DE258302C - - Google Patents

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DE258302C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61JSHIFTING OR SHUNTING OF RAIL VEHICLES
    • B61J3/00Shunting or short-distance haulage devices; Similar devices for hauling trains on steep gradients or as starting aids; Car propelling devices therefor
    • B61J3/04Car shunting or haulage devices with cable traction or endless-chain driving means
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61JSHIFTING OR SHUNTING OF RAIL VEHICLES
    • B61J3/00Shunting or short-distance haulage devices; Similar devices for hauling trains on steep gradients or as starting aids; Car propelling devices therefor
    • B61J3/10Car shunting or positioning devices with pinchbar action

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Transmission Devices (AREA)
  • Invalid Beds And Related Equipment (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVl 258302 KLASSE 20 a. GRUPPE
CESARE CIPPITELLI in FRANKFURT a. M.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 18. August 1912 ab.
Die bisher bekannt gewordenen Verschiebevorrichtungen für Förderwagen ο. dgl., die aus einer Laufkatze und einem an dieser schwenkbar angeordneten, an dem zu verschiebenden Wagen angreifenden Schubarm bestehen, haben den Nachteil, daß sie entweder von festem Standort aus gesteuert werden, oder aber daß die Steuerapparate auf den bewegten Teilen mitgeführt werden müssen.
ίο Die Steuerung von festem Standort aus erweist sich insofern als nachteilig, als dabei der die Vorrichtung Bedienende den Verschiebevorgang nicht genau beobachten kann, wodurch leicht Störungen und Unfälle verursacht werden können. Der Nachteil mitgeführter Steuerorgane, z. B. elektrischer Schalter, liegt auf der Hand. Ganz abgesehen davon, daß ζ. B. die Stromzuführung (Schleifleitungen und Stromabnehmer oder biegsames Kabel) leicht zu Betriebsstörungen führt, bilden mitgeführte Schalter bei den in diesem Betrieb auftretenden unvermeidlichen großen Stößen ständig eine Störungsquelle.
Diese Nachteile bei den bekannten Ver-Schiebevorrichtungen werden durch die Steuereinrichtung nach der Erfindung vermieden. Nach dieser werden die Steuerorgane fest angeordnet, während ihre Anstellung von der Katze bzw. dem an dieser angeordneten Schubarm aus erfolgt, so daß in Fällen der Gefahr der mit dem Schubarm mitgehende, die Vorrichtung bedienende Arbeiter jederzeit und in jeder Stellung der Fahrkatze die Vorrichtung stillsetzen kann. Die Übertragung der Steuer45
bewegung von dem Anstellgriff aus auf das eigentliche Steuerorgan erfolgt durch ein Zwischenglied, welches jederzeit die Schwenkbewegung des Schubarmes gestattet, das Steuerorgan beim Schwenken des Schubarmes nicht beeinflußt und in jeder beliebigen Stellung der Laufkatze in Tätigkeit gesetzt werden kann.
In der Zeichnung ist die Steuereinrichtung nach der Erfindung beispielsweise in den Fig. 1 und 2 in zwei Aüsführungsformen und schematisch dargestellt.
In beiden Ausführungsformen bedeutet 1 einen auf dem Gerüst 2 ortsfest angeordneten Elektromotor. Dieser treibt unter Vermittlung einer Schnecke 3 und eines nicht sichtbaren Schneckenrades einen aus den beiden Scheiben 4, 5 und dem Seil 6 bestehenden Seilzug an, der zur Bewegung der auf den Schienen 7 verschiebbaren Laufkatze 8 dient. An der Laufkatze 8 ist in bekannter Weise der Schubarm 9 zum Verschieben der Wagen 10 schwenkbar, angeordnet. Zur Steuerung des Motors ι dient das bei diesem ebenfalls ortsfest angeordnete Steuerorgan, ein Schalter 11. Die Anstellung dieses Schalters erfolgt von dem an dem Schubarm 9 angeordneten Steuerhebel 12 aus, der durch das oben erwähnte Zwischenglied mit dem Schalter 11 in Verbindung steht.
Dieses Zwischenglied besteht bei der in Fig. ι dargestellten Ausführungsform aus einem Zugseil 13, welches mit seinem einen Ende bei 14 an dem Gerüst 2 befestigt ist und
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mit seinem anderen Ende mit einem Arm 15 des Schalters 11 verbunden ist. Dieses Zugseil 13, welches frei durch die Drehzapfen und Lager des Schubarmes 9 hindurchtritt, S ist an dem Schubarm 9 über zwei Rollen 16 und 17 in einer Schleife nach unten geführt. An dem Scheitel dieser Schleife greift das eine Ende eines Armes 18 des Steuerhebels 12 an.
Die Wirkungsweise dieser Steuervorrichtung ist ohne weiteres verständlich. Wird der Steuerhebel 12 aus der in ausgezogenen Linien ersichtlichen Stellung z. B. in die mittlere Stellung geführt, so wird durch den Arm 18 das Seil 13 in der Schleife nach unten gezogen, wodurch auf den Arm 15 des Schalters 11 ein Zug nach rechts ausgeübt wird und dadurch die gewünschte Verstellung des Schalters und die dadurch bedingte Beeinflussung des Motors 1 hervorgerufen wird.
Bei der in Fig. 2 dargestellten Ausführungsform besteht das Zwischenglied aus der an dem Gerüst 2 in den Lagern 19 drehbaren Welle 20. Diese tritt ebenfalls frei durch die Drehzapfen und Lager des Schubarmes 9 hindurch und trägt eine auf ihr längsbewegliche Schnecke 21 mit Steilgewinde. Die Welle 20 ist ferner an ihrem dem Schalter 11 zugekehrten Ende mit einem Hebel 22 versehen, mit dem sie auf den Arm 23 des Schalters 11 einwirkt. Der Steuerhebel 12 ist mit einem Arm 24 versehen, der mit seinem freien Ende in das Gewinde der Schnecke 21 eingreift.
Die Wirkungsweise dieser Vorrichtung ist folgende:
Wird der Steuerhebel 12 aus der in ausgezogenen Linien dargestellten Lage in die Mittelstellung geführt, so wird die Schnecke 21 und hierdurch die mit ihr durch Feder und Nut verbundene Welle 20 gedreht. Hierdurch wird der Hebel 22 der Welle 20 auf den Schalterarm 23 bewegt, wodurch dieser die gewünschte Verstellung und der Motor 1 die gewünschte Beeinflussung erfährt.

Claims (3)

Paten t-An Sprüche:
1. Steuereinrichtung für aus Laufkatze und schwenkbarem Schubarm bestehende Verschiebevorrichtung für Förderwagen ο. dgl., dadurch gekennzeichnet, daß die Anstellung des feststehenden Steuerorganes (Ventil, Schalter o. dgl.) mittels eines am Schubarm (9) der Katze (8) sitzenden Handgriffes (12) erfolgt, von dem aus die Steuerbewegung mittels eines Zwischengliedes (Welle, Seil usw.) auf das eigentliche Steuerorgan (11) übertragen wird, wobei das Zwischenglied (13 bzw. 20) so beschaffen ist, daß es die Schwenkbewegung des Schubarmes nicht hindert, das Steuerorgan beim Schwenken des Armes nicht beeinflußt und in jeder beliebigen Stellung der Laufkatze in Tätigkeit gesetzt werden kann.
2. Ausführungsform der Steuereinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als Zwischenglied zwischen Anstellgriff (12) und Steuerorgan (11) eine parallel zur Fahrbahn verlegte Welle (20) dient, die z. B. mittels einer auf ihr verschiebbar angeordneten Schnecke (21) gedreht wird, in welche ein Stellarm (24) des Anstellgriffes (12) eingreift.
3. Ausführungsform der Steuereinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als Zwischenglied zwischen Anstellgriff und Steuerorgan ein an einem Ende (14) befestigtes, durch eine am anderen Ende angreifende Feder oder ein Gewicht gespannt gehaltenes Seil, Kette (13) usw. benutzt wird, mittels dessen das Steuerorgan (11) angestellt wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT258302D 1920-11-03 Active DE258302C (de)

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DEM71382D DE362884C (de) 1920-11-03 1920-11-03 Steuereinrichtung fuer aus Laufkatze und schwenkbarem Schubarm bestehende Verschiebevorrichtung fuer Foerderwagen o. dgl.

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DE362884C (de) 1922-11-02

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