DE258170C - - Google Patents
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-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B41—PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
- B41J—TYPEWRITERS; SELECTIVE PRINTING MECHANISMS, i.e. MECHANISMS PRINTING OTHERWISE THAN FROM A FORME; CORRECTION OF TYPOGRAPHICAL ERRORS
- B41J5/00—Devices or arrangements for controlling character selection
- B41J5/08—Character or syllable selected by means of keys or keyboards of the typewriter type
- B41J5/18—Locks
- B41J5/22—Interlocks between keys, e.g. without detent arrangements
Landscapes
- Accessory Devices And Overall Control Thereof (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVl 258170 KLASSE 42 m. GRUPPE
in NEW YORK.
zweier Zifferntasten zu verhindern.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 8. Juli 1911 ab.
Die Erfindung betrifft eine kombinierte Rechen- und Schreibmaschine jener Art, bei
welcher die Rechenräder unter dem Einflüsse der Zifferntasten der Schreibmaschine stehen.
Gegenstand der Erfindung ist die Anordnung einfacher und wirksamer Mittel zum Verhindern des gleichzeitigen Niederdrückens
zweier Zifferntasten. Zu diesem Zweck sind die Tasten mit einer Reihe von konvergierenden
Armen verbunden, die beim Tastenanschlag bewegt werden, wobei sie durch einen gemeinsamen Mittelpunkt gehen. Es kann
daher stets nur ein Arm mit . seiner Taste bewegt werden. Wird eine andere Taste
gleichzeitig betätigt, so stoßen die Arme im gemeinsamen Mittelpunkt zusammen und jeder
wirkt störend auf die Betätigung aller anderen, so daß das gleichzeitige Niederdrücken
mehr als einer Taste verhindert ist. Der Arm der betätigten Taste verhindert die Betätigung
irgendeiner anderen Taste so lange, bis die erste Taste in ihre Anfangsstellung zurückgekehrt
ist.
Die Verbindung zwischen diesen Armen und den Tasten kann gleichzeitig mit jener der
Tasten und Zählwerke gelöst werden. Denn die Sperrarme sind hinter den üblichen Haken
zur Verbindung der Tasten und Zählwerke angeordnet. Beim gewöhnlichen Schreiben werden also die Sperrarme ausgeschaltet.
Auf der Zeichnung stellt Fig. 1 die gesamte Rechenschreibmaschine in Vorderan
sicht dar. Die übrigen Figuren sind Einzelansichten.
Am Vorderteile des Rahmens 1 (Fig. 1) ist
eine aufrechte Querplatte 2 befestigt, die über den Tastenhebeln 3 liegt. Diese betätigen
die Ziffern- und Buchstaben typen. An der Vorderseite der Platte 2 sind Führungen 4
für eine wagerechte Ausrückstange 5 befestigt (Fig. ι und 2), mittels deren die Verbindung
zwischen dem Zählwerk und den die Typen betätigenden Tastenhebeln 3 hergestellt bzw.
gelöst werden kann. Durch Ausschnitte 6a
der Stange 5 reichen Lenker 6 hindurch, die an ihrem Unterende mittels Haken 7 mit den
!Tastenhebeln 3 und an ihrem Oberende mittels Gelenkbolzen 6* mit Winkelhebeln zur
Betätigung der Zählwerke verbunden sind.
Die Haken 7 der Lenker werden normal zwischen den an den Zifferntastenhebeln 3
vorgesehenen oberen und unteren wagerechten Backen 8, 9 festgehalten, so daß der Lenker 6
beim Niederdrücken eines Ziffemtastenhebels abwärts gedrückt wird und die Zählwerke
betätigt werden. Durch Rechtsgleiten der Stange 5 werden die Lenker 6 aus den Backen 8 und 9 herausgeschwenkt, und es
können die Zifferntasten zum Drucken ihrer Typen, ohne zu addieren, niedergedrückt werden.
Die Stange 5 hat einen Zapfen oder Gelenkbolzen 11 (Fig. 1), der in einen Schlitz 12
im Unterende des aufrechtstehenden Hebels 13
eingreift. Durch Hin- und Herschwingen des Hebels 13 öffnet und schließt die mit ihm
verbundene Stange 5 die Verbindung zwischen den Addierlenkern 6 und den die Typen betätigenden
Tastenhebeln 3.
Die Haken 7 sind an Winkelhebeln 39 angelenkt. An jedem Winkelhebel greift ein
langer Lenker 45 an, der horizontal nach rechts (Fig. 1) über das Hauptgestell der
Schreibmaschine hinausreicht und dessen rechtes Ende mit einem Hebel 46 (Fig. 3) gelenkig
verbunden ist. Diese Hebel 46 sind radial angeordnet und bei 47 an einem ringförmigen
Tragstück 48 gelagert. An jedem Hebel ist bei 49 das eine Ende einer Stoßstange 50 angelenkt, deren anderes Ende in
einer Durchbohrung 51 einer festen Scheibe 52 lose geführt ist (s. auch Fig. 1).
Wird eine Taste niedergedrückt, so daß sich deren Winkelhebel 39 dreht, so wird der
bezügliche Hebel 46 mittels des Lenkers 45 betätigt und schiebt die Stoßstange 50 nach
rechts; diese drückt auf einen Stift 53, von denen eine Anzahl auf einem Hemmungsrad
54 angeordnet ist, das die Bewegungen der Addierräder beeinflußt (Fig. 1). Die Verbindung
zwischen diesem Hemmungsrad und den Addierrädern sowie mit dem Motor, mittels dessen es angetrieben wird, bildet keinen Teil
der Erfindung und braucht daher nicht näher beschrieben zu werden.
Jeder der von den Tasten betätigten Hebel 46 ist mit einem Arm 75 (Fig. 1, 3, 4)
in Form eines Kreisbogens versehen, dessen Mittelpunkt der Drehpunkt 47 des Hebels
bildet. Diese Arme 75, die von den Armen 76 der Hebel 46 ausgehen, sind in einer
Reihe von radialen Schlitzen 77 in einem Ende des Befestigungsstückes 52 lose geführt
und mit ihren Enden im Kreise um eine kleine Zentralöffnung 78 im Tragstück 52 angeordnet.
Solange einer der Arme 76 durch diese Öffnung hindurchreicht, was beim Niederdrücken
der zugehörigen Taste der Fall ist, kann kein anderer Arm durch diese Öffnung hindurchbewegt werden, da ihm der erste
Arm den Weg versperrt. Es ist daher unmöglich, eine der übrigen Zifferntasten zu betätigen,
bevor die erste Taste in ihre Normalstellung zurückgekehrt ist, d. h. jede Taste
verhindert die Betätigung aller anderen Tasten, so daß es nicht möglich ist, mehr als eine
Taste gleichzeitig niederzudrücken. Der Vorteil dieser Einrichtung besteht also darin, die
gleichzeitige Betätigung zweier Tasten zu verhindern,' und er tritt auch in dem Fall ein,
wenn die eine der beiden Tasten bloß zum Teil niedergedrückt wird.
Claims (2)
1. Sperrvorrichtung an Rechenschreibmaschinen,
um das gleichzeitige Niederdrücken zweier Zifferntasten zu verhindem,
dadurch gekennzeichnet, daß sie, "von den Tasten aus gerechnet, hinter den
Haken (7) zum Ein- und Ausschalten der Rechenvorrichtungen angeordnet ist, um ihre Betätigung beim gewöhnlichen Schreiben
zu vermeiden.
2. Sperrvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die bekannten,
im Kreise angeordneten Hebel (46), an denen die Schubstangen (50) zum Einstellen
der Hemmstifte (53) angelenkt sind, Sperrarme (75) tragen, die in radialen Schlitzen (77) eines im Gestell festen Führungsstückes
(52) geführt sind, so daß sie beim Anschlag einer Zifferntaste nach innen schwingend einander den Weg versperren,
wodurch auch die mit den Hebeln (46) verbundenen Zifferntasten gesperrt werden.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE258170C true DE258170C (de) |
Family
ID=516019
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT258170D Active DE258170C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE258170C (de) |
-
0
- DE DENDAT258170D patent/DE258170C/de active Active
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