DE257635C - - Google Patents

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DE257635C
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D03WEAVING
    • D03JAUXILIARY WEAVING APPARATUS; WEAVERS' TOOLS; SHUTTLES
    • D03J1/00Auxiliary apparatus combined with or associated with looms
    • D03J1/16Apparatus for joining warp ends

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVl 257635 KLASSE 86$. GRUPPE
einer neuen Webkette.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 4. November 1911 ab.
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Zusammenkleben der Enden von Fäden der abgearbeiteten alten mit den Fäden der aufzulegenden neuen Webkette.
Bei den bisher bekannt gewordenen Vorrichtungen dieser Art werden die Fadenenden umgebogen, was beim Erfindungsgegenstande ganz vermieden ist. Die Fadenenden in den beiden Kettenstücken (dem alten und dem
ίο neuen) werden nämlich gestreckt und parallel nebeneinanderliegend zusammengeleimt.
In der Zeichnung zeigt:
Fig. ι eine Seitenansicht der alten und der neuen Webkette mit zwei Abteilscheiben in einer ihrer beiden Außenstellungen. Fig. 2 zeigt die Ketten und dieselben Scheiben in einer Zwischenstellung. Fig. 3 zeigt die Ketten und dieselben Scheiben in ihrer anderen Außenstellung. Fig. 4, 5 und 6 zeigen Webketten und Scheiben in denselben Stellungen wie Fig. i, 2 und 3, aber von oben gesehen. Fig. 7 zeigt die Gesamtanordnung der Vorrichtung von der Seite gesehen, Fig. 8 dieselbe von oben gesehen. Fig. 9 zeigt einen Querschnitt nach der Linie A-A in Fig. 7. Fig. 10 zeigt einen Querschnitt nach der Linie B-B in Fig. 7 und Fig. 11 einen Querschnitt nach der Linie C - C in Fig. 7. Fig. 12 zeigt in größerem Maßstabe einen der oberen Behälter für den flüssigen Klebstoff und einen der entsprechenden unteren Behälter für eine Rolle mit isolierendem Papier. Fig. 13 zeigt ein zusammengeklebtes Kettenfadenpaar in der Schaftlitze.
Quer zur Längsrichtung der Ketten liegen zwei Wellen c und e (Fig. 7), die entweder vierkantig oder mit Nut versehen sind, so daß zwei darauf sitzende Scheiben s und r in der Längsrichtung der Wellen auf diesen verschoben werden können, aber sich mit den Wellen drehen. Die Scheiben haben den Zweck, die zusammengehörigen Fäden nacheinander aus den Ketten abzuteilen — und zwar gleichzeitig einen aus jeder Kette — nachdem diese Fäden zwischen den Klebstoffbehältern h und j mit Klebstoff versehen worden sind. Weiter gelangen die Fäden über die Isoliervorrichtung, wo sie mittels präparierten Papiers paarweise isoliert werden. Die zusammengeklebten Stellen werden sodann getrocknet, entweder dadurch, daß ein Dampfrohr oder ein Rohr mit ausströmender warmer Luft längs der Kreuzschienen f und g geführt wird oder auf andere ähnliche Weise. Die Wellen c und e können z. B. auf folgende Weise gedreht werden: Auf jeder Welle wird ein Zahnrad w angebracht, zwischen welchen beiden eine zweiseitig gezahnte Stange t hin und her geführt wird, so daß ■ diese gleichzeitig die beiden Räder w treibt.
Aus der in Fig. ι gezeigten einen Außenstellung werden die Scheiben s und r dann durch die in Fig. 2 gezeigte Zwischenstellung in die in Fig. 3 gezeigte andere Außenstellung (im ganzen dreiviertel Umdrehung) gedreht, wonach sie zurückgedreht werden usw.
α ist die alte Kette, die mit vollen Linien gezeichnet ist; b ist die neue Kette, die mit punktierten Linien dargestellt ist (Fig. 1 bis 6).
Die Scheiben sind mittels Schnüre k und / mit dem Gewicht d verbunden, welches die Scheiben gegen den noch nicht behandelten Teil der Ketten drückt. Infofge dieses Druckes wird ein Faden ζ (Fig. 4) jedesmal, wenn z. B. die oberste Scheibe s eine der Außenstellungen einnimmt, über die Kante 0 der Scheibe in die in den Umfang der Scheibe eingeschnittene Vertiefung kommen. Diese Vertiefung ist am größten an der Kante 0, von welcher sie zu beiden Seiten nach dem Umfang der Scheibe allmählich an Tiefe abnimmt und an zwei gegenüberliegenden Punkten υ ganz aufhört.
Wie z. B. aus Fig. 7 ersichtlih ist, befindet sich die Kante 0 an der Seite der Scheibe, die an den noch nicht behandelten Teil der Kette anliegt, während die Punkte ν sich an der entgegengesetzten Seite der Scheibe befinden.
Während der drehenden Bewegung der Scheibe wird der Faden ζ der Vertiefung in der Scheibe s folgen, bis er, nachdem er den Punkt ν passiert hat, auf die andere Seite der Scheibe s gelangt, Seite an Seite mit dem von der anderen Kette durch die Scheibe r auf gleiche Weise übergeführten Faden.
Bevor die Fäden den Scheiben zugeführt werden, sind sie schon mit dem aus den Klebstoffbehältern h und j fließenden Leim durchtränkt worden. Während der Bewegung der Scheiben passieren die Fäden das kleine, in der Isoliervorrichtung (Fig. 12) angebrachte Rad p, mit welchem sie jedoch nicht in Berührung kommen, da der präparierte Papierstreifen y, der auf der Rolle q aufgerollt ist, dazwischen liegt.
Wegen des Druckes, den die Kettenfäden gegen den Papierstreifen y ausüben, und da das mit spitzen Zähnen versehene Rad φ etwas über die Bewegungslinie der Kettenfäden hervorragt, werden die Fäden den Papierstreifen y mitnehmen. Wenn das nächste Fadenpaar auf dieselbe Weise von der Maschine hervorgeführt wird, wird das Papier y zwischen den zwei Fädenpaaren nach oben gebogen werden, wie aus Fig. 12 ersichtlich ist, so daß die verschiedenen Fädenpaare voneinander isoliert werden.
Da die Fäden, nachdem sie die Scheiben r und s passiert haben, noch einige Zeit von denselben dicht zusammengepreßt (Fig. 4, 5, 6, und 8) gehalten werden, hat man die Gewähr, daß das Zusammenleimen gründlich ausgeführt wird. Wenn der Leim an den zusammengeklebten Stellen genügend trocken ist, kann das Papier y ohne Schwierigkeit entfernt werden.
Die Klebstoff behälter h und /, von welchen der letztere auch die Teile der Isoliervorrichtung enthält, sind in ähnlicher Weise wie die Scheiben r und s mittels Schnüre mit dem Gewicht d verbunden und werden allmählich dem Arbeitsfortschritt entsprechend durch dasselbe Gewicht längs der Kreuzschienen f und g zusammen mit den Scheiben bewegt. Die Behälter laufen auf leicht beweglichen Schlitten auf den Kreuzschienen.
Da aber die von dem Gewichte d ausgeübte Beeinflussung der Scheiben r und s unbedingt gleich stark sein muß, so können die Schlitten der Behälter h und /, die sonst ungleichartig vom Reibungswiderstande beeinflußt werden, nicht unmittelbar mit dem Gewicht verbunden werden, ohne daß man gleichzeitig eine Reguliervorrichtung einschaltet, die bewirkt, daß die vom Gewichte ausgeübte Beeinflussung der Scheiben r und s nicht gestört wird. Fig. 7 zeigt eine solche Vorrichtung, mittels welcher die Klebstoffbehälter mit derselben Geschwindigkeit wie die Scheiben vorgeführt werden.
Das Rad i, welches sich auf einem von der Welle c der obersten Scheibe s ausgehenden Arm dreht, beeinflußt die oben abgerundete und mit einem schräg abgeschnittenen Radkranz versehene Platte η derart, daß dieselbe — die unten mittels federnder Scharnierverbindungen mit dem Gestell der Maschine verbunden ist ·— während des Betriebes der Maschine hin und her bewegt wird. Die von den Klebstoffbehältern h und / zum Gewicht d gehenden Schnüre sind nun durch verschiedene Löcher der Platte η geführt, so daß die Schnüre straffgezogen werden, jedesmal, wenn die Platte η in Richtung gegen das Gewicht d gedrückt wird, während ihre Rückwärtsbewegung die Schnüre nur unwesentlich beeinflußt. Die Löcher in der Platte η sind mit Lederläppchen versehen, die während der Rückwärtsbewegung der Platte den Durchgang der Schnüre nicht hindern, aber wenn die Platte gegen das Gewicht d bewegt wird, als Widerhaken wirken.
Fig. 13 zeigt ein Zusammenfügen zweier einzelner Fäden fertig zur Einführung durch das Gerät, m ist eine Litze, χ ein Faden der alten Kette und u der mit χ zusammengefügte Faden der neuen Kette. Die Fäden u und χ sind auf dem Stück D-E zusammengeleimt. .

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch: j rend ihrer Hin- und Herdrehung die Fä-
    Vorrichtung zum Zusammenkleben der j den der Webketten, nachdem erstere mit Fäden einer alten mit denen einer neuen j Klebstoff versehen worden sind, paarweise
    Webkette, dadurch gekennzeichnet, daß zwei mit exzentrischen, schraubenförmigen
    Einschnitten versehene Scheiben (s, r) wäh- gezwirnt werden.
    abteilen, zusammenführen und vereinigen, 10 ohne daß die Fadenenden umgebogen oder
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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