DE257802C - - Google Patents

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DE257802C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B28WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
    • B28BSHAPING CLAY OR OTHER CERAMIC COMPOSITIONS; SHAPING SLAG; SHAPING MIXTURES CONTAINING CEMENTITIOUS MATERIAL, e.g. PLASTER
    • B28B3/00Producing shaped articles from the material by using presses; Presses specially adapted therefor
    • B28B3/02Producing shaped articles from the material by using presses; Presses specially adapted therefor wherein a ram exerts pressure on the material in a moulding space; Ram heads of special form

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Ceramic Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Press-Shaping Or Shaping Using Conveyers (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVe 257802 KLASSE 80«. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 22. Dezember 1911 ab.
Der Gegenstand der Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Herstellung von sogenannten holländischen Dachpfannen aus Kalk und Sand. Gemäß der Erfindung soll vermieden werden, daß die Dachpfanne an der Umbiegung eine schwache Stelle aufweist.
Es ist nun bei Formen zur Herstellung von Dachziegeln bereits bekannt, an den Stellen, wo Erhöhungen (Leisten) gebildet werden
ίο sollen, dem Formrahmen eine größere Höhe zu geben, als die des Formlings an dieser Stelle beträgt. Auch gemäß der Erfindung soll der Formrahmen zur Erzeugung von Formungen gleicher Dichte an einer gewissen Stelle überhöht werden. Während jedoch bei der bekannten Vorrichtung die Überhöhung des Formrahmens dort angebracht ist, wo der Formling selbst eine Erhöhung (Leiste) aufweist, soll gemäß der Erfindung der Formling dort, wo der Rahmen überhöht ist, keine oder nur eine unwesentliche Erhöhung aufweisen; vielmehr wird hier die Erhöhung an der Stelle des Formrahmens angebracht, wo wegen Nachgebens der Formmasse der Formling in der Regel eine schwache Stelle aufweist, nämlich dort, wo die Umbiegung der Dachpfanne liegt. Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand an einer bekannten Spindelpresse dargestellt, und zwar zeigt:
Fig. ι eine Vorderansicht und
Fig. 2 eine Seitenansicht einer solchen Presse.
Die Presse besteht im wesentlichen aus dem
Tisch α, den auf der Tischplatte aufgebauten Führungssäulen b, die gleichzeitig als Träger des Oberteiles der Vorrichtung mit dem Reibungsantrieb dienen.
Auf den Trägern liegt der Balken c, der die Kettenräder d, über welche die Ketten e zum Heben des Rahmens f laufen, trägt. Der Formrahmen hat zu beiden Längsseiten brett artige, senkrecht stehende Ansätze g, durch die ein Herabfallen des Preßgutes und Beschmutzen der Träger und sonstigen Maschinenteile verhindert wird. Der Preßstempel h hat zwei Führungsarme i, die die Säulen b umfassen. Die Spindel k, die durch den mit Gewinde versehenen Balken c und die Stützplatte / der Achsenträger m hindurchgeht, trägt den Preßstempel h. An dem Kopf der Spindel befindet sich die Scheibe n, welche an ihrem unteren Rande eine Zähnung aufweist, in die die federnde Zunge 0 des Hebels φ eingreift. Auf der auf den Haltern m ruhenden Achse q sitzen die Reibungsräder r und s; t ist der Aus- und Einrückhebel bekannter Bauart für die Scheiben r und s; u sind die Riemenscheiben für den Antrieb. Die Ketten e, welche den Formrahmen f zu heben haben, werden auf die Kettenräder ν mittels Drehung der Kurbel w gewickelt. Der Formrahmen f wird in seiner hochgezogenen Lage durch einen federnden Riegel ζ (Fig. 2) gehalten, der in eine neben dem Kettenrad ν auf der Achse 3 sitzende Sperrscheibe 2 einschnappt. Der Riegel ζ wird durch einen Hebel zum Einschnappen gebracht. Der Formrahmen f hat an der Umbiegungsstelle des Preßlings bei f1 eine Erhöhung, und zwar etwa in einer Höhe von 8 mm. Es empfiehlt sich auch, dem Oberstempel h an dieser Stelle eine geringe Aushöhlung von etwa 1 mm zu geben. Die Erhöhung des Formrahmens hat den
Zweck, an der Umbiegungsstelle des Preßlings, also dem höchstgelegenen Teil, mehr Gut anzuhäufen, da infolge der Abschrägung der Unterform beim Zusammenpressen doch ein Ausgleich stattfindet, indem die Masse durch den senkrecht wirkenden Druck das Bestreben hat, an der abgeschrägten Stelle der Unterform herabzugleiten. Die geringe Aushöhlung des Oberstempels hat nur den Zweck, den ίο Formling an der Untergreifstelle etwas stärker zu gestalten, weil er da mehr zu halten hat.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Vorrichtung zur Herstellung sogenannter holländischer Dachpfannen aus Kalk und Sand, dadurch gekennzeichnet, daß der Formrahmen (f) an der der Umbiegung des Formlings entsprechenden Stelle eine über das Profil der Dachpfanne hinausgehende Erhöhung (fl) aufweist, um dort beim Formen ein Anhäufen der Formmasse zu gestatten.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US6053102A (en) * 1996-02-09 2000-04-25 Man Roland Durckmaschinen Ag Chamber doctor with means for moving doctor blade

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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