DE257978C - - Google Patents

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DE257978C
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lymph
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61KPREPARATIONS FOR MEDICAL, DENTAL OR TOILETRY PURPOSES
    • A61K39/00Medicinal preparations containing antigens or antibodies
    • A61K39/0005Vertebrate antigens

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  • Health & Medical Sciences (AREA)
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  • Epidemiology (AREA)
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  • General Health & Medical Sciences (AREA)
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Description

Patentiert im Deutschen Reiche vom 11. Januar 1912 ab.
Die älteren Formen, in denen man Lymphen, z. B. die Kuhlymphe, den Impflingen beizubringen pflegte, litten an erheblichen Unzulänglichkeiten, die man in neuerer Zeit dadurch zu umgehen sucht, daß man die Lymphe in Glycerin löst und die Lösung, entsprechend dosiert, in geschlossenen Glasröhrchen in den Handel bringt. Dadurch ist wohl eine größere Haltbarkeit des Präparats herbeigeführt,
ίο allein seine handliche und sparsame Verwendung durch den Arzt keineswegs erleichtert worden, namentlich auf dem Lande und in den Kolonien, wo der Arzt oft nur ein Kind zu impfen hat, dafür aber den Inhalt eines ganzen Röhrchens, das für eine größere Anzahl von Impflingen bestimmt ist, opfern muß. Es hat daher an Versuchen nicht gefehlt, die flüssige Form des Präparats durch eine salbenartige zu ersetzen. Diese Versuche scheiterten jedoch, da es nicht gelang, eine Salbengrundlage ausfindig zu machen, die imstande war, mit der flüssigen Glycerinlösung der Lymphe homogene und haltbare Mischungen zu geben.
So versuchte man, die Glycerinlymphe mit Lanolin zu vermischen, um dem Präparat eine Salbenkonsistenz zu verleihen. Allein Lanolin besitzt eine nur relativ geringe Bindungsfähigkeit für Glycerin und macht außerdem die Mischung zu zähe und infolgedessen schlecht verstreichbar und nur wenig resorbierbar. Auch der Vorschlag, das Problem auf einem anderen Wege unter Ausschluß von Salbengrundlagen, und zwar unter Verwendung von Stärke zu lösen, führte nicht zum Ziele, weil Glycerinstärke nicht resorbierbar ist und auf der Haut nur zu einer Kruste einzutrocknen pflegt.
Zahlreiche Versuche nach dieser Richtung hin im Laboratorium wie an tierischen und menschlichen Körpern haben nun gezeigt, daß man sehr wohl zu einer haltbaren salbenartigen Lymphe von beliebigem Gehalt und mit allen ihren Eigenschaften und Wirkungen gelangt , wenn man die Glycerinlösung der Lymphe mit einer an sich bekannten Mischung von salbenartigen Kohlenwasserstoffen, wie Unguentum paraffini oder Vaselin, mit dem wasserunlöslichen Unverseifbaren der tierischen oder pflanzlichen Fette und öle oder der Wachsarten innig verreibt. Die Salbe kann dann, anstatt von vornherein in einzelne Glasröhrchen dosiert zu werden, in größeren Mengen in Zinntuben gebracht werden, um sie unmittelbar bei der Verwendung in entsprechender Dosis aus der Tube herauszudrücken.
Dasselbe gilt auch für die Herstellung salbenartiger glycerinhaltiger Sera.
Patenτ-Anspruch:
Verfahren zur Herstellung salbenartiger Lymphe oder Sera, dadurch gekennzeichnet, daß man glycerinhaltige Lymphe oder glycerinhaltiges Serum mit einer Schmelze von Kohlenwasserstoffen und dem wasserunlöslichen Unverseifbaren tierischer oder pflanzlicher Fett-, Öl- oder Wachsarten vermischt.
60
BERLIN. GEDRUCKT IN DER REICHSDRUCKEREI.

Claims (1)

  1. KAISERLICHES
    PATENTAMT.
    PATENTSCHRIFT
    )- M 257978 KLASSE 30 h. GRUPPE
    Verfahren zur Herstellung salbenartiger Lymphe oder Sera.
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