DE257517C - - Google Patents

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DE257517C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G7/00Devices for assisting manual moving or tilting heavy loads
    • B65G7/02Devices adapted to be interposed between loads and the ground or floor, e.g. crowbars with means for assisting conveyance of loads

Landscapes

  • Load-Engaging Elements For Cranes (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVl 257517-KLASSE 81 e. GRUPPE
JOSEF WEBER in HERNE.
Winde zum Vorwärtsbewegen von Lasten.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 15. März 1912 ab.
Die vorliegende Erfindung hat' eine Winde zum Vorwärtsbewegen von Lasten zum Gegenstand, bei welcher eine Schubstrebe, die das Hubelement beim Anheben der Last gegen Erde abstützt, die Last unter Änderung ihrer Winkelstellung zum Hubelement vorschiebt, sobald deren Reibungsdruck aufgehoben oder genügend gemindert ist.
Das dieser Erfindung zugrunde liegende Prinzip unterscheidet sich demnach von dem der bekannten Winden dadurch wesentlich, daß die zur Vorwärtsbewegung der Last aufzuwendende Kraft unter Umgehung des senkrechten Anhebens und nachfolgender Be-
*5 nutzung eines Transportmittels unverzüglich und unvermindert auf die seitliche Verschiebung der Last verwendet wird. Bei dieser Art der Lastbewegung findet also ein Abheben der Last vom Boden nicht statt. Es kann daher die Basis des Windengestelles weniger ausladend wie sonst ausgeführt werden, "und die üblichen, zum Sperren der Last in angehobener Stellung verwendeten Sperrvorrichtungen können in Fortfall kommen.
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung schematisch dargestellt; es zeigt
Fig. ι einen Aufriß der Winde zu Beginn der Vorwärtsbewegung der Last und
Fig. 2 eine ähnliche Ansicht derselben nach der Vorwärtsbewegung derselben um eine Strecke, wie sie ohne Umstellung der Winde erzielt werden kann.
Die Winde besteht im wesentlichen aus einer Schubstrebe α und einem Hubelement b. Erstere ist an ihrem unteren Ende an ein Widerlager c starr, dagegen am oberen Ende zwangläufig und gelenkig an das Hubelement angeschlossen. Letzteres liegt in einer Führung d, die an ihrem unteren Ende einen Schuh e zum Erfassen der Last trägt, während das obere Ende der Führung mittels einer Zugstange, Kette, Seils f o. dgl. mit dem Widerlager c verbunden ist.
Nehmen zu Beginn der Vorwärtsbewegung der Last P in der Richtung des Pfeiles I die verschiedenen Elemente der Winde die in Fig. ι dargestellten Lagen ein, und wird alsdann das Hubelement b bewegt, um die Last zu verschieben, so wirkt die Schubstrebe a zunächst als Träger. Wird hierbei der Reibungsdruck der Last, der im Ausführungsbeispiel zwischen dem Schuh e und Erde E zur Geltung kommt, so weit vermindert, daß Gleiten eintritt, so versucht die Winde, um die innere Längskante des Widerlagers c im Sinne des Pfeiles II umzukippen. Da bei dem eingeleiteten Anheben der Last sich die Entfernung zwischen dem Schuh e und dem oberen Ende der Schubstrebe α verkürzt, wenn auch sehr wenig, die Länge der Zugstange f aber konstant bleibt, so muß eine Drehung des Hubelements nebst der Führung ä um den Gelenkpunkt g der Schubstrebe α stattfinden. Infolge dieser Drehung wird'das untere Ende des Hubelements nebst der Last P in der Richtung des Pfeiles I nach rechts und das obere Ende des Hubelements im Sinne des Pfeiles III nach links um c gedreht. Hierbei tritt natürlich in der Last P das Bestreben ein, ihren vollen Druck wieder auf ihre Unterlage auszuüben, wobei sich auch gleichzeitig
der Punkt g der Unterlage wieder nähert. Der ursprüngliche Zustand ist demnach von neuem hergestellt, nur mit dem Unterschied, daß die Elemente der Winde ihre Lage zueinander etwas verschoben haben und die Last um ein gewisses Stück vom Widerlager c abgerückt ist.
Wird nun das Hubelement weiter bewegt, so wiederholen sich die Vorgänge in der im
ίο vorstehenden beschriebenen Weise, wobei der Punkt g in der Richtung des Pfeiles II weiter vorschreitet, dagegen das obere und das untere Ende des Hubelements die Größe ihrer Bewegungen im Sinne der Pfeile III bzw. I in der Weise ändern, wie sich ihre Entfernung von dem wandernden Punkt g ändert. Die größte Verschiebung L der Last im Sinne des Pfeiles I wird natürlich dann erreicht, wenn die Schubstrebe α sich senkrecht zum Hubelement b eingestellt hat, wie aus Fig. 2 ersichtlich. Während des Anwachsens des spitzen Winkels α in Fig. .1 zum rechten Winkel R der Fig. 2 hat auch das Widerlager c seine Stellung zur Unterlage E geändert, wie in Fig. 2 angedeutet.
Soll die Last einen die Länge L übersteigenden Weg zurücklegen, so muß die Winde umgestellt werden, d. h. ihre Bestandteile müssen wieder in die in Fig. 1 angedeutete Stellung zurückgeführt werden. Da hierbei das Widerlager an den Schuh heranrückt, so tritt eine Weiterverschiebung der Last im Sinne des Pfeiles I ein, sobald die Bewegung des Hebelelements in der im vorstehenden beschriebenen Weise von neuem beginnt.
Der dem Auge gleichförmig fortschreitend erscheinende Lastvorschub bildet demnach in Wirklichkeit eine schnelle Aufeinanderfolge von ansteigenden und fallenden Bewegungen der Last, die unter dem Einfluß der hierbei ständig ihre Projektion in horizontaler Richtung vergrößernden Schubstrebe sich in aufeinanderfolgenden Zeiteinheiten an einem ständig in der Richtung des Pfeiles I fortschreitenden Punkt abspielen.
Je nach Art der vorwärts zu bewegenden Last kann die Winde so eingerichtet werden, daß sie von Hand oder maschinell angetrieben werden kann und sowohl zum Vorwärtsbewegen von Einzellasten und Sammellasten als auch zum gleichzeitigen Verschieben örtlich getrennter Lasten verwendbar ist.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Winde zum Vorwärtsbewegen von Lasten, gekennzeichnet durch eine Schubstrebe (a), welche das Hubelement (b) beim Anheben gegen Erde abstützt und unter Änderung ihrer Winkelstellung zum Hubelement die Last vorschiebt, sobald deren Reibungsdruck aufgehoben oder genügend gemindert ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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