DE257517C - - Google Patents
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- DE257517C DE257517C DENDAT257517D DE257517DA DE257517C DE 257517 C DE257517 C DE 257517C DE NDAT257517 D DENDAT257517 D DE NDAT257517D DE 257517D A DE257517D A DE 257517DA DE 257517 C DE257517 C DE 257517C
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- lifting
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65G—TRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
- B65G7/00—Devices for assisting manual moving or tilting heavy loads
- B65G7/02—Devices adapted to be interposed between loads and the ground or floor, e.g. crowbars with means for assisting conveyance of loads
Landscapes
- Load-Engaging Elements For Cranes (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVl 257517-KLASSE 81 e. GRUPPE
JOSEF WEBER in HERNE.
Winde zum Vorwärtsbewegen von Lasten.
Die vorliegende Erfindung hat' eine Winde zum Vorwärtsbewegen von Lasten zum Gegenstand,
bei welcher eine Schubstrebe, die das Hubelement beim Anheben der Last gegen Erde abstützt, die Last unter Änderung ihrer
Winkelstellung zum Hubelement vorschiebt, sobald deren Reibungsdruck aufgehoben oder
genügend gemindert ist.
Das dieser Erfindung zugrunde liegende Prinzip unterscheidet sich demnach von dem der
bekannten Winden dadurch wesentlich, daß die zur Vorwärtsbewegung der Last aufzuwendende
Kraft unter Umgehung des senkrechten Anhebens und nachfolgender Be-
*5 nutzung eines Transportmittels unverzüglich
und unvermindert auf die seitliche Verschiebung der Last verwendet wird. Bei dieser
Art der Lastbewegung findet also ein Abheben der Last vom Boden nicht statt. Es kann
daher die Basis des Windengestelles weniger ausladend wie sonst ausgeführt werden, "und
die üblichen, zum Sperren der Last in angehobener Stellung verwendeten Sperrvorrichtungen
können in Fortfall kommen.
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung schematisch dargestellt;
es zeigt
Fig. ι einen Aufriß der Winde zu Beginn der Vorwärtsbewegung der Last und
Fig. 2 eine ähnliche Ansicht derselben nach der Vorwärtsbewegung derselben um eine
Strecke, wie sie ohne Umstellung der Winde erzielt werden kann.
Die Winde besteht im wesentlichen aus einer Schubstrebe α und einem Hubelement b.
Erstere ist an ihrem unteren Ende an ein Widerlager c starr, dagegen am oberen Ende
zwangläufig und gelenkig an das Hubelement angeschlossen. Letzteres liegt in einer Führung
d, die an ihrem unteren Ende einen Schuh e zum Erfassen der Last trägt, während
das obere Ende der Führung mittels einer Zugstange, Kette, Seils f o. dgl. mit dem
Widerlager c verbunden ist.
Nehmen zu Beginn der Vorwärtsbewegung der Last P in der Richtung des Pfeiles I die
verschiedenen Elemente der Winde die in Fig. ι dargestellten Lagen ein, und wird alsdann
das Hubelement b bewegt, um die Last zu verschieben, so wirkt die Schubstrebe a
zunächst als Träger. Wird hierbei der Reibungsdruck der Last, der im Ausführungsbeispiel zwischen dem Schuh e und Erde E
zur Geltung kommt, so weit vermindert, daß Gleiten eintritt, so versucht die Winde, um
die innere Längskante des Widerlagers c im Sinne des Pfeiles II umzukippen. Da bei dem
eingeleiteten Anheben der Last sich die Entfernung zwischen dem Schuh e und dem oberen
Ende der Schubstrebe α verkürzt, wenn auch sehr wenig, die Länge der Zugstange f aber
konstant bleibt, so muß eine Drehung des Hubelements nebst der Führung ä um den
Gelenkpunkt g der Schubstrebe α stattfinden. Infolge dieser Drehung wird'das untere Ende
des Hubelements nebst der Last P in der Richtung des Pfeiles I nach rechts und das
obere Ende des Hubelements im Sinne des Pfeiles III nach links um c gedreht. Hierbei
tritt natürlich in der Last P das Bestreben ein, ihren vollen Druck wieder auf ihre Unterlage
auszuüben, wobei sich auch gleichzeitig
der Punkt g der Unterlage wieder nähert. Der ursprüngliche Zustand ist demnach von neuem
hergestellt, nur mit dem Unterschied, daß die Elemente der Winde ihre Lage zueinander
etwas verschoben haben und die Last um ein gewisses Stück vom Widerlager c abgerückt
ist.
Wird nun das Hubelement weiter bewegt, so wiederholen sich die Vorgänge in der im
ίο vorstehenden beschriebenen Weise, wobei der
Punkt g in der Richtung des Pfeiles II weiter vorschreitet, dagegen das obere und das untere
Ende des Hubelements die Größe ihrer Bewegungen im Sinne der Pfeile III bzw. I in
der Weise ändern, wie sich ihre Entfernung von dem wandernden Punkt g ändert. Die
größte Verschiebung L der Last im Sinne des Pfeiles I wird natürlich dann erreicht, wenn
die Schubstrebe α sich senkrecht zum Hubelement b eingestellt hat, wie aus Fig. 2 ersichtlich.
Während des Anwachsens des spitzen Winkels α in Fig. .1 zum rechten Winkel R
der Fig. 2 hat auch das Widerlager c seine Stellung zur Unterlage E geändert, wie in
Fig. 2 angedeutet.
Soll die Last einen die Länge L übersteigenden Weg zurücklegen, so muß die Winde
umgestellt werden, d. h. ihre Bestandteile müssen wieder in die in Fig. 1 angedeutete Stellung
zurückgeführt werden. Da hierbei das Widerlager an den Schuh heranrückt, so tritt
eine Weiterverschiebung der Last im Sinne des Pfeiles I ein, sobald die Bewegung des
Hebelelements in der im vorstehenden beschriebenen Weise von neuem beginnt.
Der dem Auge gleichförmig fortschreitend erscheinende Lastvorschub bildet demnach in
Wirklichkeit eine schnelle Aufeinanderfolge von ansteigenden und fallenden Bewegungen der
Last, die unter dem Einfluß der hierbei ständig ihre Projektion in horizontaler Richtung vergrößernden
Schubstrebe sich in aufeinanderfolgenden Zeiteinheiten an einem ständig in der Richtung des Pfeiles I fortschreitenden
Punkt abspielen.
Je nach Art der vorwärts zu bewegenden Last kann die Winde so eingerichtet werden,
daß sie von Hand oder maschinell angetrieben werden kann und sowohl zum Vorwärtsbewegen
von Einzellasten und Sammellasten als auch zum gleichzeitigen Verschieben örtlich
getrennter Lasten verwendbar ist.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Winde zum Vorwärtsbewegen von Lasten, gekennzeichnet durch eine Schubstrebe (a), welche das Hubelement (b) beim Anheben gegen Erde abstützt und unter Änderung ihrer Winkelstellung zum Hubelement die Last vorschiebt, sobald deren Reibungsdruck aufgehoben oder genügend gemindert ist.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE257517C true DE257517C (de) |
Family
ID=515431
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT257517D Active DE257517C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE257517C (de) |
-
0
- DE DENDAT257517D patent/DE257517C/de active Active
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