DE258282C - - Google Patents
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- DE258282C DE258282C DENDAT258282D DE258282DA DE258282C DE 258282 C DE258282 C DE 258282C DE NDAT258282 D DENDAT258282 D DE NDAT258282D DE 258282D A DE258282D A DE 258282DA DE 258282 C DE258282 C DE 258282C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B28—WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
- B28B—SHAPING CLAY OR OTHER CERAMIC COMPOSITIONS; SHAPING SLAG; SHAPING MIXTURES CONTAINING CEMENTITIOUS MATERIAL, e.g. PLASTER
- B28B3/00—Producing shaped articles from the material by using presses; Presses specially adapted therefor
- B28B3/20—Producing shaped articles from the material by using presses; Presses specially adapted therefor wherein the material is extruded
- B28B3/26—Extrusion dies
- B28B3/2609—Containing rotating elements perpendicular to the axis of extrusion
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B28—WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
- B28B—SHAPING CLAY OR OTHER CERAMIC COMPOSITIONS; SHAPING SLAG; SHAPING MIXTURES CONTAINING CEMENTITIOUS MATERIAL, e.g. PLASTER
- B28B3/00—Producing shaped articles from the material by using presses; Presses specially adapted therefor
- B28B3/20—Producing shaped articles from the material by using presses; Presses specially adapted therefor wherein the material is extruded
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Manufacturing & Machinery (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
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- Mechanical Engineering (AREA)
- Extrusion Moulding Of Plastics Or The Like (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
■ ■ - M 258282 KLASSE 80«. GRUPPE
LADISLAS PENKALA in COURBEVOIE, Seine.
Gegendüse angebracht ist.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 26. April 1911 ab.
Gegenstand der Erfindung ist eine zum Formen plastischer Massen bestimmte Strangpresse,
bei welcher in bekannter Weise in die Windungen einer Globoidschraube zwei Zahnräder
eingreifen, die mit jener so zusammen arbeiten, daß das Preßgut zusammengedrückt
und dem Mundstück der Presse zugeführt wird, in der es in fast trockenem Zustande
geformt wird.
ίο Bei den bekannten Pressen dieser Art hat
sich der Übelstand geltend gemacht, daß das trockene Preßgut infolge seiner Reibung an
den Wandungen der Form einen veränderlichen, seine Fortbewegung hemmenden Widerstand
findet, infolgedessen Verstopfungen und Druckwirkungen entstehen, die unter Umständen
den Bruch der Presse herbeiführen können.
Bei den gegenwärtig in Gebrauch befindliehen
Strangpressen, die mit einer zylindrischen Schraube ohne Ende ausgerüstet sind, hat man versucht, diesen Ubelstand dadurch
zu beseitigen, daß der Druck der Schraube gegen das Preßgut mittels einer Feder, eines
Gegengewichtes usw. in der Weise geregelt wird, daß bei zu starkem Zusammenpressen
des Formgutes die Schraube in der Längsrichtung nachgibt.
Dieses Mittel läßt sich bei der Globoidschraube nicht anwenden, weil die Lage dieser
Schraube in bezug auf die Zahnräder, welche in dieselbe eingreifen, unveränderlich bleiben
muß.
Aus diesem Grunde hat man bei den gegenwärtig in Gebrauch befindlichen Globoidschraubenpressen
in der Verlängerung der Formdüse eine nachgiebige Gegendüse angebracht, deren seitlicher Druck veränderlich gemacht werden
kann, um so die Zusammenpressung des Formgutes regeln zu können. Wenn aber bei Vorrichtungen dieser Art der seitliche Druck
der Gegendüse auf einen zu hohen Wert eingestellt worden ist, so wächst der der Bewegung
des Formgutes entgegenwirkende Widerstand so stark an, daß ein Bruch der Presse unvermeidlich ist.
Gemäß der Erfindung soll nun der Grad der Zusammenpressung, den das Formgut erreichen
kann, dadurch begrenzt werden, daß das aus Formdüse und Gegendüse gebildete Ganze in der Längsrichtung nachgibt, wenn
das Formgut einen Grad der Zusammenpressung erreicht, der nicht überschritten werden
darf.
Zu diesem Zwecke wird das aus Formdüse und Gegendüse gebildete Ganze gegen das
Mundstück der Presse angedrückt, und zwar erfolgt dieses Andrücken durch Federn, Gewichte
o. dgl., welche es der Form ermöglichen, von dem Mundstück abzurücken, sobald die äußerste Grenze unbeabsichtigt überschritten
wird. In diesem Fall entweicht das Preßgut zwischen der Form und dem Mundstück und wird selbsttätig in die Presse zurückgeführt.
Auf der Zeichnung ist beispielsweise eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes
veranschaulicht, bei welcher das durch die
Formdüse und die Gegendüse gebildete Ganze mittels Federn gegen das Mundstück der Presse
gedrückt wird.
Fig. ι ist ein Längsschnitt,
Fig. 2 ein Grundriß der neuen Presse.
Die Presse besteht aus einer Globoidschraube a, in deren Windungen zwei Zahnräder
b, b1 eingreifen. Diese beiden Zahnräder sind in einem Außenmantel c eingeschlossen,
der aus zwei mittels Schrauben c1 zusammengehaltenen Hälften besteht. In dem
oberen Teil dieses Mantels sind zwei öffnungen c2 für die Einführung des Preßgutes angebracht.
Die Schraube wird angetrieben durch eine Achse a1, während die Drehachse der Zahnräder
b, b1 senkrecht zur Schraube α gerichtet
ist. Die Drehung der Zahnräder b, b1 wird bewirkt durch eine parallel zur Achse a1 gelagerte
Welle b2 (Fig. 2) und eine auf dieser Welle festgekeilte Schnecke δ3, welche in ein
Schraubenrad δ4 eingreift.
Das Gehäuse c ist innen so gestaltet, daß das Preßgut zwischen dem Kern der Schraube a
und den Zahnrädern b, b1 dem Mundstück der Presse zugeführt wird, in welcher das Formen
erfolgt.
Die Formdüse d wird mittels eines Ringes d1
gegen das Mundstück c3 der Presse gedrückt, gegen welchen sich ein zylindrisches Stück f
stützt. Dieser Zylinder f ist mit Scharnieren f1 versehen, an welche Lamellen f2
angelenkt sind, welche die nachgiebige Gegendüse F bilden und unmittelbar in der Verlängerung
der Gegendüse d von unveränderlichem Druck liegen.
Der durch die nachgiebige Gegendüse gebotene Widerstand kann in beliebiger Weise
geregelt werden, z. B. mittels eines nachgiebigen Spannringes f3, der die Lamellen f2
umgibt.
Über den Ring d1 und den Zylinder f ist
eine weitere Hülse g geschoben, die durch den vorstehenden Rand g1 in eine entsprechende
Nut des Gehäuses c eingreift.
Das durch die Formdüse d und die Gegendtise F gebildete Ganze wird mittels Stangen j
gegenüber dem Rumpf der Presse so gehalten, daß es nachgeben kann. Diese Stangen j
gehen durch seitliche Lappen c8 des Außenmantels c und tragen zwei Kränze j1 und /2,
von denen der eine (J1J hinter der Schraube a,
der andere (j2), der das Ende des Zylinders f
bildet, am anderen Ende der Presse sich befindet. Zwischen dem Kranze j2 und dem
Ende der Stangen j sind Schraubenfedern /s
eingeschaltet, deren Spannung mittels Schraubenmuttern geregelt werden kann. Diese Federn
ermöglichen dem Ganzen (Formdüse d, Gegendüse F, Ring d1, Zylinder f), in der
Längsrichtung nachzugeben, wenn der Druck des Preßgutes an der Mündung der Presse
den höchsten zulässigen Druck überschreitet.
Wenn die Form in der Längsrichtung nachgibt, so entsteht zwischen der Mündung der
Presse und der Formdüse d ein Spalt, durch welchen das Preßgut entweicht. Dieses Preßgut
kehrt durch die öffnungen «4 selbsttätig
zur Presse zurück. Sobald der Druck wieder normal wird, wird die Formdüse d durch die
Federn j3 von neuem mit dem Preßmundstück in Berührung gebracht.
Selbstverständlich kann die beschriebene Ausführungsform mit Abweichungen versehen
werden. So z. B. können die Federn j3 durch Gegengewichte oder ähnliche bekannte Einrichtungen
ersetzt werden.
Claims (1)
- Patent-Anspruch :Globoidschraubenstrangpresse zum Formen plastischer Massen, bei der zur Regelung der Pressung des Formgutes hinter der unnachgiebigen Formdüse eine nachgiebige Gegendüse angebracht ist, dadurch gekennzeichnet, daß die durch die Formdüse (d) und die Gegendüse (F) gebildete Gesamtform (d, F, d1, f) durch Federn (j3), Gewichte o. dgl. gegenüber dem Mundstück (c3) der Presse in Richtung des austretenden Stranges nachgiebig gemacht ist, so daß sie von der Presse abrücken kann, wenn die Pressung des Gutes eine bestimmte Grenze überschreitet.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE258282C true DE258282C (de) |
Family
ID=516124
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT258282D Active DE258282C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE258282C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0374498A3 (de) * | 1988-12-17 | 1991-07-10 | HÄNDLE GMBH & CO KG Maschinen und Anlagenbau | Spritz- oder Presswerkzeug |
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- DE DENDAT258282D patent/DE258282C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0374498A3 (de) * | 1988-12-17 | 1991-07-10 | HÄNDLE GMBH & CO KG Maschinen und Anlagenbau | Spritz- oder Presswerkzeug |
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