DE25854C - Centrale Signal- und Weichenstell-Vorrichtung - Google Patents

Centrale Signal- und Weichenstell-Vorrichtung

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DE25854C
DE25854C DENDAT25854D DE25854DA DE25854C DE 25854 C DE25854 C DE 25854C DE NDAT25854 D DENDAT25854 D DE NDAT25854D DE 25854D A DE25854D A DE 25854DA DE 25854 C DE25854 C DE 25854C
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DE
Germany
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lever
switch
wire
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axis
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Active
Application number
DENDAT25854D
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English (en)
Original Assignee
TH. HENNING, in Firma SCHNABEL & HENNING in Bruchsal
Publication of DE25854C publication Critical patent/DE25854C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61LGUIDING RAILWAY TRAFFIC; ENSURING THE SAFETY OF RAILWAY TRAFFIC
    • B61L19/00Arrangements for interlocking between points and signals by means of a single interlocking device, e.g. central control
    • B61L19/02Interlocking devices having mechanical or fluid-pressure operation
    • B61L19/023Interlocking devices having mechanical or fluid-pressure operation purely mechanical

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Train Traffic Observation, Control, And Security (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT. Li
KLASSE 20: Eisenbahnbetrieb.
Die Rolle R, Fig. 1 bis 5, dreht sich um die Achse 0 und treibt den doppelten Drahtzug m In1 . Sie trägt die Handkurbel W, welche bei a, Fig. 4, drehbar an R gelagert ist. W steht in der . normalen Stellung der AVeiche vertical aufwärts, Fig. 1 , in der entgegengesetzten Lage der Weiche vertical abwärts, Fig. 3. Der gegenseitige Verschlufs der Weichenhebel mit den Signalhebeln erfolgt durch die beiden an R befestigten Stifte η 1I1 und die gerade geführte Riegelstange r, mit welcher das Blech b verbunden ist. Letzteres hat zwei nach den Radien O1 η bezw. O1 Ti1 gekrümmte und in den Endstellungen, Fig. 1 und 3, excentrisch zu ο stehende Coulissen, in denen η bezw. Ti1 gleiten. Bei Beginn der Umstellung des Hebels W aus der Lage Fig. 1 wird r durch η um das Stück 0 O1 gehoben. Die Coulissen stehen jetzt concentrisch zu o, Fig. 2, η verläfst die obere Coulisse, nachdem nx in die untere eingetreten ist.
Sobald 1I1 nach ?z3 gekommen, wird r bis zur Vollendung der halbkreisförmigen Umstellung von R um das Stück O1 o% gehoben. Durch die erste Bewegung des Riegels r werden alle mit der Weiche , zusammenhängenden Signale verriegelt, während nach der zweiten Bewegung diejenigen Signalhebel, welche bei der umgelegten Stellung von W frei sein sollen, entriegelt sind.
1 Durch jeden Signalhebel wird eine horizontale, mit der Reihe der Weichenhebel parallel laufende Riegelstange /1 /2 /3 ... verschoben und dadurch die Weichenhebel mittelst der Riegel r in ihren bezüglichen Stellungen festgehalten. ■ . ■
Zu diesem Zweck erhalten die Weichenriegel r entsprechend geformte Ansätze V1 v% vs und die Signalriegel/ dazu passende Einschnitte, derart, dafs die Bewegung des einen Riegels von dem anderen in der durch das Fahrprogamm vorgeschriebenen Weise abhängig ist.
Die Achse ο ist in dem Hebel 0 c d, Fig. 1, welcher bei c seinen festen Drehpunkt hat, gelagert und ruht aufserdem bei Xx1, Fig. 4, auf dem festen Gestell des Apparates. In dieser Lage wird die Achse ο durch die Spannung des Drahtzuges 111 Vi1 erhalten.
Zerreifst der letztere oder wird die Spannung desselben so vermindert, dafs er die ihm durch die Rolle R verliehene Bewegung nicht mehr in genügender Weise auf die Stellvorrichtung an der Weiche, Fig. 6 bis 8, übertragen kann, so hebt sich die Achse ο durch ein bei d angebrachtes Gegengewicht oder eine Feder um das Stück O1 o, Fig. 4 und 5. Durch den Stift η wird diese Bewegung dem Riegel r mitgetheilt, welcher dadurch, wie vorstehend erklärt wurde, sämmtliche mit dem betreffenden Weichenhebel zusammenhängenden Signalhebel verriegelt, wie in Fig. 5 dargestellt ist.
Entsprechend der letzten Eigenschaft des Weichenhebels ist die in Fig. 6, 7 und 8 dargestellte Weichenstellvorrichtung mit einer Einrichtung versehen, durch welche die beiden Drähte des doppelten Drahtzuges m M1 durchschnitten werden, sobald die Weiche aufgefahren wird.
Der doppelte DrahtzugMm1 treibt die Rolle R1, an welcher der Zapfen ζ mit dem Röllchen y befestigt ist. Der Hebel abc dreht sich um den Zapfen a\ bei c greift die Weiche an.
Die Oeffnung debfg des Hebels abc ist so beschaffen, dafs bei der einen Endstellung der Weiche der Bogen de, bei der anderen der Bogen f g zur Rollenachse Rx concentrisch liegt.
Beim Umstellen der Weiche läuft y durch den Schlitz b von einem Bogen zum anderen.
Die mit den Weichenzungen verbundene Stange ί steckt mit ihrem Ende in dem Angriffsscharnier T und wird in demselben durch den Stift h festgehalten. Mit T hängt der Hebel h i k nebst der Stange k I, mit ί der Hebel hx i kx nebst der Stange kx Ix zusammen. Die Hebel haben bei i einen gemeinschaftlichen Drehpunkt und bewegen sich in unveränderter Stellung gegen einander mit der Weiche hin und her, so lange die Umstellung der letzteren durch den Drahtzug m M1 erfolgt. Wird jedoch die Weiche aufgefahren, so findet ein Abscheeren des Stiftes h statt und die beiden Zapfen h und Ax nähern sich einander oder entfernen sich von einander, Fig. 8.
In beiden Fällen findet eine relative Verschiebung der beiden Stangen k I und kx Ix gegen einander statt. Die beiden Stangen k I und kx Ix gleiten beim Umstellen der Weiche zwischen der Kasten wand K und dem Hebeln pq hin und her. Der Hebel ο p q ist bei/ mit einer Schneide versehen, vor welcher sich der Drahtzug m mx vorbeibewegt. Sobald die relative Lage der beiden Stangen gegen einander verändert wird, was beim Auffahren der Weiche der Fall ist, so findet vermöge der beiden konischen Ansätze η und nx ein Andrücken der Schneide / gegen den Drahtzug und dessen Durchschneidung statt.
Infolge der letzteren werden durch die an dem Weichenhebel getroffene Vorrichtung die in Frage kommenden Signalhebel verriegelt.

Claims (3)

Patent-Ansprüche: Bei centralen Signal- und Weichenstellungen durch doppelte Drahtzüge:
1. Die Rolle R mit den beiden, Stiften nnx in Verbindung mit den beiden Coulissen an der Riegelstange r, zum Zweck, die Verriegelung der Signalhebel zu Anfang, die Entriegelung derselben erst am Ende der Umstellung der Rolle R zu bewerkstelligen, wie in Bezug auf Fig. ι bis 5 beschrieben.
2. Die Beweglichkeit der Achse ο in ihrem Lager · entgegengesetzt der Zugrichtung des Drahtzuges m mx, zu dem Zweck, die Achse vermittelst Feder oder Gewichtes entgegen dieser Zugrichtung zu bewegen, und die Signalhebel zu verriegeln, sobald der Draht abgerissen ist oder sich gelängt hat.
3. In Zusammenhang mit der in dem Anspruch 2. gekennzeichneten Construction die
- in Fig. 6 bis 8 dargestellte Vorrichtung, bestehend aus dem Hebel h i k an der Weichenumstellvornchtung nebst Stange k I und dem Hebel hx ix kx an der Weiche nebst Stange kx Ix in Verbindung mit der Schneide p an dem Hebel ο p q, zu dem Zweck, den Drahtzug m inx beim Auffahren der Weiche zu durchschneiden und dadurch ein Heben der Achse 0 zu bewirken.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
DENDAT25854D Centrale Signal- und Weichenstell-Vorrichtung Active DE25854C (de)

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