorrichtungen zum Gießen vollrunder Stereotypplatten ist es bekannt, das bewegliche
Stück des geteilten Formmantels am feststehenden Stück dieses Mantels um eine lotrechte
Verbindungskante drehbar anzuordnen. Ferner ist es bei Vorrichtungen zum Gießen halbrunder
Stereotypplatten bekannt, den feststehenden Formteil (Kern) mit dem Schmelzofen starr zu
verbinden.
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt.
Fig. ι zeigt eine Seitenansicht und
Fig. 2 die Aufsicht der Vorrichtung mit teilweise fortgebrochenem Schmelzofen.
An dem in üblicher Weise ausgebildeten und mit einem Ventil 2 zum öffnen und Schließen
der Ausflußöffnung versehenen Schmelzofen 1 ist der Formkern 3 befestigt. Der Formmantel 4
sitzt auf einer Achse 5, die sich1 in Augen 6 des Schmelzofens dreht. Das öffnen und Schließen
der Form erfolgt mittels des Handhebels 7, der auf einer wagerecht in Augen des Schmelzofens
gelagerten Welle 8 festgekeilt ist. Auf der Welle 8 ist außerdem ein Hebel 9 befestigt,
der durch Lenker 10, 11 mit zwei um Zapfen 12 des Schmelzofens drehbaren Verschlußgliedern
13 in Verbindung steht. Die Verschlußglieder 13 besitzen zur Aufnahme von Zapfen 15
des Formmantels Kurvenschlitze 14, deren Krümmungsmittelpunkte gegenüber den Zapfen
12 derart versetzt sind, daß der Formmantel vom Beginn des Eingriffes zwischen den Ver-
schlußgliedern 13 und den Zapfen 15 an langsam
gegen den Schmelzofen bewegt wird, während er sich beim öffnen der Verschlußglieder 13
in entgegengesetzter Richtung dreht.
Auf dem andern Ende der Welle 8 ist ein Kegelrad 16 festgekeilt, das mit einem auf der Welle 5 festgekeilten Kegelrad kämmt, so daß der Formmantel 4 durch Drehung der Welle 8 geschwenkt wird. Auf dem Teil des Umfanges des Kegelrades 16, der während des Eingriffes der Verschlußglieder 13 und der Zapfen 15 mit dem Kegelrad 17 kämmen würde, fehlen die Zähne. Daher gehört der Eingriff zwischen den beiden Kegerrädern auf, sobald der Eingriff zwischen den Verschlußgliedern und ihren Zapfen beginnt, so daß die Drehung des Formmantels nur am Anfang durch die Räder, später durch die Verschlußglieder 13 herbeigeführt wird. Beim öffnen der Form beginnt der Eingriff zwischen den Kegelrädern erst dann, wenn die Verschlußglieder 13 im Begriff stehen, sich von den Zapfen 15 abzuheben.
Auf dem andern Ende der Welle 8 ist ein Kegelrad 16 festgekeilt, das mit einem auf der Welle 5 festgekeilten Kegelrad kämmt, so daß der Formmantel 4 durch Drehung der Welle 8 geschwenkt wird. Auf dem Teil des Umfanges des Kegelrades 16, der während des Eingriffes der Verschlußglieder 13 und der Zapfen 15 mit dem Kegelrad 17 kämmen würde, fehlen die Zähne. Daher gehört der Eingriff zwischen den beiden Kegerrädern auf, sobald der Eingriff zwischen den Verschlußgliedern und ihren Zapfen beginnt, so daß die Drehung des Formmantels nur am Anfang durch die Räder, später durch die Verschlußglieder 13 herbeigeführt wird. Beim öffnen der Form beginnt der Eingriff zwischen den Kegelrädern erst dann, wenn die Verschlußglieder 13 im Begriff stehen, sich von den Zapfen 15 abzuheben.
Die freien Enden der Matrizenhalter 18 sind durch Lenker 28, 29 mit Hebeln 30, 31 verbunden,
auf deren Wellen miteinander kämmende Zahnradsegmente 32 sitzen, so daß die Hebel 30, 31 miteinander zwangläufig verbunden
sind. Auf der Welle des Hebels 31 ist ferner ein Hebel 33 befestigt, dessen freies Ende eine
Rolle 34 trägt, die in einem Schlitz der Grundplatte 27 läuft. Der Schlitz setzt sich aus
einem gekrümmten Teil 35, dessen Krümmungsmittelpunkt mit der Achse der Welle 5 zusammenfällt,
und einem geraden Teil 36 zusammen, so daß bei der Schwenkung des Mantels 4 keine Verschiebung der Rolle 34 gegenüber
diesem erfolgt, solange die Rolle im Teil 35 des Schlitzes läuft. Dagegen findet beim Laufen
der Rolle im geraden Schlitzteil 36 eine gegenseitige Verschiebung von Rolle und Mantel in
der Weise statt, daß die Hebel 30, 31 in entgegengesetzter Richtung ausgeschwenkt werden.
Diese Drehung der Hebel 30, 31 wird durch die Lenker 28, 29 auf die Matrizenhalter 18
übertragen.
Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist folgende :
Der Handhebel 7 wird aufwärts gedreht und dadurch der Formmantel 4 in Richtung des
in Fig. 2 eingetragenen Pfeiles α geschwenkt. Hierbei werden die Hebel 30, 31 in Richtung
der in Fig. 2 eingetragenen Pfeile b durch die Rolle 34 gedreht, und diese Hebel ihrerseits
schwenken mittels der Lenker 28, 29 die Matrizenhalter 18 in Richtung der Pfeile c. Wenn
die Rolle 34 den gekrümmten Schlitzteil 35 erreicht, haben sich die Matrizenhalter fest
gegen den Formmantel gelegt, so daß die Matrize 26 zusammen mit den sie umfassenden
Stahlbändern direkt an die Innenwandung des Formmantels angedrückt wird.
Die Geschwindigkeit der Schwenkung wird, wenn die Verschlußglieder 13 sich über die
Zapfen 15 legen, verringert, weil dann der Eingriff der Kegelräder 16, 17 aufhört und die
weitere Schließbewegung durch die Kurvenschlitze 14 bedingt ist. Nach dem Schließen
der Form wird das Metall durch öffnen des Ventils 2 eingelassen, worauf die Kühlung des
Mantels in irgendeiner bekannten Weise erfolgt. Jetzt wird der Hebel 7 abwärts gedreht, wobei
das Öffnen der Form zunächst langsam, und zwar so lange vor sich geht, wie die Verschlußglieder
13 mit den Zapfen 15 in Eingriff stehen, während die Geschwindigkeit bei der Weiterbewegung
mittels der Kegelräder 16, 17 sich erhöht.
Beim öffnen der Form, das durch auf den Drehzapfen der Verschlußglieder 13 sitzende
Exzenter unterstützt wird, hat sich die Stereotypplatte vom Kern losgelöst und wird vom
Mantel mitgenommen. Am Herausfallen wird sie durch untere, in der Zeichnung nicht dargestellte
Ansätze des Formmantels gehindert. Wenn die Rolle 34 bei der Bewegung des Formmantels
den gekrümmten Teil 35 ihres Führungsschlitzes verläßt, werden die Hebel 30, 31 und
damit die Matrizenhalter 18 in entgegengesetzter Richtung zu der beim Schließen der Form geschwenkt,
so daß die Stereotypplatte mittels go der Matrize 26 selbst und der zugehörigen biegsamen
Stahlbänder aus dem Mantel herausgedrückt wird. Hierbei findet gleichzeitig ein
Abziehen dei Matrize von der Stereotypplatte statt, und zwar an jeder Stelle in
angenähert radialer Richtung.
Die Stereotypplatte bleibt nach dem Herabgleiten von den Ansätzen des Formmantels
auf der Grundplatte 27 stehen, während sich der Mantel mit der Matrize weiterbewegt. Von
hier aus kann die Stereotypplatte ohne weiteres von Hand oder auf mechanischem Wege zu den
Fertigmachvorrichtungen befördert werden. Der folgende Guß vollzieht sich dann wieder in
der bereits geschilderten Weise.
Claims (3)
- Patent-Ansprüche:i. Vorrichtung zum Gießen halbfunder Stereotypplatten, dadurch gekennzeichnet, daß der den beweglichen Teil bildende Formmantel (4) in der bei Vorrichtungen zum Gießen vollrunder Stereotypplatten bekannten Weise um seine lotrecht stehende Längskante drehbar angeordnet, an dieser Kante mit dem in bekannter Weise den feststehendenFormteil (Kern) tragendenSchmelzofen verbunden und mit angelenkten Matrizenhaltern (18) versehen ist, die durch Zwischenglieder mit einem Kurvenschlitz (35) der Grundplatte derart in Eingriff stehen, daß zum öffnen und Schließen der Formnur eine Schwenkung des Mantels (4) erforderlich ist, die ihrerseits zum Herausdrücken der Stereotypplatte und zum Abziehen der Matrize von dieser die Matrizenhalter (18) verdreht.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Formmantel (4) durch Zahnräder (16, 17) geschwenkt wird, deren Eingriff aufhört, wenn an dem Schmelzofen (1) angelenkte und mit den Zahnrädern gekuppelte Verschlußglieder (13) mit Zapfen (15) des Formmantels in Eingriff kommen.
- 3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Matrizenhalter (18) mit einem Hebel (33) in Eingriff stehen, dessen freies Ende in einem aus einem zur Drehachse des Formmantels (4) konzentrischen Teil (35) und einem geraden Teil (36) bestehenden Schlitz der Grundplatte (27) geführt wird.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE259031C true DE259031C (de) |
Family
ID=516800
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT259031D Active DE259031C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE259031C (de) |
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0
- DE DENDAT259031D patent/DE259031C/de active Active
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